Unternehmen Bertelsmann-Patriarch Reinhard Mohn ist tot
In seinen 34 Jahren an der Konzernspitze machte er Bertelsmann zu einem der größten Medienunternehmen der Welt. Am Samstag ist Reinhard Mohn gestorben.
Wie die Bertelsmann-Unternehmensgruppe mitteilt, sei ihr langjähriger Konzernchef am Samstag im Alter von 88 Jahren gestorben. Er hatte den Konzern von 1947 bis 1981 geleitet und zu einem der größten Medienkonzerne der Welt gemacht. Mohn steht für eine beispiellose Erfolgsgeschichte und eine der ungewöhnlichsten Unternehmerkarrieren im Deutschland der Nachkriegszeit. Er repräsentierte zusammen mit seiner Ehefrau Liz Mohn die fünfte Generation der Unternehmer- und Stifterfamilien Bertelsmann und Mohn.
Der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Gunter Thielen, sagte zum Tod Mohns: "Mit ihm verliert Deutschland und die Welt eine herausragende Persönlichkeit, die Wirtschaft und Gesellschaft der Nachkriegszeit maßgeblich geprägt hat."
Reinhard Mohn wurde am 29. Juni 1921 in Gütersloh geboren. Nach Kriegsgefangenschaft und Buchhändlerlehre übernahm er 1947 die Leitung des familieneigenen Druck- und Verlagshauses, des C. Bertelsmann Verlags. Später kamen zum Vertriebs- und Verlagsgeschäft Industrie- und Dienstleistungsbetriebe, das Zeitschriftengeschäft und schließlich das Fernsehen hinzu.
1977 gründete Mohn die Bertelsmann Stiftung. Die Mehrheit des Aktienkapitals der Bertelsmann AG ließ er 1993 auf die Bertelsmann Stiftung übertragen, die heute mit 76,9 Prozent größter Aktionär ist.
- Datum 04.10.2009 - 15:15 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Mit ihm verliert Deutschland und die Welt eine herausragende Persönlichkeit, die Wirtschaft und Gesellschaft der Nachkriegszeit maßgeblich geprägt hat.
Wie lange geht so eine Nachkriegszeit? Die wesentliche Prägung fand doch erst ab der Gründung der ach so "gemeinnützigen" Stiftung statt durch massive Beeinflußung von Politik und Bevölkerung über den sogenannten "Think Tank" und die Konzernmedien.
So ein bischen mehr Inhalte zu der merkwürdigen und dem eher eigennützigen neoliberalem Wirken der Stiftung hätte wohl schon sein dürfen - meine ich.
Die Nachkriegszeit war auf jeden Fall dei %0iger und 60iger Jahr. Und das standen Beterlsmann, Quelle und alle möglichen anderen für Jobs und wirtschaftliches Wachstum. Alles soll ja am Marshallplan gegelgen haben, abver es gobt Länder und Menschen, dei haben aus finanziellen Zuwenungen entweder gar nichts gemacht oder eine kleine Clique hat die Mittel eingesteckt.
Den Aufkleber neoliberal scheint ja heute auf alles zu passen, was nicht der staatlich gelenkten Wirtschaft das Wort redet. Die soziale Martktwirtschaft hatte mit Mohn und anderen herausragende Köpfe, die dennoch durch die Gewerkschaften begrenzt werden konnten und den sozialen Ausgleich herstellten. Diesen mittlerweile wieder notwendigem Ausgleich jemseits staatlich gelenkter Wirtschaft herzustellen, taugt der Begriff "Neoliberal" überhaupt nicht.
Die Nachkriegszeit war auf jeden Fall dei %0iger und 60iger Jahr. Und das standen Beterlsmann, Quelle und alle möglichen anderen für Jobs und wirtschaftliches Wachstum. Alles soll ja am Marshallplan gegelgen haben, abver es gobt Länder und Menschen, dei haben aus finanziellen Zuwenungen entweder gar nichts gemacht oder eine kleine Clique hat die Mittel eingesteckt.
Den Aufkleber neoliberal scheint ja heute auf alles zu passen, was nicht der staatlich gelenkten Wirtschaft das Wort redet. Die soziale Martktwirtschaft hatte mit Mohn und anderen herausragende Köpfe, die dennoch durch die Gewerkschaften begrenzt werden konnten und den sozialen Ausgleich herstellten. Diesen mittlerweile wieder notwendigem Ausgleich jemseits staatlich gelenkter Wirtschaft herzustellen, taugt der Begriff "Neoliberal" überhaupt nicht.
Herr Mohn hätte sein Vermögen auch an der Cote d'Azur oder sonst wo verprassen können. Hat er aber nicht. Er ist vor allem ein Beispiel für Bürgerengagement, welches uns in Deutschland leider häufig fehlt und von Berufskritikern madig gemacht wird. Herr Mohn hat sich um seine Mitarbeiter, seine Stadt und dieses Land verdient gemacht.
Die Nachkriegszeit war auf jeden Fall dei %0iger und 60iger Jahr. Und das standen Beterlsmann, Quelle und alle möglichen anderen für Jobs und wirtschaftliches Wachstum. Alles soll ja am Marshallplan gegelgen haben, abver es gobt Länder und Menschen, dei haben aus finanziellen Zuwenungen entweder gar nichts gemacht oder eine kleine Clique hat die Mittel eingesteckt.
Den Aufkleber neoliberal scheint ja heute auf alles zu passen, was nicht der staatlich gelenkten Wirtschaft das Wort redet. Die soziale Martktwirtschaft hatte mit Mohn und anderen herausragende Köpfe, die dennoch durch die Gewerkschaften begrenzt werden konnten und den sozialen Ausgleich herstellten. Diesen mittlerweile wieder notwendigem Ausgleich jemseits staatlich gelenkter Wirtschaft herzustellen, taugt der Begriff "Neoliberal" überhaupt nicht.
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