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Im Rückblick erscheint das Jahr 2007 wie aus einer anderen, unbeschwerten Zeit. In den großen Volkswirtschaften Europas lag die Arbeitslosigkeit um acht Prozent, Irland schaffte sogar weniger als fünf Prozent. Das ist noch keine Vollbeschäftigung, wir wollen hier nichts schönreden. Aber im Vergleich zu heute lief es doch gut auf dem Arbeitsmarkt.

Wie sehr sich die Lage seither verschlimmert hat, zeigt unsere Infografik, erstellt vom Portal Statista. In den von der Krise am stärksten betroffenen Eurostaaten ist die Arbeitslosigkeit steil angestiegen; in Griechenland und Spanien auf deutlich mehr als 20 Prozent. In Irland liegt die Quote immer noch über elf Prozent, in Frankreich überschreitet sie die zehn Prozent. Einzig Deutschland hat es geschafft, die Arbeitslosigkeit in den vergangenen Jahren zu senken. 

Nun keimt die leise Hoffnung, dass ein Wendepunkt erreicht sein könnte. In der Eurozone zeichnet sich ein zarter Aufschwung ab. Irland, Portugal und Spanien scheinen sich so langsam aus der Krise zu befreien – im Gegensatz zu Griechenland und übrigens auch Italien, wo die Wirtschaft noch stagniert. In Irland und Portugal ist zuletzt auch die Arbeitslosenquote gesunken. In Spanien hingegen wird es wohl noch eine Weile dauern, bis es soweit ist; trotz des Aufschwungs.