Unfallserie Fahrfehler häufig Ursache der Toyota-Unfälle
Die Ergebnisse einer Studie entlasten den japanischen Autohersteller: Nicht die Technik, sondern oftmals die Fahrer ließen die Autos abrupt beschleunigen.
© Joe Raedle/Getty Images

Eine US-Regierungsstudie über Unfälle unter Beteiligung von Toyota- und Lexus-Modellen ergab: Oft waren nicht fehlerhafte Teile, sondern die Fahrer schuld
Der Studie zufolge sind viele Fahrer in heiklen Situationen aufs Gas statt auf die Bremse gestiegen, was zu zahlreichen Unfällen mit Toten führte. Technische Defekte seien die Ausnahme gewesen, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf noch laufende Studien.
Bislang hat die US-Behörde für Verkehrssicherheit nach Angaben der Zeitung nur einen einzigen Fall sicher ausmachen können, bei dem eine rutschende Fußmatte das Gaspedal verklemmte und einen Unfall bewirkte. Im August vergangenen Jahres starben dabei in Kalifornien ein Polizist und drei seiner Verwandten. Der Fall erregte in den USA großes Aufsehen und löste die millionenfachen Rückrufe bei Toyota aus.
Die Studie basiert auf der Auswertung Dutzender Datenrekorder in Toyota- und Lexus-Wagen. Allerdings hat die Verkehrssicherheitsbehörde ihre Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Sie untersucht insgesamt 75 schwere Unfälle, bei denen 93 Menschen starben.
Toyota hatte weltweit mehr als acht Millionen Wagen wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten in die Werkstätten zurückgerufen. Das Unternehmen erlitt einen massiven Imageschaden, die Verkäufe brachen ein, der Schaden geht in die Milliarden. Toyota musste überdies eine Strafe in den USA zahlen, weil der Hersteller die Probleme nicht rechtzeitig gemeldet hatte.
Zumindest in den anstehenden Gerichtsverhandlungen über Schadenersatz für die Unfallopfer und Hinterbliebenen dürften die Ergebnisse der Studie Toyotas Position stärken. Der Hersteller hielt sich bei Schuldzuweisungen bisher zurück und vermied es, Fahrer zu belasten.
- Datum 14.07.2010 - 10:45 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 14
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Hinweis an die Redaktion:
In Ihrem Bildtext steht "Überfälle". Sie meinten aber ganz sicher "Unfälle".
Ich finde es sehr bedenklich, wenn der TV-Journalist Peter Stützer der US-Regierung in (s)einer Sendung unterstellt, durch rechtliche Schritte und entsprechende Medienarbeit Toyota vorsätzlich schaden zu wollen, kurz nachdem Toyota in den USA die Führung bei den KFZ-Absatzzahlen übernommen hatte.
Dass es nun einmal Menschen gibt, die einfach nicht in der Lage sind, vernünftig Auto zu fahren, und zwar überall auf der Welt, ist nun einmal so. (Siehe auch frühere Unfälle mit Audi-Automkatik-Fahrzeugen in den USA)
Doch es den Unfallbeteiligten zu unterstellen, halte ich für - derzeit - geschmacklos. Es gibt Fahrzeuge anderer Marken, mit Automatik und sicherlich rutschenden Fußmatten. Doch die Unfall-Häufigkeit bei einer Marke ist schon auffallend. Und vor allem die selbst ausgerufene Rückrufaktion, die sicher ihre Gründe hat. Und es war ja auch nicht die einzige Rückrufaktion Toyotas...
Wenn in der Sendung von Peter Stützer der anwesende Toyota-Händler aussagte, dass alles gar nicht so schlimm sei, und alle Probleme recht einfach gelöst werden konnten, bedeutet dies: Es gab tatsächlich Probleme! Und Peter Stützer darauf (sinngemäß)... Keine Probleme, alles nur eine böse geschäftsschädigende Masche der amerikanischen Regierung (und Automobil-Lobby)...
Dies läßt die Frage aufkommen: "Ist Herr Stützer (durch Werbeeinnahmen) käuflich?
Ich hoffe auf Wahrheit in ZEIT (online)
[Vielen Dank für den Tippfehler-Hinweis, wird so schnell wie möglich geändert. Freundliche Grüße, /Die Redaktion pt.]
beziehen Sie sich auf obigen Artikel? Ich kann hier keinerlei Unterstellungen finden. Dass Amerika (USA) seine geschäflichen Interessen auch mit unfairen Mitteln verfolgt, kann jeder sehen, der unvoreingenommen recherchiert. Die seit dem 2. Weltkrieg ungebrochene Dominanz über den Rest der Welt, was Rohstoffpreispolitik, Informationspolitik (Spionage), Kriegspolitik, Bündnispolitik usw. betrifft, wurde durchgehend mit notfalls auch brutalsten Mitteln erhalten bzw. durchgesetzt. Für die Opfer dieser Politik ist selbstverständlich die USA das "Reich des Bösen". Wir Deutschen fühlen uns hingegen im USA-Enddarm sehr wohl.
Sie scheinen nicht umfänglich informiert - weder in der Sache "Toyota-Gaspedal" noch in der Mentalität der US-Bevölkerung noch in der Mentalität von Toyotas Management!
Natürlich ist es nonsens zu behaupten, daß die US-Regierung hier absichtlich Toyota zu schaden versucht - aber so habe ich die Aussage auch nicht verstanden. Ich verstand es eher als provokante Schlagzeile.
Tatsächlich steckt eine Aktion hinter dem Toyota-Bashing - aber wohl eher keine organisierte - erst recht nicht vom US-Staat) - sondern eine auf Massen-Phänomene aufsitzende US-Paranoia, beflügelt von allerhand kruden Vorstellungen konservativer US-Bürger.
Diese Menschen sind teils durchaus egoistisch genug, sich bei einem Unfall persönlich diese Hysterie zu nutze zu machen (als Unfallbeteiligter, als Anwalt, etc) ... oder auch bösartig genug, um im Nationalen Wahn dem Auslands-Konzern Toyota Schaden zuzufügen - der Neid der angeblich Zukurzgekommenen. Das sind durchaus die Motive, die im Mittelalter zu Hexenverbrennungen und vor 100 Jahren im WildenWesten zu LynchJustiz führten.
Solche irregeleiteten Menschen arbeiten natürlich auch in Staatsdiensten - nach 10 Jahren Bush-Regierung vermutlich sogar viele.
Auch daß am Anfang eine Polizisten-Familie bei einem dieser Unfälle starb, emotional in Medien aufgepushed, hat da einen gewissen Einfluß ... kann man in Leserbriefen dort auch leicht nachvollziehen.
ToYota hält sich dezent zurück - Japanische Vornehmheit.
Wird sich in 2-3 Jahren aber auszahlen!
beziehen Sie sich auf obigen Artikel? Ich kann hier keinerlei Unterstellungen finden. Dass Amerika (USA) seine geschäflichen Interessen auch mit unfairen Mitteln verfolgt, kann jeder sehen, der unvoreingenommen recherchiert. Die seit dem 2. Weltkrieg ungebrochene Dominanz über den Rest der Welt, was Rohstoffpreispolitik, Informationspolitik (Spionage), Kriegspolitik, Bündnispolitik usw. betrifft, wurde durchgehend mit notfalls auch brutalsten Mitteln erhalten bzw. durchgesetzt. Für die Opfer dieser Politik ist selbstverständlich die USA das "Reich des Bösen". Wir Deutschen fühlen uns hingegen im USA-Enddarm sehr wohl.
Sie scheinen nicht umfänglich informiert - weder in der Sache "Toyota-Gaspedal" noch in der Mentalität der US-Bevölkerung noch in der Mentalität von Toyotas Management!
Natürlich ist es nonsens zu behaupten, daß die US-Regierung hier absichtlich Toyota zu schaden versucht - aber so habe ich die Aussage auch nicht verstanden. Ich verstand es eher als provokante Schlagzeile.
Tatsächlich steckt eine Aktion hinter dem Toyota-Bashing - aber wohl eher keine organisierte - erst recht nicht vom US-Staat) - sondern eine auf Massen-Phänomene aufsitzende US-Paranoia, beflügelt von allerhand kruden Vorstellungen konservativer US-Bürger.
Diese Menschen sind teils durchaus egoistisch genug, sich bei einem Unfall persönlich diese Hysterie zu nutze zu machen (als Unfallbeteiligter, als Anwalt, etc) ... oder auch bösartig genug, um im Nationalen Wahn dem Auslands-Konzern Toyota Schaden zuzufügen - der Neid der angeblich Zukurzgekommenen. Das sind durchaus die Motive, die im Mittelalter zu Hexenverbrennungen und vor 100 Jahren im WildenWesten zu LynchJustiz führten.
Solche irregeleiteten Menschen arbeiten natürlich auch in Staatsdiensten - nach 10 Jahren Bush-Regierung vermutlich sogar viele.
Auch daß am Anfang eine Polizisten-Familie bei einem dieser Unfälle starb, emotional in Medien aufgepushed, hat da einen gewissen Einfluß ... kann man in Leserbriefen dort auch leicht nachvollziehen.
ToYota hält sich dezent zurück - Japanische Vornehmheit.
Wird sich in 2-3 Jahren aber auszahlen!
beziehen Sie sich auf obigen Artikel? Ich kann hier keinerlei Unterstellungen finden. Dass Amerika (USA) seine geschäflichen Interessen auch mit unfairen Mitteln verfolgt, kann jeder sehen, der unvoreingenommen recherchiert. Die seit dem 2. Weltkrieg ungebrochene Dominanz über den Rest der Welt, was Rohstoffpreispolitik, Informationspolitik (Spionage), Kriegspolitik, Bündnispolitik usw. betrifft, wurde durchgehend mit notfalls auch brutalsten Mitteln erhalten bzw. durchgesetzt. Für die Opfer dieser Politik ist selbstverständlich die USA das "Reich des Bösen". Wir Deutschen fühlen uns hingegen im USA-Enddarm sehr wohl.
Sie scheinen nicht umfänglich informiert - weder in der Sache "Toyota-Gaspedal" noch in der Mentalität der US-Bevölkerung noch in der Mentalität von Toyotas Management!
Natürlich ist es nonsens zu behaupten, daß die US-Regierung hier absichtlich Toyota zu schaden versucht - aber so habe ich die Aussage auch nicht verstanden. Ich verstand es eher als provokante Schlagzeile.
Tatsächlich steckt eine Aktion hinter dem Toyota-Bashing - aber wohl eher keine organisierte - erst recht nicht vom US-Staat) - sondern eine auf Massen-Phänomene aufsitzende US-Paranoia, beflügelt von allerhand kruden Vorstellungen konservativer US-Bürger.
Diese Menschen sind teils durchaus egoistisch genug, sich bei einem Unfall persönlich diese Hysterie zu nutze zu machen (als Unfallbeteiligter, als Anwalt, etc) ... oder auch bösartig genug, um im Nationalen Wahn dem Auslands-Konzern Toyota Schaden zuzufügen - der Neid der angeblich Zukurzgekommenen. Das sind durchaus die Motive, die im Mittelalter zu Hexenverbrennungen und vor 100 Jahren im WildenWesten zu LynchJustiz führten.
Solche irregeleiteten Menschen arbeiten natürlich auch in Staatsdiensten - nach 10 Jahren Bush-Regierung vermutlich sogar viele.
Auch daß am Anfang eine Polizisten-Familie bei einem dieser Unfälle starb, emotional in Medien aufgepushed, hat da einen gewissen Einfluß ... kann man in Leserbriefen dort auch leicht nachvollziehen.
ToYota hält sich dezent zurück - Japanische Vornehmheit.
Wird sich in 2-3 Jahren aber auszahlen!
Als Fahrer eines Autos mit Schaltgetriebe ohne Tempomat kann man es sich nicht vorstellen, wie man Pedale verwechseln kann, da beide Füße immer schön an ihrem Platz sind.
Doch beim Schaltgetriebe wird nur ein Fuß gebraucht, bei Einsatz des Tempomates gar keiner. Da kann schon mal in Versuchung geraten, seine Füße sonstwohin zu falten, während man dahinschnarcht.
In einer plötzlichen Notfallsituation muß man dann instinktiv gut Zielen, um die Bremse zu treffen.
An die Kommentatoren zu 2. 3.
Dieser Artikel ist in Ordnung, na ja, bis auf die Überschrift, die suggeriert, dass es sich tatsächlich "nur" um Fahrfehler handelt - und es keine Probleme bei Toyota gab/gibt. Nicht zu vergessen: Es gab diesbezüglich von Toyota konkrete Reparaturanweisungen an die Händler/Werkstätten, vor allem in Europa und Kanada. Und dann folgte eine neue Rückrufaktion - wegen eines anderen Mangels - für noch einmal 850.000 Toyota-Fahrzeuge (von Toyota selbst veranlasst...). Dies läßt den Schluss zu, dass derzeit (qualitätsmäßig) etwas nicht so richtig stimmt im Hause Toyota.
Vor allem aber - und da bitte ich um Nachsicht - musste ich mich beim Lesen dieses Artikels unweigerlich an diese TV-Sendung von Peter Sützer erinnern, der durch seine - unprofessionelle - Art, die jedem Verständnis korrekter journalistischer Arbeit widerspricht, die Zuschauer vorsätzlich manipuliert. (Grrrr..., groll!)
Die Medienmacht ist nun einmal die - faktische - erste Macht im Staate, ...und dann folgt eine ganze Weile nichts... - Journalismus ist wie die Kraft des Atoms: Sie kann wichtige und wertvolle Energie liefern. Sie kann aber auch Kriege und unendliches Leid verursachen...
...wurde der Ruf einer deutschen Autofirma - AUDI - durch unfähige Fahrer zerstört die behauptet hatten, ihre Wagen setzten sich geheimnisvoll von allein in Bewegung und führen gegen Garagenwände. Rufschädigung sollte hart bestraft werden, Schadensersatz geleistet werden müssen - damit ich nicht beim nächsten Toyotakauf den Schaden mitbezahlen muß.
...wurde der Ruf einer deutschen Autofirma - AUDI - durch unfähige Fahrer zerstört die behauptet hatten, ihre Wagen setzten sich geheimnisvoll von allein in Bewegung und führen gegen Garagenwände. Rufschädigung sollte hart bestraft werden, Schadensersatz geleistet werden müssen - damit ich nicht beim nächsten Toyotakauf den Schaden mitbezahlen muß.
...setzten sich angeblich Automatik-AUDI in Bewegung und krachten gegen die Garagenwand. Daran wäre AUDI fast pleite gegangen. Man sollte jetzt den für Toyota entstandenen Schaden auf die Falschfahrer umlegen und von jedem eine öffentliche Entschuldigung verlangen. Dazu die Auflage, kein Fahrzeug solange bewegen zu dürfen bis die Fahrtauglichkeit nachgewiesen ist: Auf Toyota-Fahrschulwagen!
...wurde der Ruf einer deutschen Autofirma - AUDI - durch unfähige Fahrer zerstört die behauptet hatten, ihre Wagen setzten sich geheimnisvoll von allein in Bewegung und führen gegen Garagenwände. Rufschädigung sollte hart bestraft werden, Schadensersatz geleistet werden müssen - damit ich nicht beim nächsten Toyotakauf den Schaden mitbezahlen muß.
... daß die Mär von den "pöhsen Toyotas" von US-Behörden und Medien ausgerechnet dann hochgekocht wurde, als Chrysler und GM kurz vor dem Abnippeln waren ... Honi soit qui mal y pense.
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