Airbus-Panne: Ölfeuer soll Triebwerksausfall beim A380 verursacht haben
Ein Ölleck könnte laut EU-Flugsicherung die Explosion eines Triebwerks bei dem A380 verursacht haben. Sie ordnete neue Tests für alle A380 mit Rolls-Royce-Triebwerken an.
Die Ursache für das Versagen eines Triebwerks an einem Airbus A380 scheint gefunden. Ausgelaufenes und in der Hitze des Triebwerks entzündetes Öl habe vermutlich zum Versagen der Mitteldruckturbine des Trent-900-Triebwerks geführt, teilte die europäische Flugaufsichtsbehörde EASA auf ihrer Webseite mit.
Deshalb ordnete die Behörde bei allen Airbus A380 mit Trent-900-Triebwerken vom Hersteller Rolls-Royce weitere Sicherheitsuntersuchungen an bestimmten Bauteilen an. Für den Fall, dass bei den Tests irgendwelche Auffälligkeiten auftauchen sollten, müssen die Maschinen am Boden bleiben. Alle sechs A380 würden nicht eingesetzt, solange nicht absolute Gewissheit herrsche, dass die Flugzeuge sicher operierten. Wann die Flugzeuge wieder einsetzbar seien, sei bisher nicht absehbar. Die Behörde behielt sich ein komplettes verbot von Flügen mit dem Triebwerks-Typ vor.
Wie die in Köln ansässige EASA unter Berufung auf vorläufige Untersuchungen erläuterte, war sechs Minuten nach dem Start des Airbus eine Turbine im Inneren des Triebwerks schwer beschädigt worden. Auslöser sei nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ein Feuer gewesen, das durch austretendes Öl entzündet worden war. Triebwerksteile beschädigten den Angaben zufolge das Flugzeug, unter anderem am Flügel. Ein solcher Defekt könne zu einer Gefahr für Menschen im Flugzeug und am Boden werden, hieß es.
Die EASA teilte mit, das betreffende Triebwerksteil müsse nun weiter regelmäßig intensiv untersucht werden. Sollten dabei Öllecks oder andere Abweichungen von der Norm auftreten, müssten weitere Flüge mit dem Triebwerk verboten werden. Der Verdacht, dass Öl-Lecks die Ursache für den Zwischenfall sein könnten, ist brisant: Bei ersten Tests hatten sowohl die australische Airline Qantas als auch Singapore Airlines bei Triebwerken ihrer A380 ausgetretenes Öl entdeckt.
Die australische Airline Qantas ließ ihre A380 auch eine Woche nach der Notlandung ihres A380 am Boden. Alle sechs Qantas-A380 würden nicht eingesetzt, solange nicht absolute Gewissheit herrsche, dass die Flugzeuge sicher funktionierten. Qantas hat seinen Flugplan überarbeitet, um den weltweiten Betrieb in den kommenden Wochen auch ohne den A380 aufrecht zu halten. Der A380 fliegt für Qantas zwischen Sydney sowie Melbourne nach London und Los Angeles.
Die Airline denke trotz Millionenausfällen durch die Änderung der Flugpläne nicht über Schadenersatzansprüche an Rolls-Royce nach, sagte Qantas-Sprecherin Olivia Wirth dem Rundfunksender ABC. "Uns liegt daran, Hand in Hand mit Rolls-Royce zu arbeiten."




....Serie. Hier hätten natürlich 340 Menschen sterben können, aber Testflüge und spätere Auslieferungen sind nunmal teuer. Da muss man schon etwas riskieren. So testet man die Motoren ein wenig und baut sie zufrieden ein. Es weiß ja keiner, bei der Fluggesellschaft. Man weiß ja. Die wollen es nicht wissen. Diese Sparsamkeit an Zeit und Geld ist gut. Das Flugzeug ist dadurch weniger teuer und schneller verfügbar und überhaupt; für den Bonus ist es auch nicht schlecht. Da muss man schon Mal etwas riskieren.
wenn man schlau ist, heist das nicht das man von allem ahnung hat oder wie opa zu sagen pflegte: "schuster bleib bei deinem leisten".
wenn man schlau ist, heist das nicht das man von allem ahnung hat oder wie opa zu sagen pflegte: "schuster bleib bei deinem leisten".
wenn man schlau ist, heist das nicht das man von allem ahnung hat oder wie opa zu sagen pflegte: "schuster bleib bei deinem leisten".
Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu, dass komplexere Systeme auch fehleranfälliger sind, jedoch sind die heutigen Flugzeuge trotz erhöhter Komplexität "sicherer" als frühere Flugzeuge. Daher geht ihre Rechnung Risiko = exp(Komplexität) nicht auf.
Man sollte auch andere Faktoren berücksichtigen die das Risiko mindern, wie z.B. besseres Monitoring, genauere Ausfallvorhersage, Materialien mit besseren Eigenschaften und robusteres Design.
Überall auf der Welt gibt es bei allen neuen technischen Produkten kleine Unebenheiten (sog. Schwachstellen), mit denen man früher oder später fertig wird. JHEtzt ist es die Turbine Trent 900 von Rolls Roys.
Problem erkannt und der Fall ist gelöst. Notfalls kann man auch auf die Turbinen des US-Herstellers umrüsten. (Die machen keine Problem und sollen sogar verbrauchsärmer sein). Die große Aufregung, der Medien-Hype legt sich wieder und die 380-ger Airbusse werden genauso sicher wie die Boeing-Jumbos fliegen.
Ein Düsentriebwerk darf, kann einmal brennen und auch expoldieren. Das gibt es öfters. Eines darf aber nicht passieren, nämlich daß ein A 380 herunterfällt und über 400 Tote produziert werden. Das wäre ein GAU.
Unabhängig davon: die Zukunft gehört nicht dem A 380, sondern dem Dreamliner und dem A350.
bestimmt nicht in der Luftfahrt. Ich selber arbeite in der Luftfahrt und weiß dass mal eben ein bisschen testen nicht ist. Selbst für Teile die mit ihrer (Fehl)Funktion die Flugsicherheit in keiner Weise gefährden, gibt es sehr lange Anforderunglisten und auch ausführliche Tests.
Warum das ... Airbus möchte ihren Kunden versprechen können, dass das Flugzeug möglichst lange fliegt ohne gewartet werden zu müssen oder auf Grund von einer Fehlfunktion ausfällt. Weil ein solcher Ausfall kostet der Fluggesellschaft eine sehr große Menge Geld und die wollen sowas sehr wohl wissen!
(Schlimmer ist es noch bei Fehlfunktionen die den Flugzeugtyp auf dem Boden bleiben lassen)
Und Airbus klopft seinen Zulieferern sehr wohl auf die Finger und will bei Tests zertifizierte Aufzeichnungen und bei wichtigen Test sogar selbst dabei sein.
Ich würde mich also der Meinung von Ka-Huna anschließen und auch sagen, dass der Zuwachs an Komplexität zu einem potentiellen Wachstum der Fehlerquellen führt. Nun war das auch schon immer so, und alle Fehler voraus ausfindig zu machen ist auch noch immer schwer gewesen. Doch ist niemand zu schaden gekommen, nur ein Triebwerk ist ausgefallen und es kamm zu einer Sicherheitslandung. Meiner Meinung nach ist das eine gute Leistung.
Der Ernstfall ist der Regelfall des Systems.
Runter kommen sie immer. Irgendwann passiert es, daß ein A 380 vom Himmel fällt. Bei der Concorde ist auch einmal passiert.
Und es gibt Tschernobyl. Trotzdem sind heute weltweit 453 AKW im Betrieb. Es wird auch weiterhin Flugzeuge geben.
Guter Rat: 1.) Lebensversicherung abschließen. 2.) Gelassenheit zulegen (a la islamischen Kismet) 3.) Beten (ist nie verkehrt).
ein Flug mit der A380 mit Trent-900 Triebwerk.
Das ist survival adventure pur.
Danke EADS, Geiz ist geil!
PS: Wann ist der Betatest abgeschlossen???
Das ist wie bei Software. Nur melden sich die Tester hier freiwillig und wissen, worum es geht.
Es ist die Alpha oder Beta Testphase.
Bei EADS werden die Tests am Kunden vorgenommen, ohne daß er davon weiß.
"Es ist die Alpha oder Beta Testphase.
Bei EADS werden die Tests am Kunden vorgenommen, ohne daß er davon weiß.", - nemesis0611
Bitte lesen Sie sich doch erst die anderen Leserkommentare durch, und begründen Sie bitte ihre Meinung. Ich habe bereits dargestellt, dass es nicht in der Absicht von Airbus liegen kann, seine Kunden zu (unfreiwilligen) Testern zu machen. Sie stellen es so dar, als ob EADS machen könnte was sie wollen. Dabei stehen Flugsicherungsorgane auf der anderen Seite, die genau schauen ob ein Flugzeug sicher genug ist, um fliegen zu dürfen (Darunter auch die FAA).
Und "Geiz ist Geil"? Wissen Sie eigentlich warum der Airbus vielleicht nie (großen) Gewinn mit dem A380 machen wird? Weil die Entwicklungskosten (darunter fallen auch Testkosten) so hoch wurden, dass diese sich vielleicht niemals amortisieren.
Und mal ganz davon Abgesehen hat wenn dann Rolls Royce das Problem und die A380 mit den Engine Alliance GP7200 Triebwerken fliegen sicher. Also ist es auch falsch das Problem auf den A380 zu verallgemeinern.
"Es ist die Alpha oder Beta Testphase.
Bei EADS werden die Tests am Kunden vorgenommen, ohne daß er davon weiß.", - nemesis0611
Bitte lesen Sie sich doch erst die anderen Leserkommentare durch, und begründen Sie bitte ihre Meinung. Ich habe bereits dargestellt, dass es nicht in der Absicht von Airbus liegen kann, seine Kunden zu (unfreiwilligen) Testern zu machen. Sie stellen es so dar, als ob EADS machen könnte was sie wollen. Dabei stehen Flugsicherungsorgane auf der anderen Seite, die genau schauen ob ein Flugzeug sicher genug ist, um fliegen zu dürfen (Darunter auch die FAA).
Und "Geiz ist Geil"? Wissen Sie eigentlich warum der Airbus vielleicht nie (großen) Gewinn mit dem A380 machen wird? Weil die Entwicklungskosten (darunter fallen auch Testkosten) so hoch wurden, dass diese sich vielleicht niemals amortisieren.
Und mal ganz davon Abgesehen hat wenn dann Rolls Royce das Problem und die A380 mit den Engine Alliance GP7200 Triebwerken fliegen sicher. Also ist es auch falsch das Problem auf den A380 zu verallgemeinern.
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