Gemeinschaftswährung Griechenland-Einigung schiebt Euro ins Plus
Der griechische Fast-Konsens in der Sparpolitik stützt den Deutschen Aktienindex. Auch der Euro legt zu und erreicht den höchsten Stand seit zwei Monaten.
Die Hoffnung auf eine nahende endgültige Einigung in den Verhandlungen zwischen den griechischen Parteien, der Regierung und den Gläubigern hat den Dax steigen lassen. Der deutsche Leitindex gewann nach Handelsstart deutlich hinzu. Die Parteispitzen der griechischen Übergangsregierung konnten sich in der Nacht zwar nicht auf die gesamten von EU und IWF geforderten neuen Sparmaßnahmen einigen. Den meisten Einschnitten stimmten die griechischen Politiker aber zu. Das sei ein Schritt nach vorne, sagte ein Händler.
Zu den größten Gewinnern im Dax zählten die Aktien von Daimler. Der Konzern hatte am Morgen einen Rekordgewinn für 2011 vorgelegt. Die Papiere stiegen um gut drei Prozent.
Auch der Eurokurs gewann und stieg über die Marke von 1,33 US-Dollar. Das ist der höchste Stand seit zwei Monaten. Ein Dollar war 0,75 Euro wert. Experten sehen auch den Euro-Kursanstieg als Ergebnis der jüngsten Entwicklungen in Griechenland. Die Euro-Finanzminister wollen sich am Donnerstagabend in Brüssel treffen, um erneut über die Finanzlage des Landes zu beraten.
An den asiatischen Börsen führten die Griechenland-Entscheidungen kaum zu Veränderungen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index ging mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 9002 Punkten aus dem Handel. Der Topix-Index legte dagegen 0,3 Prozent auf 784 Punkte zu. Auch an den übrigen asiatischen Börsen blieben die Kursveränderungen gering.
"Die asiatischen Märkte sind widerstandsfest und zeigen damit, dass die Marktteilnehmer zuversichtlich sind, dass die griechischen Probleme sogar im Falle einer Staatspleite isoliert bleiben können", sagte Hirokazu Yuihama von Daiwa Capital Markets.
- Datum 09.02.2012 - 10:36 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
- Kommentare 7
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Tja liebe Griechen, damit dürfte klar sein, wozu Eure Einsparungen dienen.
Es ist mir rätselhaft, wie die Welt immer noch glauben kann, dass sich in Griechenland Substanzielles ändern wird. Sie wollen es nicht, und sie werden es nicht tun. Nicht Europa erpresst Griechenland, schließlich hätten die Griechen notfalls eine Ausstiegsoption, sondern Griechenland erpresst und beherrscht das alternativlose Europa. Weiß noch einer, wann und warum die Eurokrise ausbrach?
Die aktien steigen, der eurokurs steigt,daimler aktien steigen mit gewinn.
Sehr wichtig.
Aber wie es die menschen die in dieser sogennantan krise geht scheint niemanden zu interessieren.
Das menschen verhumngern ,erfrieren weil das lebensnotwendige nicht haben dank, diesen finanzmoloch,interessiert nicht.
Die banken sind beruhigt und das ist gut,oder wie.
Und das menschen leiden ist nicht nur in afrika oder irgendwelche drittewelt land es ist sogar hier in wohlstand europa.
Widerlich.
Löhne im öffentlichen Sektor zu bezahlen, die in keinem Verhältnis zu den deutschen Löhnen stehen, müssen dort keine Menschen verhungern. Beispiele:
http://www.handelsblatt.c...
Das ist natürlich stark überzeichnet. Zuerst einmal gilt das Subsidiaritätsprinzip, dh. die Probleme, die Griechen selber lösen können, sollen und müssen sie lösen, denn dafür ist die EU nicht da. Über alles was darüber hinaus geht kann man sich an die EU wenden. Momentan haben wir die Situation, dass Griechenland Signale aussendet, die darauf schließen lassen, dass man zu Reformen im eigenen Land entweder nicht fähig oder willens ist. Das macht den Gebern natürlich zu schaffen.
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Das ist natürlich stark überzeichnet. Zuerst einmal gilt das Subsidiaritätsprinzip, dh. die Probleme, die Griechen selber lösen können, sollen und müssen sie lösen, denn dafür ist die EU nicht da. Über alles was darüber hinaus geht kann man sich an die EU wenden. Momentan haben wir die Situation, dass Griechenland Signale aussendet, die darauf schließen lassen, dass man zu Reformen im eigenen Land entweder nicht fähig oder willens ist. Das macht den Gebern natürlich zu schaffen.
Löhne im öffentlichen Sektor zu bezahlen, die in keinem Verhältnis zu den deutschen Löhnen stehen, müssen dort keine Menschen verhungern. Beispiele:
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Das ist natürlich stark überzeichnet. Zuerst einmal gilt das Subsidiaritätsprinzip, dh. die Probleme, die Griechen selber lösen können, sollen und müssen sie lösen, denn dafür ist die EU nicht da. Über alles was darüber hinaus geht kann man sich an die EU wenden. Momentan haben wir die Situation, dass Griechenland Signale aussendet, die darauf schließen lassen, dass man zu Reformen im eigenen Land entweder nicht fähig oder willens ist. Das macht den Gebern natürlich zu schaffen.
und wo sind die Nachrichten, dass neue Fabriken gebaut werden und (sozv.) Arbeitsplätze geschaffen werden?
Ich lese immer nur, dass Firma XY Stellen abbaut und Fabriken schliesst. So kann man natürlich auch Gewinn machen...
gegenueber dem dollar.
woran lag es vorgestern?
an dem pre-fast-beta-konsens zu griechenland?
Millionen Menschen haben über 100€ weniger im Monat, damit der Euro mal kurz wieder stabil ist und um 0,0irgendwas steigt. Das Rockt!
Mich nervt die verschleppte Eurogrippe mit am Allermeisten, ich will endlich die Revolution, solang ich noch Fit bin.
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