Technologiekonzern Apple-Gewinn übertrumpft alle Erwartungen

Dank seines Erfolgsgarants iPhone, kann Apple auch im vierten Quartal einen großen Gewinnanstieg verzeichnen. Am Montag schoss die Aktie auf 200 Dollar.

Jeder will es haben: Das Apple-Handy iPhone

Jeder will es haben: Das Apple-Handy iPhone

Der US-Technologiegigant Apple trotzt der Finanzkrise. Aufgrund des anhaltenden Ansturms auf das iPhone stieg der Gewinn im vierten Quartal auf 1,67 Milliarden Dollar oder 1,82 Dollar pro Aktie, teilte das Unternehmen mit, das vor allem für seine Produkte Mac-Computer, iPhone-Handys und das Musikabspielgerät iPod bekannt ist.

Mit diesem Ergebnis übertraf Apple die Erwartungen von Analysten. Diese hatten im Schnitt lediglich mit einem Überschuss je Anteilsschein von 1,42 Dollar gerechnet. Noch vor einem Jahr hatte Apple mit 1,14 Milliarden Dollar etwa eine halbe Milliarde weniger verdient.
 

Die Apple-Aktie schoss nach Bekanntgabe des Ergebnisses nachbörslich um rund sieben Prozent nach oben auf über 200 Dollar. Auch die gesamten US-Aktienfutures legten zu.

Der drittgrößte Handyhersteller der Welt hinter Nokia und Samsung beweist mit den iPhone-Verkaufszahlen, dass sich sein Gewinngarant weiter großer Nachfrage erfreut. Analysten hatten zuletzt daran gezweifelt, ob die Zahlen die hochtrabenden Hoffnungen von Investoren erfüllen können. Im Quartal setzte Apple 7,4 Millionen iPhones, 10,2 Millionen iPods sowie 3,05 Millionen Mac-Computer ab.

Apple erzielte im vierten Quartal Erlöse von 9,87 Milliarden Dollar und damit eine Steigerung von 25 Prozent. Auch hier übertrumpfte das Unternehmen die Erwartungen – Analysten hatten lediglich einen Umsatz von 9,2 Milliarden Dollar prognostiziert.

Für das erste Quartal sagte der für seine zurückhaltenden Prognosen bekannte Konzern einen Gewinn zwischen 1,70 und 1,78 Dollar pro Aktie sowie einen Umsatz zwischen 11,3 und 11,6 Milliarden Dollar voraus.

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Leser-Kommentare
  1. Zu recht wie ich finde :).

    • Lodda
    • 20.10.2009 um 9:47 Uhr

    Weil man es zu überteuerten Preisen (Herstellungskosten: weniger als 200 $ - Verkaufspreis in Deutschland: etwa 800 € oder ein derart überzogener Vertrag bei den Magentafarbenen, dass es einem die Sprache verschlägt) an eine Riege von Lifestyle-Konsumenten und Teenies verkauft, die von Kosten-Nutzen-Rechnungen noch nie etwas gehört zu haben scheinen. Dazu kommt dann noch ein dürftiger Akku und zersplitternde Displays. Was genau ist an dem Umsatz denn nun "zu Recht"?

    Ich habe mir übrigens für ein Drittel des Geldes ein Telefon mit Android Betriebssystem gekauft. Läuft superstabil und bietet so ziemlich alles, was ein mobiles Gerät können muss.

  2. Klar, Apple ist bei den Käufern beliebt, weil die Produkte einem Statussymbol gleichen und der Me Too-Faktor entsprechend groß ist.

    Nur dürfte fraglich sein, wie lange sich dieser Mythos aufrechterhalten lässt. Wenn man die direkte Konkurrenz anschaut (Windows Mobile, Android und andere Linux-Derivate, WebOS, Blackberry im Mobiltelefonmarkt bzw. Windows-Notebooks), dann stellt sich in naher Zukunft die Frage, wieso man sich sich mit Haut und Haaren an ein Unternehmen binden muss, wenn es auch anders geht.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einem gleichwertigen Hardwareangebot (welches bis dato nicht immer gewährleistet war), der Nutzer in Zukunft das aussucht, bei dem er software- und vertragsseitig am meisten eingeschränkt wird.

    Das Geschäftsmodell von Apple hat seine natürlichen Grenzen, die sehr bald erreicht sein dürften. Bisher können die Konkurrenten meist über den Preis punkten. Sollten andere Betriebssysteme aber für Entwickler interessanter sein, da weniger von einem Konzern bestimmt, dann ist der Apple-Nimbus schnell augebraucht.

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    • csuess
    • 20.10.2009 um 10:48 Uhr

    “Wenn man die direkte Konkurrenz anschaut ( ... ), dann stellt sich in naher Zukunft die Frage, wieso man sich sich mit Haut und Haaren an ein Unternehmen binden muss, wenn es auch anders geht.“

    Deswegen, lieber Herr Koch, hat diese Firma so enormen Erfolg. Es geht schon anders, nur wie ;-) .

    Ich persönlich habe mich nie verschlossen gegenüber anderen Produkten, obwohl ich Apple-Computer beruflich und privat seit 1992 nutze. Bis jetzt habe ich aber nichts Gleichwertiges finden können. Die Koppelung OS/Hardware macht es Apple sicher einfacher, gute Produkte zu entwickeln. Aber die Geräte laufen und sind bedienerfreundlich wie nix anderes. Und dass ich mich nebenbei freue, auf einen ordentlich designten Computer zu schauen, wenn ich schon den ganzen Tag davor sitze, ist doch verständlich.

    Probieren Sie es halt auch einmal aus ;-)

    Schöne Grüße

    • macdoc
    • 20.10.2009 um 11:06 Uhr

    "Nur dürfte fraglich sein, wie lange sich dieser Mythos aufrechterhalten lässt."

    DAS fragt sich die Konkurenz schon seit Anfang der 80er Jahre :-)
    Und es lässt einfach nicht nach. Scheint doch eher an den überzeugenden (und vordergründig teureren) Produkten zu liegen.

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen!

    • csuess
    • 20.10.2009 um 10:48 Uhr

    “Wenn man die direkte Konkurrenz anschaut ( ... ), dann stellt sich in naher Zukunft die Frage, wieso man sich sich mit Haut und Haaren an ein Unternehmen binden muss, wenn es auch anders geht.“

    Deswegen, lieber Herr Koch, hat diese Firma so enormen Erfolg. Es geht schon anders, nur wie ;-) .

    Ich persönlich habe mich nie verschlossen gegenüber anderen Produkten, obwohl ich Apple-Computer beruflich und privat seit 1992 nutze. Bis jetzt habe ich aber nichts Gleichwertiges finden können. Die Koppelung OS/Hardware macht es Apple sicher einfacher, gute Produkte zu entwickeln. Aber die Geräte laufen und sind bedienerfreundlich wie nix anderes. Und dass ich mich nebenbei freue, auf einen ordentlich designten Computer zu schauen, wenn ich schon den ganzen Tag davor sitze, ist doch verständlich.

    Probieren Sie es halt auch einmal aus ;-)

    Schöne Grüße

    • macdoc
    • 20.10.2009 um 11:06 Uhr

    "Nur dürfte fraglich sein, wie lange sich dieser Mythos aufrechterhalten lässt."

    DAS fragt sich die Konkurenz schon seit Anfang der 80er Jahre :-)
    Und es lässt einfach nicht nach. Scheint doch eher an den überzeugenden (und vordergründig teureren) Produkten zu liegen.

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen!

  3. nur schade, dass jedem, der sich erlaubt sein Recht selber zu entscheiden für was er sein Geld ausgibt, immer gleich Schwachsinn nachgesagt wird.

    Ich freue mich jedenfalls, dass mit dem iPhone scheinbar ein doch recht offensichtliches Bedürfnis nach einfachen und funktionellen Smartphons bedient wird. Warum sollte Apple damit nicht auch Geld verdienen. Wer weiß was sie damit als nächstes auf den Markt werfen und diesen damit umkrempeln...

    • csuess
    • 20.10.2009 um 10:48 Uhr

    “Wenn man die direkte Konkurrenz anschaut ( ... ), dann stellt sich in naher Zukunft die Frage, wieso man sich sich mit Haut und Haaren an ein Unternehmen binden muss, wenn es auch anders geht.“

    Deswegen, lieber Herr Koch, hat diese Firma so enormen Erfolg. Es geht schon anders, nur wie ;-) .

    Ich persönlich habe mich nie verschlossen gegenüber anderen Produkten, obwohl ich Apple-Computer beruflich und privat seit 1992 nutze. Bis jetzt habe ich aber nichts Gleichwertiges finden können. Die Koppelung OS/Hardware macht es Apple sicher einfacher, gute Produkte zu entwickeln. Aber die Geräte laufen und sind bedienerfreundlich wie nix anderes. Und dass ich mich nebenbei freue, auf einen ordentlich designten Computer zu schauen, wenn ich schon den ganzen Tag davor sitze, ist doch verständlich.

    Probieren Sie es halt auch einmal aus ;-)

    Schöne Grüße

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    Natürlich sei es jedem selbst überlassen, was das richtige für ihn sei.

    Mir persönlich würde es nicht gefallen, in eine gewisse, zugegeben zunächst vernachlässigbar erscheinende, Abhängigkeit zu geraten.
    Das hat indirekt auch dazu geführt, dass ich mich vor Jahren dagegen entschieden habe, dem Apple-Mikrokosmos beizutreten.

    Nicht nur meine vorhandene Software, sondern auch die gewünschte periphere Hardware hätte ich, wenn überhaupt, lediglich stark verteuert kaufen müssen. Mangels Konkurrenz, die aber nicht nur am (mittlerweile gar nicht mehr so) kleinen Absatzmarkt liegt, sondern auch der präferierten Partnerschaft zu einigen wenigen Zubehörherstellern geschuldet ist.

    Ich persönlich möchte mich aber nicht von einer Marke abhängig machen. Ich tausche meine Computer und Mobiltelefone alle 12 bis 24 Monate aus und schaue jedes Mal aufs Neue, welcher Hersteller das beste Produkt für meinen Zweck anbieten kann. Apple war hierbei in den seltensten Fällen auch nur im engeren Kreis, selbst wenn man nur die Hardware-Spezifikation berücksichtigt.

    Gutes Design haben andere Hersteller auch, das ist kein Alleinstellungsmerkmal.

    Gruß

    Natürlich sei es jedem selbst überlassen, was das richtige für ihn sei.

    Mir persönlich würde es nicht gefallen, in eine gewisse, zugegeben zunächst vernachlässigbar erscheinende, Abhängigkeit zu geraten.
    Das hat indirekt auch dazu geführt, dass ich mich vor Jahren dagegen entschieden habe, dem Apple-Mikrokosmos beizutreten.

    Nicht nur meine vorhandene Software, sondern auch die gewünschte periphere Hardware hätte ich, wenn überhaupt, lediglich stark verteuert kaufen müssen. Mangels Konkurrenz, die aber nicht nur am (mittlerweile gar nicht mehr so) kleinen Absatzmarkt liegt, sondern auch der präferierten Partnerschaft zu einigen wenigen Zubehörherstellern geschuldet ist.

    Ich persönlich möchte mich aber nicht von einer Marke abhängig machen. Ich tausche meine Computer und Mobiltelefone alle 12 bis 24 Monate aus und schaue jedes Mal aufs Neue, welcher Hersteller das beste Produkt für meinen Zweck anbieten kann. Apple war hierbei in den seltensten Fällen auch nur im engeren Kreis, selbst wenn man nur die Hardware-Spezifikation berücksichtigt.

    Gutes Design haben andere Hersteller auch, das ist kein Alleinstellungsmerkmal.

    Gruß

    • macdoc
    • 20.10.2009 um 11:06 Uhr
    6.

    "Nur dürfte fraglich sein, wie lange sich dieser Mythos aufrechterhalten lässt."

    DAS fragt sich die Konkurenz schon seit Anfang der 80er Jahre :-)
    Und es lässt einfach nicht nach. Scheint doch eher an den überzeugenden (und vordergründig teureren) Produkten zu liegen.

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen!

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    Na ja, vor der Rückkehr von S.J. sah es bei Apple aber nicht so rosig aus!

    Na ja, vor der Rückkehr von S.J. sah es bei Apple aber nicht so rosig aus!

  4. Natürlich sei es jedem selbst überlassen, was das richtige für ihn sei.

    Mir persönlich würde es nicht gefallen, in eine gewisse, zugegeben zunächst vernachlässigbar erscheinende, Abhängigkeit zu geraten.
    Das hat indirekt auch dazu geführt, dass ich mich vor Jahren dagegen entschieden habe, dem Apple-Mikrokosmos beizutreten.

    Nicht nur meine vorhandene Software, sondern auch die gewünschte periphere Hardware hätte ich, wenn überhaupt, lediglich stark verteuert kaufen müssen. Mangels Konkurrenz, die aber nicht nur am (mittlerweile gar nicht mehr so) kleinen Absatzmarkt liegt, sondern auch der präferierten Partnerschaft zu einigen wenigen Zubehörherstellern geschuldet ist.

    Ich persönlich möchte mich aber nicht von einer Marke abhängig machen. Ich tausche meine Computer und Mobiltelefone alle 12 bis 24 Monate aus und schaue jedes Mal aufs Neue, welcher Hersteller das beste Produkt für meinen Zweck anbieten kann. Apple war hierbei in den seltensten Fällen auch nur im engeren Kreis, selbst wenn man nur die Hardware-Spezifikation berücksichtigt.

    Gutes Design haben andere Hersteller auch, das ist kein Alleinstellungsmerkmal.

    Gruß

    Antwort auf "Mitbewerber"
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    ...die waren vor über zehn Jahren zum letzten Mal interessant. Ob mein Telefon/Rechner/Spielkonsole eine 10% schnellere oder langsamere CPU hat und etwas mehr oder weniger RAM ist infür 99.9% der Benutzer voll-komm-men irrelevant. Ich habe in den 22 Jahren, die ich professionell mit Computern arbeite, noch nie erlebt, dass ich wegen einer anderen HARDWAREspezifikation irgendeinen Job schneller oder besser durchgeführt hätte.
    Was ich aber fast ununterbrochen erlebe ist, dass die unsäglich schlechte Software von MS es nahezu unmöglich macht, anständige Ergebnisse in akzeptabler Zeit hinzukriegen. Und das bezieht sich auf Office, Betriebssystem und WinMO gleichermassen. Im Gegensatz dazu steht die durchweg gelungene und nie im Weg stehende Software von NeXT (später von Apple gekauft und jetzt als Mac OSX vermarktet), mit der man buchstäblich um ein Mehrfaches schneller fertig wird als mit jedem Windows-PC (selbst wenn der 16 Cores mit 4 GHz hätte).
    Hardwarespezifikation, also bitte...

    Tja, aber man kauft Apple Produkte wohl auch wegen der Software und Mac OSX ist die Referenz auf dem Markt. Auch das iPhone ist dank der Software so beliebt.

    Und ich lasse mein Geld gerne dort, wo man auf Qualität setzt - vor allem bei der Software. Da können andere nur bedingt hinterherziehen.

    Dank der guten APIs und den Richtlinien, die man Entwicklern mitgibt ist die Usability die beste im ganzen IT Bereich. Und die Konzepte werden für neue Produkte nicht einfach fallen gelassen (wie bei Nokia, dass drölf Betriebssysteme für ihre Handys nutzt) sondern konsequent weiterentwickelt.

    Wer einen Audi kauft, dem wird nachgesagt, er weiß was Qualität ist, wer ein MacBook kauft, dem wird gesagt einen Hype verfallen zu sein.

    Seltsam, oder?

    ...die waren vor über zehn Jahren zum letzten Mal interessant. Ob mein Telefon/Rechner/Spielkonsole eine 10% schnellere oder langsamere CPU hat und etwas mehr oder weniger RAM ist infür 99.9% der Benutzer voll-komm-men irrelevant. Ich habe in den 22 Jahren, die ich professionell mit Computern arbeite, noch nie erlebt, dass ich wegen einer anderen HARDWAREspezifikation irgendeinen Job schneller oder besser durchgeführt hätte.
    Was ich aber fast ununterbrochen erlebe ist, dass die unsäglich schlechte Software von MS es nahezu unmöglich macht, anständige Ergebnisse in akzeptabler Zeit hinzukriegen. Und das bezieht sich auf Office, Betriebssystem und WinMO gleichermassen. Im Gegensatz dazu steht die durchweg gelungene und nie im Weg stehende Software von NeXT (später von Apple gekauft und jetzt als Mac OSX vermarktet), mit der man buchstäblich um ein Mehrfaches schneller fertig wird als mit jedem Windows-PC (selbst wenn der 16 Cores mit 4 GHz hätte).
    Hardwarespezifikation, also bitte...

    Tja, aber man kauft Apple Produkte wohl auch wegen der Software und Mac OSX ist die Referenz auf dem Markt. Auch das iPhone ist dank der Software so beliebt.

    Und ich lasse mein Geld gerne dort, wo man auf Qualität setzt - vor allem bei der Software. Da können andere nur bedingt hinterherziehen.

    Dank der guten APIs und den Richtlinien, die man Entwicklern mitgibt ist die Usability die beste im ganzen IT Bereich. Und die Konzepte werden für neue Produkte nicht einfach fallen gelassen (wie bei Nokia, dass drölf Betriebssysteme für ihre Handys nutzt) sondern konsequent weiterentwickelt.

    Wer einen Audi kauft, dem wird nachgesagt, er weiß was Qualität ist, wer ein MacBook kauft, dem wird gesagt einen Hype verfallen zu sein.

    Seltsam, oder?

  5. 8.

    Na ja, vor der Rückkehr von S.J. sah es bei Apple aber nicht so rosig aus!

    Antwort auf "Kommentar Nr. 6"

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