Automobilindustrie: Saab stellt Insolvenzantrag
Der angeschlagene Autohersteller Saab hat selbst einen Insolvenzantrag gestellt. Nach einer mehrmonatigen Suche nach Investoren scheint es das Ende des Konzerns zu sein.
Der schwedische Autohersteller Saab steht endgültig vor dem Aus. Das Unternehmen hat selbst einen Insolvenzantrag gestellt, wie Unternehmenschef Victor Muller im Rundfunksender SR sagte.
Seit neun Monaten kann der Autohersteller schon nicht mehr produzieren. Als letzte Hoffnung galten die Verhandlungen mit dem chinesischen Autokonzern Youngman, die noch am Wochenende in Stockhom geführt wurden.
Saab schuldet seinen 3.500 Beschäftigten im Stammwerk Trollhättan seit Ende November die Löhne und hat Milliarden-Schulden bei Zulieferern. Das Unternehmen gehörte bis Anfang 2010 zum US-Konzern General Motors (GM) und wurde dann vom sehr kleinen niederländischen Sportwagenhersteller Spyker Cars übernommen. Alle Versuche der Zusammenarbeit mit finanzstärkeren Partnern in Russland sowie China sind seitdem erfolglos geblieben.





Die ZEIT berichtete doch bereits, dass die chinesische Firma, der Volvo gehört, auch Saab gekauft habe. Und jetzt dies.
Klar ist, dass SAAB niemals wirklich schwarze Zahlen gesehen hat. Daher ist die Insolvenz folgerichtig. Aber dennoch haben diese Autos - vor allem vor der GM Ära ab 1994 (Saab 900II = Opel Vectra) einen eigenen skurrilen Charme behalten. Klassiker sind sie heute.
Ein SAAB 900 Cabrio wird das kaum interessieren, ob es weiter geht oder nicht. Es steht einfach für sich. Und die Turbos kehren heute ja eh zurück - als Downsizing. Wer jemals einen alten Saab 900 mit Turbo gefahren hat, weiss von dem Spass, wie aus 2Ltr mehr als 180 PS gewonnen werden - bei durchaus moderaten Verbrauchswerten.
GM hat das nie begriffen, dass diese Marke mehr war als ein Appendix aus Detroit.
und alles was diese blutleeren Technokraten interessiert ist, wie sich die Kosten noch weiter drücken lassen - ohne Rücksicht auf die technische Weiterentwicklung und die Pflege der charakteristischen Formensprache einer Marke, mit denen deren Image steht und fällt. Sowohl bei SAAB als auch bei Opel hat man den Eindruck, als sei ab ca. 1990 die komplette Designabteilung durch talent- und emotionsfreie Billiglöhner ersetzt worden, die gerade noch dazu in der Lage waren, abgekupferten Mainstream in Kombination mit selber kreierten Scheußlichkeiten zu liefern, den es bei der fernöstlichen Konkurrenz ebenfalls, aber eben deutlich billiger gab, worauf die Erbsenzähler mit dem einzigen reagierten, dass sie beherrschen: mit weiteren Kostensenkungsforderungen. SAAB ist in diesem Teufelskreis der selbstverschuldeten Konkurrenz zu Billigmarken zugrunde gegangen und Opel wird ein Pflegefall bleiben, wenn sich an dieser verfehlten Strategie nichts ändert.
und alles was diese blutleeren Technokraten interessiert ist, wie sich die Kosten noch weiter drücken lassen - ohne Rücksicht auf die technische Weiterentwicklung und die Pflege der charakteristischen Formensprache einer Marke, mit denen deren Image steht und fällt. Sowohl bei SAAB als auch bei Opel hat man den Eindruck, als sei ab ca. 1990 die komplette Designabteilung durch talent- und emotionsfreie Billiglöhner ersetzt worden, die gerade noch dazu in der Lage waren, abgekupferten Mainstream in Kombination mit selber kreierten Scheußlichkeiten zu liefern, den es bei der fernöstlichen Konkurrenz ebenfalls, aber eben deutlich billiger gab, worauf die Erbsenzähler mit dem einzigen reagierten, dass sie beherrschen: mit weiteren Kostensenkungsforderungen. SAAB ist in diesem Teufelskreis der selbstverschuldeten Konkurrenz zu Billigmarken zugrunde gegangen und Opel wird ein Pflegefall bleiben, wenn sich an dieser verfehlten Strategie nichts ändert.
und alles was diese blutleeren Technokraten interessiert ist, wie sich die Kosten noch weiter drücken lassen - ohne Rücksicht auf die technische Weiterentwicklung und die Pflege der charakteristischen Formensprache einer Marke, mit denen deren Image steht und fällt. Sowohl bei SAAB als auch bei Opel hat man den Eindruck, als sei ab ca. 1990 die komplette Designabteilung durch talent- und emotionsfreie Billiglöhner ersetzt worden, die gerade noch dazu in der Lage waren, abgekupferten Mainstream in Kombination mit selber kreierten Scheußlichkeiten zu liefern, den es bei der fernöstlichen Konkurrenz ebenfalls, aber eben deutlich billiger gab, worauf die Erbsenzähler mit dem einzigen reagierten, dass sie beherrschen: mit weiteren Kostensenkungsforderungen. SAAB ist in diesem Teufelskreis der selbstverschuldeten Konkurrenz zu Billigmarken zugrunde gegangen und Opel wird ein Pflegefall bleiben, wenn sich an dieser verfehlten Strategie nichts ändert.
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