Gehaltspolitik Opel-Management kann für 2010 wieder auf Boni hoffen

Opel stellt seinen Managern wieder Boni in Aussicht. Derweil werden von 48.000 Mitarbeitern Sanierungsbeiträge in Form von Gehaltsverzicht erwartet.

Noch ist der deutsche Autobauer nicht aus der Krise. Tatsächlich ist noch nicht einmal die Finanzierung der Sanierung gesichert. Dennoch können Konzernmanager im Jahr 2010 wieder auf Bonuszahlungen hoffen. "Die Manager können auch künftig wieder einen variablen Anteil bekommen, aber nur, wenn gewisse Geschäftsziele erreicht werden", sagte ein Opel-Sprecher. Darüber hatte auch die Bild-Zeitung berichtet.

2009 waren sämtliche Bonuszahlungen gestrichen worden. Zusätzlich hatte das Management auf zehn Prozent des Grundgehalts verzichtet. Ab 2010 erhält die obere Führungsriege jedoch wieder das vollständige Grundgehalt, wie der Sprecher weiter sagte.

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GM kämpft nach wie vor darum, die Finanzierung von Opel sicherzustellen und will dafür Milliarden an Staatshilfen erhalten. Von seinen 48.000 Mitarbeitern in Europa fordert der US-Konzern als Sanierungsbeitrag einen Gehaltsverzicht.
 

 
Leser-Kommentare
  1. Wer kann mir bitte erklären warum Manager Geld bekommen während von Mitarbeitern Gehaltsverzicht gefordert wird?

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    • Jenss
    • 07.02.2010 um 10:50 Uhr

    Nun, da Opel praktisch Pleite ist und die Marktlage durchwachsen ist, können derzeit die Boni nicht durch Wachstum erwirtschaftet werden, sondern müssen an anderer Stelle eingespart werden. Für 48.000 Beschäftigte gilt deswegen der Spruch: "Geben ist seliger als nehmen".

    Der Opel Vorstand kümmert sich also - trotz prekärer Marktlage - auch noch um das Seelenheil seiner Angestellten

    Einfach vorbildlich! ;-)

    • Jenss
    • 07.02.2010 um 10:50 Uhr

    Nun, da Opel praktisch Pleite ist und die Marktlage durchwachsen ist, können derzeit die Boni nicht durch Wachstum erwirtschaftet werden, sondern müssen an anderer Stelle eingespart werden. Für 48.000 Beschäftigte gilt deswegen der Spruch: "Geben ist seliger als nehmen".

    Der Opel Vorstand kümmert sich also - trotz prekärer Marktlage - auch noch um das Seelenheil seiner Angestellten

    Einfach vorbildlich! ;-)

    • Jenss
    • 07.02.2010 um 10:50 Uhr

    Nun, da Opel praktisch Pleite ist und die Marktlage durchwachsen ist, können derzeit die Boni nicht durch Wachstum erwirtschaftet werden, sondern müssen an anderer Stelle eingespart werden. Für 48.000 Beschäftigte gilt deswegen der Spruch: "Geben ist seliger als nehmen".

    Der Opel Vorstand kümmert sich also - trotz prekärer Marktlage - auch noch um das Seelenheil seiner Angestellten

    Einfach vorbildlich! ;-)

    Antwort auf "Unverständlich"
  2. Manager sind Leistungsträger während Mitarbeiter Leistungserbringer sind. Da aber die Leistungabnehmer, sprich Verbraucher nicht mehr so viel Leistung abnehmen, der Aufwand die verringerte Leistung zu verteilen aber mindestens gleich geblieben, wenn nicht sogar gestiegen ist, erhalten die Leistungsträger auch weiterhin ihre Boni.

    Das könnte so die Argumentationskette in den Kreisen seien, die davon ausgehen das Arbeitgeber Wesen sind die Arbeitnehmern Arbeit geben, und nicht Wesen die Arbeitsleistung von Menschen verkaufen. Mal so ganz allgemein gesprochen.

  3. sind Manager Leistungsträger? Sie sind Angestellte und
    somit auch nur Leistungserbringer.
    Einen Manager als Unternehmer zu bezeichnen, wäre eine
    Beleidigung und Herabsetzung des Unternehmers.

    Man hätte Opel pleite gehen lassen sollen, anstatt nun
    Boni für angestellte Führungskräfte aus dem Steuersäckel
    zu bezahlen.

  4. 5. Bonus

    Irgendwann oder irgendwo werden die Messer geschliffen und gezogen, so geht es nicht mehr weiter

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  • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters
  • Kommentare 5
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  • Schlagworte Opel | Sanierung | Management | Europa
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