Internettelefonie Microsoft zahlt für Skype 8,5 Milliarden Dollar
Microsoft will den Telefondienst Skype in sein mobiles Betriebssystem integrieren, um Windows Phone 7 attraktiver zu machen. Telefonfirmen freut das sicher nicht.
Das Softwareunternehmen Microsoft kauft den defizitären Internettelefonie-Dienst Skype. Auf die Transaktion hätten sich die Führungsspitzen beider Unternehmen geeinigt, teilte Microsoft mit.
Facebook, Google, Cisco und Microsoft sollen um Skype geboten haben. Microsoft gewann, für die enorme Summe von insgesamt 8,5 Milliarden Dollar. Dabei macht Skype nur einen Umsatz von 860 Millionen Dollar im Jahr – zehn Mal weniger als der Kaufpreis. Von Gewinn ist noch gar nicht die Rede. Was also will ein Softwarekonzern mit einem überteuerten Telefonierdienst?
Skype solle eine neue Geschäftseinheit im Microsoft-Konzern werden, hieß es in der Erklärung. Die Dienste beider Unternehmen würden eng zusammengeführt: So werde Skype etwa auf Microsofts Spielkonsole Xbox kommen und mit dem Mailprogramm Outlook verknüpft werden, kündigte Microsoft an. Und das Programm soll in das mobile Betriebssystem Windows Phone 7 integriert werden. Der bisherige Skype-Chef Tony Bates werde nun an der Spitze einer neuen Microsoft-Sparte direkt Ballmer unterstellt sein – ein deutlicher Hinweis auf die Bedeutung, die der Software-Konzern seinem Zukauf beimisst.
Microsoft hat spät begonnen, sich für mobile Kommunikation zu interessieren. Zu spät, sagen manche Beobachter. Allerdings hat der Konzern viel Geld und ist offensichtlich bereit, es zu investieren, um in dem als Markt der Zukunft gehandelten Bereich aufzuholen.
Der erste Schritt war ein völlig neues Betriebssystem für Smartphones. Windows Phone 7 werden zwar keine Chancen eingeräumt, Googles Android wirklich gefährlich zu werden. Aber es gilt nichtsdestotrotz als gute Plattform und könnte in den kommenden Jahren zumindest Apples iOS überholen. Der zweite Schritt war die Partnerschaft mit Nokia. Mit der sicherte sich Microsoft ausgereifte Hardware und enorme Erfahrung auf dem Gebiet der Entwicklung von Smartphones. Nun geht der Konzern offensichtlich drittens daran, sein Mobilpaket für Nutzer interessanter zu machen.
Videotelefonate, wie sie Skype anbietet, werden auch auf Smartphones und Tablet-PCs immer beliebter. Angesichts rückläufiger PC-Verkäufe investiert Microsoft seit Längerem außerhalb seines Kerngeschäfts ins Internet. Jedoch halten einige Analysten die Summe von 8,5 Milliarden für sehr hoch. Michael Clendenin von RedTech Advisors sprach von einem großzügigen Kaufpreis. Microsoft müsse Gas geben, um seinen Anlegern zu versichern, dass Skype Dreh- und Angelpunkt für die Online-Strategie des Unternehmens sei.
- Datum 10.05.2011 - 17:05 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, Reuters
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Eine Gute Nachricht - dann kann Skype nun etwas "leichter" werden -> Microsoft hat ja in letzter Zeit gelernt wie man optimiert.
Ist das ironisch gemeint?
Wie kann Skype "leichter" werden? Demnächst werden alle Kontakte an Microsoft gemeldet um die dann mit Microsoft Diensten zu verknüpfen, da wurde ja schon Outlook und Messenger genannt. Es gibt ja auch andere Anbieter von Internettelefonie...
Ist das ironisch gemeint?
Wie kann Skype "leichter" werden? Demnächst werden alle Kontakte an Microsoft gemeldet um die dann mit Microsoft Diensten zu verknüpfen, da wurde ja schon Outlook und Messenger genannt. Es gibt ja auch andere Anbieter von Internettelefonie...
Ist das ironisch gemeint?
-> XP nach Vista: Insgesamt schwerfällig aber wichtige Veränderungen in der Betriebssystemstruktur.
-> Vista nach Win7: Optimierung der Veränderungen von Vista, weiter kleinere Optimierungen und Veränderungen
-> Office 2003 und früher nach 2007: Vorher nur ein hinzufügen von Funktionen, nun komplett neu entwickelt und ein Dateiformat dass etwas 1/4 so groß ist. 2010 ist nochmals schneller als 2007.
Kein Witz sondern eine Beobachtung von Fakten. Microsoft hat gelernt wie man optimiert - und Skype ist beim Start etwas langsam, das sollte schneller gehen. RAM Nutzung ist auch recht hoch.
-> XP nach Vista: Insgesamt schwerfällig aber wichtige Veränderungen in der Betriebssystemstruktur.
-> Vista nach Win7: Optimierung der Veränderungen von Vista, weiter kleinere Optimierungen und Veränderungen
-> Office 2003 und früher nach 2007: Vorher nur ein hinzufügen von Funktionen, nun komplett neu entwickelt und ein Dateiformat dass etwas 1/4 so groß ist. 2010 ist nochmals schneller als 2007.
Kein Witz sondern eine Beobachtung von Fakten. Microsoft hat gelernt wie man optimiert - und Skype ist beim Start etwas langsam, das sollte schneller gehen. RAM Nutzung ist auch recht hoch.
...Linux ganz gerne verwendet. Ich werde mir wohl in naher Zukunft eine Alternative suchen müssen...
Microsoft plant andere Platformen weiterhin zu unterstützten.
Des weiteren gibt es auch schon heute MS Software für nicht MS Produkte.
... "wohl in naher Zukunft eine Alternative suchen" ?
Oder sind Sie der Meinung, dass Ihre Software dann plötzlich nicht mehr laufen wird?
Ruhig bleiben...
Microsoft plant andere Platformen weiterhin zu unterstützten.
Des weiteren gibt es auch schon heute MS Software für nicht MS Produkte.
... "wohl in naher Zukunft eine Alternative suchen" ?
Oder sind Sie der Meinung, dass Ihre Software dann plötzlich nicht mehr laufen wird?
Ruhig bleiben...
Wie kann Skype "leichter" werden? Demnächst werden alle Kontakte an Microsoft gemeldet um die dann mit Microsoft Diensten zu verknüpfen, da wurde ja schon Outlook und Messenger genannt. Es gibt ja auch andere Anbieter von Internettelefonie...
-> Skype könnte schneller starten. Da würde sich einiges optimieren lassen.
-> Die RAM Nutzung ist auch etwas hoch.
-> Skype könnte schneller starten. Da würde sich einiges optimieren lassen.
-> Die RAM Nutzung ist auch etwas hoch.
-> XP nach Vista: Insgesamt schwerfällig aber wichtige Veränderungen in der Betriebssystemstruktur.
-> Vista nach Win7: Optimierung der Veränderungen von Vista, weiter kleinere Optimierungen und Veränderungen
-> Office 2003 und früher nach 2007: Vorher nur ein hinzufügen von Funktionen, nun komplett neu entwickelt und ein Dateiformat dass etwas 1/4 so groß ist. 2010 ist nochmals schneller als 2007.
Kein Witz sondern eine Beobachtung von Fakten. Microsoft hat gelernt wie man optimiert - und Skype ist beim Start etwas langsam, das sollte schneller gehen. RAM Nutzung ist auch recht hoch.
der Grund dafür, dass eine jede neue Version immer mehr HD-Platz für sich, d.h. die Installation, zumal im Betrieb immer mehr Arbeitsspeicher... braucht?
der Grund dafür, dass eine jede neue Version immer mehr HD-Platz für sich, d.h. die Installation, zumal im Betrieb immer mehr Arbeitsspeicher... braucht?
Microsoft plant andere Platformen weiterhin zu unterstützten.
Des weiteren gibt es auch schon heute MS Software für nicht MS Produkte.
-> Skype könnte schneller starten. Da würde sich einiges optimieren lassen.
-> Die RAM Nutzung ist auch etwas hoch.
ist gerade Microsoft die Adresse.
...
ist gerade Microsoft die Adresse.
...
Jetzt nur noch im Office paket zu erhalten und genauso hässlich wie alle anderen programme!
Tut mir leid schon aus einem Ästhetischen Aspekt muss ich sagen das das die größte Skype Fehlentscheodung ever ist.
Das gehört zu Facebook oder Apple weil diese 2 Marken auch das Marketing drauf haben diesen Service populärer zu machen.
Microsoft ist bekannt durch hässliches Design, ewig nicht funktionierende Betriebssysteme und Userknechtschaft. Als Informatik Fachmann kann Ich nur sagen das Microsoft einfach längst sein Image verspielt hat.
@martinherrmann sagte: "Tut mir leid schon aus einem Ästhetischen Aspekt muss ich sagen das das die größte Skype Fehlentscheodung ever ist."
Und mir tut es leid, in ihrem Satz sieben Fehler zu finden. (Den Anglizismus nicht mitgezählt.)
So viel zum Thema Ästhetik.
Kommentar nicht.
Vorneweg: Ich bin auch sehr skeptisch, bezogen darauf wie Skype sich jetzt weiter entwickeln wird. Vor allem wie MS Skype rentabel machen möchte. Leider steht im Artikel nicht, wie hoch das jährliche Defizit von Skype ist.
Was aber nervt, ist das sofortige Bashing von MS sobald deren Name irgendwo auftaucht. Mir zb gefällt das Office seit 2007 mit den Ribbons sehr. Auch Windows 7 ist gut gelungen. Aber das ist sicher alles Geschackssache.
Nur wenn Sie von einem verspieltem Image (welches eigentlich) reden, zeigen Sie leider nur, dass Sie IT-technisch reichlich unflexibel sind und Scheuklappen tragen. Auch beim Thema User-Knechtschaft hab ich in letzter Zeit eher einiges von Apple gehört.
Wie hier schon geschrieben wurde, gibt es ja auch noch andere Anbieter. Allerdings sehe ich keinen Grund, über einen Wechsel nachzudenken nur weil MS Skype übernommen hat. Vielleicht lassen die sich ja wirklich noch was Gutes einfallen. ABwarten und Tee trinken.
... insofern müssten Sie doch eigentlich finden, dass beides perfekt zusammenpasst!?
Als Informatik-Fachmann, kann ich Ihnen sagen, dass sie schon lange nicht mehr auf den Markt geschaut haben.
Windows 7 ist ein Meilenstein in Usability, nicht nur für Microsoft. Verglichen mit Apple ist es ähnlich einfach zu bedienen und funktioniert wesentlich schneller und stabiler. Man muss sich nur mal Finder anschauen; das Ding gehört verboten.
Wenn Sie nun an Image das Windows Image, zu Zeiten des Bluescreens festhalten und damit MS ans Kreuz nageln wollen, dann zeugt das nicht von wirklichem Wissen um Betriebssysteme, sondern eher von inhaltsleeren Microsoft Bashing. Man muss Microsoft nicht mögen (ich nutze z.B. lieber Unix/Linux), aber mit ihren Argumenten tun Sie Microsoft schlicht unrecht.
und Apple und Facebook sind die Guten?
Seltsames Weltbild
@martinherrmann sagte: "Tut mir leid schon aus einem Ästhetischen Aspekt muss ich sagen das das die größte Skype Fehlentscheodung ever ist."
Und mir tut es leid, in ihrem Satz sieben Fehler zu finden. (Den Anglizismus nicht mitgezählt.)
So viel zum Thema Ästhetik.
Kommentar nicht.
Vorneweg: Ich bin auch sehr skeptisch, bezogen darauf wie Skype sich jetzt weiter entwickeln wird. Vor allem wie MS Skype rentabel machen möchte. Leider steht im Artikel nicht, wie hoch das jährliche Defizit von Skype ist.
Was aber nervt, ist das sofortige Bashing von MS sobald deren Name irgendwo auftaucht. Mir zb gefällt das Office seit 2007 mit den Ribbons sehr. Auch Windows 7 ist gut gelungen. Aber das ist sicher alles Geschackssache.
Nur wenn Sie von einem verspieltem Image (welches eigentlich) reden, zeigen Sie leider nur, dass Sie IT-technisch reichlich unflexibel sind und Scheuklappen tragen. Auch beim Thema User-Knechtschaft hab ich in letzter Zeit eher einiges von Apple gehört.
Wie hier schon geschrieben wurde, gibt es ja auch noch andere Anbieter. Allerdings sehe ich keinen Grund, über einen Wechsel nachzudenken nur weil MS Skype übernommen hat. Vielleicht lassen die sich ja wirklich noch was Gutes einfallen. ABwarten und Tee trinken.
... insofern müssten Sie doch eigentlich finden, dass beides perfekt zusammenpasst!?
Als Informatik-Fachmann, kann ich Ihnen sagen, dass sie schon lange nicht mehr auf den Markt geschaut haben.
Windows 7 ist ein Meilenstein in Usability, nicht nur für Microsoft. Verglichen mit Apple ist es ähnlich einfach zu bedienen und funktioniert wesentlich schneller und stabiler. Man muss sich nur mal Finder anschauen; das Ding gehört verboten.
Wenn Sie nun an Image das Windows Image, zu Zeiten des Bluescreens festhalten und damit MS ans Kreuz nageln wollen, dann zeugt das nicht von wirklichem Wissen um Betriebssysteme, sondern eher von inhaltsleeren Microsoft Bashing. Man muss Microsoft nicht mögen (ich nutze z.B. lieber Unix/Linux), aber mit ihren Argumenten tun Sie Microsoft schlicht unrecht.
und Apple und Facebook sind die Guten?
Seltsames Weltbild
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