iPhone und iPad: Apple macht 13 Milliarden Dollar Quartalsgewinn
Apple hat sein Betriebsergebnis überraschend deutlich gesteigert. Noch nie verkaufte der Konzern so viele iPhones, der Absatz von iPads verdoppelte sich.
Apple ist so erfolgreich wie noch nie: Die enorme Nachfrage nach seinen Produkten bescherte dem US-Technologiekonzern einen Rekordgewinn. Der Umsatz des Unternehmens stieg im vierten Quartal 2011 um 73 Prozent auf etwa 46 Milliarden Dollar, wie Apple nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Gewinn lag bei etwa 13 Milliarden Dollar. Das sind umgerechnet rund zehn Milliarden Euro und mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Nicht einmal zu den besten Zeiten unter dem früheren Chef und Gründer Steve Jobs hatte Apple so viel verdient.
Zum Vergleich: Microsoft, der über Jahre bestverdienende aller Technologiekonzerne, erzielte im gleichen Zeitraum die Hälfte. Google kam nicht mal auf ein Viertel. Der Konzern übertraf die Erwartungen bei Weitem. Nachbörslich stieg der Kurs der Aktie um acht Prozent. Apples Geschäftszahlen gaben am Mittwoch den asiatischen Börsen Auftrieb. Der Nikkei-Index in Tokio kletterte auf den höchsten Stand seit drei Monaten. In Europa setzte sich der Trend fort. Auch der Dax startete im Plus.
Apple hatte in den drei Monaten bis Ende Dezember 37 Millionen iPhones verkauft und damit den bisherigen Rekord von 20,3 Millionen weit überboten. "Wir könnten nicht zufriedener sein", sagte der neue Konzernchef Tim Cook. Viele Kunden hätten gewartet, bis das neue iPhone 4S im Oktober herausgekommen sei, und dann zugeschlagen, begründete Cook den gewaltigen Sprung bei den Verkäufen.
Auch bei den iPad-Tabletcomputern konnte Apple mit 15,4 Millionen verkauften Exemplaren mehr als doppelt so viele Geräte absetzen wie im Vorjahreszeitraum. Während beim iPhone mittlerweile die Android-Smartphones eine ernsthafte Konkurrenz sind, sieht Cook das iPad nahezu konkurrenzlos.
iPod-Nachfrage schrumpft weiter
"Ich habe auf die Zahlen geschaut, nachdem Amazon seinen Kindle Fire in den USA herausgebracht hat. Ich habe keine Ausschläge nach oben oder unten gesehen", sagte Cook. Der kleine Tabletcomputer Kindle Fire kostet mit 199 Dollar nicht mal die Hälfte des günstigsten iPads. Das Gerät gilt als größter Herausforderer des Apple-Tablets, weil Amazon wie Apple jede Menge Inhalte zu bieten hat, von Musik über Videos bis hin zu Büchern.
Auch die Nachfrage nach Mac-Computern wuchs: Mit 5,2 Millionen Verkäufen gab es hier einen Zuwachs von 26 Prozent. Besonders beliebt waren Notebooks. Im Heimatmarkt USA ist Apple mittlerweile der drittgrößte Computerhersteller.
Weltweit schafft es Apple nach Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner indes nicht in die Top-Liga. Die Nachfrage nach iPods ging um 21 Prozent auf 15,4 Millionen verkaufte Geräte zurück.
"Erstaunliche Produkte in der Hinterhand"
Es war das erste volle Quartal unter der Führung von Tim Cook. Firmengründer Jobs hatte das Geschäft im August 2011 an Cook übergeben, der davor bereits für das Tagesgeschäft verantwortlich war. Jobs starb am 5. Oktober im Alter von 56 Jahren nach einem langen Krebsleiden.
"Apple ist unglaublich stark unterwegs, und wir haben noch einige erstaunliche Produkte in der Hinterhand", sagte Cook. Details nannte er wie üblich nicht. Als wahrscheinlich gilt, dass noch im Frühjahr die neue, dritte Version des iPad herauskommt. Die Produktion ist nach Informationen von US-Medien bereits angelaufen.
Investoren verlangen schon seit Langem, dass Apple einen Teil des Geldes als Dividende ausschüttet. "Wir diskutieren aktiv, was am besten mit dem Geld zu tun ist", sagte Finanzchef Peter Oppenheimer. "Wir haben aber noch nichts zu verkünden." Für das zweite Geschäftsquartal prognostizierte Apple einen Umsatz von etwa 32,5 Milliarden Dollar und einen verwässerten Gewinn je Aktie von ungefähr 8,50 Dollar.







Vielleicht währe es ja möglich mit den vielen Geld den billig Löhnern in Asien gesunde Abreitsplätze zu bieten. Vielleicht auch ne anständige Bezahlung bei nicht 14h am Tag schuften. Wenn das umgestetzt ist könnte man vielleicht auch über ne Dividendenausschüttung nachdenken.
Aber ich bin nur ein Träumer und die Welt ist schlecht...
@ goldfisch_der_zweite:
In dieser Sache hat sich bei Apple in letzter Zeit einiges getan:
http://www.apple.com/supp...
Des weiteren ist Apple (als eiziges Unternehmen der Elektronikbranche) der Organisation Fairlabor.org beigetreten und hat sich verpflichtet, in den kommenden zwei Jahren deren "Code of conduct" vollständig zu erfüllen.
http://www.fairlabor.org/...
Also erst informieren, dann posten.
Flinx
und wenn sich da was ändern könnte, dann bei Apple.
Anschliessend wird allerdings die grosse Ernüchterung kommen. Der Rest der Elektronik-Industrie argumentiert fast ausschliesslich über die Preise. Deren Kunden interessiert es dann auch herzlich wenig, wer, wie lange, wo und womit ihr Gadget zusammengezimmert hat. Hauptsache es ist billig.
@ goldfisch_der_zweite:
In dieser Sache hat sich bei Apple in letzter Zeit einiges getan:
http://www.apple.com/supp...
Des weiteren ist Apple (als eiziges Unternehmen der Elektronikbranche) der Organisation Fairlabor.org beigetreten und hat sich verpflichtet, in den kommenden zwei Jahren deren "Code of conduct" vollständig zu erfüllen.
http://www.fairlabor.org/...
Also erst informieren, dann posten.
Flinx
und wenn sich da was ändern könnte, dann bei Apple.
Anschliessend wird allerdings die grosse Ernüchterung kommen. Der Rest der Elektronik-Industrie argumentiert fast ausschliesslich über die Preise. Deren Kunden interessiert es dann auch herzlich wenig, wer, wie lange, wo und womit ihr Gadget zusammengezimmert hat. Hauptsache es ist billig.
Unglaublich, aber wer sind die Leute die dieses Zeug zu exorbitanten Preisen kaufen und brauchen?
Soviel also zum herbeigeschriebenen 4S-"Flop".
...sind zwei Paar Stiefel!
Wenn die Leute ab morgen nur noch kaufen was sie brauchen, bricht übermorgen unser Wirtschaftssystem zusammen!
Und das hat nix mit dem Apfel-Konzern zu tun, ein Android-Smartphone ist ja genauso unnötig...
Na mit diesem Kommentar haben sie aber mal wieder so richtig Frust abgelassen, den Sie so in sich tragen. Da läuft der Tag doch gleich viel besser im muffigen Büro.
Also ich kaufe und brauche so ein überteuertes Apple-Zeug.
Über die Produktionsbedingungen kann man streiten, aber da sind Microsoft, Medion, etc keinen Deut besser.
Das iPhone lässt sich am besten mit einem Sportwagen im Stadtgebiet vergleichen. Dieser hat in der Stadt keinen wirklichen Nutzen, vielleicht sogar gänzlich unpraktisch (keine Rücksitze, kein Stauraum / iPhone restriktiv und schadensanfällig), ist teurer in Anschaffung und Unterhalt, unvernünftig für die Umwelt (beim iPhone durch den künstlich kurzgehaltenen Lebenszyklus, jedes Jahr ein neues Modell - der guterzogene Fanboy streicht sich den Tag rot im Kalender an) und dient doch lediglich dem Zeigen von Status.
Der Unterschied zum Sportwagen: Es ist zwar deutlich überteuert, aber dennoch irgendwie doch erschwinglich - so dass es sich doch jeder, der auch nicht soviel Geld überhat und auch in Krisenzeiten kaufen kann - und wenn's über einen Vertrag ist. Das iPhone erfüllt damit vielleicht noch eine weitere Funktion, in dem es ein zweiter, modernerer Lippenstift-Index wird.
Dass es auch ein günstigeres Gerät gibt, dass alle relevanten Funktionen abdeckt, dabei aber auch nicht so restriktiv ist, wird dabei gerne ausgeblendet.
Idiotisch? Ja! Den Applenutzern egal? Ja!
Soviel also zum herbeigeschriebenen 4S-"Flop".
...sind zwei Paar Stiefel!
Wenn die Leute ab morgen nur noch kaufen was sie brauchen, bricht übermorgen unser Wirtschaftssystem zusammen!
Und das hat nix mit dem Apfel-Konzern zu tun, ein Android-Smartphone ist ja genauso unnötig...
Na mit diesem Kommentar haben sie aber mal wieder so richtig Frust abgelassen, den Sie so in sich tragen. Da läuft der Tag doch gleich viel besser im muffigen Büro.
Also ich kaufe und brauche so ein überteuertes Apple-Zeug.
Über die Produktionsbedingungen kann man streiten, aber da sind Microsoft, Medion, etc keinen Deut besser.
Das iPhone lässt sich am besten mit einem Sportwagen im Stadtgebiet vergleichen. Dieser hat in der Stadt keinen wirklichen Nutzen, vielleicht sogar gänzlich unpraktisch (keine Rücksitze, kein Stauraum / iPhone restriktiv und schadensanfällig), ist teurer in Anschaffung und Unterhalt, unvernünftig für die Umwelt (beim iPhone durch den künstlich kurzgehaltenen Lebenszyklus, jedes Jahr ein neues Modell - der guterzogene Fanboy streicht sich den Tag rot im Kalender an) und dient doch lediglich dem Zeigen von Status.
Der Unterschied zum Sportwagen: Es ist zwar deutlich überteuert, aber dennoch irgendwie doch erschwinglich - so dass es sich doch jeder, der auch nicht soviel Geld überhat und auch in Krisenzeiten kaufen kann - und wenn's über einen Vertrag ist. Das iPhone erfüllt damit vielleicht noch eine weitere Funktion, in dem es ein zweiter, modernerer Lippenstift-Index wird.
Dass es auch ein günstigeres Gerät gibt, dass alle relevanten Funktionen abdeckt, dabei aber auch nicht so restriktiv ist, wird dabei gerne ausgeblendet.
Idiotisch? Ja! Den Applenutzern egal? Ja!
...ein gutes Produkt, Gobalisierung und Ausbeutung von Arbeitnehmern aufeinander treffen kann man auch in schlechten Zeiten ordentlich Gewinne machen.
und man ein eigenes betriebssystem hat, kann man ordentliche gewinne machen.
erstaunlich mit wie wenig werbeaufwand (zumindest in meiner wahrnehmung) apple soweit gekommen ist.
das wird wohl letztlich schon an den ueberzeugenden produkten liegen...
hier brauch auch niemand aufzufuehren, wieviel besser rein theoretisch andere smartphones, tablets oder rechner sind.
wer etwas ahnung vom apple-vertrieb hat, weiss auch das eine (kuenstliche?) verknappung der beliebten produkte die endpreise weitesgehend stabil haelt.
das alles zusammen ist schon ziemlich clever.
wer hier auf die ausbeutung der arbeiter in den produktionsstaetten anspielt, darf dies gern tun...solange er hinter seinem in kompletteigenbau und aus nachwachsendem holz geschnitztem linux-rechner sitzt, kommt er auch
diesbezueglich in keine sonderlich grossen inneren widersprueche.
und man ein eigenes betriebssystem hat, kann man ordentliche gewinne machen.
erstaunlich mit wie wenig werbeaufwand (zumindest in meiner wahrnehmung) apple soweit gekommen ist.
das wird wohl letztlich schon an den ueberzeugenden produkten liegen...
hier brauch auch niemand aufzufuehren, wieviel besser rein theoretisch andere smartphones, tablets oder rechner sind.
wer etwas ahnung vom apple-vertrieb hat, weiss auch das eine (kuenstliche?) verknappung der beliebten produkte die endpreise weitesgehend stabil haelt.
das alles zusammen ist schon ziemlich clever.
wer hier auf die ausbeutung der arbeiter in den produktionsstaetten anspielt, darf dies gern tun...solange er hinter seinem in kompletteigenbau und aus nachwachsendem holz geschnitztem linux-rechner sitzt, kommt er auch
diesbezueglich in keine sonderlich grossen inneren widersprueche.
Soviel also zum herbeigeschriebenen 4S-"Flop".
Darüber kann man sich streiten. Jeder wie er gerne mag.
Allerdings braucht man sich nicht über eine Sache zu streiten: Die Bedingungen unter der Apple seine Produkte produzieren lässt. Nur ein kleines Zitat aus der Wikipedia:
"Foxconn ist einer der größten Hersteller von Elektronik- und Computerteilen weltweit. Als Auftragshersteller produziert das Unternehmen unter anderem für HP, Dell sowie Apple. Der Konzern produziert im Auftrag auch die Spielekonsolen Nintendo DS, Wii, Xbox 360 und die PlayStation."
http://de.wikipedia.org/w...
Bei den anderen Zulieferern wird es auch nicht besser aussehen als bei denen, Foxconn eignet sich nur gut als Beispiel da etwas mehr öffentlich bekannt. Das allerdings immer Apple der Schwarze Peter zugeschrieben wird liegt an dem gleichen Grund: Sie sind laufend in den Medien.
Was meinen Sie denn wo die "günstigen" Medion-PC´s für den Aldi produziert werden? In Deutschland? Auf was für einem Gerät haben Sie diesen Kommentar geschrieben? Auf einem der völlig ohne Elektronik aus China etc. auskommt? Ich lach mich tot.
An Ihrer Stelle würde ich mal ein wenig mehr Zeit dafür investieren sich mit einem bestimmten Thema auseinanderzusetzen als immer erst sinnlos gegen Apple etc. loszubashen, nur weil gerade mal wieder eine Nachricht dazu auf Zeit-Online erscheint.
Sehr korrekte Analyse der Thematik von Apple und Foxconn.
Es ist allerdings zu beachten, dass Apple aufgrund seiner Medienpräsens und Marktmacht auch moralische Pflichten gegenüber seinen Herstellern hat, da Apple diese mit der marktbeherrschenden Stellungen unter Druck setzen kann.
Es ist dennoch recht bezeichnen, dass ich fast ausschließlich Posts ala "Apple muss den Mitarbeitern helfen" lese und fast überhaupt keine Posts ala "Die Mitarbeiter von Foxconn oder die chinesische Regierung muss mal was gegen die Arbeitsbedingungen tun".
Sehr korrekte Analyse der Thematik von Apple und Foxconn.
Es ist allerdings zu beachten, dass Apple aufgrund seiner Medienpräsens und Marktmacht auch moralische Pflichten gegenüber seinen Herstellern hat, da Apple diese mit der marktbeherrschenden Stellungen unter Druck setzen kann.
Es ist dennoch recht bezeichnen, dass ich fast ausschließlich Posts ala "Apple muss den Mitarbeitern helfen" lese und fast überhaupt keine Posts ala "Die Mitarbeiter von Foxconn oder die chinesische Regierung muss mal was gegen die Arbeitsbedingungen tun".
@ goldfisch_der_zweite:
In dieser Sache hat sich bei Apple in letzter Zeit einiges getan:
http://www.apple.com/supp...
Des weiteren ist Apple (als eiziges Unternehmen der Elektronikbranche) der Organisation Fairlabor.org beigetreten und hat sich verpflichtet, in den kommenden zwei Jahren deren "Code of conduct" vollständig zu erfüllen.
http://www.fairlabor.org/...
Also erst informieren, dann posten.
Flinx
Ich zähle mich erst seit dem Kauf eines iPhone3 zu den Anhängern des Unternehmens. Verfolge ich die letzten 35 Jahre der Informationstechnik, werte ich den Beitrag von Steve Jobs - als Designer, nicht als Entwickler - als äußerst werthaltig und wegweisend. Im "Dschungel der Möglichkeiten" muss einer den Weg schlagen. So wie IBM den XT vorgab, am dem sich fortan alle anderen orientieren konnten, hat Apple seinen Beitrag geleistet. Von daher kann ich die gänzlich kritischen Äußerungen nicht nachvollziehen. Die Frage "Wer braucht so etwas?", wirft auch Fragen an den Fragesteller und seine generelle Sicht der Zeit auf.
via ZEIT ONLINE plus App
Also ich finde Steve Jobs wird stark überbewertet. Hinter dem Design vieler Apple Produkte (allen erfolgreichen) steckt jemand ganz anderes, nämlich Jonathan Ive http://de.wikipedia.org/w...
Also sollte der auch Anerkennug dafür bekommen.
Also ich finde Steve Jobs wird stark überbewertet. Hinter dem Design vieler Apple Produkte (allen erfolgreichen) steckt jemand ganz anderes, nämlich Jonathan Ive http://de.wikipedia.org/w...
Also sollte der auch Anerkennug dafür bekommen.
Wer von Ihnen fährt ein dickes Auto von einem der "Premiumhersteller", und zwar nur aus dem Grund das man es unbedingt haben muss. So auf die Art: "Weniger als 8 Zylinder kommen mir nicht ins Haus" oder "teuer ist besser" etc. pp. Wo es doch auch ein günstiges Auto genauso bringt? Das ist dann plötzlich etwas anderes. ;-)
Diese Scheinheiligkeit und Doppelmoral gerade hier in Deutschland ist schon immer amüsant gewesen, und in den schweren Krisenzeiten muss ich wenigstens nicht auf meine Lacher verzichten. Nicht bei solchen Kommentaren. ;-)
... das ist nix anderes, das ist genauso bescheuert, tatsachenblind, pseudoelitär und überflüssig ;-)
ABER: Wenn's Spaß macht, warum eigentlich nicht?
... das ist nix anderes, das ist genauso bescheuert, tatsachenblind, pseudoelitär und überflüssig ;-)
ABER: Wenn's Spaß macht, warum eigentlich nicht?
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