Fotostrecke

Zornige Opelaner

© Ralph Orlowski/Reuters

Am Opel-Stammwerk in Rüsselsheim demonstrieren Mitarbeiter mit Pauken und Trillerpfeifen gegen eventuelle Werksschließungen durch den geplatzten Verkauf an den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna.

Leser-Kommentare
    • lpzig
    • 07.11.2009 um 22:51 Uhr

    dass man bessere Autos billiger in Ruesselsheim bauen will und kann als "geliefert aus Asien"?

    Will man (ob Opelarbeiter, die deutsche Regierung oder GM mit deutschen Mehrwertsteuerrueckzahlung) versuchen den amerikanischen Markt mit Opel zu betreten mit erlaubtem "dumping", wie es BMW, VW und Daimler 50 Jahre lang schon machen?
    Sie, meine lieben Zeit-Redakteuer wissen das wohl nicht? Versuchen Sie mal einen Mercedes in Brooklyn zu kaufen. Es wird Ihnen schwer fallen mehr als 80% davon zu bezahlen, das es in Hamburg kostet! - Natuerlich, wenn Sie dann den Wagen nach Hamburg verfrachten wollen, wird Ihnen der Zoll abnehmen, was Sie gespart haben.)

    Und gehen Sie doch mal in die Verkaufsanlagen fuer Toyota (oder besser noch der Sued-Koreaner und bald der Chinesen).
    Der Entwurf ist dem Audi oder VW konkurrenzfaehig, die Qualitaet ist so gut oder besser als Mercedes, der Preis viel billiger als fuer BMW (sogar nach dem Import-Zoll der EU - etwas das es in Amerika beinah gar nicht gibt fuer die Japaner und in paar Jahren fuer die Chinesen oder heute die Deutschen usw.)

    Die ganze Sache ist grotesk. Aus welcher Tasche, wie es sich die Steuerzahler in Deutschland vorstellen, kommt der Rabatt fuer die Kaeufer in Brooklyn usw? Aus ihren Taschen! In einer Menge, die die vorgeschlagenen Hilfsbetraege im Vergleich laecherlich machen.

    Alle die daran teilnehmen sollten sich schaemen!

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service