In den Tarifverhandlungen der Metallindustrie haben sich die IG Metall und der Arbeitgeberverband Südwestmetall im Bezirk Baden-Württemberg geeinigt. Die Tarifentgelte sollen ab 1. April um 3,4 Prozent erhöht werden mit einer Einmalzahlung von 150 Euro. Das teilte IG-Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger in Böblingen bei Stuttgart mit.

Zudem einigten sich die Metall-Tarifparteien auf eine verbesserte Weiterbildungsteilzeit und eine attraktivere finanzielle Ausstattung der Altersteilzeit für untere Entgeltgruppen. Die Abschlüsse zu Entgelt und Altersteilzeit sollen als Pilotabschluss bundesweit übernommen werden, erklärte der Arbeitgeberverband Südwestmetall. 

Die IG Metall hatte für die 3,7 Millionen Beschäftigten der größten deutschen Industriebranche eine Tariferhöhung um 5,5 Prozent ab Januar gefordert. Die Arbeitgeber hatten zunächst ein Plus von 2,2 Prozent ab März angeboten. In die Verhandlungen waren auch die Spitzen von Gesamtmetall sowie der IG-Metall-Vorstand einbezogen.