USA iPad und iPhone bescheren Apple Traumergebnis

Das Antennenproblem ist vergessen: Dank seiner Erfolgsprodukte iPhone und iPad konnte der US-Computerhersteller den höchsten Quartalsgewinn seiner Geschichte verbuchen.

Kunden im Apple Store in Boston

Kunden im Apple Store in Boston

Trotz aufgetretener Empfangsprobleme verkauft sich das neue iPhone gut und beschert dem Konzern hohe Umsätze. Auch das iPad ist gefragt. Den Tablet-PC, der seit April erhältlich ist, verkaufte der Konzern im zweiten Quartal 3,27 Millionen Mal – und damit bereits fast genauso häufig wie die klassischen Macintosh-Computer.

Zu dem guten Ergebnis von Apple trug zudem die neue Version des iPhone bei: Obwohl das iPhone 4 nur an den letzten drei Tagen des Quartals in den Geschäften lag, verkaufte der Konzern in dieser Zeit 1,7 Millionen Stück. Insgesamt setzte der Konzern im Quartal sogar 7,4 Millionen iPhones ab, das sind 61 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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Zuletzt hatte Apple allerdings Ärger wegen des neuen iPhone: Nutzer klagten über Empfangsschwierigkeiten, wenn sie das Gerät in der Hand halten. Apple versprach inzwischen Abhilfe durch ein kostenloses Etui für das Telefon, das alle Kunden erhalten sollen.

Der Konzern verdiente im zweiten Quartal, das am 26. Juni endete, 3,25 Milliarden Dollar (rund 2,51 Milliarden Euro). Das sind 78 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Seinen Umsatz steigerte Apple demnach um 61 Prozent auf 15,7 Milliarden Dollar. "Das iPad hatte einen fantastischen Start, mehr Menschen kaufen Macs als je zuvor und wir haben faszinierende neue Produkte, die noch dieses Jahr erscheinen sollen", sagte Apple -Chef Steve Jobs.

 
Leser-Kommentare
    • LP
    • 21.07.2010 um 12:30 Uhr

    Was dem Einen lediglich ein gut designtes Wischbrettchen ist, erscheint dem Anderen wie Magie. Das Matra des Apple PR Abteilung "it's magic" scheint die Massen wirklich zu überzeugen.

    Ich jedenfalls bin froh, das Steve Jobs kein Politiker ist. Die Menschen scheinen ihm alles zu glauben und Produkte von Apple scheinen tatsächlich als Teil der eigenen Persönlichkeit wahrgenommen zu werden.

    Etwas merkwürdig ist es schon, die Leute ein kleines Stück Technik streicheln zu sehen. Da enstehen wirklich Beziehungen. So wie zwischen Kind und Kuscheltier.

  1. Sie schreiben mir aus der Seele.

    Es ist faszinierend, wie in einschlägigen Foren gnadenlos über diesen Hersteller geschimpft wird.

    Und dabei ist sie Sache so einfach, denn der langfristige Erfolg eines Unternehmens sagt eigentlich schon alles aus.

    Nein, die Menschen sind nicht alle so dumm, vorallem nicht, wenn es um Produkte geht, die vergleichsweise teuer sind.

    Lassen sie es 100000 Menschen sein, die NUR aus Prestige Apple Produkte kaufen. Bleiben immernoch unglaublich viele Menschen über, die die Produkte nur deswegen kaufen, da sie tatsächlich einen Mehrwert gegenüber vergleichbaren Produkten bieten.

    Antwort auf "Warum wohl"
  2. Die vielversprechenden iPhone und iPad waren es eben gerade nicht, die Apple den großen Erfolg bescherten, sondern es war vielmehr der vermehrte Umsatz des guten alten Mac, der tatsächlich Apples Gewinne erhöhte.

    • loemy
    • 21.07.2010 um 15:17 Uhr

    Sorry, aber was und wo ist die richtige Welt der Computer?

    Es gibt keine "richtigen" und "falschen" Computer sondern höchstens Computer mit unterschiedlichen Betriebssystemen. Ich bin Video Editor und arbeite seit 1986 mit Computern aller Betriebsysteme. Ok, Linux ist jetzt nicht unbedingt meine Welt. Es ist sicher einfacher einen Mac zu administrieren als eine Linux oder Windows Maschine. Machen da vielleicht die anderen aus der "richtigen" Computerwelt etwas falsch? Immerhin ist Windows jetzt mit der 7er Version auf einem sehr guten Weg.

    Als ich im Jahre 2000 wieder auf die Apple Plattform wechselte und Final Cut Pro als Schnittsystem benutzte wurde ich von der AVID Gemeinde als Hobbyeditor bezeichnet. Nun, auch hier war Apple mal wieder der Vorreiter. Alle anderen haben mittlerweile nachgezogen und ihre Produkte durch den Konkurrenzdruck von Apple deutlich verbilligt und verbessert. Momentan sind Adobe und AVID Apple sogar einen Schritt voraus.

    Übrigens war die Beteiligung von MS damals an Apple nicht eine gute Tat, sondern diente allein eigenen Interessen, nämlich die Verkäufe der Office Suite auf der Mac Plattform zu sichern. Was nichts Verwerfliches ist und sicher das Überleben von Apple garantiert hat.

    Im grafischen Bereich ist der Anteil von Macs lange nicht mehr so hoch wie er schon mal war.

    Keine Angst, ich bleibe auf dem Teppich. Denn ich verdiene mein Geld mit Computern. Deshalb beobachte ich genau was Apple und die Konkurrenz macht.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • medwed
    • 21.07.2010 um 16:19 Uhr

    Das war eine gewollte Stichelei mit dem "richtigen" Computer. Ich wollte sehen, wie lange es geht, bis ein Apfel-Jünger energisch dagegen protestiert. Natürlich gibt es weder richtige noch falsche Computer. Nicht nur darin, sondern mit Ihrem gesamten Kommentar stimme ich überein. Ich arbeite übrigens seit 1975 mit Computern, damals waren es noch PDP-11 in 19"-Racks (DEC – und da schrieb man noch Assembler und Pascal, ach du schöne Nostalgie...), 1981 stand der erste PC auf meinem Schreibtisch, noch mit CP/M. Ich durfte (musste?) also sämtliche Betriebssystementwicklungen mitmachen. Heute arbeite ich mit Mac und Windows, weil in der Grafikwelt Mac eben noch immer ein Beinahe-Monopol besitzt. In Deutschland möglicherweise nicht mehr, aber in der Schweiz schon noch. Statt den Mäcianern nun beibringen zu wollen, dass ein Mac- und ein Windows-Font nicht das Gleiche ist, auch wenn sie gleich heißen – und eine Extension nix ist, was man aufs Butterbrot schmieren kann, ist es einfacher, einen Apfel anzuschließen. Kostet zwar ein bisschen was, aber nur Geld und keine Nerven.

    • medwed
    • 21.07.2010 um 16:19 Uhr

    Das war eine gewollte Stichelei mit dem "richtigen" Computer. Ich wollte sehen, wie lange es geht, bis ein Apfel-Jünger energisch dagegen protestiert. Natürlich gibt es weder richtige noch falsche Computer. Nicht nur darin, sondern mit Ihrem gesamten Kommentar stimme ich überein. Ich arbeite übrigens seit 1975 mit Computern, damals waren es noch PDP-11 in 19"-Racks (DEC – und da schrieb man noch Assembler und Pascal, ach du schöne Nostalgie...), 1981 stand der erste PC auf meinem Schreibtisch, noch mit CP/M. Ich durfte (musste?) also sämtliche Betriebssystementwicklungen mitmachen. Heute arbeite ich mit Mac und Windows, weil in der Grafikwelt Mac eben noch immer ein Beinahe-Monopol besitzt. In Deutschland möglicherweise nicht mehr, aber in der Schweiz schon noch. Statt den Mäcianern nun beibringen zu wollen, dass ein Mac- und ein Windows-Font nicht das Gleiche ist, auch wenn sie gleich heißen – und eine Extension nix ist, was man aufs Butterbrot schmieren kann, ist es einfacher, einen Apfel anzuschließen. Kostet zwar ein bisschen was, aber nur Geld und keine Nerven.

    • medwed
    • 21.07.2010 um 16:19 Uhr

    Das war eine gewollte Stichelei mit dem "richtigen" Computer. Ich wollte sehen, wie lange es geht, bis ein Apfel-Jünger energisch dagegen protestiert. Natürlich gibt es weder richtige noch falsche Computer. Nicht nur darin, sondern mit Ihrem gesamten Kommentar stimme ich überein. Ich arbeite übrigens seit 1975 mit Computern, damals waren es noch PDP-11 in 19"-Racks (DEC – und da schrieb man noch Assembler und Pascal, ach du schöne Nostalgie...), 1981 stand der erste PC auf meinem Schreibtisch, noch mit CP/M. Ich durfte (musste?) also sämtliche Betriebssystementwicklungen mitmachen. Heute arbeite ich mit Mac und Windows, weil in der Grafikwelt Mac eben noch immer ein Beinahe-Monopol besitzt. In Deutschland möglicherweise nicht mehr, aber in der Schweiz schon noch. Statt den Mäcianern nun beibringen zu wollen, dass ein Mac- und ein Windows-Font nicht das Gleiche ist, auch wenn sie gleich heißen – und eine Extension nix ist, was man aufs Butterbrot schmieren kann, ist es einfacher, einen Apfel anzuschließen. Kostet zwar ein bisschen was, aber nur Geld und keine Nerven.

    Antwort auf "@medwed"
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    • loemy
    • 21.07.2010 um 16:36 Uhr

    Ach, die Apfel Jünger. Nun, wenn Sie diese Bezeichnung mögen, sei es Ihnen gegönnt diese zu benutzen. Respekt, DEC, Assembler, Pascal, da werd ich neidisch.

    Allerdings kennen alle Apple Jünger die ich kenne schon den Unterschied zw Mac und Windows Fonts. Ein Wissen, welches nicht nur Windows- und andere Experten haben. Und Extensions kenne auch wir Jünger aus früheren OS Versionen.

    Nun, ich bin von Lörrach und kenne daher auch viele Kollegen und Firmen in der Nordwestschweiz und da waren es durchaus auch schon mehr, welche Apple benutzten. Aber im allgemeinen denke ich auch, dass der Anteil in D stärker zurückging als in der Schweiz.

    Frage: Welchen psychologischen Hintergrund hat eigentlich diese permanente Stichelei der Menschen aus der richtigen Computerwelt?

    Was gäbe es nicht für herrliche Diskussion, wenn wir alle den selben Geschmack und gleichen Bedürfnisse hätten.

    • loemy
    • 21.07.2010 um 16:36 Uhr

    Ach, die Apfel Jünger. Nun, wenn Sie diese Bezeichnung mögen, sei es Ihnen gegönnt diese zu benutzen. Respekt, DEC, Assembler, Pascal, da werd ich neidisch.

    Allerdings kennen alle Apple Jünger die ich kenne schon den Unterschied zw Mac und Windows Fonts. Ein Wissen, welches nicht nur Windows- und andere Experten haben. Und Extensions kenne auch wir Jünger aus früheren OS Versionen.

    Nun, ich bin von Lörrach und kenne daher auch viele Kollegen und Firmen in der Nordwestschweiz und da waren es durchaus auch schon mehr, welche Apple benutzten. Aber im allgemeinen denke ich auch, dass der Anteil in D stärker zurückging als in der Schweiz.

    Frage: Welchen psychologischen Hintergrund hat eigentlich diese permanente Stichelei der Menschen aus der richtigen Computerwelt?

    Was gäbe es nicht für herrliche Diskussion, wenn wir alle den selben Geschmack und gleichen Bedürfnisse hätten.

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  • Quelle dpa, AFP, Reuters
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  • Schlagworte USA | Steve Jobs | Apple | Telekommunikation | iPad | iPhone | Tablet-PC | Boston
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