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Wenn Deutsche einkaufen, zahlen sie immer noch am liebsten in bar, zeigt die Infografik, die das Statistikportal Statista für ZEIT ONLINE erstellt hat. Für etwa zwei Drittel ist Bargeld das bevorzugte Mittel. Drei Viertel sagen, so hätten sie ihre Finanzen besser unter Kontrolle. Das geht aus einer Umfrage des IT-Verbandes Bitkom hervor, für die rund 1000 Privatpersonen über 14 Jahren nach ihrer bevorzugten Bezahlmöglichkeit befragt wurden. 

Neben dem Bargeld ist auch die Girocard beliebt: 26 Prozent nutzen ihre Karte zum Bezahlen. Andere bargeldlose Bezahlmöglichkeiten wie Kreditkarte oder mobile Zahldienste spielen dagegen kaum eine Rolle: Nicht mal jeder Zehnte bevorzugt sie.

"Beim Bezahlen ohne Bargeld liegt Deutschland noch weit hinter Großbritannien, Frankreich oder den skandinavischen Ländern",
sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. In anderen Ländern wie Griechenland, Rumänien und Bulgarien ist der Europäischen Zentralbank zufolge Bargeld das Hauptzahlungsmittel.

Laut Bitkom soll es trotzdem einen Trend in Richtung bargeldloses Bezahlen geben: Knapp ein Drittel aller Befragten hält es für wahrscheinlich, dass 2030 in Deutschland fast kein Bargeld mehr benutzt wird.

Auch das Smartphone soll Bitkom zufolge wichtiger werden: Jeder Fünfte könnte sich vorstellen, nur noch mit dem Smartphone zu bezahlen. Im Jahr davor war es noch jeder Siebte.