Finanzkrise "Diese Geldpolitik ist verrückt"
Der italienische Ökonom Franco Bruni kritisiert die Geldpolitik der Zentralbanken. Die Probleme Europas, sagt er im Interview, lassen sich nicht mit mehr Geld lösen.

Mehr Geld wird Europa nicht retten, sagt der Ökonom Franco Bruni
ZEIT ONLINE: Sind wir Deutschen neurotisch, wenn wir fürchten, dass die Inflation ausbricht, nur weil die Europäische Zentralbank weiter Staatsanleihen aufkauft?
Franco Bruni: Nein. Es ist offensichtlich, dass durch die Anleihekäufe mehr Liquidität entsteht, die zu mehr Inflation führen kann.
ZEIT ONLINE: Sie sind also gegen ein stärkeres Engagement der EZB, auch wenn Italien dadurch mehr Zeit bekommt, seinen Haushalt zu sanieren?

Der Professor für Internationale Geldpolitik lehrt an der Elite-Akademie Bocconi in Mailand. Zwischen 1998 und 2000 war er Präsident der Société Universitaire Européenne de Recherches Financières. Gastaufenthalte an den Universitäten in New York, Berkeley und Chulalongkorn-Bangkok. 2009 veröffentlichte er den Essay "L'acqua e la spugna" (Das Wasser und der Schwamm), eine Abrechnung mit der Geldpolitik der vergangenen zwei Jahrzehnte.
Bruni: Ich bin nicht unbedingt dagegen. Wir sind in einer Notlage, in der die EZB dafür sorgen muss, dass das Vertrauen der Anleger zurückkehrt. Aber das Engagement sollte von kurzer Dauer sein. Wir dürfen nicht in alte Zeiten zurückfallen, in denen die Notenbanken einfach die Staatsschulden finanziert haben, wenn die Regierungen danach riefen. Die EZB sollte helfen, aber Europas Politik muss einfordern, dass die Reformanstrengungen in den Krisenländern nicht nachlassen.
ZEIT ONLINE: In ihrem jüngsten Buch, das 2009 auf dem Höhepunkt der Krise entstanden ist, rechnen Sie mit der Geldpolitik der vergangenen 20 Jahre ab. Was ist Ihr Hauptvorwurf?
Bruni: Dass wir die Regeln, die uns aus der Unordnung der Siebziger Jahre geführt haben, nicht eingehalten haben. Damals kämpften Keynesianer gegen Neoklassiker, in Italien war die Inflationsrate hoch, ebenso wie die Zinsen für Staatsanleihen – weit höher als im Moment übrigens. Die Regeln, die Italien in den achtziger und neunziger Jahren zurück auf den Pfad der Stabilität geführt haben, waren von der deutschen Stabilitätskultur inspiriert: Dazu gehörte auch die Unabhängigkeit der Zentralbank. Mein Vorwurf lautet, dass anschließend diese Regeln weltweit zu wenig Beachtung fanden.
ZEIT ONLINE: Woran machen Sie das fest?
Bruni: Seit der Japan-Krise Anfang der Neunziger, sind wir dem Irrglauben verfallen, dass wir mit dauerhaft niedrigen Zinsen die Wirtschaft ankurbeln können. Diese Geldpolitik ist verrückt, weil sie ausklammert, dass viele Staaten strukturelle Probleme haben. Diese lassen sich nicht mit mehr Geld lösen. Auch ist es verrückt zu glauben, man könne den Konsum beliebig anheizen, indem man die Zinsen de facto unter Null setzt, unter anderem, indem man die Inflationserwartungen nach oben treibt. Wir wissen heute, dass der Konsum von vielen anderen Dingen abhängt – unter anderem vom Sicherheitsempfinden der Konsumenten.
ZEIT ONLINE: Welche Folgen hat das Ihrer Meinung nach?
Bruni: Die Folge dieser Geldpolitik ist, dass wir es seit den neunziger Jahren in Europa mit einer drastisch steigenden Geldmenge zu tun haben – sie wächst weit schneller als das Bruttoinlandsprodukt. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht ständig exzessive Booms finanzieren.
- Datum 08.12.2011 - 13:31 Uhr
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Danke für diese Stimme der Vernunft!
Der Mann hat gar nichts verstanden. Ein stabilitätsorientierter Neoklassiker der die Realität ausblendet. Das Übliche.
"Wir müssen aufpassen, dass wir nicht ständig exzessive Booms finanzieren."
Ein RIESIGES Problem derzeit, wirklich, angesichts der Tatsache, dass Massenarbeitslosigkeit grassiert und die EU in eine Rezession abzurutschen droht. Die Frage wohin das viele Geld tatsächlich fliesst, hat er sich vermutlich nie gestellt.
"Dass wir die Regeln, die uns aus der Unordnung der Siebziger Jahre geführt haben"
Ja, eine Unordnung in der Vollbeschäftigung und Wohlstand in D herrschte. Eine Zeit von der wir jetzt noch zehren, trotz ständigem Sparpaket-Terror seit den 80igern.
Einerseits sagt er Sachen wie:
"Die Risikobereitschaft der Anleger steigt über ein gesundes Maß, wenn mehr Geld im Markt ist."
andererseits schwört er auf die Unabhängigkeit der Zentralbanken, was implizit eine Entmündung des demokratischen Staates bedeutet und statt in eine Inflation in Rezession und Überschuldung führt. Dass die ZBs mit Niedrigzinsen kaum Einfluß auf die Wirtschaft haben (vielmehr auf die Finanzmärkte) hat er irgendwie bemerkt, aber Schlüsse zieht er nicht.
Denn in einem gewissen Rahmen, könnte genau das:
"Notenbanken einfach die Staatsschulden finanziert haben, wenn die Regierungen danach riefen"
...die Lösung sein. Keine Schulden mehr, keine Arbeitslosigkeit mehr, Geld für Infrastruktur, Bildung, Forschung usw. dafür nehme ich gerne 10% Inflation in Kauf.
Der Mann hat gar nichts verstanden. Ein stabilitätsorientierter Neoklassiker der die Realität ausblendet. Das Übliche.
"Wir müssen aufpassen, dass wir nicht ständig exzessive Booms finanzieren."
Ein RIESIGES Problem derzeit, wirklich, angesichts der Tatsache, dass Massenarbeitslosigkeit grassiert und die EU in eine Rezession abzurutschen droht. Die Frage wohin das viele Geld tatsächlich fliesst, hat er sich vermutlich nie gestellt.
"Dass wir die Regeln, die uns aus der Unordnung der Siebziger Jahre geführt haben"
Ja, eine Unordnung in der Vollbeschäftigung und Wohlstand in D herrschte. Eine Zeit von der wir jetzt noch zehren, trotz ständigem Sparpaket-Terror seit den 80igern.
Einerseits sagt er Sachen wie:
"Die Risikobereitschaft der Anleger steigt über ein gesundes Maß, wenn mehr Geld im Markt ist."
andererseits schwört er auf die Unabhängigkeit der Zentralbanken, was implizit eine Entmündung des demokratischen Staates bedeutet und statt in eine Inflation in Rezession und Überschuldung führt. Dass die ZBs mit Niedrigzinsen kaum Einfluß auf die Wirtschaft haben (vielmehr auf die Finanzmärkte) hat er irgendwie bemerkt, aber Schlüsse zieht er nicht.
Denn in einem gewissen Rahmen, könnte genau das:
"Notenbanken einfach die Staatsschulden finanziert haben, wenn die Regierungen danach riefen"
...die Lösung sein. Keine Schulden mehr, keine Arbeitslosigkeit mehr, Geld für Infrastruktur, Bildung, Forschung usw. dafür nehme ich gerne 10% Inflation in Kauf.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf polemische Beiträge. Danke, die Redaktion/mk
http://www.youtube.com/wa...
und
http://faz-community.faz....
Man schaffte es die 70er mithilfe des Monetarismus zu überwinden.. und versuchte dann das ganze mit Kenysianismus zu kombinieren. Das Resulat war ein riesiger Boom und wenig Arbeitslose gefolgt von der Dotcom-Blase, Immobilienblase, Staatsanleihenblase :)
Geld muss nunmal Knapp sein.
...bedeutet nach meinem Verständnis Nachfrageförderung und staatliche Investitionspolitik. Beides hat man nach den 70igern nur noch auf Schuldenbasis machen können, was irgendwann in den mittlerweile internalisiserten Sparterror umgeschlagen ist, den Zinsen sei Dank. Und damit in Massenarbeitslosigkeit und sinkenden Wohlstand.
Das Konzept ist komplett gescheitert, es als keynesianisch zu bezeichnen, ist ein unglaublich dreiste Verkürzung, mit der die Neoklassiker von sich ablenken.
...bedeutet nach meinem Verständnis Nachfrageförderung und staatliche Investitionspolitik. Beides hat man nach den 70igern nur noch auf Schuldenbasis machen können, was irgendwann in den mittlerweile internalisiserten Sparterror umgeschlagen ist, den Zinsen sei Dank. Und damit in Massenarbeitslosigkeit und sinkenden Wohlstand.
Das Konzept ist komplett gescheitert, es als keynesianisch zu bezeichnen, ist ein unglaublich dreiste Verkürzung, mit der die Neoklassiker von sich ablenken.
das europäische Problem nicht mit Geld zu lösen ist da es sich nicht um ein Geld- sondern um ein massives Strukturproblem handelt, erreicht diese unbequeme Botschaft die meisten EU Politiker immer noch nicht. Ist vielleicht zu kompliziert für die Jungs.
Daher rechne ich heute eigentlich ganz fest mit der abendliche Schlagzeile in der BILD Zeitung
"Angela Merkel von EU-Finanzministern zusammengeschlagen und ausgeraubt worden"
70 Mrd. - Konjunkturpaket I
50 Mrd. - Konjunkturpaket II
110 Mrd. - Rettung HRE
160 Mrd. - FMD BadBank
130 Mrd. - EFSF
190 Mrd. _ ESM
Arbeitsloses Schulkind: 5,02 Euro
Selbstverständlich sind unsere Schulkinder "arbeitslos", bei uns ist bekanntermassen die Kinderarbeit verboten! Schöne Grüsse
Selbstverständlich sind unsere Schulkinder "arbeitslos", bei uns ist bekanntermassen die Kinderarbeit verboten! Schöne Grüsse
der Jahres Rückblick, "Die Zeit", Interview mit Helmut Schmidt.
Allem zum Trotz kann man davon ausgehen das der "Euro Gipfel", der ja wie die bisherigen Gipfel außer Geld zu verteilen, keine Regeln zum Finanzsektor finden wird, kein nachhaltiges Ergebnis bringen wird.
Ohne Regulierung des Finanzsektors bleibt der "Euro" ein "Spielball" von Zockern dem Kurz über Lang die Luft aus gehen wird.
Der erste Artikel, an den ich mich erinnern kann, der höchst knapp und konzentriert den wahren Kern der Krise benennt.
Was habe ich mir hier die Finger wund getippt, um auf die verhängnisvolle Wirkung des billigen Geldes und des realen Negativzinses und das dahinter stehende Versagen von Politik und Zentralbanken hinzuweisen.
Der Mann hat gar nichts verstanden. Ein stabilitätsorientierter Neoklassiker der die Realität ausblendet. Das Übliche.
"Wir müssen aufpassen, dass wir nicht ständig exzessive Booms finanzieren."
Ein RIESIGES Problem derzeit, wirklich, angesichts der Tatsache, dass Massenarbeitslosigkeit grassiert und die EU in eine Rezession abzurutschen droht. Die Frage wohin das viele Geld tatsächlich fliesst, hat er sich vermutlich nie gestellt.
"Dass wir die Regeln, die uns aus der Unordnung der Siebziger Jahre geführt haben"
Ja, eine Unordnung in der Vollbeschäftigung und Wohlstand in D herrschte. Eine Zeit von der wir jetzt noch zehren, trotz ständigem Sparpaket-Terror seit den 80igern.
Einerseits sagt er Sachen wie:
"Die Risikobereitschaft der Anleger steigt über ein gesundes Maß, wenn mehr Geld im Markt ist."
andererseits schwört er auf die Unabhängigkeit der Zentralbanken, was implizit eine Entmündung des demokratischen Staates bedeutet und statt in eine Inflation in Rezession und Überschuldung führt. Dass die ZBs mit Niedrigzinsen kaum Einfluß auf die Wirtschaft haben (vielmehr auf die Finanzmärkte) hat er irgendwie bemerkt, aber Schlüsse zieht er nicht.
Denn in einem gewissen Rahmen, könnte genau das:
"Notenbanken einfach die Staatsschulden finanziert haben, wenn die Regierungen danach riefen"
...die Lösung sein. Keine Schulden mehr, keine Arbeitslosigkeit mehr, Geld für Infrastruktur, Bildung, Forschung usw. dafür nehme ich gerne 10% Inflation in Kauf.
ist das absolute Primat, dass in der deutschen Politik seit 1982, also seit Proklamation der geistig-moralischen Wende der Gruppe Kohl-Genscher, die faktisch umgesetzte ständisch-korporative Machtpolitik unseres Bundestages und unserer Länderparlamente.
Wer einmal die Grundlagen der Bundesrepublik Deutschland anschaut, der findet die Grundsteine:
-der grundgesetzlichen Rechtsstaatsordnung in Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Jusatiz.
-der sozialen Marktwirtschaft auf der Grundlage der Prinzipien, die von Walter Eucken, Alfred Müller-Armack, Ludwig Erhard u.a. den sozio-ökonomischen Kontrakt unserer Gesellschaft darstellt, denn es geht seit Beginn dieser Bundesrepublik um das, was Ludwig Erhard in seinem Basistext "Wohlstand für alle" beschrieben hat
-der konsensual verfassten mehrwertschöpfungsfähigen Produktionswirtschaft, die von Eucken, Müller-Armack und Erhard ganz deutlich auf die formierten Beziehungen zwischen den Kapitaleignern und dem Humankapital (also den arbeitenden Menschen) gegründet waren.
Dagegen steht die heute real-existierende Finanzspekulations- und -anlagenbetrugswirtschaft jener Eliteleistungsträger, wie sie exemplarisch in der Gruppierung Esch-von Krockow-von Oppenheim (ex-Privatbank Sal. Oppenheim) zu finden ist.
Dagegen stehen der deregulierte Erwerbsarbeitsmarkt (also der faktisch rechtsfrei gestellte Arbeitsmarkt, in dem Leistungserpressung, Lohndiebstahl und Sozialtransferbetrug inzwischen fast schon der Regelfall geworden sind).
.. sind also das Problem, nicht etwa die schuldensüchtigen Politiker, aha. Und Sie nehmen 10 Prozent Inflation in Kauf, weil das von Ihnen offenbar gewünschte Gelddrucken der EZB natürlich alle Problem löst, keine Arbeitslosigkeit, keine Schulden - Friede, Freude, Eierkuchen, verstehe. Und ausgerechnet von diesem - gelinde gesagt - naiven Standpunkt aus werfen Sie Herrn Bruni vor, ER habe "nichts verstanden"...? Ich fürchte, Sie haben da etwas verwechselt, denn offenbar haben Sie nicht mal im Ansatz vestanden, welche Katastrophe auf uns zukäme, wenn wir uns auf Mangement "by Notenpresse" verlegen würden: Die Politiker würden immer noch mehr Schulden anhäufen, etwa um Wahlgeschenke zu verteilen, die Preise würden geradezu explodieren und das hat in der Geschichte immer, wirklich immer zu verheerender Arbeitslosigkeit geführt. Also sollten Sie wohl lieber erst noch mal nachdenken, bevor Sie hier derart unsinnige "Konzepte" verbreiten.
ist das absolute Primat, dass in der deutschen Politik seit 1982, also seit Proklamation der geistig-moralischen Wende der Gruppe Kohl-Genscher, die faktisch umgesetzte ständisch-korporative Machtpolitik unseres Bundestages und unserer Länderparlamente.
Wer einmal die Grundlagen der Bundesrepublik Deutschland anschaut, der findet die Grundsteine:
-der grundgesetzlichen Rechtsstaatsordnung in Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Jusatiz.
-der sozialen Marktwirtschaft auf der Grundlage der Prinzipien, die von Walter Eucken, Alfred Müller-Armack, Ludwig Erhard u.a. den sozio-ökonomischen Kontrakt unserer Gesellschaft darstellt, denn es geht seit Beginn dieser Bundesrepublik um das, was Ludwig Erhard in seinem Basistext "Wohlstand für alle" beschrieben hat
-der konsensual verfassten mehrwertschöpfungsfähigen Produktionswirtschaft, die von Eucken, Müller-Armack und Erhard ganz deutlich auf die formierten Beziehungen zwischen den Kapitaleignern und dem Humankapital (also den arbeitenden Menschen) gegründet waren.
Dagegen steht die heute real-existierende Finanzspekulations- und -anlagenbetrugswirtschaft jener Eliteleistungsträger, wie sie exemplarisch in der Gruppierung Esch-von Krockow-von Oppenheim (ex-Privatbank Sal. Oppenheim) zu finden ist.
Dagegen stehen der deregulierte Erwerbsarbeitsmarkt (also der faktisch rechtsfrei gestellte Arbeitsmarkt, in dem Leistungserpressung, Lohndiebstahl und Sozialtransferbetrug inzwischen fast schon der Regelfall geworden sind).
.. sind also das Problem, nicht etwa die schuldensüchtigen Politiker, aha. Und Sie nehmen 10 Prozent Inflation in Kauf, weil das von Ihnen offenbar gewünschte Gelddrucken der EZB natürlich alle Problem löst, keine Arbeitslosigkeit, keine Schulden - Friede, Freude, Eierkuchen, verstehe. Und ausgerechnet von diesem - gelinde gesagt - naiven Standpunkt aus werfen Sie Herrn Bruni vor, ER habe "nichts verstanden"...? Ich fürchte, Sie haben da etwas verwechselt, denn offenbar haben Sie nicht mal im Ansatz vestanden, welche Katastrophe auf uns zukäme, wenn wir uns auf Mangement "by Notenpresse" verlegen würden: Die Politiker würden immer noch mehr Schulden anhäufen, etwa um Wahlgeschenke zu verteilen, die Preise würden geradezu explodieren und das hat in der Geschichte immer, wirklich immer zu verheerender Arbeitslosigkeit geführt. Also sollten Sie wohl lieber erst noch mal nachdenken, bevor Sie hier derart unsinnige "Konzepte" verbreiten.
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