BP Schwieriger Neustart für DudleySeite 3/3
Dudley ist dagegen weniger Techniker als Politiker. Ende der neunziger Jahre leitete er BPs Solarsparte. Bis 2008 stand er dem russisch-britischen Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP vor – eine Aufgabe, die vor allem diplomatischen Geschicks bedarf. Sein-Ex-Chef Hayward bezeichnete ihn jüngst schon als "Außenminister" von BP.
In den von Erdöl verschmierten Küstenstreifen in Louisiana kam Dudleys Krisenmanagement der vergangenen Wochen daher gut an. Während viele Amerikaner Hayward als arrogant und typisch britisch empfanden, machte Dudley mit seiner emotionalen Art und seinen Ortskenntnissen vor allem Punkte. "Ich wurde beim Schwimmen und Fischen an der Küste groß", sagte er im Juni nach dem Besuch von verdreckten Stränden, "Was ich gesehen habe, war schmerzhaft, emotional und schockierend. Im Fernsehen wirken diese Bilder verstörend, aber wenn Du so etwa aus erster Hand siehst, wird es persönlich". Das ist genau der Tonfall, den Amerikaner lieben.
- Datum 27.07.2010 - 12:58 Uhr
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das ist grob umrissen die Hauptaufgabe des neuen BP Chefs.
Öffentlichkeitsarbeit in den USA sollte ihm nicht schwer fallen.
Dem strafversetzten Vorgänger wird alles noch ausstehende
aus dem Debakel der DEEPWATER HORIZON angelastet.
Die BP war immer "very british", dass hat den Amerikanern
nie gefallen, die sind alles mögliche, aber nicht arrogant.
In Rußland trifft der ex. möglicherweise einen Newcomer in der
Öl und Gas Branche aus Germanien, der ihm ein guter
Lehrmeister in Sachen Öffentliches Auftreten sein kann.
Wie auch immer, für beide gilt: They never come back.
BP geht nicht unter, egal wer am Ruder steht.
muss schnellstmöglich eine internationale Behörde im Rahmen der UNO gebildet werden - die Erdölbehörde. Es gibt die Atombehörde, die recht gut funktioniert - sie könnte das Vorbild sein. Diese Erdöl-Behörde muss die Standards für das Ölfördern setzen und DURCHSETZEN!
Sonst wird es nicht lange dauern und wir haben die nächste, noch größere Katastrophe. Überall zeigt sich, man kann die Sicherheit nicht zum Kostenfaktor degradieren. Sicherheit ist teuer, ja. Aber sie ist unverzichtbar. Deshalb muss sie gegen die Wirtschaft, die allein auf Profit orientiert ist und gegen die Gier durchgesetzt werden.
Es müssen Rahmenbedingungen für alle Ölkonzerne geschaffen werden, innerhalb derer diese Konzerne fairen Wettbewerb treiben können. Dabei darf aber die Sicherheit nie zur Disposition stehen.
Die Internationale Energie-Agentur (IEA) forderte angesichts der Öl-Katastrophe eine stärkere Überwachung der Ölkonzerne.
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Da haben sie vollkommen Recht, aber Ölförderung ist immer eine
nationale Angelegenheit und ob die Potentaten einer internationalen
Kontrolle zustimmen, darf bezweifelt werden.
Selbst wenn die Ölfirmen sich übereinstimmend Standards setzen,
ist noch lange nicht gewährleistet, das ein Herr Ghaddafi z. B., diese
Standards auch in seinem Land gelten läßt.
Vielleicht gelingt es ja der IEA eine internationale Betriebsanleitung
durchzusetzen, vor dem Hintergrund möglicher Katastrophen.
Nationale gibt es, die müssten nur auf einen Nenner gebracht werden.
Für den Ölumschlag in Häfen auf Reede und an Seebojen gibt es einen
internationalen Sicherheitsstandard für Tankschiffe.
Die Internationale Energie-Agentur (IEA) forderte angesichts der Öl-Katastrophe eine stärkere Überwachung der Ölkonzerne.
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Da haben sie vollkommen Recht, aber Ölförderung ist immer eine
nationale Angelegenheit und ob die Potentaten einer internationalen
Kontrolle zustimmen, darf bezweifelt werden.
Selbst wenn die Ölfirmen sich übereinstimmend Standards setzen,
ist noch lange nicht gewährleistet, das ein Herr Ghaddafi z. B., diese
Standards auch in seinem Land gelten läßt.
Vielleicht gelingt es ja der IEA eine internationale Betriebsanleitung
durchzusetzen, vor dem Hintergrund möglicher Katastrophen.
Nationale gibt es, die müssten nur auf einen Nenner gebracht werden.
Für den Ölumschlag in Häfen auf Reede und an Seebojen gibt es einen
internationalen Sicherheitsstandard für Tankschiffe.
Die Internationale Energie-Agentur (IEA) forderte angesichts der Öl-Katastrophe eine stärkere Überwachung der Ölkonzerne.
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Da haben sie vollkommen Recht, aber Ölförderung ist immer eine
nationale Angelegenheit und ob die Potentaten einer internationalen
Kontrolle zustimmen, darf bezweifelt werden.
Selbst wenn die Ölfirmen sich übereinstimmend Standards setzen,
ist noch lange nicht gewährleistet, das ein Herr Ghaddafi z. B., diese
Standards auch in seinem Land gelten läßt.
Vielleicht gelingt es ja der IEA eine internationale Betriebsanleitung
durchzusetzen, vor dem Hintergrund möglicher Katastrophen.
Nationale gibt es, die müssten nur auf einen Nenner gebracht werden.
Für den Ölumschlag in Häfen auf Reede und an Seebojen gibt es einen
internationalen Sicherheitsstandard für Tankschiffe.
wie man ja an der Diskussion um die Atomenergie im Iran sieht. Sicher wird es bei Vorgaben für Ölfirmen Schwierigkeiten geben, die gab und gibt es bei der Atomenergie auch. Bis nach Tschernobyl alle begriffen hatten, dass es eben kein lokales Problem ist.
Doch was ist die Alternative? Wenn im tiefen Meer gefördert wird und die Auswirkungen solche Ausmaße wie im Golf von Mexiko annehmen, dann ist die internationale Staatengemeinschaft gefordert. Das Öl hält sich nicht an Grenzen, wenn es einmal im Wasser schwimmt. Die Umweltschäden betreffen uns alle.
Wir überfordern auch permanent die Manager und trampeln dann auf ihnen herum. Sie müssen möglichst großen Gewinn bringen, die Kosten minimieren und sind dabei auch noch für die Sicherheit zuständig.
Man macht x Mal Sicherheitsmaßnahmen, nie passiert etwas, also spart man die teure Sicherheit ein. Und genau dann assiert etwas... siehe Golf. Und dann ist der Mangaer der Buhmann, weil das Unternehmen pleite geht, Milliarden weg sind, Menschen zu Schaden gekommen sind...
Wäre es da nicht besser, die Sicherheit durch Auflagen der internationalen Gemeinschaft zu einer konstanten Größe zu machen, die alle Unternehmen betrifft und die nicht dem Wettbewerb unterliegt? SIcher wird das Öl vordergründig etwas teurer, aber wenn man sich die Schäden weltweit ansieht - ist das im Endeffekt nicht deutlich teurer - für alle?
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