Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im April im Vergleich zum Vormonat um 93.000 auf 2,569 Millionen gesunken. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit mit. Im Vergleich zum April 2016 sank die Zahl der Erwerbslosen demnach um 175.000. Die Arbeitslosigkeit erreichte damit den niedrigsten Wert in einem April seit dem Jahr 1991. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 5,8 Prozent. 

Bestärkt wurde die Entwicklung durch die Jahreszeit. "Mit der anhaltenden Frühjahrsbelebung ist die Zahl der arbeitslosen Menschen im April erneut deutlich gesunken", sagte der Vorstandschef der Bundesagentur, Detlef Scheele. Die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt setze sich damit fort.

Auch saisonbereinigt gab es einen erneuten Rückgang. Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Arbeitslosenzahl liegt bei 2,568 Millionen. Damit waren etwa 15.000 weniger Männer und Frauen ohne Job als im März. Im Westen und im Osten ging die Zahl jeweils um knapp 8.000 zurück.