Konkurrenzkampf Burger King verbündet sich mit Starbucks
Angriff auf den Marktführer McDonald's: Die Fastfood-Kette Burger King verkauft in ihren Restaurants künftig Kaffee einer Starbucks-Tochter – zunächst aber nur in den USA.
© Christopher Furlong/Getty Images

Kaffee als Erfolgsrezept: Burger King will seinem Konkurrenten McDonald's mit Starbucks-Produkten zu Leibe rücken
Die Fastfood-Kette Burger King will verlorenes Terrain gegenüber dem Konkurrenten McDonald's gutmachen und ebenfalls Kaffee verkaufen. Dazu verbündet sie sich mit der Kaffeehaus-Kette Starbucks. Ab September will Burger King in 7250 Restaurants in den USA Produkte der Starbucks-Tochter Seattle's Best Coffee verkaufen, teilte Burger King mit. Der Preis pro Becher liegt zwischen 1 Dollar und 2,79 Dollar.
Bislang hat Burger King einen eigenen Kaffee im Angebot: "BK Joe". Gegen die "McCafé" von McDonald's geriet das Unternehmen aber zunehmend ins Hintertreffen. Der Marktführer hatte unter diesem Namen in vielen Restaurants abgetrennte Bereiche eingeführt, in denen McDonald's Kaffee und Kuchen verkauft. Das neue Geschäft trug dazu bei, dass die Absätze wieder stiegen, nachdem diese zuvor stagniert waren.
Burger King versuchte bisher, mit Sonderaktionen wie besonders billigen Menüs dagegenzuhalten. Auch sollen die Kunden in ausgewählten US-Filialen zu ihrem Fastfood bald ein Bier bestellen können. In Deutschland schenkt die Kette schon seit 2004 in ihren selbst geführten Restaurants "Miller Beer" aus. Davor gab es vereinzelt regionale Biersorten zu kaufen.
- Datum 17.02.2010 - 13:25 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP
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Das Ziel von Burger King liegt doch gar nicht in der Herstellung und dem Verkauf von hochwertigem Essen. Es geht viel mehr um eine gewinnorientierte Verkaufsstrategie und vor allen Dingen eine angepasste Produktpalette. Das da die Haute Cuisine keinen Platz findet, sollte nicht überraschend sein. Wenn also BK Mc Donalds durch die Integration von Starbucks erreicht werden kann, dann wird es eben so gemacht.
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