China ist im vergangenen Jahr zum wichtigsten Handelspartner Deutschlands aufgestiegen. Damit löst die Volksrepublik die USA an dieser Position ab. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden zwischen China und Deutschland 2016 Waren im Wert von knapp 170 Milliarden Euro gehandelt. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hatte bereits Ende Januar über die Entwicklung berichtet, nun liegen offizielle Statistiken vor.

Auf Rang zwei der wichtigsten Handelspartner folgt demnach Frankreich mit einem Volumen von 167 Milliarden Euro. Die USA belegen in der Statistik mit knapp 165 Milliarden Euro den dritten Platz, bleiben aber das wichtigste Exportland für deutsche Produkte: In die USA gingen Waren im Wert von 107 Milliarden Euro.

Die Vereinigten Staaten waren im Jahr 2015 erstmals seit vier Jahrzehnten zum wichtigsten Handelspartner Deutschlands geworden. Das Handelsvolumen betrug damals knapp 174 Milliarden Euro. Davor war seit 1975 Frankreich wichtigster Handelspartner der Bundesrepublik gewesen. China lag im Jahr 2015 mit rund 163 Milliarden Euro nur auf Platz vier der wichtigsten deutschen Handelspartner.