SanierungSchlecker will Hunderte weitere Filialen schließen

Der Drogeriekonzern Schlecker will bundesweit über 600 Filialen schließen. Damit soll das Unternehmen nach drei Jahren aus den roten Zahlen geführt werden.

Der süddeutsche Drogeriekonzern Schlecker will bis Februar mehr als 600 Filialen schließen. Das berichten die Stuttgarter Nachrichten. Das Unternehmen schreibt seit drei Jahren Verluste und soll mit den Schließungen saniert werden. Schlecker hat bestätigt, bis Ende des ersten Quartals unrentable Filialen zu schließen. Die genaue Zahl der Filialen wollte das Unternehmen jedoch nicht nennen.

Seit drei Jahren steckt Schlecker in den roten Zahlen. Bereits Ende des vergangenen Quartals hatte das Unternehmen mehrere Hundert Filialen vom Markt genommen. Insgesamt sollen langfristig nur noch 5.000 von ursprünglich 8.000 Geschäften erhalten werden, wie die Stuttgarter Nachrichten schreiben. 2010 setzte Schlecker rund 6,55 Milliarden Euro um.

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Leserkommentare
    • Ezbhel
    • 17.01.2012 um 8:11 Uhr

    Entfernt. Bitte halten Sie sich an die Netiquette. Danke. Die Redaktion/sh

    3 Leserempfehlungen
  1. Ich fand Schlecker auch noch nie toll, aber da er meist lokal und schneller erreichbar war als die Konkurrenz, bin ich auch hingegangen. Wenn es weniger Filialen gibt, fallen meine Besuche auch noch weg. Wird anderen auch so gehen. Tja, pech gehabt, das Angebot ist halt nicht so dolle wie bei der Konkurrenz.

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  2. Also ich habe noch nie auch nur ein einziges Mal bei Schlecker was gekauft, zumindest nicht, dass ich mich erinnern könnte. Was gibt's dort überhaupt für ein Sortiment? Keine Ahnung. Aber die meist kleinen Läden von denen sehen schon von außen so überfüllt und vollgestopft und uneinladend aus.

    Von mir aus können sie alle Filialen schließen. Dann wird sich in diese Marktlücke (falls Schlecker überhaupt eine hinterlässt) vielleicht eine bessere Firma hineinsetzen, die sowohl Kunden als auch Mitarbeiter besser behandelt.

    Tja, so ist das eben im Kapitalismus; Kunden braucht's schon... sonst: Good bye!

    2 Leserempfehlungen
  3. Normalerweise wünsche ich niemandem etwas Schlechtes - auch keinen Unternehmen - aber im Fall Schlecker muß ich zugeben, dass es mich mit klammheimlicher Freude erfüllt, dass dort anscheinend immer weniger Menschen einkaufen. Gut so! Es ist völlig richtig, Arbeitnehmer-Ausbeutern wie Schlecker die rote Karte zu zeigen. Das Abstimmen an der Ladenkasse funktioniert immer. Allerdings sind 5000 Schlecker-Filialen noch immer zuviel. Ich hoffe das der Boykott weitergeht bis Schlecker seine Mitarbeiter anständig bezahlt.
    Um die Mitarbeiter der geschlossenen Filialen mache ich mir indes keine Sorgen. Die erhalten mit Hartz 4 mit Sicherheit genauso viel Geld, wie bei Schlecker nach stundenlanger Arbeit.

    9 Leserempfehlungen
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    Die Aufteilungen ,wenig Kundenfreundlich ,die Preise auch
    nicht besonders günstig,keine Topangebote und das viele Lebensmittelketten nun auch Drogerieartikel anbieten
    ist der Grund warum Kunden wegbleiben.
    Nicht wegen der (ARBEITNEHMER AUSBEUTUNG)
    Hätte Schlecker Topangebote wären den Kunden die Arbeitsbedingungen EGAL

    Die Aufteilungen ,wenig Kundenfreundlich ,die Preise auch
    nicht besonders günstig,keine Topangebote und das viele Lebensmittelketten nun auch Drogerieartikel anbieten
    ist der Grund warum Kunden wegbleiben.
    Nicht wegen der (ARBEITNEHMER AUSBEUTUNG)
    Hätte Schlecker Topangebote wären den Kunden die Arbeitsbedingungen EGAL

  4. Gut so. Ich wäre dafür, ALLE Filialen zu schliessen, so dass nicht noch mehr Menschen von diesem gewissenlosen Unternehmer
    ausgebeutet werden können.
    Ich hoffe, die ganze deutsche Dienstleistungs- Wirtschaft schliesst irgendwann.

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    mit ihren Familien und Verpflichtungen dran hängen, scheint niemanden von den "Schließt den ganzen Laden"-Leuten auch nur im Ansatz zu verunsichern.

    Ich weiß von einer Frau, die dort arbeitet, keine Alternative sieht und mit ihrer Familie wohl das Haus aufgeben muss, weil ihr Mann alleine die Familie mit ihren Kosten nicht tragen kann.

    Scheinbar ist das aber eine Marginalie, wenn ich das richtig verstehe, die in Kauf genommen wird, wenn doch nur die Schleckers dicht machen.

    Irritierende Einstellung, wie ich finde.

    Aufgrund einer versehentlichen Doppelpostings entfernt. Die Redaktion/ls

    mit ihren Familien und Verpflichtungen dran hängen, scheint niemanden von den "Schließt den ganzen Laden"-Leuten auch nur im Ansatz zu verunsichern.

    Ich weiß von einer Frau, die dort arbeitet, keine Alternative sieht und mit ihrer Familie wohl das Haus aufgeben muss, weil ihr Mann alleine die Familie mit ihren Kosten nicht tragen kann.

    Scheinbar ist das aber eine Marginalie, wenn ich das richtig verstehe, die in Kauf genommen wird, wenn doch nur die Schleckers dicht machen.

    Irritierende Einstellung, wie ich finde.

    Aufgrund einer versehentlichen Doppelpostings entfernt. Die Redaktion/ls

  5. mit ihren Familien und Verpflichtungen dran hängen, scheint niemanden von den "Schließt den ganzen Laden"-Leuten auch nur im Ansatz zu verunsichern.

    Ich weiß von einer Frau, die dort arbeitet, keine Alternative sieht und mit ihrer Familie wohl das Haus aufgeben muss, weil ihr Mann alleine die Familie mit ihren Kosten nicht tragen kann.

    Scheinbar ist das aber eine Marginalie, wenn ich das richtig verstehe, die in Kauf genommen wird, wenn doch nur die Schleckers dicht machen.

    Irritierende Einstellung, wie ich finde.

    2 Leserempfehlungen
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    Sie schreiben "Ich weiß von einer Frau, die dort (bei Schlecker) arbeitet, keine Alternative sieht und mit ihrer Familie wohl das Haus aufgeben muss, weil ihr Mann alleine die Familie mit ihren Kosten nicht tragen kann".

    Die Schlussfolgerung ihres Beispiels kann doch nicht sein, dass ich mit Schlecker solidarisch bin, damit das Häuschen nicht in der Zwangsversteigerung landet. Das Problem ist doch vielmehr die überehrgeizige Baufinanzierung dieser Familie. Außerdem muss diese Immobilie in einer sehr strukturschwachen Region liegen, denn sonst gäbe es für die Frau ja durchaus Jobchancen im örtlichen Einzelhandel. Fazit: Bei Ihrem Beitrag geht es eigentlich nicht um Anton Schlecker, sondern um Peter Zwegat.

    Sie sind eine/r der wenigen, die die Sache "blicken". Schlecker zahlt nicht schlecht, bestimmt nicht schlechter als die anderen - er erfüllt alle Auflagen der Gewerkschaft - und beschäftigte über Jahrzehnte zigtausende von Menschen. Der Fehler ist, dass er auf seinem alten Geschäftsmodell viel zu lange beharrte und das neue auch nicht besser zu sein scheint. Entweder hat er gar keine Berater oder er ist beratungsresistent. Aber: es ist unglaublich, wie die Medien die Menschen gegen Schlecker aufstachelten und die Firma in Grund und Boden "schrieben".

    Sie schreiben "Ich weiß von einer Frau, die dort (bei Schlecker) arbeitet, keine Alternative sieht und mit ihrer Familie wohl das Haus aufgeben muss, weil ihr Mann alleine die Familie mit ihren Kosten nicht tragen kann".

    Die Schlussfolgerung ihres Beispiels kann doch nicht sein, dass ich mit Schlecker solidarisch bin, damit das Häuschen nicht in der Zwangsversteigerung landet. Das Problem ist doch vielmehr die überehrgeizige Baufinanzierung dieser Familie. Außerdem muss diese Immobilie in einer sehr strukturschwachen Region liegen, denn sonst gäbe es für die Frau ja durchaus Jobchancen im örtlichen Einzelhandel. Fazit: Bei Ihrem Beitrag geht es eigentlich nicht um Anton Schlecker, sondern um Peter Zwegat.

    Sie sind eine/r der wenigen, die die Sache "blicken". Schlecker zahlt nicht schlecht, bestimmt nicht schlechter als die anderen - er erfüllt alle Auflagen der Gewerkschaft - und beschäftigte über Jahrzehnte zigtausende von Menschen. Der Fehler ist, dass er auf seinem alten Geschäftsmodell viel zu lange beharrte und das neue auch nicht besser zu sein scheint. Entweder hat er gar keine Berater oder er ist beratungsresistent. Aber: es ist unglaublich, wie die Medien die Menschen gegen Schlecker aufstachelten und die Firma in Grund und Boden "schrieben".

  6. Aufgrund einer versehentlichen Doppelpostings entfernt. Die Redaktion/ls

  7. war die Verbreitung.
    Dieser Vorteil wird jetzt abgeschafft und sie wollen das machen, was die Konkurrenz schon immer so macht, das ist ein dummes Hinterherhecheln. Schlecker braucht ein Alleinstellungsmerkmal, dm hat den moralischen Vorteil und rossmann hat ebenfalls einen Symphatiebonus.
    Aber selbst in der Selbstvermarktung stolpert schlecker von einem ins nächste Desaster (siehe Logo und Schriftzug), seit die Schleckerkinder übernommen haben ist der Laden praktisch führungslos.

    Ich habe jedenfalls aufgehört bei schlecker zu kaufen, als sie halbwewgs umweltfreundliche Produkte aus dem Programm genommen haben (Teelichter ohne Alu, Recyclingpapierprodukte, Wattestäbchen mit Papierschaft etc.).

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  • Quelle Zeit Online, AFP, dpa
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  • Schlagworte Sanierung | Schlecker | Unternehmen | Verlust | Euro
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