Kirch-Prozess: Deutsche Bank angeblich einig mit Kirch-Erben
Die Bank soll sich mit der Familie des verstorbenen Unternehmers auf Zahlung von fast 800 Millionen Euro geeinigt haben: Ein langer Rechtsstreit wäre beigelegt.
Die Deutsche Bank legt Verhandlungskreisen zufolge ihren jahrelangen Rechtsstreit mit der Familie des verstorbenen Medienunternehmers Leo Kirch bei. Vertreter des Instituts und Anwälte der Kirch-Erben hätten sich auf einen Vergleich geeinigt, sagten mehrere mit den Gesprächen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Die Summe orientiere sich an dem jüngsten Einigungsvorschlag des zuständigen Münchener Richters, der 775 Millionen Euro vorgeschlagen hatte. Im Gegenzug würden Kirchs Erben alle juristischen Streitigkeiten beenden.
Auslöser des Streits war ein TV-Interview des damaligen Bankchefs Rolf Breuer vor zehn Jahren. In dem Interview hatte Breuer vor der Pleite von Kirch dessen Kreditwürdigkeit in Zweifel gezogen. Aus Sicht von Kirch lieferten Breuer und die Bank damit den Auslöser für den Zusammenbruch des verschachtelten und hoch verschuldeten Medienimperiums. In der Folge überzog Kirch die Bank mit einer Flut von Prozessen und Verfahren.
Noch sind zwar nicht alle Verträge unterschrieben, doch die Verständigung lässt auf einen Sinneswandel der Bank wenige Monate vor dem Ende der Amtszeit von Vorstandschef Josef Ackermann schließen. Bislang hatte Ackermann jeden Vergleich mit Kirchs Familie abgelehnt.
Einschnitte in der Quartalsbilanz
Im ersten Quartal dürfte der Bank nach einem solchen Vergleich kein großer Nettogewinn mehr bleiben, vermuten Experten. Die Deutsche Bank wollte die Berichte nicht kommentieren. Die Anwälte der Kirch-Familie waren ebenso wie das Oberlandesgericht München (OLG) zunächst nicht erreichbar. Laut manager magazin muss der Vorstand der Deutschen Bank der Vereinbarung an diesem Dienstag noch zustimmen. Vor dem OLG München ruht derzeit einer von mehreren Schadenersatzprozessen wegen eines Befangenheitsantrags gegen das Gericht.
Eine Einigung der beiden Parteien würde ins Bild passen, der Streit über den Befangenheitsantrag zieht sich seit vielen Wochen ungewöhnlich lange hin, ohne dass es für den Prozess bereits neue Termine gibt. Ackermann hatte Anfang des Monats angekündigt, er wolle bis zu seinem Abschied Ende Mai noch einige Rechtsstreitigkeiten lösen und dass es einige Vergleiche geben werde. Er wolle seinen Nachfolgern ein "intaktes Haus" überlassen.
Nicht betroffen von der Einigung sind die strafrechtlichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Ackermann, Aufsichtsratschef Clemens Börsig und dem Ex-Vorstand Tessen von Heydebreck. Ihnen wird im Zusammenhang mit Äußerungen im Kirch-Verfahren Prozessbetrug und uneidliche Falschaussage vorgeworfen. Deswegen waren im November Vorstandsbüros durchsucht worden. Die Untersuchungen liefen unverändert weiter, sagte ein Sprecher der Strafverfolger. Die Bank weist die Vorwürfe zurück.





Tja, was soll man dazu sagen? Früher war das mal viel Geld. Heute zahlt das die DB aus der Portokasse von den Geldern, die wir gerade für die Griechenlandrettung ausgeben...
Hier denken einige tatsächlich, dass das die Deutsche Bank bezahlt. Gegen so etwas sind die versichert (D & O). Vermutlich müssen sich auch die Allianz-Kunden an der Entschädigung beteiligen. Ha, ha, ha ...
Hier denken einige tatsächlich, dass das die Deutsche Bank bezahlt. Gegen so etwas sind die versichert (D & O). Vermutlich müssen sich auch die Allianz-Kunden an der Entschädigung beteiligen. Ha, ha, ha ...
Gut, dass man für einen Quatschkopf in der Firma zahlen muss. Schlecht, dass solche Bewertungen im Kleinen, oftmals genauso lachs geurteilt, zu € 0,00 Kredit führen.
Ich finde, dass die Ratingagenturen, die behauptet haben, dass Griechenland pleite wäre, eine Entschädigung von 1000 Milliarden Euro zahlen sollen.
Nein, auch wenn man fast neidisch auf eine Familie werden könnte, die 800 Millionen geschenkt bekommt, so ist dies gerechtfertigt.
Wer so dumm ist und die Auswirkungen seiner Aussagen nicht abschätzen kann, sollte keine Führungskraft werden. Eine Institution, die dieses zulässt, gehört bestraft.
Sollte die Meldung zutreffen, 800 Millionen, dann kann ich das nur als Hohn betrachten, den Menschen gegenüber die Sozialhilfe erhalten wo um 5 Euro gestritten wird, den Menschen gegenüber, die in geringfügigen Lohnverhältnissen für Multiunternehmen arbeiten müssen, gegenüber den Menschen die sich für Lohnerhöhungen in den Gewerkschaften organisieren. Unsere Kapitalgesellschaft ist einfach ein widerliches Monstrum geworden. Empört euch, erhebt euch, schlagt sie nieder.
Sind dann 400 Millionen von den 800 Millionen Steuern ?
Oder gilt das als Lotto-Gewinn und kommt somit nichts in die Staatskasse ?
Dann sollte die Familie die 400 Millionen wenigstens an Bedürftige spenden, Hart IV Empfänger, Obdachlose, oder so ...
Aber wahrscheinlich wird erst mal eine Stiftung in Liechtenstein gegründet, und dann gibt's jedes Jahr die Leo-Kirch-Gedenkgala, bei der ein paar Tausender für die Armen gesammelt und viel mehr Tausender bei der Party verbraten werden ...
So stellen sich dann, wenn überhaupt, die Reichen als die "guten Menschen" dar ...
[...] Wen kritisieren Sie eigentlich? Die Bank die Ihr Unrecht einsieht oder die Familie die ihr Recht fordert? oder doch mal wieder den Internationalen Kapitalismus und die üblichen "die da Oben"?
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Anfeindungen anderer User. Die Redaktion/vn
Sind dann 400 Millionen von den 800 Millionen Steuern ?
Oder gilt das als Lotto-Gewinn und kommt somit nichts in die Staatskasse ?
Dann sollte die Familie die 400 Millionen wenigstens an Bedürftige spenden, Hart IV Empfänger, Obdachlose, oder so ...
Aber wahrscheinlich wird erst mal eine Stiftung in Liechtenstein gegründet, und dann gibt's jedes Jahr die Leo-Kirch-Gedenkgala, bei der ein paar Tausender für die Armen gesammelt und viel mehr Tausender bei der Party verbraten werden ...
So stellen sich dann, wenn überhaupt, die Reichen als die "guten Menschen" dar ...
[...] Wen kritisieren Sie eigentlich? Die Bank die Ihr Unrecht einsieht oder die Familie die ihr Recht fordert? oder doch mal wieder den Internationalen Kapitalismus und die üblichen "die da Oben"?
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Anfeindungen anderer User. Die Redaktion/vn
Sind dann 400 Millionen von den 800 Millionen Steuern ?
Oder gilt das als Lotto-Gewinn und kommt somit nichts in die Staatskasse ?
Dann sollte die Familie die 400 Millionen wenigstens an Bedürftige spenden, Hart IV Empfänger, Obdachlose, oder so ...
Aber wahrscheinlich wird erst mal eine Stiftung in Liechtenstein gegründet, und dann gibt's jedes Jahr die Leo-Kirch-Gedenkgala, bei der ein paar Tausender für die Armen gesammelt und viel mehr Tausender bei der Party verbraten werden ...
So stellen sich dann, wenn überhaupt, die Reichen als die "guten Menschen" dar ...
Die Deutsche Bank verbucht dies als Minus bei der Steuererklärung!
Die Deutsche Bank verbucht dies als Minus bei der Steuererklärung!
Jeder, der im Straßenverkehr angefahren wird, von einem Hund gebissen wird oder an den Nebenwirkungen eines Medikaments erkrankt, bekommt kaum was oder gar nichts.
Und jetzt bekommen die Kirchs für ein Pleiteunternehmen von dem jemand gesagt hat, dass es möglicherweise pleite ist, mal eben locker 800 millionen.
Bitte nicht falsch verstehen ... für die Deutsche Bank tut es mir als allerletztes Leid ... aber in unserem Wirtschafts- und Rechtssystem ist einfach die Relation abhanden gekommen.
[...] Wen kritisieren Sie eigentlich? Die Bank die Ihr Unrecht einsieht oder die Familie die ihr Recht fordert? oder doch mal wieder den Internationalen Kapitalismus und die üblichen "die da Oben"?
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Anfeindungen anderer User. Die Redaktion/vn
da gehn sie hin unsere Steuergelder. Na gut mit 800 Millionen kann man sicherlich nen neuen Saftladen eröffnen und sollte der dann auch pleite gehen is er groß genug das er vom Bund "gerettet" werden muss.
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