Ölpest BP braucht ein dickeres Finanzpolster
Bis zu 60 Milliarden Dollar könnte die Ölpest BP kosten. Eine Pleite des Konzerns ist aber nicht zu erwarten, weil der Rechtsstreit um Entschädigung Jahre dauern wird.
Gut 73 Dollar kostet derzeit ein Barrel Rohöl auf dem Weltmarkt. Für den angeschlagenen britischen Energiekonzern BP liegt der Preis dagegen deutlich höher: Dem Unternehmen droht eine Strafe von 1000 bis 4300 Dollar pro Barrel Öl, das in den Golf von Mexiko fließt. Ob die US-Regierung BP die Maximalsumme aufbürdet, hängt von der Antwort auf diese Frage ab: Hat BP fahrlässig gehandelt und so die Umweltkatastrophe verschuldet?
Unabhängig davon ist jetzt schon klar: Mit jedem Tag, an dem bis zu 60.000 Barrel Öl aus der zerstörten Bohranlage am Meeresgrund ausfließen, steigen die Kosten des Unglücks und damit die Unsicherheit über die Überlebensfähigkeit des Konzerns. Schließlich kommen zu den Strafzahlungen noch Entschädigungen für die Opfer hinzu sowie die Ausgaben für die Aufräumarbeiten. Analysten schätzen, dass die Gesamtkosten für BP auf bis zu 60 Milliarden Dollar steigen könnten.
BP braucht daher ein dickeres Finanzpolster, um die Krise überstehen zu können. Derzeit hat der Konzern etwa fünf Milliarden Dollar Barmittel in der Kasse. Analysten erwarten, dass der Konzern bis zum Jahresende einen operativen Cash-Flow von mehr als 30 Milliarden Dollar erwirtschaften wird.
BP hat zudem seine Investitionen zurückgefahren und die Dividende gestrichen. Das bringt dem Unternehmen weitere zehn Milliarden Dollar ein. BP hat nach Informationen aus Bankenkreisen auch seine Kreditlinien von 5,25 Milliarden auf neun Milliarden Dollar ausgeweitet.
Derzeit verhandelt das Unternehmen zudem über den Verkauf von Randgeschäften. So steht nach Angaben aus Bankenkreisen unter anderem die argentinische BP-Tochtergesellschaft Pan America zur Disposition sowie einige andere kleinere Beteiligungen in Südamerika. Interesse an Pan America soll vor allem die staatliche chinesische Ölgesellschaft CNOOC haben, die bereits an der Pan America beteiligt ist. Insgesamt will BP über den Verkauf von Konzernteilen zehn Milliarden Dollar einnehmen.
"Wir müssen uns finanziell wappnen für alles, was da kommt und alle Geldquellen nutzen", verlautete aus dem Konzernumfeld, "bislang haben wir noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft." Man müsse abwarten, wie schnell das Unternehmen mit dem Verkauf von Beteiligungen vorankomme.
Eine Option schloss BP am Dienstag allerdings aus: Eine Kapitalerhöhung sei nicht geplant, sagte ein Konzernsprecher. Zuvor war bekannt geworden, dass BP einen Staatsfonds aus dem Nahen Osten als strategischen Investor gewinnen und dafür neue Aktien ausgeben will. BP wirbt um neue Anteilseigner. "Aber wer Interesse an unseren Aktien hat, kann sie auf dem Markt kaufen", hieß es gestern bei dem Unternehmen.
- Datum 07.07.2010 - 10:09 Uhr
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- Quelle Handelsblatt
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So ist das nun mal mit der kapitalgedeckten Rente.
Die Rentner verlieren einen Teil ihres angesparten Vermögens aufgrund eines Vorgangs, auf den sie keinen Einfluss nehmen konnten.
So ist das System konzipiert, wir sollten alles daran setzen dass es in Deutschland nicht auch eingeführt wird.
......Die Rentner verlieren einen Teil ihres angesparten Vermögens aufgrund eines Vorgangs, auf den sie keinen Einfluss nehmen konnten."
Ja, man verliert einen Teil, aber relativ gesehen ziemlich wenig. Wenn man das Kapital richtig anlegte, so erhält man eine Verzinsung in Höhe des Wirtschaftlichen Erfolgs der Gesamtwirtschaft trotz der zu erwartenden Verluste an einzelnen Anlagen. Wenn man natürlich in Einzelnen Werten zu viel anlegt ist das ein handwerklicher Fehler und das wird uU bestraft.
Bei der nicht gedeckten Rente ist das anders. Man bekommt einfach weniger, wenn die Einzahlungen fallen und die Auszahlungen steigen. Wie jeder Ponziplan scheitert dann der Generationanvertrag, so wie das jetzt geschieht.
......Die Rentner verlieren einen Teil ihres angesparten Vermögens aufgrund eines Vorgangs, auf den sie keinen Einfluss nehmen konnten."
Ja, man verliert einen Teil, aber relativ gesehen ziemlich wenig. Wenn man das Kapital richtig anlegte, so erhält man eine Verzinsung in Höhe des Wirtschaftlichen Erfolgs der Gesamtwirtschaft trotz der zu erwartenden Verluste an einzelnen Anlagen. Wenn man natürlich in Einzelnen Werten zu viel anlegt ist das ein handwerklicher Fehler und das wird uU bestraft.
Bei der nicht gedeckten Rente ist das anders. Man bekommt einfach weniger, wenn die Einzahlungen fallen und die Auszahlungen steigen. Wie jeder Ponziplan scheitert dann der Generationanvertrag, so wie das jetzt geschieht.
das die Wirtschaft mit Sicherheit scharf auf die kapitalgedeckten Renten sind. Dadurch werden die Firmen systemrelevant wie die Banken. Bloß weg von der Betrugsrente-Riester und ähnlichen Konstrukten.
Kein unabhängiger Journalist kann die Angaben von BP nachvollziehen. Jeder Reporter oder Fotograf, der über die Öl-Verseuchung der Golfküste durch die BP-Bohrung zu berichten will, wird als Krimineller behandelt. Falls er das Verbot, das von der amerikanischen Küstenwache durchgesetzt wird, übertritt, drohen ihm bis zu 5 Jahre Haft oder bis zu 40.000 Dollar Geldstrafe.
Derzeit mehren sich die Spekulationen um BP - die Aktie scheint indes ihren Boden gefunden zu haben und sollte nicht mehr zurückfallen. Ein Einstieg auf dem jetzigen Niveau sollte sich lohnen
Eine sehr interessante und lesenswerte Analyse zum Unternehmen habe ich hier gefunden: http://www.de.sharewise.c...
Mich würde wirklich interessieren, welche Werte diese Begriffe in Ihrem Leben einnehmen.
Aber kaufen Sie ruhig - ich bleibe bei meiner Aussage, dass BP diese Katastrophe nicht überleben wird.
Mich würde wirklich interessieren, welche Werte diese Begriffe in Ihrem Leben einnehmen.
Aber kaufen Sie ruhig - ich bleibe bei meiner Aussage, dass BP diese Katastrophe nicht überleben wird.
@rob25
Die abgezockten Spekulanten rufen schon wieder zum zocken auf und zwar mit BP Aktien, obwohl das Unternehmen weiter mit dem Rücken zur Wand steht.
Das Öl sprudelt unvermindert heftig in den Golf und die mit Androhung von harten Strafen von den us-Behörden weitgehend durchgesetzte Nachrichtenblockade/aktuelle Berichterstattung deutet an, wie ernst die Lage vermutlich wirklich ist.
Nichts mehr mit live Bildern vom sprudelben Bohrloch etc...
Die selbst hier aufgetischte Legende eines angeblichen Bodens der BP Aktie ist nichts anderes als lautes pfeifen im dunklen Wald ! Und ignorant und verantwortungslos zugleich.
Wir haben inzwischen den größten anzunehmenden Umweltgau seit Tschernobyl und in Presse und Politik wird fast ausschließlich nur noch über die Sorgen und Nöte von BP und Pensionskassen in England berichtet. Das ist zugleich unglaublich und auch traurig.
Kapitalgedeckte Rente als Heilsbringer ?? lächerlich wie sich jezt rausstellt, wer mit Rentengeld zockt hat gefälligst das Risiko zu tragen, das nun England mit Steuergeldern wedelt im Fall der Fälle sagt eigentlich alles.
Falls nun die deutsche "EU-Samariterin" Merkel demnächst wieder von europäischer Solidarität fabuliert, wird Ihr hoffentlich umgehend ein öffentlich tosender Sturm der Entrüstung des Volkes entgegenbrausen !
BP und andere Konzerne haben Ihren verursachten Dreck ob ölverschmiert oder finzanztechnisch gefälligst selbst weg zu räumen.
Keine Gnade für BP/Aral.
Reporter und Fotografen, die versuchen, über die Verseuchung der Golfküste durch das Öl der BP-Bohrung zu berichten, werden nun als Kriminelle behandelt. Falls sie das Verbot der BP, das von der US-Küstenwache durchgesetzt wird, übertreten, drohen ihnen bis zu 5 Jahre Haft oder eine Geldbusse von 40.000 Dollar.
Quelle: http://news.web-hh.de/?ne...
Mich würde wirklich interessieren, welche Werte diese Begriffe in Ihrem Leben einnehmen.
Aber kaufen Sie ruhig - ich bleibe bei meiner Aussage, dass BP diese Katastrophe nicht überleben wird.
......Die Rentner verlieren einen Teil ihres angesparten Vermögens aufgrund eines Vorgangs, auf den sie keinen Einfluss nehmen konnten."
Ja, man verliert einen Teil, aber relativ gesehen ziemlich wenig. Wenn man das Kapital richtig anlegte, so erhält man eine Verzinsung in Höhe des Wirtschaftlichen Erfolgs der Gesamtwirtschaft trotz der zu erwartenden Verluste an einzelnen Anlagen. Wenn man natürlich in Einzelnen Werten zu viel anlegt ist das ein handwerklicher Fehler und das wird uU bestraft.
Bei der nicht gedeckten Rente ist das anders. Man bekommt einfach weniger, wenn die Einzahlungen fallen und die Auszahlungen steigen. Wie jeder Ponziplan scheitert dann der Generationanvertrag, so wie das jetzt geschieht.
Wer von diesem Geld letzlich profitiert wissen wir. Allenfalls könnte ich dem Treppenwitz zustimmen, wenn dieses Geld für Innovationsförderung und Unternehmensgründungen als Risikokatital zur Verfügung gestellt würde. Keinesfalls für die Innovationsförderung von Großunternehmen und speziellen Töchtern dieser Firmen. So würde man die Wirtschaft breiter aufstellen und damit die Zukunft des Umlagesystems absichern.
So wie das jetzt läuft bringt das nichts. Wir können immer nur das verfuttern was auch produziert wird. Geht die Wirtschaft bergab, wird es auch die Renten treffen. Dabei ist es völlig egal ob umlagefinanziert oder kapitalgedeckt.Es sei denn, man betrachtet diesen Posten des Sozialhaushalts als Fördermittel für die Versicherungsbranche. OK, dann hat man es richtig gemacht.
Wer von diesem Geld letzlich profitiert wissen wir. Allenfalls könnte ich dem Treppenwitz zustimmen, wenn dieses Geld für Innovationsförderung und Unternehmensgründungen als Risikokatital zur Verfügung gestellt würde. Keinesfalls für die Innovationsförderung von Großunternehmen und speziellen Töchtern dieser Firmen. So würde man die Wirtschaft breiter aufstellen und damit die Zukunft des Umlagesystems absichern.
So wie das jetzt läuft bringt das nichts. Wir können immer nur das verfuttern was auch produziert wird. Geht die Wirtschaft bergab, wird es auch die Renten treffen. Dabei ist es völlig egal ob umlagefinanziert oder kapitalgedeckt.Es sei denn, man betrachtet diesen Posten des Sozialhaushalts als Fördermittel für die Versicherungsbranche. OK, dann hat man es richtig gemacht.
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