Bereits in präkolumbianischer Zeit wurde in vielen Teilen Lateinamerikas Karmin aus der Cochenilleschildlaus als natürlicher roter Farbstoff genutzt. Mit dem weltweiten Aufkommen synthetisch hergestellter Farben sank auch bei den Landwirten vor Ort das Interesse an der Zucht des Insekts. Heute wird Karmin aus der Schildlaus in Kosmetik, aber auch als Lebensmittelfarbstoff eingesetzt. Unter anderem verwendete Starbucks das Karmin der Laus in Smoothies und süßem Gebäck. Nach Protest stieg die US-Cafékette auf einen anderen Farbstoff um.