Der Autokonzern BMW will in diesem Jahr mehr als 8.000 neue Stellen schaffen, allein in Deutschland mehr als 5.000. Das hat die BMW-Personalvorständin Milagros Caiña Carreiro-Andree angekündigt: "Durch die hohe Nachfrage brauchen wir sowohl in unseren deutschen Werken, als auch im internationalen Produktionsnetzwerk mehr Fachkräfte."

Besonders gesucht seien Spezialisten, etwa für spritsparende oder alternative Antriebe sowie Leichtbau. Zudem möchte BMW Programmierer einstellen. "Neben den klassischen Ingenieuren suchen wir vor allem IT-Spezialisten und Softwareentwickler", sagte Carreiro-Andree.    

Dabei möchte die Managerin die Zahl weiblicher Mitarbeiter erhöhen. Als technisch geprägtes Unternehmen sei das nicht ganz einfach, "aber die Zahl der Frauen, die sich für einen technischen Beruf entscheiden, wächst stetig".   

BMW baut seit Jahren die Belegschaft aus, die Zahl der Neueinstellungen liegt deutlich über der Zahl der Mitarbeiter, die ausscheiden. Schon 2014 hatte das Unternehmen weltweit 7.000 Menschen eingestellt, die Hälfte davon in Deutschland. Insgesamt hat der Konzern mehr als 110.000 Angestellte.  

Die Belegschaft wird allerdings nicht nur von BMW aufgestockt, auch andere Autokonzerne stellen vermehrt ein. Der Betriebsrat von Volkswagen etwa hat verkündet, in diesem Jahr ebenfalls Tausende neue Jobs schaffen zu wollen. Volkswagen ist Deutschlands größter privater Arbeitgeber und zählte Ende November 2014 fast 594.000 Beschäftigte, davon 271.000 im Inland.