Erneuerbare Energien Finanzinvestoren bauen jetzt Windparks
Auf der Suche nach attraktiven Renditen entdecken Finanzinvestoren Offshore-Windparks. Die Politik unterstützt ihr Engagement. Bürgerprojekte bleiben auf der Strecke.
© Joern Pollex/Getty Images

Seit Frühjahr 2011 ist der Windpark Baltic 1 vor der deutschen Ostseeküste in Betrieb.
Finanzierung seines Windparks Meerwind stehe. In zwei Jahren sollen sich nördlich von Helgoland insgesamt 80 Windräder drehen, die auf eine Kapazität von 288 Megawatt kommen. Das reicht aus, um rund 400.000 Haushalte mit Ökostrom zu versorgen. Mit dem Projekt steigt erstmals eine große ausländische Investmentgesellschaft ins deutsche Offshore-Geschäft ein.
Für die Branche ist es ein Novum: Der amerikanische Finanzinvestor Blackstone steckt zusammen mit sieben Banken 1,2 Milliarden Euro in die deutsche Offshore-Windkraft. Anfang August gab Blackstone bekannt, dass die
Damit nicht genug: Am gleichen Tag gab Blackstone bekannt, noch einmal 1,3 Milliarden Euro in den Windpark Nördlicher Grund rund 80 Kilometer vor Sylt zu investieren. "Dank der gesetzlich garantierten Vergütung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind Offshore-Windparks attraktive Investments", sagt Jens Assheuer, Geschäftsführer der WindMW GmbH, die den Windpark entwickelt. Blackstone hält eine Mehrheit an dem Unternehmen.
Der US-Investor ist nicht allein. Versicherer wie die Allianz und Münchner Rück entdecken ebenfalls die grüne Hightechbranche. Die Allianz ist etwa an Onshore-Windparks in Frankreich, Deutschland und Italien beteiligt.
In der Krise sind andere Anlagemöglichkeiten rar
"Investitionen in diesem Bereich sind Teil unserer Risikodiversifizierung", sagt ein Allianz-Sprecher. "Es liegt auf der Hand, dass erneuerbare Energien zukünftig eine größere Rolle bei uns spielen werden." In den vergangenen fünf Jahren hat der Versicherungskonzern eine Milliarde Euro in Alternative-Energien-Projekte investiert. Noch in diesem Jahr will die Allianz, so Bloomberg, entscheiden, ob der Konzern millionenschwere Investments in Offshore-Windkraft unternimmt.
Der Zeitpunkt ist gut gewählt. Denn wohin mit dem Geld der Anleger? Angesichts der Schuldenkrise und dem Auf und Ab an den Börsen sind sichere Anlagemöglichkeiten für Großinvestoren eher rar. Wegen der Eurokrise meiden etwa erste Versicherungskonzerne europäische Staatsanleihen. Auf der anderen Seite gibt es einen immensen Finanzierungsbedarf in der Offshore-Windbranche, denn unter mehreren hundert Millionen Euro sind die stählernen Giganten auf See nicht zu haben.
"Die Finanzierungslage von Offshore-Projekten hat sich in den vergangenen Monaten gebessert", sagt Ulrich Winkelmann, Offshore-Spezialist der NordLB in Hannover. Das liege nicht nur an dem positiven Image der Erneuerbaren und der verstärkten staatlichen Förderung der deutschen Offshore Windbranche, sondern auch am Mangel an alternativen Finanzierungsmöglichkeiten. "Es gibt zurzeit in Europa nicht viele Großvorhaben im Bereich der Projektfinanzierung."
- Datum 17.08.2011 - 19:18 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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in Deutschland gerade rechtzeitig am Platzen bzw. am Platz-Machen für die nächste Förderblase.
Natürlich im Namen der Klimarettung.
Es mag sein, dass derzeit zu viel und zu blauäugig in Offshore-Solartechnik investiert wird, vor allem, da die staatlichen Zuschüsse nicht ewig in der jetzigen Höhe fliessen werden.
Aber das ist doch egal: Wenn die Windräder erst mal stehen, können die ganzen Spekulanten, die damit nur Geld verdienen wollten, doch ruhig pleite gehen.
Der Konkursverwalter wird schon Käufer für neue Windkraftanlagen finden.
Es mag sein, dass derzeit zu viel und zu blauäugig in Offshore-Solartechnik investiert wird, vor allem, da die staatlichen Zuschüsse nicht ewig in der jetzigen Höhe fliessen werden.
Aber das ist doch egal: Wenn die Windräder erst mal stehen, können die ganzen Spekulanten, die damit nur Geld verdienen wollten, doch ruhig pleite gehen.
Der Konkursverwalter wird schon Käufer für neue Windkraftanlagen finden.
In der Vergangenheit war die Energieerzeugung eine Aufgabe, die halbstaatliche Unternehmen wie z.B. Preussen Elektra oder RWE durchgeführt haben. Die Gewinne der Unternehmen wurden an die Aktionäre wie Kommunen, Landkreise und Kleinaktionäre ausgeschüttet. Es hat also ein Großteil der Gesellschaft daran partizipiert.
Heutzutage wird Energie durch große Landbesitzer, die Solaranlagen auf Ihren Ställen oder Windparks auf Ihren Feldern haben erzeugt. Offshore teilen sich jetzt Hedgefonds das Geschäft auf. Die Gewinne werden also in Zukunft nur noch in die Taschen einiger weniger Menschen fließen.
Die Großen Energieverteilnetzte werden an ausländische Pensionsfonds verkauft und die Gewinne aus dem Betrieb werden unserem Wirtschaftskreislauf entzogen.
Ist das die Energiewende, die wir alle wollten?
Was sich hier ankündigt, folgt genau den Leitlinien der im Augenblick Regierenden: wenn schon die ungeliebte Kehrtwendung in der Energiepolitik, dann doch zu unserem Nutzen und dem unserer Freunde. Und dies sind die gleichen wie zuvor. Die Wende in der Energiepolitik war beileibe keine Wende zu ökologischen Prinzipien. Es war nichts anderes als Machterhalt. Und so folgt - wie hier beschrieben - das, was folgen muss angesichts der hier Handelnden.
Doch machen wir uns nichts vor. Auch eine grün-rote Regierung wäre geneigt, dem Investment dieser Finanzgruppen nur wenig in den Weg zu legen. Zu hoch ist der Bedarf an Kapital für die bevorstehenden Aufgaben und zu kurz ist der Zeitraum, in dem all dies zu geschehen hat, will man nicht die Energiewende torpediert sehen.
Energiewende wie sie nun vom Staat subventioniert wird,
wird ein Desaster für Otto Normalverbraucher werden.
Eine Energiewende zum Vorteil des Bürgers scheint von der
Regierung weder angedacht noch gewollt.
Diese Regierung unterlässt alles,was für den Bürger zum
Vorteil werden könnte.
Und wenn diese Regierung so weitermacht,erfolgt irgendwann
der Ausverkauf Deutschlands.
Was sich hier ankündigt, folgt genau den Leitlinien der im Augenblick Regierenden: wenn schon die ungeliebte Kehrtwendung in der Energiepolitik, dann doch zu unserem Nutzen und dem unserer Freunde. Und dies sind die gleichen wie zuvor. Die Wende in der Energiepolitik war beileibe keine Wende zu ökologischen Prinzipien. Es war nichts anderes als Machterhalt. Und so folgt - wie hier beschrieben - das, was folgen muss angesichts der hier Handelnden.
Doch machen wir uns nichts vor. Auch eine grün-rote Regierung wäre geneigt, dem Investment dieser Finanzgruppen nur wenig in den Weg zu legen. Zu hoch ist der Bedarf an Kapital für die bevorstehenden Aufgaben und zu kurz ist der Zeitraum, in dem all dies zu geschehen hat, will man nicht die Energiewende torpediert sehen.
Energiewende wie sie nun vom Staat subventioniert wird,
wird ein Desaster für Otto Normalverbraucher werden.
Eine Energiewende zum Vorteil des Bürgers scheint von der
Regierung weder angedacht noch gewollt.
Diese Regierung unterlässt alles,was für den Bürger zum
Vorteil werden könnte.
Und wenn diese Regierung so weitermacht,erfolgt irgendwann
der Ausverkauf Deutschlands.
Let's roll.
Zu Kommentator #1 * Kopfschütteln*. Was kommt als nächstes? Sagst du uns die Klimaveränderung ist nur eine Verschwörung der "globalen Elite" zur Errichtung einer Weltregierung um die Menschheit zu versklaven?
...ist bereits versklavt. Wir leben in unserer lieben kleinen, heilen Welt und Verschwörungstheoretiker und Andersdenke sind gescheiterte Spinner. Damit sie von der Zeit dieses Kommentar nicht sperren, hier noch meine Meinung zum Thema. Es scheint sich um längerfristige Investitionen zu handeln, was man nur begrüßen kann. Ich glaube auf einen längeren Zeitraum lohnt sich diese Investition. Im schlimmsten Fall erwartet man möglichst schnell, eine möglichst hohe Rendite und lässt das Projekt dann fallen wie eine heiße Kartoffel.
Dass das Klimathema von vielen "Experten" auf Fördergeld hin gemolken wird, das dürfte nicht unter Verschwörungstheorie fallen.
...ist bereits versklavt. Wir leben in unserer lieben kleinen, heilen Welt und Verschwörungstheoretiker und Andersdenke sind gescheiterte Spinner. Damit sie von der Zeit dieses Kommentar nicht sperren, hier noch meine Meinung zum Thema. Es scheint sich um längerfristige Investitionen zu handeln, was man nur begrüßen kann. Ich glaube auf einen längeren Zeitraum lohnt sich diese Investition. Im schlimmsten Fall erwartet man möglichst schnell, eine möglichst hohe Rendite und lässt das Projekt dann fallen wie eine heiße Kartoffel.
Dass das Klimathema von vielen "Experten" auf Fördergeld hin gemolken wird, das dürfte nicht unter Verschwörungstheorie fallen.
http://frank-media.info/e...
kann man nicht von "Nase vorn" sprechen - die "normalen" Rotoren werden bereits in Großserie gebaut, die Senkrecht-Rotoren stecken noch in der Entwicklung …
kann man nicht von "Nase vorn" sprechen - die "normalen" Rotoren werden bereits in Großserie gebaut, die Senkrecht-Rotoren stecken noch in der Entwicklung …
Hand hat, daß der Strompreis nicht explodiert, und wo die Gewinne versteuert werden.
Auf See ist es deutlich teurer einen Windpark zu bauen. Mit anderen Worten an Land bekommen wir mehr Energie für das gleiche Geld. In Seenähe ist der Wind sicher ähnlich.
Unsere Bürger sind jedoch gegen alles. Kein Windrad, keine Stromleitung, keine Kernkraft aber Strom will natürlich jeder haben. Nur nicht vor der eigenen Haustür.
Offshore-Windparks sind nun mal landschaftsverträglicher.
Vielleicht bekommt man derzeit an Land mehr Energie fürs Geld, der Preis dafür sind aber flächendeckend industrialisierte Landschaften.Dass nicht jeder Wiese und jeder Hügel mit gigantischen Rotoranlagen zumöbeliert wird, hat seinen Preis.
Offshore-Windparks sind nun mal landschaftsverträglicher.
Vielleicht bekommt man derzeit an Land mehr Energie fürs Geld, der Preis dafür sind aber flächendeckend industrialisierte Landschaften.Dass nicht jeder Wiese und jeder Hügel mit gigantischen Rotoranlagen zumöbeliert wird, hat seinen Preis.
Es ist besser so etwas auf der See zu bauen, weil man da höhere Leistungen erzielt.
... Frau Merkel hätte sichs mit den Strommultis verdorben.
Solche Meldungen sind natürlich gut für das Geschäft beider Seiten (von der guten Begründung für Massenentlassungen ganz abgesehen). IRGENDWIE wird man und frau sich schon verständigt haben - muss ja nicht jeder wissen...
incl. millionenschwerer eigenverantwortlicher "Zukunftsvorsorge" scheinen spätestens seit der Schröder-Ara parteiübergreifend zum allgemeinen Politiker-Geschäft selbstverständlich geworden zu sein.
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Dazu stellen Sie mit Recht verwundert fest:
"Und kürzlich lasen wir noch...Frau Merkel hätte sichs mit den Strommultis verdorben.
Solche Meldungen sind natürlich gut für das Geschäft beider Seiten (von der guten Begründung für Massenentlassungen ganz abgesehen). IRGENDWIE wird man und frau sich schon verständigt haben - muss ja nicht jeder wissen..."
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Frau Merkel wird sich genau so gut verständigt haben wie seinerzeit Kanzler Schröder, bevor er Neuwahlen ansetzte.
Die gestrige zum Artikel-thema passende Doku: ARD-exclusiv: "Rot-Grün macht Kasse" (NDR)
über unsere "Ex-Regierenden" Atomkraftgegner und Umwelt-AktivistenSchröder, Fischer und die Lobbyisten...
sollte sich jeder unbedingt ansehen!!!
Damit könnte die letzte Schuppe blinden Vertrauens in die guten Absichten der Politiker sogar vom vom linken Auge des Wahlbürgers fallen ...
http://mediathek.daserste...
incl. millionenschwerer eigenverantwortlicher "Zukunftsvorsorge" scheinen spätestens seit der Schröder-Ara parteiübergreifend zum allgemeinen Politiker-Geschäft selbstverständlich geworden zu sein.
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Dazu stellen Sie mit Recht verwundert fest:
"Und kürzlich lasen wir noch...Frau Merkel hätte sichs mit den Strommultis verdorben.
Solche Meldungen sind natürlich gut für das Geschäft beider Seiten (von der guten Begründung für Massenentlassungen ganz abgesehen). IRGENDWIE wird man und frau sich schon verständigt haben - muss ja nicht jeder wissen..."
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Frau Merkel wird sich genau so gut verständigt haben wie seinerzeit Kanzler Schröder, bevor er Neuwahlen ansetzte.
Die gestrige zum Artikel-thema passende Doku: ARD-exclusiv: "Rot-Grün macht Kasse" (NDR)
über unsere "Ex-Regierenden" Atomkraftgegner und Umwelt-AktivistenSchröder, Fischer und die Lobbyisten...
sollte sich jeder unbedingt ansehen!!!
Damit könnte die letzte Schuppe blinden Vertrauens in die guten Absichten der Politiker sogar vom vom linken Auge des Wahlbürgers fallen ...
http://mediathek.daserste...
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