Finanzkrise Deutsche Bank gibt Gewinnziel auf
Griechische Staatsanleihen und ein schwaches Investment-Geschäft machen der Deutschen Bank zu schaffen. Die Ertragsprognose wird verfehlt, 500 Stellen fallen weg.
Wegen der Turbulenzen auf den Kapitalmärkten hat die Deutsche Bank ihre Prognose gesenkt. Sie hält es nun nicht mehr für möglich, 2011 wie erhofft 10 Milliarden Euro vor Steuern zu verdienen, sagte ihr Chef Josef Ackermann bei einer Analystenkonferenz in London. Er kündigte an, dass die Bank weitere 250 Millionen Euro auf griechische Staatsanleihen abschreibe. Im zweiten Quartal waren es bereits 155 Millionen Euro.
Aufgrund gesunkener Erträge im dritten Quartal erscheine der angestrebte Gewinn "nicht mehr in Reichweite", teilte das Unternehmen mit. Als Reaktion auf die schwachen Geschäfte im Investmentbanking will die Deutsche Bank bis Ende März 500 Stellen streichen. Betroffen seien davon "vor allem" Mitarbeiter außerhalb Deutschlands.
Schon bei der Vorlage der Halbjahreszahlen im Juli hatte Ackermann das Erreichen der Ertragsziele für 2011 unter den Vorbehalt gestellt, dass die Märkte sich stabilisierten. Doch die seitdem eingetretene Abwärtsbewegung an den Börsen und die schlechten Konjunkturprognosen trüben die Aussichten auch für den Branchenführer Deutsche Bank.
- Datum 04.10.2011 - 13:35 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa
- Kommentare 47
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Wie ist die Reaktion der "Märkte" ?????
Was sagen sie ??
Sind sie nervös ??
Enttäuscht vielleicht ???
Die ach so wichtigen "Märkte".................
...eher die Finanzmärkte. Der Markt hat auf die Herabstufung der USA kaum reagiert. Die Börse hingegen ist ein nervöser Kollege, der bereits beim kleinsten Wimpernzucken ausschlägt...
...eher die Finanzmärkte. Der Markt hat auf die Herabstufung der USA kaum reagiert. Die Börse hingegen ist ein nervöser Kollege, der bereits beim kleinsten Wimpernzucken ausschlägt...
Die Deutsche Bank gibt ihr Gewinnziel natürlich nicht auf, wie wir im Untertitel erfahren, denn es werden 500 Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz und ihre Existenz gebracht. Mit den so eingesparten Geldern wird das Gewinnziel wieder erreicht. So wird es immer gemacht.
die politik der DB und ferner ihrer angestellten hat des oefteren den job von anderen gekostet, jetzt sind sie halt dran...
das leben ist manchmal komisch :)
Es gibt ein Ziel, das ist nur zu erreichen, wenn die Kosten sinken, andere Möglichkeiten als bei den Personalkosten sind nicht greifbar, die 500 Arbeitsplätze sind scheinbar entbehrlich und deshalb sind sie weg.... würde jemand das anders machen, wenn er/sie zu entscheiden hätte?
die politik der DB und ferner ihrer angestellten hat des oefteren den job von anderen gekostet, jetzt sind sie halt dran...
das leben ist manchmal komisch :)
Es gibt ein Ziel, das ist nur zu erreichen, wenn die Kosten sinken, andere Möglichkeiten als bei den Personalkosten sind nicht greifbar, die 500 Arbeitsplätze sind scheinbar entbehrlich und deshalb sind sie weg.... würde jemand das anders machen, wenn er/sie zu entscheiden hätte?
Früher war Geld nichts mehr, als eine waren-neutrale Form der Wertzuteilung. Man musste also nicht mehr tauschen, sondern konnte z.B. etwas verkaufen, den Erlös aufbewahren, und zu einem späteren Zeitpunkt selbst eine Ware dafür kaufen.
Die Ursünde besteht darin, dass man irgedwann begonnen hat, Geld selbst zu einer Ware zu machen - der klassische Zins war der erste Schritt in diese Richtung.
Mittlerweile gebiert Geld neues virtuelles Geld, dieses wiederum neues virtuelles Geld (z.B. Derivate auf virtuelles Geld) usw. M.a.W.: Die "Finanzmärkte" bilden die Realwirtschaft schon lange nicht mehr; noch perverser: Banken zählen sich zum produzierenden Gewerbe und maßen sich selbst eine realwirtschaftliche Rolle an.
Die Konsequenz muss sein: Weg mit allem, was auch nur nach "Investmentbanking" riecht! Wenn von der DB nur der Kundebereich übrigbliebe, wäre das der erste Schritt zur Gesundung.
Eine Bank muss soviel vedienen, dass sie ihre Angestellten ordentlich bezahlen kann, mehr aber auch nicht. Sie muss darüber hinaus keine Gewinne machen, weil sie nichts produziert, was Investitionen benötigt.
Die "Finanzmärkte" gehören schlicht in die Tonne getreten, damit die Realmärkte wieder normal funktionieren können. Klingt radikal, aber für die Details reicht der Speicherplatz hier nicht.
Was sie hier aufstellen, ist nichts weiter als eine Stammtischkonforme Milchmädchenrechnung mit populistischer Logik.
Auch ich bin kein Freund des Casino Kapitalismus, und irrealen Währungen und Werten, aber
wenn eine Bank nicht mehr Gewinn machen darf, als es zur Deckung der laufenden Ausgaben (Gehälter, Mieten, Strom) notwendig ist, basierend auf welcher Kapitaldecke sollen dann Kredite vergeben werden??
Und ich spreche hier nicht von Milliarden Krediten für Griechenland, sondern von Darlehen für den kleinen Handwerker, Investitionskrediten für den Unternehmer und Finanzspritzen für eine strauchelnde Firma.
zu 3
stimme Ihnen zu und empfehle diesen Artikel, den ich heute auf den www.nachdenkseiten.de fand: www.querschuesse.de/us-sc...
Wenn Banken keine Banken mehr sind, sondern nur noch "gehobene" Wettbüros, tun mir "Ackermänner" und deren Aktionäre nicht leid, wohl aber alle Entlassenen, mit Ausnahme, wenn sie sehr,sehr hohe Abfindungen bekommen.
in die Tonne getreten ist milde formuliert!
wann kommen die "Blinden und Nichtsehenden" Polititker im EU Raum auf den Gedanken ,eben diese "Banken" zur Raison und zu dem zu bringen,was Banken eigentlich sollen:
Kredite solide an den Kunden zu bringen....
BASTA
Was sie hier aufstellen, ist nichts weiter als eine Stammtischkonforme Milchmädchenrechnung mit populistischer Logik.
Auch ich bin kein Freund des Casino Kapitalismus, und irrealen Währungen und Werten, aber
wenn eine Bank nicht mehr Gewinn machen darf, als es zur Deckung der laufenden Ausgaben (Gehälter, Mieten, Strom) notwendig ist, basierend auf welcher Kapitaldecke sollen dann Kredite vergeben werden??
Und ich spreche hier nicht von Milliarden Krediten für Griechenland, sondern von Darlehen für den kleinen Handwerker, Investitionskrediten für den Unternehmer und Finanzspritzen für eine strauchelnde Firma.
zu 3
stimme Ihnen zu und empfehle diesen Artikel, den ich heute auf den www.nachdenkseiten.de fand: www.querschuesse.de/us-sc...
Wenn Banken keine Banken mehr sind, sondern nur noch "gehobene" Wettbüros, tun mir "Ackermänner" und deren Aktionäre nicht leid, wohl aber alle Entlassenen, mit Ausnahme, wenn sie sehr,sehr hohe Abfindungen bekommen.
in die Tonne getreten ist milde formuliert!
wann kommen die "Blinden und Nichtsehenden" Polititker im EU Raum auf den Gedanken ,eben diese "Banken" zur Raison und zu dem zu bringen,was Banken eigentlich sollen:
Kredite solide an den Kunden zu bringen....
BASTA
Was sie hier aufstellen, ist nichts weiter als eine Stammtischkonforme Milchmädchenrechnung mit populistischer Logik.
Auch ich bin kein Freund des Casino Kapitalismus, und irrealen Währungen und Werten, aber
wenn eine Bank nicht mehr Gewinn machen darf, als es zur Deckung der laufenden Ausgaben (Gehälter, Mieten, Strom) notwendig ist, basierend auf welcher Kapitaldecke sollen dann Kredite vergeben werden??
Und ich spreche hier nicht von Milliarden Krediten für Griechenland, sondern von Darlehen für den kleinen Handwerker, Investitionskrediten für den Unternehmer und Finanzspritzen für eine strauchelnde Firma.
Sie haben einen grundlegenden Denkfehler:
1. Eine Bank erzielt den Löwenanteil ihrer Gewinne im Invstmentbanking
2. Gewinn ist der Teil vom Umsatz, der nach Abzug aller Ausgaben (Personal, Kredite, Strom etc.pp.) ÜBRIG!! bleibt
Es gibt also überhaupt keinen Grund Mitarbeiter bei sinkenden Gewinnen zu entlassen, weil ja unterm Strich trotzdem noch Milliarden nach Abzug ALLER Kosten übrig bleiben
Das ist das Problem von "verkürzten Darstellungen": Natürlich muss der Geschäftsbetrieb möglich sein, dazu gehört eine gesunde Kapitaldecke - idealerweise in cash, keineswegs aber in keinem mehr durchschaubaren gegenseitigen hedge-Geschäften, wo die Kapitaldecke zum Zock-Vehikel wird.
Und damit ich's nicht vergesse: natürlich muss die Bank auch ein Haus haben, oder wenigstens Miete dafür bezahlen können.
Im übrigen sollte man das Wort "Kapitaldecke" ein wenig entzaubern: Jeder Autoverleiher hat das Problem, einen hinreichend großen Wagenpark vorzuhalten, um sein Verleihgeschäft zur Kundenzufriedenheit ausüben zu können. Daher steht ein relevanter Teil des Wagenparks still. Banker hingegen meinen, sie müssen ihre Reserve, die eigentlich zur Kreditvergabe bereit steht, in Wetten "investieren". Und das gehört weg. Das hat mit Populismus nichts zu tun.
Sind das nicht eher Milchbuben? Mißbrauchen Sie die Geschichte des Milmädchens bitte nicht.
Sie haben einen grundlegenden Denkfehler:
1. Eine Bank erzielt den Löwenanteil ihrer Gewinne im Invstmentbanking
2. Gewinn ist der Teil vom Umsatz, der nach Abzug aller Ausgaben (Personal, Kredite, Strom etc.pp.) ÜBRIG!! bleibt
Es gibt also überhaupt keinen Grund Mitarbeiter bei sinkenden Gewinnen zu entlassen, weil ja unterm Strich trotzdem noch Milliarden nach Abzug ALLER Kosten übrig bleiben
Das ist das Problem von "verkürzten Darstellungen": Natürlich muss der Geschäftsbetrieb möglich sein, dazu gehört eine gesunde Kapitaldecke - idealerweise in cash, keineswegs aber in keinem mehr durchschaubaren gegenseitigen hedge-Geschäften, wo die Kapitaldecke zum Zock-Vehikel wird.
Und damit ich's nicht vergesse: natürlich muss die Bank auch ein Haus haben, oder wenigstens Miete dafür bezahlen können.
Im übrigen sollte man das Wort "Kapitaldecke" ein wenig entzaubern: Jeder Autoverleiher hat das Problem, einen hinreichend großen Wagenpark vorzuhalten, um sein Verleihgeschäft zur Kundenzufriedenheit ausüben zu können. Daher steht ein relevanter Teil des Wagenparks still. Banker hingegen meinen, sie müssen ihre Reserve, die eigentlich zur Kreditvergabe bereit steht, in Wetten "investieren". Und das gehört weg. Das hat mit Populismus nichts zu tun.
Sind das nicht eher Milchbuben? Mißbrauchen Sie die Geschichte des Milmädchens bitte nicht.
Ist klar, weil ein paar Milliönchen weniger Gewinn abfällt, müssen 500 Leute rausgeschmissen werden. Und bestimmt alles Top-Manager.
Hauptaktionäre der deutschen Bank sind institutionelle Anleger. Laute DB sind 75% der Anleger andere Institutionen.
Die beiden größten Aktionäre:
- Credit Suisse Group, Zürich, hält 3,86% Deutsche Bank-Aktien
- BlackRock, Inc., New York, hält 5,14% Deutsche Bank-Aktien
sind selbst im Finanzsektor tätig.
Wen interessiert, ob die deutsche Bank mal 100 Millionen weniger Gewinn in einem Quartal macht??
2010 hat die deutsche Bank 2,3 Milliarden Gewinn gemacht..
Ticken, die eigentlich alle noch ganz richtig??
Sie haben einen grundlegenden Denkfehler:
1. Eine Bank erzielt den Löwenanteil ihrer Gewinne im Invstmentbanking
2. Gewinn ist der Teil vom Umsatz, der nach Abzug aller Ausgaben (Personal, Kredite, Strom etc.pp.) ÜBRIG!! bleibt
Es gibt also überhaupt keinen Grund Mitarbeiter bei sinkenden Gewinnen zu entlassen, weil ja unterm Strich trotzdem noch Milliarden nach Abzug ALLER Kosten übrig bleiben
"Er kündigte an, dass die Bank weitere 250 Millionen Euro auf griechische Staatsanleihen abschreibe. Im zweiten Quartal waren es bereits 155 Millionen Euro."
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Also kommt das bei dem deutschen Steuerzahler als weitere Bankenrettung noch dazu.
Für Ackermann ist seine Aussage in die Geschichte eingegangen:
Die Deutsche Bank erziele 17% Gerwinn.
Damit es 25 werden, würde er 6000 Mitarbeiter entlassen.
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