Niedersachsen EU verklagt Deutschland erneut wegen VW-Gesetz
Das Land Niedersachsen verfügt bei dem Autohersteller faktisch über ein Veto-Recht. Dies will die EU-Kommission abschaffen. Die Gewerkschaft droht mit Massenprotesten.
Die EU verklagt Deutschland ein weiteres Mal wegen der Sonderrechte des Landes Niedersachsen bei Volkswagen. Zwei Jahre nach dem gescheiterten Übernahmeversuch von Porsche beschloss die EU-Kommission, abermals ein Vertragsverletzungsverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof einzuleiten.
In dem seit Jahren schwelenden Streit geht es um die Sperrminorität, die dem Land Niedersachsen mit einem Anteil von gut 20 Prozent bei dem Wolfsburger Autohersteller garantiert ist. Nach Ansicht von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier widerspricht diese Praxis dem Geist des europäischen Binnenmarktes.
Das faktische Vetorecht bei wichtigen Entscheidungen trug dazu bei, Volkswagen 2008 und 2009 vor der Übernahme durch Porsche zu bewahren. Das Land ist zweitgrößter Anteilseigner des Wolfsburger Konzerns nach der Porsche Holding SE mit knapp 51 Prozent. Das Emirat Katar hält 17 Prozent.
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister kritisierte das Vorgehen der Kommission. Der Zeitpunkt sei "geradezu grotesk", sagte er. Er frage sich, ob die Kommission in der Euro-Krise keine anderen Probleme habe. "Wir sind der felsenfesten Überzeugung, dass das VW-Gesetz EU-rechtskonform ist."
"Arbeitnehmer können sich auf Landesregierung verlassen"
Niedersachsen erwäge nicht, seinen VW-Anteil von 20 Prozent aufzustocken, sagte er. Er werde sich in der Auseinandersetzung um den Erhalt des VW-Gesetzes eng mit den Gremien in dem Unternehmen abstimmen.
McAllister vertritt das Land im Aufsichtsrat von Volkswagen. An die VW-Beschäftigten gerichtet, versprach der CDU-Ministerpräsident: "Die Arbeitnehmer können sich immer auf die niedersächsische Landesregierung verlassen, insbesondere wenn es um Standorte und den Sitz von VW geht."
Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger war EU-Insidern zufolge dagegen, das Verfahren wieder aufzurollen. Er konnte den von Binnenmarktkommissar Barnier betriebenen Beschluss aber nicht verhindern. Noch vor drei Jahren hatte Oettinger als Ministerpräsident Baden-Württembergs die strikte Haltung der EU unterstützt, weil damals Porsche durch die Sperrminorität an der Übernahme von VW gehindert wurde.
Die Industriegewerkschaft Metall und das Land Niedersachsen stemmen sich seit Wochen mit Macht gegen die Absicht der Kommission, die Sonderrechte des staatlichen Anteilseigners einzuschränken. Die IG Metall kündigte den Widerstand der Belegschaften an allen Standorten von Volkswagen an.
- Datum 23.11.2011 - 21:22 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, dpa
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Darum geht es doch. Einzig der freie Kapitalverkehr zählt für die EU-Bürokraten. Es wird keinen VW-Arbeiter mehr geben, der pro Europa wählt.
Wenn VW dann von Seat, finanziert von spanischen Pleitebanken, übernommen wurde, werde alle schreien, wie das denn möglich ist.
Hochtief ist ein Beispiel.
der Vergleich wäre fast richtig, wenn nicht seat eine tochter von VW wäre...
(1) Es gibt andere Möglichkeiten, feindliche Übernahmen zu verhindern. Die Lufthansa macht dies mit vinkulierten Namensaktien, also solchen, bei welchen dem Konzern Name, Stückzahl und Anschrift des Eigentümers mitgeteilt werden muss und der Konzern die Übertragung ablehnen darf.
(2) Der festgelegte Stimmrechtsanteil im VW Gesetz verhindert eben gerade keine Übernahme, sondern lediglich bestimmte Unternehmensentscheidungen.
der Vergleich wäre fast richtig, wenn nicht seat eine tochter von VW wäre...
(1) Es gibt andere Möglichkeiten, feindliche Übernahmen zu verhindern. Die Lufthansa macht dies mit vinkulierten Namensaktien, also solchen, bei welchen dem Konzern Name, Stückzahl und Anschrift des Eigentümers mitgeteilt werden muss und der Konzern die Übertragung ablehnen darf.
(2) Der festgelegte Stimmrechtsanteil im VW Gesetz verhindert eben gerade keine Übernahme, sondern lediglich bestimmte Unternehmensentscheidungen.
Kein Ausverkauf von VW an den europäischen Binnenmarkt. Die Kommission und ihr Binnenmarkt kann einem wirklich leid tun. Vielleicht sollte der Kommission mal klar werden, dass niemand ein Interesse daran hat, von der Bevölkerung geschaffenene Werte irgendwelchen Spekulanten wie Porsche zu überlassen... Manche lernen es wohl nie...
Ich glauge ich kann es mir denken,wer sind nochmal
die besten Genossen der Genossen mit gleicher Anrede ?
ist sicherlich Ideologie im Spiel. Haben Sie wohl irgendwo "Linke" gewittert? Na dann, fass!!!
ist sicherlich Ideologie im Spiel. Haben Sie wohl irgendwo "Linke" gewittert? Na dann, fass!!!
ist sicherlich Ideologie im Spiel. Haben Sie wohl irgendwo "Linke" gewittert? Na dann, fass!!!
Ja! Dies wäre in der Tat eine Gelegenheit für die Deutschen gegen die absurde Politik Europas ein für alle male aufzustehen und der Dummheit ein Ende zu machen. Sinnvoll ist einzig und allein ein Europa der Gleichen. Wer dies nicht will, der soll wieder sein eigenes Süppchen kochen. Lasst die Politiker über die heraufziehende „Kriegsgefahr“ in Europa schwafeln…
Ein Generalkstreik wäre ein angemessenes Mittel, aber... In Deutschland, mit diesen "Gewerkschaften"?
Man sollte endlich die Konsequenzen aus der banalen Tatsache ziehen, dass man im Brüssel-Europa nicht in der Lage ist eine sinnvolle Politik zu gestalten die Europa zusammenführt.
Man sieht ja: sie führt ins Debakel!
Aber zum Umschwung wären Wähler, Gewerkschaften und Politiker nötig, die weit über das Niveau dessen hinausgehen, was davon in DE rumläuft.
Also VW-ler, geniesst eure Arbeitsplätze! Jetzt kommt Europa und der Neo-Liberalismus auch, man sieht es nur noch nicht so deutlich, wenn man nicht genau hinschaut und rüber nachdenkt! Seht euch schon mal nach Leiharbeitsfirmen um. Die SPD/Clement wollen an eurer Arbeit mitverdienen! Europa gehört den Abzockern!
Ja! Dies wäre in der Tat eine Gelegenheit für die Deutschen gegen die absurde Politik Europas ein für alle male aufzustehen und der Dummheit ein Ende zu machen. Sinnvoll ist einzig und allein ein Europa der Gleichen. Wer dies nicht will, der soll wieder sein eigenes Süppchen kochen. Lasst die Politiker über die heraufziehende „Kriegsgefahr“ in Europa schwafeln…
Ein Generalkstreik wäre ein angemessenes Mittel, aber... In Deutschland, mit diesen "Gewerkschaften"?
Man sollte endlich die Konsequenzen aus der banalen Tatsache ziehen, dass man im Brüssel-Europa nicht in der Lage ist eine sinnvolle Politik zu gestalten die Europa zusammenführt.
Man sieht ja: sie führt ins Debakel!
Aber zum Umschwung wären Wähler, Gewerkschaften und Politiker nötig, die weit über das Niveau dessen hinausgehen, was davon in DE rumläuft.
Also VW-ler, geniesst eure Arbeitsplätze! Jetzt kommt Europa und der Neo-Liberalismus auch, man sieht es nur noch nicht so deutlich, wenn man nicht genau hinschaut und rüber nachdenkt! Seht euch schon mal nach Leiharbeitsfirmen um. Die SPD/Clement wollen an eurer Arbeit mitverdienen! Europa gehört den Abzockern!
Zum Glück geht die EU Kommission gegen die Hand vor die sie füttert. Ich hoffe Deutschland und Niedersachsen lassen sich nicht so leicht beeindrucken. Der EuGh ist sowieso kein Unabhängiges Gericht, denn die Richter können immer und immer wieder Ernannt werden. Missfallen sie der Kommission bekommen sie sicher keine zweite Amtszeit
Zum Glück geht die EU Kommission gegen die Hand vor die sie füttert. Ich hoffe Deutschland und Niedersachsen lassen sich nicht so leicht beeindrucken. Der EuGh ist sowieso kein Unabhängiges Gericht, denn die Richter können immer und immer wieder Ernannt werden. Missfallen sie der Kommission bekommen sie sicher keine zweite Amtszeit
Ja! Dies wäre in der Tat eine Gelegenheit für die Deutschen gegen die absurde Politik Europas ein für alle male aufzustehen und der Dummheit ein Ende zu machen. Sinnvoll ist einzig und allein ein Europa der Gleichen. Wer dies nicht will, der soll wieder sein eigenes Süppchen kochen. Lasst die Politiker über die heraufziehende „Kriegsgefahr“ in Europa schwafeln…
Ein Generalkstreik wäre ein angemessenes Mittel, aber... In Deutschland, mit diesen "Gewerkschaften"?
Man sollte endlich die Konsequenzen aus der banalen Tatsache ziehen, dass man im Brüssel-Europa nicht in der Lage ist eine sinnvolle Politik zu gestalten die Europa zusammenführt.
Man sieht ja: sie führt ins Debakel!
Aber zum Umschwung wären Wähler, Gewerkschaften und Politiker nötig, die weit über das Niveau dessen hinausgehen, was davon in DE rumläuft.
Also VW-ler, geniesst eure Arbeitsplätze! Jetzt kommt Europa und der Neo-Liberalismus auch, man sieht es nur noch nicht so deutlich, wenn man nicht genau hinschaut und rüber nachdenkt! Seht euch schon mal nach Leiharbeitsfirmen um. Die SPD/Clement wollen an eurer Arbeit mitverdienen! Europa gehört den Abzockern!
Unglaublich, wo diese ewigestrigen EU-Bürokraten "Probleme" indentifizieren, angesichts der Pleite, die sie veranstaltet haben.
Ihre einzige Chance ist, dass in Europa die Bevölkerung nichts mehr selber zu sagen hat.
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