Finanzkrise Cleveland gegen die Deutsche Bank
Die US-Immobilienkrise wird für Josef Ackermann zum Problem: Erst hat die Deutsche Bank an Schrottkrediten verdient. Nun sorgt sie dafür, dass Häuser versteigert werden.
Das Slavic Village hatte einen rauen Charme, solange Tony Brancatelli zurückdenken kann. Es war seine Heimat, eine Gegend der Arbeiter, gegründet von Einwanderern aus Osteuropa, Postleitzahlenbereich 44105, 20 Minuten Autofahrt durch die flache weite Stadt vom Zentrum entfernt, vorbei an Wohnvierteln, rauchenden Schloten, vorbei an Industriebrachen. Brancatelli ist in diesem Viertel aufgewachsen, seine Familie stammt aus Polen.
Brancatelli biegt mit seinem silbernen Van in die Finn Avenue ein, es ist ein regnerisch schwüler Sommertag, und er fragt sich, ob von seiner Heimat irgendetwas übrig bleiben wird. Denn wohin er auch sieht, sein Blick fällt seit einiger Zeit nicht mehr auf eine Nachbarschaft, sondern auf Geisterhäuser, auf mit Brettern vernagelte Türen und Fenster. Und weil die Besitzer vor Monaten rausgeworfen wurden, sind die Vorgärten verwildert, mit Müll übersät. Das Problem, so sieht es Tony Brancatelli, ist nicht allein die Finn Avenue, nicht allein dieses Viertel. Das Problem sind auch die Banken, die Deutsche Bank, um genau zu sein.
"Die Banken, und vor allem die Deutsche Bank, lassen Amerika verrotten", sagt Brancatelli. In Cleveland falle das besonders auf.
Nirgendwo sonst in den USA hat der Handel mit Schrottkrediten solche sichtbaren Spuren hinterlassen, nirgendwo sonst haben auf dem Höhepunkt der Subprime-Krise so viele Menschen ihre Häuser verlassen müssen wie im Postleitzahlenbereich 44105, damit die zwangsversteigert werden konnten. Die Bewohner sind längst weg, die Banken kümmern sich nicht, und der Job des Stadtrats Tony Brancatelli ist es, die traurigen Reste zu verwalten. Viele gehören der Deutschen Bank. Das stellt Brancatelli in diesen Tagen wieder häufig fest. Er ist gerade mit drei Helferinnen unterwegs, um die halbjährliche Bestandsaufnahme zu machen.
Brancatelli stellt seinen Wagen vor Haus Nummer 5041 ab. Deutsche Bank, was sonst. "Mach ein Foto und eine Notiz", sagt er zu einer der Assistentinnen, "die Stadt muss jemanden schicken, um die Fenster zu vernageln, den Müll wegzuräumen und das Gras zu schneiden." Wenn sie nichts täten, sagt er, gebe es Kriminalität und Vandalismus. "Zwei Mal schon sind Häuser explodiert und haben die Nachbarschaft verwüstet, weil Diebe die Gasleitungen einfach so rausgerissen haben. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt." Ein wenig später steht Brancatelli zwei Straßen weiter vor einem noch hoffnungsloseren Fall und trägt seiner Assistentin auf, gleich die Abrisskolonne zu rufen. "Und wenn sich die Deutsche Bank nicht bald um Finn Avenue 5041 kümmert, wird die Stadt auch dieses Haus bald abreißen müssen."
Brancatelli sagt, er habe so etwas schon lange geahnt. Es konnte ja nicht ewig gutgehen, dass Menschen Kredite von den Banken bekamen, um Häuser zu bauen, die sie sich nicht leisten konnten. Aber das will er den Banken nun gar nicht vorwerfen. Ihn ärgert, dass die Banken nun von all dem offenbar nichts mehr wissen wollen. Vor allem diese Deutschen nicht.
Brancatelli ist nicht allein, denn Cleveland, die Hauptstadt des Bundesstaates Ohio am Eriesee, ist kein Einzelfall. Klagen über die Deutsche Bank sind im ganzen Land zu vernehmen, in Chicago, Kansas City, Milwaukee und New Haven. Die Deutsche Bank gilt in den Staaten als König der Zwangsversteigerer, als Totengräber ganzer Stadtviertel. Für Josef Ackermann wird das zunehmend zum Problem, der Ruf seiner Bank hat Schaden genommen. Nun ist eine Klage der Stadt Cleveland vor Gericht anhängig, über die demnächst entschieden werden soll. Der Fall ist kompliziert.
- Datum 26.08.2010 - 16:54 Uhr
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Und weiter geht`s.
http://derstandard.at/128...
Ein schöner Artikel und vor allem wurde die einfachen Zusammenhänge sehr gut herausgearbeitet. An den Wertverfall der umliegenden Häuser, aufgrund der Schrottimmobilien, denkt doch niemand hierzulande. Dass sich die Krise für die Menschen dadurch noch weiter verschärfen kann, ist nur verständlich. Zumal der Druck der Banken aufgrund der verliehenen Kredite nicht entschärft wird.
Ob die Geldbesitzer, die letztendlich hinter diesen Krediten stecken, dafür ein offenes Ohr haben würden, ist fraglich. Solange die Zinsforderungen beglichen werden, dürfte ein allgemeines Desinteresse vorherrschen. Geht letztendlich die Bank pleite, da die Kredite platzen, dürften die erhaltenen Zinsen bei Weitem den Kreditbetrag überschritten haben.
Dies kann man sich schnell und unkompliziert selber einmal ausrechnen.
http://www.ploync.de/geld...
Vielleicht sollte ein altes Gesetz wieder aktiviert werden, welches Anfang des letzten Jahrtausends existierte. In diesem war Zinsnahme zwar nicht verboten, allerdings wurde die Höhe der Zinsen auf die Kredithöhe begrenzt.
Der Wertverfall der umliegenden Häuser ist in der Tat ein Problem, das oft unbeachtet bleibt, und das natürlich ebenso für Deutschland gilt. Gehen gleich mehrere Hausbesitzer in einer Straße in Konkurs, will sich niemand gern dort ansiedeln, und der Wert der Nachbarhäuser sinkt.
Rettet man jedoch einen säumigen Hypothekenzahler, dann sind die Nachbarn mit Recht erbost. Warum soll man ausgerechnet diesen stinkfaulen und säumigen Nachbarn entlasten, wenn man doch selbst hart arbeiten muss, um jeden Monat die volle Ratenzahlung aufzubringen?
Der Wertverfall der umliegenden Häuser ist in der Tat ein Problem, das oft unbeachtet bleibt, und das natürlich ebenso für Deutschland gilt. Gehen gleich mehrere Hausbesitzer in einer Straße in Konkurs, will sich niemand gern dort ansiedeln, und der Wert der Nachbarhäuser sinkt.
Rettet man jedoch einen säumigen Hypothekenzahler, dann sind die Nachbarn mit Recht erbost. Warum soll man ausgerechnet diesen stinkfaulen und säumigen Nachbarn entlasten, wenn man doch selbst hart arbeiten muss, um jeden Monat die volle Ratenzahlung aufzubringen?
Ich verstehe nicht ganz, warum Banken nicht intensiver am Erhalt der Bausubstanz interessiert sind und stattdessen die Häuser verfallen lassen. Letztlich werden auch dadurch Werte vernichted. Wahrscheinlich sind die Häuser schon abgeschrieben. Aber prinzipiell könnten die Immobilienpreise ja irgendwann wieder steigen. Wäre es da nicht sinnvoller, die Häuser zu niedrigsten Mieten oder geringer Pacht auf begrenzte Zeit zumindest bewohnen zu lassen (Vielleicht sogar zu veränderten Bedingungen/ Verträgen) mit eben jenen überschuldeten, insolventen priv Haushalten, welche die Kredite ursprüngl. aufnahmen.
Die Bausubstanz ist in einem bewohntem Haus immer besser geschützt, als in einem unbewohntem Haus. Leerstand ist immer ungünstiger, als unrentabel vermietet.
Die Häuser dort gingen bei Deutschen nicht einmal als Gartenlaube durch. Die billige Substanz verrottet sehr schnell wenn die Häuser nicht bewohnt und gewartet werden (amerikanische Häuser müssen auch jeden Herbst für den Winter vorbereitet, "weatherized", werden da sie die kalte Jahreszeit sonst nicht überstehen: Kellerfenster und Lüftungsöffnungen vernageln, möglichst viele Fenster mit Bauschaum und Silikon versiegeln,...). Und die verbreiteten "bugs" (zB Termiten, Nagern) sowie Schimmel (die Häuser bestehen nur aus Holz!) geben leerstehenden Häusern rasch den Rest. Die Bausubstanz ist wirklich mieß und der "Wert" bestand lediglich aus Spekulation und Lage.
In den USA werden die Immobilienpreise in den kommenden 100 Jahren nicht mehr steigen, das geht jetzt erst einmal 25 im freien Fall abwärts, dann gibts einen Unabhängigkeitskrieg Arm gegen Ultrareich - wenn bis dahin die Chinesen oder Inder nicht längst übernommen haben.
Die Abschreibungen der Deutschen Bank zahlt der Steuerzahler hier, genauso wie die Schulden der geplünderten Landesbanken (denen diese Papiere dann angedreht wurden). Und den Landebanken verkaufen die privaten Banken dann Kredite, die wir mit unseren Steuergeldern zahlen.
Am Ende gehört alles einer Bank, wir zahlen unsere Steuern gleich da am Schalter und die Kanzlerin ist Bankangestellte, die für Betriebsfeiern ihr Büro räumen muss...
Die Häuser dort gingen bei Deutschen nicht einmal als Gartenlaube durch. Die billige Substanz verrottet sehr schnell wenn die Häuser nicht bewohnt und gewartet werden (amerikanische Häuser müssen auch jeden Herbst für den Winter vorbereitet, "weatherized", werden da sie die kalte Jahreszeit sonst nicht überstehen: Kellerfenster und Lüftungsöffnungen vernageln, möglichst viele Fenster mit Bauschaum und Silikon versiegeln,...). Und die verbreiteten "bugs" (zB Termiten, Nagern) sowie Schimmel (die Häuser bestehen nur aus Holz!) geben leerstehenden Häusern rasch den Rest. Die Bausubstanz ist wirklich mieß und der "Wert" bestand lediglich aus Spekulation und Lage.
In den USA werden die Immobilienpreise in den kommenden 100 Jahren nicht mehr steigen, das geht jetzt erst einmal 25 im freien Fall abwärts, dann gibts einen Unabhängigkeitskrieg Arm gegen Ultrareich - wenn bis dahin die Chinesen oder Inder nicht längst übernommen haben.
Die Abschreibungen der Deutschen Bank zahlt der Steuerzahler hier, genauso wie die Schulden der geplünderten Landesbanken (denen diese Papiere dann angedreht wurden). Und den Landebanken verkaufen die privaten Banken dann Kredite, die wir mit unseren Steuergeldern zahlen.
Am Ende gehört alles einer Bank, wir zahlen unsere Steuern gleich da am Schalter und die Kanzlerin ist Bankangestellte, die für Betriebsfeiern ihr Büro räumen muss...
Immerhin gäbe das ev. positive Publicity, wäre tatsächlich sozial und würde in gewisser Weise den Werte des Hauses erhalten.
(Klar sind die Häuser derzeit nichts "Wert" im Sinne eines Kaufpreises (als Immobilie), aber in einem Bauwerk steckt immer auch Wert in Form von Arbeitszeit und Baumaterial, welche nötig waren, es zu errichten) und möglicher Nutzung (als Wohnraum).
Wer weiß, in 10 Jahren lassen sich diese Häuser vielleicht doch gewinnbringend veräußern oder an die ehemals zahlungsunfähigen Bewohner verkaufen. Zumindest könnten ev. - 0 herauskommen, aber weder Gemeinden noch Anwohner würden im Zwist mit entsprechenden Banken stehen. Würde man zusätzlich finanzielle in Not geratenen priv. Haushalten helfen (durch günstige Miet oder Pachtkonditionen), könnte das sogar zu einem unbezahlbaren Imagegewinn führen und soziales Verantwortungsbewußtsein demonstrieren.
.... du bist ja harmlos ! Es geht den Banken doch nicht um die Häuser, sondern um das Geld bzw. das Nichtvorhandensein von Geld. Mal abgesehen davon, dass die amerikanischen Bretterbuden sowieso nichts wert sind, ist Cleveland das amerik. Gegenstück zum Ruhrgebiet der 70er Jahre, d.h. Niedergang der Schwerindustrie, hohe Arbeitslosigkeit etc. etc.
Die haben minderwertige Immobilien zu überhöhten Preisen an Leute verkauft, die sich das nicht leisten konnten. Diese haben dann die Raten so lange bezahlt, bis sie nicht mehr konnten, den Wert des Hauses hatten die Banken dann schon im Sack. Die restlichen Krümmel, die beim ehem. Besitzer zu holen waren, wurden einkassiert und er dann in die Insolvenz gejagt. Der faule Kredit war schon weitergereicht und die Bank konnte die Immobilie dann für einen Appel und Keks zurücknehmen und wieder in die Bilanz aufnehmen. Macht sich immer gut, denn keiner weiss wie diese Liegenschaften im Moment aussieht. Amerika ist weit weg !!
.... du bist ja harmlos ! Es geht den Banken doch nicht um die Häuser, sondern um das Geld bzw. das Nichtvorhandensein von Geld. Mal abgesehen davon, dass die amerikanischen Bretterbuden sowieso nichts wert sind, ist Cleveland das amerik. Gegenstück zum Ruhrgebiet der 70er Jahre, d.h. Niedergang der Schwerindustrie, hohe Arbeitslosigkeit etc. etc.
Die haben minderwertige Immobilien zu überhöhten Preisen an Leute verkauft, die sich das nicht leisten konnten. Diese haben dann die Raten so lange bezahlt, bis sie nicht mehr konnten, den Wert des Hauses hatten die Banken dann schon im Sack. Die restlichen Krümmel, die beim ehem. Besitzer zu holen waren, wurden einkassiert und er dann in die Insolvenz gejagt. Der faule Kredit war schon weitergereicht und die Bank konnte die Immobilie dann für einen Appel und Keks zurücknehmen und wieder in die Bilanz aufnehmen. Macht sich immer gut, denn keiner weiss wie diese Liegenschaften im Moment aussieht. Amerika ist weit weg !!
Um es vorwegzunehmen: Ich arbeite in keiner Bank. Aber: In dieser ganzen Diskussion frage ich mich seit langem, sind wirklich die Banken Schuld die zu schnell und leicht Kredite vergeben oder die Menschen, die über ihre Verhältnisse leben oder die Risiken jeder Entscheidung unzureichend abgewägt haben.
Ich lebe in Spanien, einem Land, das ebenfalls von der Kreditkrise gebeutelt ist. Seit Jahren versuche ich - nur mit gesundem Menschenverstand - zu diskutieren, dass ein System, in dem ich mir für 3,5% Geld leihe, eine Wohnung kaufe, nach einem Jahr für 10% wieder verkaufe nicht funktionieren kann. Heute erscheint das logisch. Im spanischen Alltagsdiskurs wurde ich lange als Schwarzmaler gebranntmarkt. Klar, die Banken machen weiter ein gutes Geschäft, auch wenn immer mehr Kredite ausfallen. Aber müssen wir uns nicht selber fragen, welche Risiken wir eingen. Ist es wirklich Verantwortung des Verkäufers uns immer zu fragen: "Können Sie sich das wirklich leisten?"
Ich weiß das viele tragische Einzelschicksale daranhängen, deshalb, vertrete ich persönlich in gewissen Sektoren, die Lebensbedürfnisse wie Wohnung und Ernährung betreffen eher sozialistische, preiskontrollierte Modelle, aber es kann auch nicht sein, dass immer die Banken oder der Staat Schuld sind, wenn man gegen die Wand rennt.
Staat schuld. Denn wenn ich ich den USA eine Wohnung mieten will, darf meistens die Miete für die Wohnung inklusiver aller Kosten nicht höher als 1/3 eines Monatsgehaltes sein, also entweder ich wohne in einem Loch oder hoffe das ich mein Eigenheim darüber finanziert bekomme, da wird es dann verkauft, dass es günstiger ist zu bauen.
Ist doch in D-land das Selbe, den Leuten wird suggeriert sie bräuchten ein Eigenheim als Altersvorsorge, bloss wenn sie den ersten Kredit (nach 30 Jahren) abbezahlt haben, brauchen sie einen Neuen, da Renovierungen im großen Stil anstehen werden, und wenn man dann noch gewohnriestert hat, und die Steuern anfallen, kommt man schnell in die Bredoullie. Oder man wird arbeitslos und der mit heißer Nadel gestrickte Kredit fliegt einem um die Ohren.
das war vor 3 Jahren aktuell (http://news.bbc.co.uk/2/h...), war aber wahrscheinlich politisch nicht opportun darüber zu berichten, oder ist es eine politische Retourkutsche nach dem sich Joseph öffentlich gegen Mutti gestellt hat(http://www.handelsblatt.c...).
Hier mal eine Karte zu dem Thema https://foreclosingclevel...
Naja Joseph wirds verkraften können, ist er doch ohne dt. staatliche Hilfe durch die Krise gekommen, obwohl ja auch in der dt. Presse gern verschwiegen wird, dass er sich am amerikanischen Steuerzahler über die AIG gesund gestossen hat. (https://www.nytimes.com/2..., http://www.businessweek.c...)
Naja wenns ganz schlimm kommt, wird der Satz wieder seine Richtigkeit haben; Pack schlägt sich Pack verträgt sich. Und der dt. Michel wird wieder der Dumme sein.
Staat schuld. Denn wenn ich ich den USA eine Wohnung mieten will, darf meistens die Miete für die Wohnung inklusiver aller Kosten nicht höher als 1/3 eines Monatsgehaltes sein, also entweder ich wohne in einem Loch oder hoffe das ich mein Eigenheim darüber finanziert bekomme, da wird es dann verkauft, dass es günstiger ist zu bauen.
Ist doch in D-land das Selbe, den Leuten wird suggeriert sie bräuchten ein Eigenheim als Altersvorsorge, bloss wenn sie den ersten Kredit (nach 30 Jahren) abbezahlt haben, brauchen sie einen Neuen, da Renovierungen im großen Stil anstehen werden, und wenn man dann noch gewohnriestert hat, und die Steuern anfallen, kommt man schnell in die Bredoullie. Oder man wird arbeitslos und der mit heißer Nadel gestrickte Kredit fliegt einem um die Ohren.
das war vor 3 Jahren aktuell (http://news.bbc.co.uk/2/h...), war aber wahrscheinlich politisch nicht opportun darüber zu berichten, oder ist es eine politische Retourkutsche nach dem sich Joseph öffentlich gegen Mutti gestellt hat(http://www.handelsblatt.c...).
Hier mal eine Karte zu dem Thema https://foreclosingclevel...
Naja Joseph wirds verkraften können, ist er doch ohne dt. staatliche Hilfe durch die Krise gekommen, obwohl ja auch in der dt. Presse gern verschwiegen wird, dass er sich am amerikanischen Steuerzahler über die AIG gesund gestossen hat. (https://www.nytimes.com/2..., http://www.businessweek.c...)
Naja wenns ganz schlimm kommt, wird der Satz wieder seine Richtigkeit haben; Pack schlägt sich Pack verträgt sich. Und der dt. Michel wird wieder der Dumme sein.
Staat schuld. Denn wenn ich ich den USA eine Wohnung mieten will, darf meistens die Miete für die Wohnung inklusiver aller Kosten nicht höher als 1/3 eines Monatsgehaltes sein, also entweder ich wohne in einem Loch oder hoffe das ich mein Eigenheim darüber finanziert bekomme, da wird es dann verkauft, dass es günstiger ist zu bauen.
Ist doch in D-land das Selbe, den Leuten wird suggeriert sie bräuchten ein Eigenheim als Altersvorsorge, bloss wenn sie den ersten Kredit (nach 30 Jahren) abbezahlt haben, brauchen sie einen Neuen, da Renovierungen im großen Stil anstehen werden, und wenn man dann noch gewohnriestert hat, und die Steuern anfallen, kommt man schnell in die Bredoullie. Oder man wird arbeitslos und der mit heißer Nadel gestrickte Kredit fliegt einem um die Ohren.
das war vor 3 Jahren aktuell (http://news.bbc.co.uk/2/h...), war aber wahrscheinlich politisch nicht opportun darüber zu berichten, oder ist es eine politische Retourkutsche nach dem sich Joseph öffentlich gegen Mutti gestellt hat(http://www.handelsblatt.c...).
Hier mal eine Karte zu dem Thema https://foreclosingclevel...
Naja Joseph wirds verkraften können, ist er doch ohne dt. staatliche Hilfe durch die Krise gekommen, obwohl ja auch in der dt. Presse gern verschwiegen wird, dass er sich am amerikanischen Steuerzahler über die AIG gesund gestossen hat. (https://www.nytimes.com/2..., http://www.businessweek.c...)
Naja wenns ganz schlimm kommt, wird der Satz wieder seine Richtigkeit haben; Pack schlägt sich Pack verträgt sich. Und der dt. Michel wird wieder der Dumme sein.
.... du bist ja harmlos ! Es geht den Banken doch nicht um die Häuser, sondern um das Geld bzw. das Nichtvorhandensein von Geld. Mal abgesehen davon, dass die amerikanischen Bretterbuden sowieso nichts wert sind, ist Cleveland das amerik. Gegenstück zum Ruhrgebiet der 70er Jahre, d.h. Niedergang der Schwerindustrie, hohe Arbeitslosigkeit etc. etc.
Die haben minderwertige Immobilien zu überhöhten Preisen an Leute verkauft, die sich das nicht leisten konnten. Diese haben dann die Raten so lange bezahlt, bis sie nicht mehr konnten, den Wert des Hauses hatten die Banken dann schon im Sack. Die restlichen Krümmel, die beim ehem. Besitzer zu holen waren, wurden einkassiert und er dann in die Insolvenz gejagt. Der faule Kredit war schon weitergereicht und die Bank konnte die Immobilie dann für einen Appel und Keks zurücknehmen und wieder in die Bilanz aufnehmen. Macht sich immer gut, denn keiner weiss wie diese Liegenschaften im Moment aussieht. Amerika ist weit weg !!
"Oh Mann/Frau, ...bist du harmlos!" :-) Ich glaube eher, du verstehst meine Intension nicht. Ich vermisse das konstruktive Element deines Kommentars.
Ich für meinen Teil begnüge mich mit der Wahrscheinlichkeit von 0,0001 Prozent, dass ein entsprechender Entscheidungsträger der kritisierten Bank den Kommentar liest, die Idee erkennt und sich durch den Kopf gehen läßt. Vielleicht können tatsächlich alle Beteiligten (die Bank, die betroffenen Gemeinden und vorallem jenen, die aus ihren Häusern fliegen/geflogen sind) davon profitieren.
Die Bank stünde nicht mehr als Buhmann da (sie könnte damit sogar das Ganze ins Gegenteil umkehren), die Gemeinden bräuchten sich nicht um Müll, Rasen mähen und sichern des Leerstandes kümmern, und etliche Leute hätten ein Wohnungsproblem weniger. Die Immobilien der Nachbarschaft würden nicht so stark oder gar nicht abgewertet. Die anfallenden Verwaltungskosten könnten vielleicht durch Wegfall der Anwaltskosten etc. ausgeglichen werden.
Der Imagegewinn der Bank wäre enorm.
Daran kann doch eigentlich der betreffenden Bank und den Gemeinden nur gelegen sein.
"Oh Mann/Frau, ...bist du harmlos!" :-) Ich glaube eher, du verstehst meine Intension nicht. Ich vermisse das konstruktive Element deines Kommentars.
Ich für meinen Teil begnüge mich mit der Wahrscheinlichkeit von 0,0001 Prozent, dass ein entsprechender Entscheidungsträger der kritisierten Bank den Kommentar liest, die Idee erkennt und sich durch den Kopf gehen läßt. Vielleicht können tatsächlich alle Beteiligten (die Bank, die betroffenen Gemeinden und vorallem jenen, die aus ihren Häusern fliegen/geflogen sind) davon profitieren.
Die Bank stünde nicht mehr als Buhmann da (sie könnte damit sogar das Ganze ins Gegenteil umkehren), die Gemeinden bräuchten sich nicht um Müll, Rasen mähen und sichern des Leerstandes kümmern, und etliche Leute hätten ein Wohnungsproblem weniger. Die Immobilien der Nachbarschaft würden nicht so stark oder gar nicht abgewertet. Die anfallenden Verwaltungskosten könnten vielleicht durch Wegfall der Anwaltskosten etc. ausgeglichen werden.
Der Imagegewinn der Bank wäre enorm.
Daran kann doch eigentlich der betreffenden Bank und den Gemeinden nur gelegen sein.
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