Apps, um Geld zu verwalten

number26.de

Funktionsweise: Das Berliner Unternehmen bietet ein Girokonto samt Kreditkarte und Smartphone-App, die Kontobewegungen in Echtzeit aufzeichnet.

Kosten: Konto, App und Kreditkarte sowie das Geldabheben an Automaten sind kostenlos. Das Unternehmen verdient sein Geld mit den Transaktionsgebühren, die den Händlern in Rechnung gestellt werden, sowie den Zinsen, die mit den Einlagen der Kunden erwirtschaftet werden.

Partner: Number26 kooperiert mit der Wirecard Bank, die die Konten führt. Einlagen sind dort bis zu mehreren Millionen Euro abgesichert.

finanzblick.de

Funktionsweise: Das Unternehmen Buhl aus Neunkirchen im Siegerland hat eine Finanzplattform samt Smartphone-App entwickelt, mit der sich Konten verwalten lassen. Finanzblick visualisiert die Kontobewegungen und erspart so ein Haushaltsbuch.

Kosten: Finanzblick ist kostenlos. Das Unternehmen verdient mit Software sein Geld – etwa Steuer-Software.

Partner: Die Finanzplattform unterstützt nach eigenen Angaben die Konten von mehr als 4.000 Banken.

kontoalarm.de

Funktionsweise: Die Smartphone-App des Unternehmens Aboalarm analysiert Kontobewegungen und erkennt ungewollte Abos und hilft, sie zu kündigen. Außerdem warnt sie, wenn hohe Überziehungszinsen anfallen.

Kosten: In einer Basis-Version ist die App kostenlos; die Premium-Version mit dem Kündigungsservice kostet derzeit 0,99 Euro alle zwei Monate und lässt sich selbst jederzeit kündigen.

Partner: Nach Angaben des Unternehmens lässt sich die App mit den Konten "fast aller" Banken nutzen.

justspent.com

Funktionsweise: Das Unternehmen Just Spent hat eine App entwickelt, die dabei helfen soll, die eigenen Ausgaben nachzuvollziehen. Dafür visualisiert und analysiert sie Ausgaben, die sich manuell eintragen lassen – ohne Verknüpfung mit einem Bankkonto.

Kosten: Die App kostet für das iPhone zurzeit 0,99 Euro und für Android-Smartphones 1,18 Euro. Zusatzfunktionen kosten extra.

Apps, um zu bezahlen

cringle.net

Funktionsweise: Über die App von Cringle lassen sich Geldbeträge von bis zu 100 Euro an beliebige Empfänger versenden – ganz gleich, ob sie die App nutzen oder nicht. Das soll in Alltagssituationen helfen, in denen man nicht genügend Bargeld dabei hat – etwa im Café oder im Urlaub.

Kosten: Der Empfang von Geld ist kostenlos, Geld zu versenden kostet 10 Cent pro Transaktion.

Partner: Cringle arbeitet mit der Deutschen Kreditbank AG zusammen. Sie sorgt dafür, dass das Geld zwischen existierenden Girokonten beliebiger Banken per Lastschrift transferiert wird.

lendstar.io

Funktionsweise: Mit der App des Münchner Unternehmens Lendstar lässt sich nicht nur Geld in Echtzeit transferieren; sie hilft Nutzergruppen auch dabei, Geld untereinander einzusammeln, zu verleihen, vorzustrecken oder aufzuteilen.

Kosten: Die Nutzung der App ist kostenlos. Das Unternehmen verdient sein Geld mit besonderen Versionen der App, die es an Banken lizenziert.

Partner: Wer Lendstar nutzt, kann die Zahlungen übers Girokonto oder via PayPal abwickeln – mit PayPal fallen allerdings Gebühren für den Empfänger an.

Apps, um Geld zu sparen

savedo.de

Funktionsweise: Der Onlinemarktplatz aus Berlin vermittelt Festgeldkonten im EU-Ausland, bei denen mehr Zinsen zu holen sind als bei deutschen Banken.

Kosten: Die Konten selbst sind kostenlos, allerdings wird Savedo von den Banken vergütet, mit denen es kooperiert.

Partner: Bisher kooperiert Savedo mit der J&T Banka in Tschechien; die eingezahlten Beträge sind nach Firmenangaben bis zur Höhe von 100.000 Euro durch die Einlagensicherung geschützt.

weltsparen.de

Funktionsweise: Weltsparen vermittelt übers Netz Festgelder europäischer Banken, die mehr Zinsen bieten als viele deutsche Banken.

Kosten: WeltSparen erhält Provisionen von den Partnerbanken.

Partner: Kunden erhalten zum einen ein unverzinstes Girokonto bei der MHB-Bank, zum anderen ein Festgeldkonto bei der ausgewählten Partnerbank. Alle Banken unterliegen der Einlagensicherung.

zinspilot.de

Funktionsweise: Wer Zinspilot von Deposit Solutions nutzt, kann auf Tages- und Festgeldangebote verschiedener Banken zugreifen, ohne jedes Mal ein neues Konto zu eröffnen. Dabei helfen das "Anlagecockpit" auf der Website und ein Konto bei einer Partnerbank.

Kosten: Konto-Eröffnung und –Führung bei der Partnerbank sind kostenlos.

Partner: Aktuell arbeitet Zinspilot mit der Sutor Bank und der biw Bank zusammen, bei denen die Anlagekonten der Kunden geführt werden. Von dort aus wird das Geld bei Partnerbanken angelegt, bei denen Einlagen ebenfalls gesichert sind.