Nach der Abwrackprämie Autohändler beklagen AbsatzeinbruchSeite 2/2
Auch der US-Automarkt verzeichnete im September ein kräftiges Minus. Nach dem Ende des Prämienprogramms "Cash vor Clunkers" ("Bares für Schrottkisten") sank der Absatz um 22,7 Prozent. Das Geld für die staatlichen Zuschüsse war Ende August nach nur einem Monat aufgebraucht.
Im Gegensatz zu den freien Händlern schlugen sich die deutschen Autobauer besser als die ausländische Konkurrenz. Porsche erzielte mit einem Zuwachs von acht Prozent das deutlichste Plus unter den deutschen Herstellern. Auch VW und BMW verbuchten leichte Zuwächse, während Daimler 13,4 Prozent weniger Autos verkaufte. Die VW-Tochter Audi schlug 4,9 Prozent weniger Fahrzeuge los.
Deutlich schlechter lief es für die angeschlagenen US-Hersteller General Motors (GM) und Chrysler. Die Absatzzahlen der Opel-Mutter GM brachen um 45 Prozent ein, Chrysler verkaufte 42 Prozent weniger Fahrzeuge. Der dritte große amerikanische Autobauer Ford kam mit einem Minus von 5,1 Prozent vergleichsweise glimpflich davon. Der koreanische Hersteller Hyundai Motor profitierte dagegen mit einem Zuwachs von 27 Prozent von dem Trend nach Sprit sparenden Kleinwagen. Die USA sind neben China der wichtigste Automarkt der Welt.
- Datum 02.10.2009 - 12:53 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
- Kommentare 7
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Es war ja zu erwarten: Die erheblichen Zuwächse im Kleinwagensegment aufgrund der Abwrackprämie wurden als völlig normal hingenommen, jetzt wird dann von diesem Niveau herunter ein "absolutes Nachfrageloch" beklagt. Wie die Sprecherin des ZDK richtig bemerkt: Es ist wieder Normalität eingekehrt. Ein betriebswirtschaftlich denkender Händler hat sicher im Hoch der vergangenen Monate Rücklagen für die absehbare Flaute geschaffen. Bei allen anderen ist es ganz normale und gesunde Marktwirtschaft, wenn sie jetzt den Laden zumachen müssen.
und dies tut ein Pendel, so beschreibt es Physik, mit der gleichen Wucht, mit der es zuvor in die eine Richtung schwang. Daran hätte Frau Dr. Merkel, von Hause aus Physikerin, eigentlich denken können, als sie das kostspielige Strohfeuer namens Abwrackprämie wahlwirksam abgefackelt hat, dass ihrvon der Automobil-Lobby als DIE Rettung der Binnenwirtschaft eingeflüstert wurde.
Das Käuferverhalten wurde dadurch, 1. einseitig gefördert zum Nachteil des übrigen Einzelhandels, 2. wurden PKW-Käufe vorweggenommen, welche vermeintlich alte, oft noch vollkommen intakte Fahrzeuge (viele sogar mit grüner Umwelt-Plakette!) ersetzt haben und damit den Käufermarkt bis auf weiteres leer gefegt; alles nur damit die Strippenzieher hinter der Automobil-Lobby anständig Kasse machen und ihre Überproduktionen von den Halden kriegen konnten!
Apropos Überproduktion; Darin liegt allein schon ein bezeichnender Aspekt, was uns ein weiter steigendes Wirtschaftswachstum, Politikers vermeintlicher Alleinseeligmacher für alle Probleme, beschert: Jede Menge überproduzierten Prött auf den Halde und in Lagern, die kaum noch jemand braucht und kaufen will, die aber unsere endlichen Ressourcen sinnlos ausbeuten und die Umwelt weiter versiffen und zerstören! Hauptsache der Schornstein raucht und Shareholders Rubel rrrollt.
"Arbeitsplätze? Die werden abgebaut, wie nach jedem Wachstum! Der Markt ist eben "gesättigt" und man stellt nicht mehr so viel her: Rezession. Was wir jetzt brauchen ist: Wachstum!!" *LOL*
Sie vergessen, dass die Prämie auch dazu diente die erste Schock-tal-sohle nach Ausbruch der Krise überwunden werden sollte, was geschafft wurde. Man weiß zwar nicht wie es weiter geht, aber zumindest hat die Autoinbdustrie uns anfangs nicht noch weiter reingeritten....
Sie vergessen, dass die Prämie auch dazu diente die erste Schock-tal-sohle nach Ausbruch der Krise überwunden werden sollte, was geschafft wurde. Man weiß zwar nicht wie es weiter geht, aber zumindest hat die Autoinbdustrie uns anfangs nicht noch weiter reingeritten....
Sie vergessen, dass die Prämie auch dazu diente die erste Schock-tal-sohle nach Ausbruch der Krise überwunden werden sollte, was geschafft wurde. Man weiß zwar nicht wie es weiter geht, aber zumindest hat die Autoinbdustrie uns anfangs nicht noch weiter reingeritten....
positiven Effekt, wenn auch nur temporär sehr begrenzten, auf die Automobilindustrie, die es so schaffen konnten ihre Neuwagen-Halden abzubauen und damit Platz für die anstehenden Überproduktionen zu schaffen.
Warum wohl, so frage ich mich, wurde diese staatlich-politische Hinwendung denn nur so einseitig, zugunsten des wohl mächtigsten Industriezweigs unseres Landes, ausgeschüttet?
Leiden nicht beinah alle Bereiche der Wirtschaft gleichermaßen unter der Krise?! Was hatte die Automobilindustrie, was die anderen nicht, oder nicht so stark ausgeprägt haben? Ich kanns Ihnen sagen: Eine mächtige Lobby, die dem Retter-Duo, Merkel-Steinbrück, die Abwrackprämie quasi in die Feder diktiert hat! Sicher ist Ihnen, werter Andrerae, auch die resignierte Aussage Herrn Steinbrücks bekannt, aus seiner Grundsatzrede von Anfang 2006 zum enormen Einfluss der Lobbyisten auf die Regierungs-Politik in Deutschland, die es gelte zurück zu drängen! Ganz nebenbei beschäftigt(e?) auch sein Ministerium zeitweise mindestens zwei dieser "Minister-Flüsterer". Einer stand auf der Gehaltsliste der HSH Nordbank AG, der andere wurde für seine Dienste von der Deutschen Börse in Frankfurt am Main entlohnt; Beide waren übrigens im Bankenreferat tätig, was ebenfalls einige Regierungs-"Geschenke" in ein ganz besonderes Licht taucht ;))
Die erst Schock-Talsohle wurde also mit reichlich Steuergeld überwunden, mal gespannt was die Auto-Lobby für die sich nunmehr abzeichnende Folge-Krise wieder auf der Pfanne hat!?
positiven Effekt, wenn auch nur temporär sehr begrenzten, auf die Automobilindustrie, die es so schaffen konnten ihre Neuwagen-Halden abzubauen und damit Platz für die anstehenden Überproduktionen zu schaffen.
Warum wohl, so frage ich mich, wurde diese staatlich-politische Hinwendung denn nur so einseitig, zugunsten des wohl mächtigsten Industriezweigs unseres Landes, ausgeschüttet?
Leiden nicht beinah alle Bereiche der Wirtschaft gleichermaßen unter der Krise?! Was hatte die Automobilindustrie, was die anderen nicht, oder nicht so stark ausgeprägt haben? Ich kanns Ihnen sagen: Eine mächtige Lobby, die dem Retter-Duo, Merkel-Steinbrück, die Abwrackprämie quasi in die Feder diktiert hat! Sicher ist Ihnen, werter Andrerae, auch die resignierte Aussage Herrn Steinbrücks bekannt, aus seiner Grundsatzrede von Anfang 2006 zum enormen Einfluss der Lobbyisten auf die Regierungs-Politik in Deutschland, die es gelte zurück zu drängen! Ganz nebenbei beschäftigt(e?) auch sein Ministerium zeitweise mindestens zwei dieser "Minister-Flüsterer". Einer stand auf der Gehaltsliste der HSH Nordbank AG, der andere wurde für seine Dienste von der Deutschen Börse in Frankfurt am Main entlohnt; Beide waren übrigens im Bankenreferat tätig, was ebenfalls einige Regierungs-"Geschenke" in ein ganz besonderes Licht taucht ;))
Die erst Schock-Talsohle wurde also mit reichlich Steuergeld überwunden, mal gespannt was die Auto-Lobby für die sich nunmehr abzeichnende Folge-Krise wieder auf der Pfanne hat!?
Wen wunderts, was kommt als nächstes ? Abwrackprämie auf LCD-Fernseher, damit die Leute sich Plasmageräte kaufen. Schmeisst doch gleich das Geld aus dem Fenster, ist ja nur unseres. Oder noch besser wer Zigaretten kauft bekommt ein Bier umsonst, damit auch Deutschland was davon hat.
positiven Effekt, wenn auch nur temporär sehr begrenzten, auf die Automobilindustrie, die es so schaffen konnten ihre Neuwagen-Halden abzubauen und damit Platz für die anstehenden Überproduktionen zu schaffen.
Warum wohl, so frage ich mich, wurde diese staatlich-politische Hinwendung denn nur so einseitig, zugunsten des wohl mächtigsten Industriezweigs unseres Landes, ausgeschüttet?
Leiden nicht beinah alle Bereiche der Wirtschaft gleichermaßen unter der Krise?! Was hatte die Automobilindustrie, was die anderen nicht, oder nicht so stark ausgeprägt haben? Ich kanns Ihnen sagen: Eine mächtige Lobby, die dem Retter-Duo, Merkel-Steinbrück, die Abwrackprämie quasi in die Feder diktiert hat! Sicher ist Ihnen, werter Andrerae, auch die resignierte Aussage Herrn Steinbrücks bekannt, aus seiner Grundsatzrede von Anfang 2006 zum enormen Einfluss der Lobbyisten auf die Regierungs-Politik in Deutschland, die es gelte zurück zu drängen! Ganz nebenbei beschäftigt(e?) auch sein Ministerium zeitweise mindestens zwei dieser "Minister-Flüsterer". Einer stand auf der Gehaltsliste der HSH Nordbank AG, der andere wurde für seine Dienste von der Deutschen Börse in Frankfurt am Main entlohnt; Beide waren übrigens im Bankenreferat tätig, was ebenfalls einige Regierungs-"Geschenke" in ein ganz besonderes Licht taucht ;))
Die erst Schock-Talsohle wurde also mit reichlich Steuergeld überwunden, mal gespannt was die Auto-Lobby für die sich nunmehr abzeichnende Folge-Krise wieder auf der Pfanne hat!?
Wäre zur Abwechslung vielleicht auch mal etwas anderes!
Könnte den Immobilienmarkt beleben!
Aber Scherz beiseite,
wo nix Moos - da is nix loooos!
Da hilft auch keine Abwrackprämie - capito!
Hätte unsere Regierung ein Konjunktur-Paket geschnürt, dass speziell auf die energetische Sanierung von Immobilien, vornehmlich Wohnhäusern, zugeschnitten worden wäre, hätte dies wirklich nachhaltig etwas gebracht. Es hätte so für viele Jahre sichere Arbeit in der Baubranche, der zukunftsorientierten Branche für erneuerbare Energien etc. geschaffen. Zugleich hätte man die Haushalte von Energiekosten entlasten und ebenso einen erheblichen dem Klimaschutz zum Klimaschutz geleistet. Last but not least wäre die Ausbeutung der endlichen Energie-Ressourcen vermindert worden. Eine alles in Allem rundes Paket, zum Vorteil aller Beteiligten (tatsächlich sogar aller Menschen!).
Wie sehr wünschte man sich in dieser Krise, angesichts solch eklatanter Fehlentscheidungen unserer Regierung, wie es die Abwrackprämie darstellt, hätte doch auch die Bauwirtschaft in dieser Situation über eine kapitalkräftige, schlagkräftige, einflussreiche Lobby verfügt, die deren Interessen hätten so vehement durchdrücken können, wie die Automobilbranche; Zu unser aller Besseren!
Hätte unsere Regierung ein Konjunktur-Paket geschnürt, dass speziell auf die energetische Sanierung von Immobilien, vornehmlich Wohnhäusern, zugeschnitten worden wäre, hätte dies wirklich nachhaltig etwas gebracht. Es hätte so für viele Jahre sichere Arbeit in der Baubranche, der zukunftsorientierten Branche für erneuerbare Energien etc. geschaffen. Zugleich hätte man die Haushalte von Energiekosten entlasten und ebenso einen erheblichen dem Klimaschutz zum Klimaschutz geleistet. Last but not least wäre die Ausbeutung der endlichen Energie-Ressourcen vermindert worden. Eine alles in Allem rundes Paket, zum Vorteil aller Beteiligten (tatsächlich sogar aller Menschen!).
Wie sehr wünschte man sich in dieser Krise, angesichts solch eklatanter Fehlentscheidungen unserer Regierung, wie es die Abwrackprämie darstellt, hätte doch auch die Bauwirtschaft in dieser Situation über eine kapitalkräftige, schlagkräftige, einflussreiche Lobby verfügt, die deren Interessen hätten so vehement durchdrücken können, wie die Automobilbranche; Zu unser aller Besseren!
Hätte unsere Regierung ein Konjunktur-Paket geschnürt, dass speziell auf die energetische Sanierung von Immobilien, vornehmlich Wohnhäusern, zugeschnitten worden wäre, hätte dies wirklich nachhaltig etwas gebracht. Es hätte so für viele Jahre sichere Arbeit in der Baubranche, der zukunftsorientierten Branche für erneuerbare Energien etc. geschaffen. Zugleich hätte man die Haushalte von Energiekosten entlasten und ebenso einen erheblichen dem Klimaschutz zum Klimaschutz geleistet. Last but not least wäre die Ausbeutung der endlichen Energie-Ressourcen vermindert worden. Eine alles in Allem rundes Paket, zum Vorteil aller Beteiligten (tatsächlich sogar aller Menschen!).
Wie sehr wünschte man sich in dieser Krise, angesichts solch eklatanter Fehlentscheidungen unserer Regierung, wie es die Abwrackprämie darstellt, hätte doch auch die Bauwirtschaft in dieser Situation über eine kapitalkräftige, schlagkräftige, einflussreiche Lobby verfügt, die deren Interessen hätten so vehement durchdrücken können, wie die Automobilbranche; Zu unser aller Besseren!
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren