iPhone & iPad Apple enttäuscht mit Rekordgewinn

iPhone und iPad haben dem Elektronikriesen Apple die besten Zahlen seiner Geschichte beschert. Die Börsenhändler reagieren trotzdem enttäuscht.

Das iPad ist einer der Gewinntreiber von Apple

Das iPad ist einer der Gewinntreiber von Apple

Rekordzahlen für den Technologiekonzern Apple : Im Schlussquartal verbuchte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge einen Gewinn von 4,3 Milliarden Dollar – eine Steigerung von 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch der Umsatz wuchs um 67 Prozent auf einen neuen Bestwert von 20,3 Milliarden Dollar.

Verantwortlich dafür seien "Rekordverkäufe des iPhone" und die "gewaltige Popularität" des Flachcomputers iPad , sagte Apple-Finanzchef Peter Oppenheimer. Der US-Konzern verkaufte demnach in dem am 25. September abgelaufenen Quartal 14,1 Millionen Telefone, womit er den Absatz im Vorjahresvergleich fast verdoppelt hat. Die Zahl der verkauften iPads stieg von 3,3 Millionen im vorangegangenen Quartal auf 4,19 Millionen. Der Verkauf von Mac-Rechnern stieg mit 3,89 Millionen um mehr als ein Viertel, vom Musikspieler iPod setzte der Konzern im Vergleich zum Vorjahr hingegen elf Prozent weniger ab.

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Trotz des unerwartet guten Ergebnisses ging die Apple-Aktie nachbörslich auf Talfahrt und brach um 5,7 Prozent auf 299,94 Dollar ein. Grund war die nach Ansicht der Börsenhändler enttäuschende Gewinnmarge: Sie sank um fast fünf Prozentpunkte auf 36,9 Prozent von 41,8 Prozent. Experten hatten zwar mit einem Rückgang gerechnet, nicht aber in dieser Deutlichkeit. Sie waren im Durchschnitt von 38,2 Prozent ausgegangen.

Trotzdem leistete sich Apple-Chef Steve Jobs angesichts der Rekordzahlen eine Spitze in Richtung Konkurrenz : "Mit dem iPhone-Verkauf haben wir den Absatz von RIM mit 12,1 Millionen Stück mit Leichtigkeit übertroffen", sagte Jobs. Zudem habe sein Unternehmen noch ein paar Überraschungen für den Rest des Kalenderjahres übrig. Das Blackberry von Research in Motion (RIM) ist der härteste Konkurrent des iPhone, das etwa ein Drittel zum Apple-Umsatz beiträgt. Zudem ist Samsung Electronics im Rennen. Weltweit dürfte der Smartphone-Absatz in diesem Jahr um 50 Prozent zulegen.

 
Leser-Kommentare
    • WiKa
    • 19.10.2010 um 10:37 Uhr

    …die haben noch nicht mitbekommen, dass der nächste Kassenschlager für die Masse der jetzt alternden Apple Freaks erst noch auch den Markt kommt, das iBring…

    http://qpress.de/2010/08/...

    Naja, wo kämen wir denn da hin wenn wir solche Vorgänge immer so trocken betrachten würden, wie diese Kaste der Berufsspekulanten *g*

  1. Ich meine, irgendwie ballt man ja schon seit geraumer Zeit die Faust in der Tasche, wenn‘s Gespräch auf die Finanzwelt kommt.
    Aber dieser Beitrag, ich unterstelle mal die Sach-u. Faktenlage hat den Kommentator zu dieser Darstellung genötigt, zeigt doch diese unsägliche Arroganz der Finanzwelt. Einem Paralelluniversum von Schmarotzern, die selbst nicht mal mit einem krummen Finger den Dreck zu einer Wertschöpfung beigetragen haben, aber überzeugt sind, daß Ihr bloses Sein der Mittelpunkt aller Dinge ist.
    Ich hoffe, daß diesen gierigen Renditjägern mal ein Bissen im Halse stecken bleibt.

    • CM
    • 19.10.2010 um 11:49 Uhr

    ...an der Börse hat der unbekannte Autor mit dieser Überschrift auf den Punkt gebracht:

    "Apple enttäuscht mit Rekordgewinn"

    Die Börse funktioniert nach absurden Regeln. Daß ein Unternehmen klotzig Geld verdient reicht nicht, es muß wahnsinnig viel mehr sein als alle in ihren kühnsten Träumen vorhergesagt hätten, sonst stürzt der Kurs ab.

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    Es wird echt immer absurder. Das sind Gewinnmargen, bei denen man eigentlich im positivem Sinne in Ohnmacht fallen müsste. Stattdessen ist es "nicht genug". Für so viel ungezügelte Gier gehört man doch 3 Monate in Sibirien ausgesetzt ... vllt kühlt man dann wieder auf ein realistisches Niveau herunter.

    Es wird echt immer absurder. Das sind Gewinnmargen, bei denen man eigentlich im positivem Sinne in Ohnmacht fallen müsste. Stattdessen ist es "nicht genug". Für so viel ungezügelte Gier gehört man doch 3 Monate in Sibirien ausgesetzt ... vllt kühlt man dann wieder auf ein realistisches Niveau herunter.

    • xpaket
    • 19.10.2010 um 12:03 Uhr

    Dem kann ich nur zustimmen. Schaut man sich die Zahlen von Google an so verhält es sich ähnlich. Mal ein großer Hype dann wieder ganz schnell unten.
    Ich versuche regelmäßig den Kurz mit den Nachrichten ab zu gleichen, aber auch hier scheitere ich. Warten wir es mal ab vielleicht finde ich die Indikatoren dieses Prozesses und dann kann ich auch zum Börsenguru werden.

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    und als Sahnehäubchen vll das folgende Video

    http://www.youtube.com/wa...

    das ab 3:50 Minuten alle Fragen über das Verhalten von Börsenkursen erläutert.

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    das ab 3:50 Minuten alle Fragen über das Verhalten von Börsenkursen erläutert.

  2. Es wird echt immer absurder. Das sind Gewinnmargen, bei denen man eigentlich im positivem Sinne in Ohnmacht fallen müsste. Stattdessen ist es "nicht genug". Für so viel ungezügelte Gier gehört man doch 3 Monate in Sibirien ausgesetzt ... vllt kühlt man dann wieder auf ein realistisches Niveau herunter.

  3. und als Sahnehäubchen vll das folgende Video

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    das ab 3:50 Minuten alle Fragen über das Verhalten von Börsenkursen erläutert.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, AFP
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  • Schlagworte Steve Jobs | Apple | Absatz | Telekommunikation | Blackberry | iPod | MIT | Dollar | iPhone | iPad
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