In den Städten an der Ostküste unternimmt China viel, um die Luft- und Wasserqualität zu verbessern – doch im armen Landesinneren schaut kaum jemand genau hin. Dort sind die Umweltschäden durch den anhaltenden Wirtschaftsboom jedoch gravierend. Der Fotograf Andreas Seibert hat den 1.100 Kilometer langen Huai-Fluss bereist. An manchen Stellen ist das Wasser so vergiftet, dass davon abgeraten wird, es auch nur zu berühren. Die Bilder von der Quelle bis zur Mündung sind im Bildband The Colors of Growth (Lars Müller Publishers) zu sehen.