Währungskrise Euro gewinnt Kampf gegen Spekulanten

Mit ihrer Entscheidung, gegen den Euro zu wetten, haben sich viele internationale Anleger verspekuliert. Die Investoren haben die Entschlossenheit der EU unterschätzt.

Im Mai lasen sich die Überschriften in den Zeitungen noch wie aus einem Kriegsbuch: Von einem Generalangriff auf den Euro war die Rede, von einem Angriffskrieg und von der entscheidenden Schlacht. Ein Vierteljahr später ist das alles Makulatur. Der Angriff der Spekulanten auf den Euro ist abgewehrt. Europas Gemeinschaftswährung stieg wieder über 1,32 Dollar und damit auf den Stand von Anfang Mai. Die meisten Spekulanten haben ihre Wetten gegen den Euro aufgelöst.

Die Spekulanten, das sind in vielen Fällen Hedge-Fonds, weitgehend unregulierte Kapitalsammelstellen, die mit allen Mitteln an allen Märkten versuchen, Gewinne zu erzielen. Die meisten Hedge-Fonds, die mit Währungen spekulieren, hatten sich gegen den Euro positioniert. Lee Munson von Portfolio LLC, war einer der wenigen Hedge-Fonds-Manager, die auf dem Tiefpunkt des Euros auf eine Erholung gesetzt hatten. "Der Euro steigt, weil die Katastrophe ausgeblieben ist und die Spekulanten unter die Räder gekommen sind", sagt er heute. Im Gegensatz zum Mai lacht keiner den Amerikaner mehr aus.

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Während Munson von vornherein auf die richtige Karte gesetzt hatte, lösten andere Hedge-Fonds ihre Wetten zum richtigen Zeitpunkt auf, was ihnen ansehnliche Gewinne bescherte. Autonomy Capital, ein Fonds, der vom ehemaligen Lehman-Brothers-Händler Robert Gibbins geführt wird, erreichte im ersten Halbjahr nach Informationen aus Finanzkreisen ein Plus von 18 Prozent. Blue Crest Capital International, das Flaggschiff des großen Londoner Hedge-Fonds Blue Crest, legte knapp elf Prozent zu.

Doch das Gros der Hedge-Fonds verlor die Wetten. Die sogenannten Macro-Fonds, die von Ungleichgewichten aller Art in der Weltwirtschaft Gewinn zu schlagen versuchen, verloren im ersten Halbjahr im Schnitt 1,2 Prozent an Wert, wie der Informationsdienst Hedge-Fund-Research errechnete. Inzwischen haben die Fonds ihre Wetten gegen den Euro massiv reduziert, nachdem sie im Mai und Juni noch so viele hielten wie noch nie in ihrer Geschichte. Ende Juli lag die Zahl der Wetten auf einen sinkenden Euro nur noch bei 24.000, im Rekordmonat Mai lag sie deutlich über 100.000, ermittelte Société Générale.

Mit dem Ausstieg der Hedge-Fonds hat sich auch die Stimmung unter den Devisenhändlern und Volkswirten gedreht. Noch vor zwei Monaten hatten sie vorhergesagt, dass der Euro bis auf 1,10 Dollar fallen würde. Beeindruckt von einem rasanten Kursverfall sagten Pessimisten gar die Parität voraus - ein Dollar für einen Euro.

Doch es ist anders gekommen, die Gründe dafür sind vielschichtig. "Der Euro-Rettungsschirm und die flankierenden Maßnahmen haben die befürchtete Kernschmelze des Euros verhindert", sagt Dorothea Huttanus von der DZ Bank. Die Beruhigung lenkte den Blick vieler Investoren zugleich auf US-Dollar. Zahlreiche negative Wirtschaftsdaten vom Arbeitsmarkt bis zu den Auftragseingängen, von der Bauwirtschaft bis zur Konjunkturstimmung lasten inzwischen auf ihm.

 

Erschienen im Handelsblatt.

 
Leser-Kommentare
  1. Vor über dreihundert Jahren schrieb der Ökonom und Philosoph Bernard de Mandeville: Man darf Schmuggler nicht schimpfen; sie bestrafen nur den dummen König, der das göttliche Gebot des Freihandels mißachtet."

    Heute würde er schreiben: "Man darf Spekulanten nicht schimpfen, sie bestrafen nur den dummen Finanzminister, der einen Schuldenberg aufgehäuft hat."

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    ... und gleichzeitig nicht zu wissen, wie der Außenwert einer Währung zustande kommt, macht kein gutes Bild.

    Ich gestehe Ihnen aber zu, dass man Ihr Bild von der Euro-Krise gewinnen konnte, wenn man zu sehr auf die Stimmen der Leitmedien hörte, und nicht selber mal nachdachte oder unabhängig recherchierte, wie Wechselkurse zustande kommen.

    Man muss wohl konstatieren, dass ebenso wie viele Spekulanten ein starkes Interesse am strauchelnden Euro hatten, viele Journalisten der Idee des beständig zu beschuldigenden Staats so verfallen sind, dass sie der Versuchung der Schuldverschiebung von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zum Staatshaushalt einfach nicht widerstehen konnten.

    Oder sie wussten es tatsächlich nicht besser. Ich weiß gar nicht recht, welche Version mir weniger Sorgen machen soll.

    Wie auch immer. Ich belasse es mal bei der Feststellung, dass die dummen Blockaden von früher heute teils nicht mehr so sehr für Waren gelten, dafür aber, gerade wenn es um die Grenzen zu hoch entwickelten Staaten geht, für Menschen. Menschen, die dann häufig gezwungen sind, ein Leben in lebenslanger Illegalität zu leben.

    Sind diese Blocken nur deswegen besser, weil nicht mehr der König der Dumme ist sondern die armen Menschen?

    • joflo
    • 04.08.2010 um 20:03 Uhr

    Nun, abgesehen davon, dass ihr Vergleich mehr als nur hinkt (aber immerhin kann man noch verstehen, was Sie eigentlich sagen wollen): Die Schulden Japans übertreffen die Schulden in der Eurozone bei weitem (knapp 200% des BIP), und trotzdem ist der Yen noch nicht ins Bodenlose gefallen. So einfach kann das also nicht sein.

    Aber eigentlich gibt es eine noch viel einfachere Erklärung, und die ist sogar absolut richtig: Der Euro fällt genau dann, wenn viele Händler glauben, dass er fallen wird, und deshalb ihre Eurobestände verkaufen. Um herauszufinden, wie und warum sich der Eurokurs entwickelt, muss man Psychologie studieren, nicht VWL.

    Sie sagen es! Die Antworten auf ihren Kommentar zeugen von einer gewissen Hilflosigkeit, derer, die immer mehr Schulden für mehr Staat fordern.

    Ich weiß nicht, warum sich die Politik auf die Version "Die Spekulanten haben uns bekämpft und wir mussten uns wehren" geeinigt hat.

    Bei den linken Parteien mag das dem Weltbild entsprechen, CDU und FDP haben es wahrscheinlich so gesagt um mit den europäischen Verträgen ein Notszenario, einen Angriff auf den Euro zu konstruieren. Damit konnte man die "No-Bailout"-Klausel aussetzen.

    Tatsache ist aber: Die Mittelmeerstaaten haben sich selber reingeritten.

    Ein Schmuggler hilft durch die Umgehung von Zöllen in der Tat dabei, den Freihandel durchzusetzen. Damit Ihr vermeintlich feinsinniger Vergleich Sinn machen würde, müsste also der Spekulant gegen eine Währung dabei helfen, die Staatsverschuldung abzubauen. Tut er aber nicht. Also ist Ihr Vergleich hanebüchener Unsinn.

    ... und gleichzeitig nicht zu wissen, wie der Außenwert einer Währung zustande kommt, macht kein gutes Bild.

    Ich gestehe Ihnen aber zu, dass man Ihr Bild von der Euro-Krise gewinnen konnte, wenn man zu sehr auf die Stimmen der Leitmedien hörte, und nicht selber mal nachdachte oder unabhängig recherchierte, wie Wechselkurse zustande kommen.

    Man muss wohl konstatieren, dass ebenso wie viele Spekulanten ein starkes Interesse am strauchelnden Euro hatten, viele Journalisten der Idee des beständig zu beschuldigenden Staats so verfallen sind, dass sie der Versuchung der Schuldverschiebung von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zum Staatshaushalt einfach nicht widerstehen konnten.

    Oder sie wussten es tatsächlich nicht besser. Ich weiß gar nicht recht, welche Version mir weniger Sorgen machen soll.

    Wie auch immer. Ich belasse es mal bei der Feststellung, dass die dummen Blockaden von früher heute teils nicht mehr so sehr für Waren gelten, dafür aber, gerade wenn es um die Grenzen zu hoch entwickelten Staaten geht, für Menschen. Menschen, die dann häufig gezwungen sind, ein Leben in lebenslanger Illegalität zu leben.

    Sind diese Blocken nur deswegen besser, weil nicht mehr der König der Dumme ist sondern die armen Menschen?

    • joflo
    • 04.08.2010 um 20:03 Uhr

    Nun, abgesehen davon, dass ihr Vergleich mehr als nur hinkt (aber immerhin kann man noch verstehen, was Sie eigentlich sagen wollen): Die Schulden Japans übertreffen die Schulden in der Eurozone bei weitem (knapp 200% des BIP), und trotzdem ist der Yen noch nicht ins Bodenlose gefallen. So einfach kann das also nicht sein.

    Aber eigentlich gibt es eine noch viel einfachere Erklärung, und die ist sogar absolut richtig: Der Euro fällt genau dann, wenn viele Händler glauben, dass er fallen wird, und deshalb ihre Eurobestände verkaufen. Um herauszufinden, wie und warum sich der Eurokurs entwickelt, muss man Psychologie studieren, nicht VWL.

    Sie sagen es! Die Antworten auf ihren Kommentar zeugen von einer gewissen Hilflosigkeit, derer, die immer mehr Schulden für mehr Staat fordern.

    Ich weiß nicht, warum sich die Politik auf die Version "Die Spekulanten haben uns bekämpft und wir mussten uns wehren" geeinigt hat.

    Bei den linken Parteien mag das dem Weltbild entsprechen, CDU und FDP haben es wahrscheinlich so gesagt um mit den europäischen Verträgen ein Notszenario, einen Angriff auf den Euro zu konstruieren. Damit konnte man die "No-Bailout"-Klausel aussetzen.

    Tatsache ist aber: Die Mittelmeerstaaten haben sich selber reingeritten.

    Ein Schmuggler hilft durch die Umgehung von Zöllen in der Tat dabei, den Freihandel durchzusetzen. Damit Ihr vermeintlich feinsinniger Vergleich Sinn machen würde, müsste also der Spekulant gegen eine Währung dabei helfen, die Staatsverschuldung abzubauen. Tut er aber nicht. Also ist Ihr Vergleich hanebüchener Unsinn.

  2. Da wird es aber Zeit, dass die Spekulanten die EZB verklagen. Natürlich wegen entgangener Gewinne; die sollte jetzt der europäische Steuerzahler an die Hedgefonds zahlen.

    Frau Merkel, bitte sprechen Sie mit Herrn Ackermann, der wird Ihnen sagen was zu tun ist.

    • Chilly
    • 04.08.2010 um 17:22 Uhr

    man ihr Ende auch noch nicht zu früh ausrufen. Richtig ist, dass der Eurokurs sich seit seinen Tiefstständen spürbar erholt hat. Richtig ist wohl ferner, dass Hedgefonds (oder andere Marktteilnehmer, lässt sich das so ohneweiteres überhaupt feststellen) wohl weniger "Wetten" auf einen sinkenden Eurokurs laufen haben.

    ABER: Wo steht geschrieben, dass die Erholung sich fortsetzt. Materiell wurde die Euroerholung im Wesentlichen von den europäischen und v.a. deutschen Exporterfolgen unterstützt und getragen. Mit einem steigenden Eurokurs werden diese aber wieder schwieriger. Ferner kann in Asien eine gewisse Aufschwungsberuhigung eintreten und die US-Wirtschaft scheint ebenfalls mindestens ein "retardierendes Moment" einzulegen, wenn nicht gar ein "Double-Dip" droht. Wer kann dann eine neue "Wettwelle" ausschließen. Zur Klarstellung: Ich halte die vorgesehene Rettungsmaßnahmen für richtig. Es war notwendig, dem Märkten ein klares Zeichen zu geben und es war richtig, das strenge Maastrichtregime teilweise aufzuweichen (v.a. der Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB war goldrichtig, weil letztlich nur diese Maßnahme schnell genug war, den Spekulanten ihre Grenzen aufzuzeigen).

    Aber so wie das Ende des Euro wohl im Mai noch nicht so nah war, wie manche Auguren es darstellten, so wenig sicher sollte man sein, dass das Ende vom Ende schon definitiv eingetreten ist.

    CHILLY

  3. ... und gleichzeitig nicht zu wissen, wie der Außenwert einer Währung zustande kommt, macht kein gutes Bild.

    Ich gestehe Ihnen aber zu, dass man Ihr Bild von der Euro-Krise gewinnen konnte, wenn man zu sehr auf die Stimmen der Leitmedien hörte, und nicht selber mal nachdachte oder unabhängig recherchierte, wie Wechselkurse zustande kommen.

    Man muss wohl konstatieren, dass ebenso wie viele Spekulanten ein starkes Interesse am strauchelnden Euro hatten, viele Journalisten der Idee des beständig zu beschuldigenden Staats so verfallen sind, dass sie der Versuchung der Schuldverschiebung von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zum Staatshaushalt einfach nicht widerstehen konnten.

    Oder sie wussten es tatsächlich nicht besser. Ich weiß gar nicht recht, welche Version mir weniger Sorgen machen soll.

    Wie auch immer. Ich belasse es mal bei der Feststellung, dass die dummen Blockaden von früher heute teils nicht mehr so sehr für Waren gelten, dafür aber, gerade wenn es um die Grenzen zu hoch entwickelten Staaten geht, für Menschen. Menschen, die dann häufig gezwungen sind, ein Leben in lebenslanger Illegalität zu leben.

    Sind diese Blocken nur deswegen besser, weil nicht mehr der König der Dumme ist sondern die armen Menschen?

    Antwort auf "Spekulanten"
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    @ Autobahn München-Ulm,

    die mir unterstellte Unwissenheit stellt Ihrerseits eine gewisse Kühnheit dar. Mit einer gewissen Erleichterung stelle ich jedoch fest, dass Sie mir das Lesen der Leitmedien zutrauen.

    Wenn Sie den Leitmedien derart mißtrauen, sollten Sie uns mitteilen, über welche überragenden Lehren Sie verfügen, die Sie in die Lage eines Weisen versetzen.

    Ich verstehe nicht, was Sie konstatieren? Ich denke, Sie sollten entweder Ihre Gedanken oder die Sätze klären.

    Keineswegs einsichtig ist ihr Hinweis auf Menschen, die in der Illegalität leben.

    Ach übrigens: K. Rose, Theorie der Außenwirtschaft, München, mehrere Auflagen und E. Schneider, Zahlungsbilanz und Wechselkurs, Tübingen 1968
    Literatur für den Einstieg

    @ Autobahn München-Ulm,

    die mir unterstellte Unwissenheit stellt Ihrerseits eine gewisse Kühnheit dar. Mit einer gewissen Erleichterung stelle ich jedoch fest, dass Sie mir das Lesen der Leitmedien zutrauen.

    Wenn Sie den Leitmedien derart mißtrauen, sollten Sie uns mitteilen, über welche überragenden Lehren Sie verfügen, die Sie in die Lage eines Weisen versetzen.

    Ich verstehe nicht, was Sie konstatieren? Ich denke, Sie sollten entweder Ihre Gedanken oder die Sätze klären.

    Keineswegs einsichtig ist ihr Hinweis auf Menschen, die in der Illegalität leben.

    Ach übrigens: K. Rose, Theorie der Außenwirtschaft, München, mehrere Auflagen und E. Schneider, Zahlungsbilanz und Wechselkurs, Tübingen 1968
    Literatur für den Einstieg

    • iDog
    • 04.08.2010 um 18:26 Uhr

    es ist nicht der euro, der gewinnt , sondern der dollar, der verliert ! warten wiralso auf den naechsten rettungsversuch ...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • joflo
    • 04.08.2010 um 19:53 Uhr

    Also, gegenüber dem Pfund ist er leicht gestiegen in den letzen zwei Monaten, gegenüber dem Yen gefallen (welche Währung tut das nicht?), gegenüber indischer Rupie gestiegen, gleiches für Indonesien, gegenüber dem Schweizer Franken holt der Euro seit Juli auf, gegenüber dem Honkongdollar und Won und mexikanischem Peso seit Juni, der Kurs zwischen austrlaischem Dollar und Euro springt ein bisschen, fällt aber nicht mehr, gleiches gilt für den Rand, Urlaub in für Brasilien, auf den Philippinen und in Neuseeland wird seit zwei Monaten auch billiger,...

    • joflo
    • 04.08.2010 um 19:53 Uhr

    Also, gegenüber dem Pfund ist er leicht gestiegen in den letzen zwei Monaten, gegenüber dem Yen gefallen (welche Währung tut das nicht?), gegenüber indischer Rupie gestiegen, gleiches für Indonesien, gegenüber dem Schweizer Franken holt der Euro seit Juli auf, gegenüber dem Honkongdollar und Won und mexikanischem Peso seit Juni, der Kurs zwischen austrlaischem Dollar und Euro springt ein bisschen, fällt aber nicht mehr, gleiches gilt für den Rand, Urlaub in für Brasilien, auf den Philippinen und in Neuseeland wird seit zwei Monaten auch billiger,...

  4. @ Autobahn München-Ulm,

    die mir unterstellte Unwissenheit stellt Ihrerseits eine gewisse Kühnheit dar. Mit einer gewissen Erleichterung stelle ich jedoch fest, dass Sie mir das Lesen der Leitmedien zutrauen.

    Wenn Sie den Leitmedien derart mißtrauen, sollten Sie uns mitteilen, über welche überragenden Lehren Sie verfügen, die Sie in die Lage eines Weisen versetzen.

    Ich verstehe nicht, was Sie konstatieren? Ich denke, Sie sollten entweder Ihre Gedanken oder die Sätze klären.

    Keineswegs einsichtig ist ihr Hinweis auf Menschen, die in der Illegalität leben.

    Ach übrigens: K. Rose, Theorie der Außenwirtschaft, München, mehrere Auflagen und E. Schneider, Zahlungsbilanz und Wechselkurs, Tübingen 1968
    Literatur für den Einstieg

    • joflo
    • 04.08.2010 um 19:53 Uhr

    Also, gegenüber dem Pfund ist er leicht gestiegen in den letzen zwei Monaten, gegenüber dem Yen gefallen (welche Währung tut das nicht?), gegenüber indischer Rupie gestiegen, gleiches für Indonesien, gegenüber dem Schweizer Franken holt der Euro seit Juli auf, gegenüber dem Honkongdollar und Won und mexikanischem Peso seit Juni, der Kurs zwischen austrlaischem Dollar und Euro springt ein bisschen, fällt aber nicht mehr, gleiches gilt für den Rand, Urlaub in für Brasilien, auf den Philippinen und in Neuseeland wird seit zwei Monaten auch billiger,...

    Antwort auf "€ oder $ ?"
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    • iDog
    • 04.08.2010 um 22:26 Uhr

    und wie steht es mit den altgriechischen bratspiessen ?

    der dollar ist nun mal die leitwaehrung und wenn der verliert ist es für alle anderen gewoehnlich ein rechnerisches plus. die amis sind zwar wenigstens nicht so doof wie die europaer in der vollendeten kriese auch noch dem sprarschweinglauben zu verfallen, aber retten wird das den dollar auch nicht mehr . im gegenteil wird er logischerweise eher absichlich entwertet werden, um die schuldenlast zu verringern. waehrend sich die eu in den totalen abgrund spart.

    siehe zb hier:
    http://www.weissgarnix.de...

    • iDog
    • 04.08.2010 um 22:26 Uhr

    und wie steht es mit den altgriechischen bratspiessen ?

    der dollar ist nun mal die leitwaehrung und wenn der verliert ist es für alle anderen gewoehnlich ein rechnerisches plus. die amis sind zwar wenigstens nicht so doof wie die europaer in der vollendeten kriese auch noch dem sprarschweinglauben zu verfallen, aber retten wird das den dollar auch nicht mehr . im gegenteil wird er logischerweise eher absichlich entwertet werden, um die schuldenlast zu verringern. waehrend sich die eu in den totalen abgrund spart.

    siehe zb hier:
    http://www.weissgarnix.de...

  5. Was wäre gewesen wenn der Euro krepiert wäre? Mit Sicherheit hätten wir dann als Deutsche keine neue Währung erhalten und müssten uns zukünftig gegenseitig mit Kieselsteinen bezahlen. Sorry, aber dies musste sein. Denn was ist denn nun eigentlich gefährlicher? Die Wetten der Spekulanten gegen den Euro oder die permanente Ausweitung der Geldmenge durch die EZB, die nicht im Verhältnis zum tatsächlichen Wirtschaftswachstum steht.

    http://www.ploync.de/geld...

    Diese Summe wurde in den letzten acht Jahren dermaßen erhöht, dass man sich berechtigterweise fragen darf, wo dieses Geld denn eigentlich gehortet wird. Sofern irgendwann diese Summen in den Wirtschaftskreislauf zurück fliesen sollten, dann besteht Grund zur Panik. Aber doch nicht wenn ein paar Spekulanten auf das Absinken des Wechselkursniveaus zwischen Euro und Dollar setzen. Damit wird seit Jahrzehnten Geld vom Markt geschöpft und sogar die großen Banken werben mit entsprechenden Produkten für den kleinen Anleger.

    Von einem Ende der Krise zu sprechen ist meiner Meinung nach dagegen grob fahrlässig. Die Verschuldung der Staaten nimmt weiter zu und in wenigen Jahren muss die USA die Staatsanleihen, die sie in den Achtzigern verteilte, ausbezahlen. Damals wurden Zinssätze von 12 bis 14 Prozent angeboten, unter der Maßgabe die Summe in 30 Jahren in einem Schwung auszuzahlen.

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