Kernenergie EnBW scheitert mit Klage gegen Atomsteuer
Der Bund will die AKW-Betreiber zur Kasse bitten. Die wehren sich vehement dagegen. Ein Gericht hat die Steuer auf Brennelemente nun für verfassungsgemäß erklärt.
Der Energieversorger EnBW hat mit seiner Klage gegen die seit 2011 erhobene Atombrennstoffsteuer eine Schlappe erlitten. Anders als die Finanzgerichte in Hamburg und München urteilte das Finanzgericht Baden-Württemberg in Stuttgart in zwei nun veröffentlichten Beschlüssen, die vom Bund erhobene Steuer sei verfassungsgemäß und europarechtskonform.
Im Gegensatz zu den beiden mit ihren Klagen erfolgreichen Konkurrenten RWE und E.ON bekommt EnBW daher die gezahlten Steuern in dreistelliger Millionenhöhe zunächst nicht erstattet. Unter Berufung auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts habe der Bund die Kompetenz zur Einführung einer Kernbrennstoffsteuer inne, teilte das Gericht zu den im Eilverfahren getroffenen Beschlüssen mit.
Verstöße gegen das Grundgesetz, wie etwa das Eigentumsrecht, seien nicht erkennbar. Nicht stichhaltig sei auch der von EnBW erhobene Vorwurf des Verstoßes gegen Europarecht, insbesondere gegen das Verbot der Erhebung nicht harmonisierter Verbrauchsteuern auf elektrischen Strom. Mit der Steuer kann der Bund bis 2016 jährlich bis zu 1,3 Milliarden Euro einnehmen.
Da EnBW voraussichtlich den Bundesfinanzhof anrufen wird, wo bereits Beschwerden gegen die Entscheidungen der Finanzgerichte Hamburg und München anhängig sind, steht eine endgültige Klärung der Rechtslage noch aus. Möglicherweise würden auch erst das Bundesverfassungsgericht oder der Gerichtshof der Europäischen Union abschließend über die Brennelementesteuer urteilen. Es wird erwartet, dass sich der Rechtsstreit über Jahre hinzieht.
EnBW will Urteil und weitere Schritte prüfen
Ein EnBW-Sprecher sagte, das Unternehmen prüfe das Urteil und entscheide dann über weitere Schritte. Die Brennelementesteuer war nach Revisionen der EnBW-Atommeiler im badischen Philippsburg und schwäbischen Neckarwestheim fällig geworden. Einer der Großaktionäre von EnBW ist das grün-rot regierte Land Baden-Württemberg.
Eine RWE-Sprecherin wollte die Entscheidung des Stuttgarter Gerichts nicht bewerten, verwies aber auf die zugunsten der Versorger ausgefallenen beiden anderen Urteile. Von E.ON war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Als einziger der vier Atomkraftwerksbetreiber in Deutschland hatte Vattenfall nicht gegen die Steuer geklagt.
Nach Erfolgen vor den Finanzgerichten in Hamburg und München hatten RWE und E.ON ihre gezahlten Abgaben in Höhe von zusammen rund 170 Millionen Euro vorläufig erstattet bekommen. Auf RWE entfielen rund 75 Millionen Euro für den Brennelementewechsel im bayerischen Atomkraftwerk Gundremmingen, der Rest auf E.ON für neue Brennelemente im bayerischen AKW Grafenrheinfeld. Beide Gerichte hatten Zweifel angemeldet, ob der Bund eine solche Steuer erheben darf. Es stehe nicht fest, ob es sich bei der Brennelementesteuer tatsächlich um eine Verbrauchssteuer handelt und der Bund über die Gesetzgebungskompetenz verfüge. Das Bundesfinanzministerium rechnet durch die Brennelementesteuer mit Einnahmen von jährlich insgesamt 1,3 Milliarden Euro.
- Datum 12.01.2012 - 18:52 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, dpa
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Die Gerichte in BW sind von CDU-Parteisoldaten besetzt, so kann man dieses Urteil als politisch motiviert sehen das die momentane Landesregierung(Hauptaktionär) in Schwierigkeiten bringen soll.
"Beim BGH, schrieb er in einer Urteilsbegründung, handele es sich um einen "von Parteibuchrichtern der gegenwärtigen Bonner Koalition dominierten Tendenzbetrieb"" Frank Fahsel Ex-Richter BW-Landesgericht.
http://content.stuttgarte...
Die Arbeitsmüdigkeit der Staatsanwaltschaft bei Verfehlungen der oberen Regierungsbeamten(CDU/CSU) bekräftigt mich in diesem Glauben.
Davon abgesehen, kann man auch auf die Steuer verzichten, wenn ab sofort die Unternehmen für Entsorgung und Rückbau in Zahlung genommen werden.
Merkwürdig dass alle Gerichte immer nur von CDU Leuten besetzt sind. Scheinen SPD und Grüne wohl nicht so geschickt zu sein bei Stellenbesetzungen. Abgeshen davon, dass der BGH in diesem Fall überhaupt nicht zuständig ist.
Dennoch ist verwunderlich, dass man auch mal einen Prozess gegen ein Großunternehmen vor dem BGH gewinnt. Das waren dann vermutlich heimliche SPD Mitglieder.
Das iat aber das Schöne. Mit Rechtsprechung braucht sich eben nicht auseinander zu setzen. Einfach Etikett drauf und gut ist. Und ein Ex Richter kann ja nur recht haben erst recht wen er Ex ist. Und natürlich nur, wenn es der eigenen Auffassung dient.
Oder es hat was mit dem Zivilrecht, welche auch ins öffentliche Recht rein spielt zu tun, welches sich an Verträgen orientiert und nicht an Weltanschauung gemäß dem gesunden Volksempfinden?. Obwohl das eigentlich in mindestens 90% aller Entscheidungen zu seinem Recht kommt. Aber ein bisschen muss man auch was davon verstehen.
Einfach Geld rein unten Kaugummi raus, so einfach ist es leider nicht mit dem Recht. Aber vielleicht werden wir bald erhört. Dann gibts nur den Verstoss gegen oder Übereinstimmung mit links-grünem Geist als Mssstab was Recht oder Unrecht ist. Wie schön einfach wäre das.
Rein sachlich kannman es so oder so sehen. Muss halt das oberste Gericht, der Bundesfinanzhof entscheiden. Bestätigt der das Urteil, liegt es sicher daran, dass alle Richter SPD sind.
Merkwürdig dass alle Gerichte immer nur von CDU Leuten besetzt sind. Scheinen SPD und Grüne wohl nicht so geschickt zu sein bei Stellenbesetzungen. Abgeshen davon, dass der BGH in diesem Fall überhaupt nicht zuständig ist.
Dennoch ist verwunderlich, dass man auch mal einen Prozess gegen ein Großunternehmen vor dem BGH gewinnt. Das waren dann vermutlich heimliche SPD Mitglieder.
Das iat aber das Schöne. Mit Rechtsprechung braucht sich eben nicht auseinander zu setzen. Einfach Etikett drauf und gut ist. Und ein Ex Richter kann ja nur recht haben erst recht wen er Ex ist. Und natürlich nur, wenn es der eigenen Auffassung dient.
Oder es hat was mit dem Zivilrecht, welche auch ins öffentliche Recht rein spielt zu tun, welches sich an Verträgen orientiert und nicht an Weltanschauung gemäß dem gesunden Volksempfinden?. Obwohl das eigentlich in mindestens 90% aller Entscheidungen zu seinem Recht kommt. Aber ein bisschen muss man auch was davon verstehen.
Einfach Geld rein unten Kaugummi raus, so einfach ist es leider nicht mit dem Recht. Aber vielleicht werden wir bald erhört. Dann gibts nur den Verstoss gegen oder Übereinstimmung mit links-grünem Geist als Mssstab was Recht oder Unrecht ist. Wie schön einfach wäre das.
Rein sachlich kannman es so oder so sehen. Muss halt das oberste Gericht, der Bundesfinanzhof entscheiden. Bestätigt der das Urteil, liegt es sicher daran, dass alle Richter SPD sind.
Die Steuer ist Bestandteil der Laufzeitverlängerung von Akws gewesen - so wurde es mit den Akw-Betreibern ausgehandelt.
Und auch nach Fukushima sind Akws in Deutschland in Betrieb, d.h. es wird Kernbrennstoff verbraucht. Von daher ist diese Entscheidung richtig und keineswegs verwunderlich.
Die holen sich ihre Geld garantiert vom Endkunden wieder. Der bezahlt den Schlamassel sowieso. Im Übrigen haben die großen Energieversorger längst kein Interesse mehr ihr Arragement in Deutschland auszubauen. Das werden bald die Bürger merken.
Die Kosten werden dem Produktionspreis aufgeschlagen
- und fertig.
Die Brennelementesteuer in Höhe von 1,3 Mia/a bezahlen die deutschen Stromkunden.
Und zwar pro Kopf mit 16 EUR jährlich.
Merkwürdig dass alle Gerichte immer nur von CDU Leuten besetzt sind. Scheinen SPD und Grüne wohl nicht so geschickt zu sein bei Stellenbesetzungen. Abgeshen davon, dass der BGH in diesem Fall überhaupt nicht zuständig ist.
Dennoch ist verwunderlich, dass man auch mal einen Prozess gegen ein Großunternehmen vor dem BGH gewinnt. Das waren dann vermutlich heimliche SPD Mitglieder.
Das iat aber das Schöne. Mit Rechtsprechung braucht sich eben nicht auseinander zu setzen. Einfach Etikett drauf und gut ist. Und ein Ex Richter kann ja nur recht haben erst recht wen er Ex ist. Und natürlich nur, wenn es der eigenen Auffassung dient.
Oder es hat was mit dem Zivilrecht, welche auch ins öffentliche Recht rein spielt zu tun, welches sich an Verträgen orientiert und nicht an Weltanschauung gemäß dem gesunden Volksempfinden?. Obwohl das eigentlich in mindestens 90% aller Entscheidungen zu seinem Recht kommt. Aber ein bisschen muss man auch was davon verstehen.
Einfach Geld rein unten Kaugummi raus, so einfach ist es leider nicht mit dem Recht. Aber vielleicht werden wir bald erhört. Dann gibts nur den Verstoss gegen oder Übereinstimmung mit links-grünem Geist als Mssstab was Recht oder Unrecht ist. Wie schön einfach wäre das.
Rein sachlich kannman es so oder so sehen. Muss halt das oberste Gericht, der Bundesfinanzhof entscheiden. Bestätigt der das Urteil, liegt es sicher daran, dass alle Richter SPD sind.
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