Online-Shopping Amazon verkauft jetzt auch Lebensmittel
Brot und Butter neben Büchern und DVDs: Amazon erweitert seine Produktpalette. In Deutschland verkauft der Online-Händler nun auch rund 35.000 Lebensmittel.
Der Online-Einzelhändler Amazon verkauft in Deutschland jetzt auch Lebensmittel. Auf der Handelsplattform stehen insgesamt 35.000 Produkte von Gemüse, Fleisch und Fisch über Backwaren bis hin zu Delikatessen aus verschiedenen Ländern zur Auswahl. "Das ist die größte Auswahl an Lebensmitteln, die es in Deutschland online gibt", sagte der zuständige Amazon-Manager Christian Bubenheim.
Neben einem eigenen Angebot von Amazon Deutschland bieten insgesamt 60 Partner-Unternehmen ihre Produkte an. Auch Bio-Produkte, fair gehandelte Waren, mediterrane Spezialitäten sowie eine große Palette an Wein stehen im Programm. Beim Kauf von Produkten verschiedener Anbieter erhalte der Kunde nur eine Rechnung, sagte Bubenheim. "Die Bequemlichkeit beim Einkauf war uns besonders wichtig."
Die Lieferung der Waren erfolgt über Amazons üblichen Service. Beim normalen Versand ist die Lieferung ab einem Warenwert von 20 Euro kostenlos. In Frankfurt und Berlin liefert Amazon auch noch am selben Abend, sofern die Bestellung bis 11 Uhr eingegangen ist.
Zu Zeiten der Dot-Com-Ära um das Jahr 2000 war eine ganze Reihe von Internet-Pionieren mit Online-Lebensmittelläden an den Start gegangen. Die meisten Projekte hatten allerdings nicht lange überlebt. Inzwischen seien die Voraussetzungen für einen Erfolg ganz andere, sagte Bubenheim. So sei schon allein die Versorgung mit schnellen Internet-Verbindungen viel besser. Und die Waren könne man heute auch attraktiver mit Bildern darstellen.
- Datum 01.07.2010 - 12:14 Uhr
- Quelle dpa
- Kommentare 6
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





"Die Lieferung der Waren erfolgt über Amazons üblichen Service. Beim normalen Versand ist die Lieferung bis zu einem Warenwert von 20 Euro kostenlos."
Beim üblichen Amazon-Versand ist die Lieferung _ab_ einem Warenwert von 20 Euro kostenlos (Ausnahme: Bücher, die sind immer kostenlos).
Ist es bei den Lebensmitteln nun auch so, sprich, ist das ein Fehler im Artikel?
Vielen Dank für Ihren Hinweis, es muss natürlich "ab 20 Euro" heißen. Wir haben die Passage inzwischen korrigiert. Die Redaktion /ft
Wer gewinnen will, muss überholen können. Denn Konsumenten- und Kaufverhalten ändern sich. Der Wettbewerb ist intensiv. Entsprechend muss anders agiert werden. Spezialisierung und Differenzierung bringen neuen Schwung, wenn der „Effizienzhebel Kooperation“ intensiver genutzt werden würde, Individualisten und Filialisten sich ergänzen. Wie dies zum Vorteil der Beteiligten wirtschaftlich gehen kann, verdeutlichen das Internet-Fachportal www.kuhn-filialisten.de und eine neue Studie. Bei der eigenen Positionsbestimmung hilft ein Filialisten-Quick-Check (www.filialisten-quick-che...).
Angenehm von zu Hause aus, kein Verkehrsstress, kein Zeitverlust, aber auch keine Kommunikation, Bewegung und Wahl nach Sicht. Einfach alles konsumieren, klick und her damit. Viele Vorteile (zum Beispiel für Senioren, Behinderte, Berufstätige), viele Nachteile, vor allem das Monopol in einer Hand und die Verfettung der Gesellschaft nach US-Vorbild.
"Die Lieferung der Waren erfolgt über Amazons üblichen Service."
Cool - dann kommt die Butter also demnächst als (Bücher-)Sendung zu mir! Bei dem Wetter könnte das problematisch werden...
Ansonsten finde ich das Ganze (wie bei Google) echt toll und bewundernswert. Deutschland und die Welt braucht mehr Unternehmen mit solchen Ideen.
na soweit ist es jetzt schon gekommen. Jetzt kann man bei Amazon schon Wein kaufen? - Also ich kaufe meinen Wein und Sekt nach wie vor lieber bei www.weiny.de - Dort weiß ich das ich gute Ware bekomme. Und ganz nebenbei kann ich sogar noch mein eigenes Etikett kreieren.
Ich finde den Service von Amazon auf den ersten Blick sehr brauchbar. Bestimmt wird niemand ausschließlich bei Amazon seine Einkäufe erledigen, doch ich kann mir durchaus Situationen vorstellen, wo schlichtweg die Zeit fehlt einkaufen zu gehen.
Es ist nicht nur die Gruppe der Freiberufler, die nicht selten bis zu 60 Stunden und mehr in der Woche arbeiten müssen und weder Zeit noch Muße haben, sich in einem Supermarkt an die Schlage zu stellen. Für mich verständlich. Amazon bietet damit einen Service an, der für mich vergleichbar (wenn auch nicht besser) ist, mit Bio-Gemüsekisten und Einkaufsservices wie KommtEssen in Hamburg (www.kommtessen.de) und trifft damit vermutlich einen Nerv der Zeit.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren