Flughafen Frankfurt: Verhandlungen von GdF und Fraport gescheitert
Die Gewerkschaft der Flugsicherung hat das Tarifangebot des Flughafenbetreibers Fraport zurückgewiesen. Nun droht am Frankfurter Flughafen neuer Streik.
Die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) und dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport sind vorerst ergebnislos beendet. Fraport habe ein schlechteres Angebot als vor der Schlichtung vorgelegt, sagte ein GdF-Sprecher. Demnach sind die Angestellten der sogenannten Vorfeld-Aufsicht nicht mehr darin enthalten. Über das weitere Vorgehen werde nun intern beraten. Die Gewerkschaft erklärte die Gespräche mit dem Flughafenbetreiber als gescheitert.
Fraport bestätigte dies. Der Flughafenbetreiber sprach jedoch von einem "guten Angebot", welches das Unternehmen der Gewerkschaft vorgelegt habe. Fraport-Arbeitsdirektor Herbert Mai kritisierte die "überzogenen Forderungen" der GdF: "Sie sind durch nichts gerechtfertigt und im Hinblick auf die Vergütungen anderer Tätigkeiten an Flughäfen mit vergleichbaren Anforderungen auch nicht zu vertreten."
Nun drohen weitere Streiks am Frankfurter Flughafen. Seit vergangener Woche hatten die 200 Vorfeldlotsen, Flugzeugeinweiser und Verkehrsdisponenten an fünf Streiktagen nahezu den kompletten Betrieb lahm gelegt. Mehr als 1.200 Starts und Landungen mussten ausfallen. Am Donnerstag hatte die Gewerkschaft schließlich neue Verhandlungen mit Fraport begonnen.
ver.di warnt vor ungleichen Tarifbedingungen
Die GdF fordert erhebliche Einkommenserhöhungen, höhere Zulagen und geringere Arbeitszeiten und hatte mit einem erneuten Streik gedroht, sollten sich nicht schnell Annäherungen ergeben. Laut Fraport laufen die Forderungen für einzelne Beschäftigte auf bis zu 70 Prozent höhere Entgelte hinaus.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte zuvor vor einem überhöhten Abschluss in dem Konflikt gewarnt. Sollte sich der Flughafenbetreiber mit der GdF auf Basis seines letzten Angebots vor dem Streik auf Einkommenssteigerungen für bestimmte Berufsgruppen einigen, werde ver.di vergleichbare Forderungen stellen. Das kündigte die Gewerkschaft in einem Schreiben an den Fraport-Vorstand an.
"Ver.di wird dann, zur Wiederherstellung der Tarif- und Eingruppierungsgerechtigkeit in der Fraport AG, in vergleichbaren Tätigkeitsfeldern gleiche Einkommenssteigerungen fordern", heißt es in dem Schreiben. "Auch an der Streikbereitschaft der Gewerkschaft ver.di sollten Sie zu keinem Zeitpunkt zweifeln."






""Ver.di wird dann, zur Wiederherstellung der Tarif- und Eingruppierungsgerechtigkeit in der Fraport AG, in vergleichbaren Tätigkeitsfeldern gleiche Einkommenssteigerungen fordern", heißt es in dem Schreiben. "Auch an der Streikbereitschaft der Gewerkschaft ver.di sollten Sie zu keinem Zeitpunkt zweifeln.""
Ach guck mal an. Die Großgewerkschaft wird wach... Konkurenz (egal wie klein) belebt anscheinend das Geschäft.
Wer nicht spätetestens jetzt bemerkt, dass die Manager von Fraport sich übel verzockt haben, als sie den Schlichterspruch nicht angenommen haben, dem ist nicht zu helfen... Hätten siwe ihn nur angenommen - eben heimlich, still und leise.
Das Meinungsmanagement in dem von "vereinzelter egoistischer Forderungen einer von partikularinteressen gesteuerten Kleinstgewerkschaft mit hohem Erpressungspotenzial durch Schlüsselpositionen geführt von wirren kompromissunfähigen Gewerkschaftsführern mit zu hohem Geltungsdrang" die wie damals bei der GDL Rede ist, funktioniert diesmal nicht mehr. Gott sei Dank gibt es ein Gedächtnis jenseits des Internets...
Solidarische Grüße an die GDF, die bereits mehr bewegt hat hat mancher Betonkopf in SPD und Verdi sich vorstellen konnte.
...dass dieser Berufsstand relativ schnell verschwinden wird. Selbst wenn die Mitarbeiter streiken geht ein Großteil des Betriebs weiter. Noch eine Woche, dann wickelt FRAPORT wahrscheinlich 100% ab.
...dass dieser Berufsstand relativ schnell verschwinden wird. Selbst wenn die Mitarbeiter streiken geht ein Großteil des Betriebs weiter. Noch eine Woche, dann wickelt FRAPORT wahrscheinlich 100% ab.
...dass dieser Berufsstand relativ schnell verschwinden wird. Selbst wenn die Mitarbeiter streiken geht ein Großteil des Betriebs weiter. Noch eine Woche, dann wickelt FRAPORT wahrscheinlich 100% ab.
Sie kennen die 80:20-Regel?
"Pareto-Effekt, 80-zu-20-Regel, besagt, dass 80 % der Ergebnisse in 20 % der Gesamtzeit eines Projekts erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen 80 % der Gesamtzeit und verursachen die meiste Arbeit."
"Noch eine Woche, dann wickelt FRAPORT wahrscheinlich 100% ab."
Das will ich mal sehen... ;-)
Sie kennen die 80:20-Regel?
"Pareto-Effekt, 80-zu-20-Regel, besagt, dass 80 % der Ergebnisse in 20 % der Gesamtzeit eines Projekts erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen 80 % der Gesamtzeit und verursachen die meiste Arbeit."
"Noch eine Woche, dann wickelt FRAPORT wahrscheinlich 100% ab."
Das will ich mal sehen... ;-)
Einkommensentwicklung der beiden Herren 2009 - 2010
Mai von 731 T€ auf 971 T€ -> + 33%
Dr. Schulte von 998 T€ auf 1342 T€ + 34%
Das relativiert die Argumentation dann doch erheblich bzw. zeigt wo das Einsparpotential liegt.
Wenn Artikel grundsätzlich mit derartige Zusatzinformationen angereichert würden, würde die Arbeitgeberseite vielleicht weniger dreist argumentieren.
http://www.fraport.de/con...
Dr. Schulte von 998 T€ auf 1324 T€ -> ("nur") + 33%
Details siehe Geschäftsbericht 2010 S.45
Dr. Schulte von 998 T€ auf 1324 T€ -> ("nur") + 33%
Details siehe Geschäftsbericht 2010 S.45
Dr. Schulte von 998 T€ auf 1324 T€ -> ("nur") + 33%
Details siehe Geschäftsbericht 2010 S.45
Sie kennen die 80:20-Regel?
"Pareto-Effekt, 80-zu-20-Regel, besagt, dass 80 % der Ergebnisse in 20 % der Gesamtzeit eines Projekts erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen 80 % der Gesamtzeit und verursachen die meiste Arbeit."
"Noch eine Woche, dann wickelt FRAPORT wahrscheinlich 100% ab."
Das will ich mal sehen... ;-)
Interessant ist doch, dass es während des Streikes hieß, ca. 80% des Betriebes könne trotz Streiks fortgeführt werden. In diesem Artikel heißt es nun aber, vergangene Woche habe der Streik 'an fünf Streiktagen nahezu den kompletten Betrieb lahm gelegt.' Das ist offensichtlich widersprüchlich.
O Tone Verdi..." der Streik isr das wichtigste Mittel im Arbeitskampf usw. usw. " Nachzulesen Verdie Homepage.
Der Steik......
Dieses Recht scheint dann wohl nur für die etablierten Gerwerkschaften zu gelten und nicht für die sogenannten Spartengewerkschaften.Da macht es fast den Anschein dass die Fraport und die Vertretter der Verdi gemeinsamen Sache machen.Was einen nicht verwundern dürfte.Da Hr. Mai ja mal fast was mit der Verdi zu tun gehabt hätte.Dummerweise ging die Wahl zum Vorsitzenden in die Hose.Was dann auch den Wechsel von der Arbeitnehmerseite zur Arbeitgeberseite erklären wurde.( getrettene hunde usw.)
Was dann auch die horrenden Gehaltserhöhungen von gut 100% in 5 Jahren rechtvertigen,da ja genug hintergrundwissen mitgebracht wurde.Was ist das schon wenn man sich das gehalt von 185.000 im jahr 2005 auf 300.000 im jahr 2010 erhöht.Nachzulesen im Geschäftsbericht der Fraport.Wo war den da die Verdi mir dem Einspruch und der Endsolidarisierung ?? Da hätte Verdi mal was von Eingruppierungsgrechtigkeit reden sollen. Tja wo war sie da nur ?? Mir scheint das da Verdi wohl ihre Rolle vergessen hat. aber wer kann das nicht verstehen bei den netten Zahlungen von der Fraport ?? Schnappe nie nach der Hand die dich füttert
werden wir bekommen, wenn die Politik nicht endlich dafür sorgt, dass es für einen Betrieb nur einen Tarifvertrag geben darf. Und ich meine hier wirklich Betrieb und nicht Konzern.
Wer aus seinem Betrieb einen Konzern mit zig Tochter- und Schwestergesellschaften macht, der darf sich dann auch nicht wundern, dass er mit zig Gewerkschaften verhandeln muss und in seinem Konzern zig unterschiedliche Tarifverträge bestehen. Ein vernünftig denkender Mensch hat den Quatsch eines sogenannten Lean-Managements durch das Stückeln von Betrieben noch nie geglaubt. Woher soll den eine Einsparung herkommen, wenn zusätzliche Geschäftsführungen, Personalabrechnungen, Rechtsabteilungen (je Betrieb) geschaffen werden ?
Man könnte auch ohne Zusatzkosten kurze Entscheidungswege erreichen, wenn man Entscheidungsfreiheit und Verantwortung delegiert.
Ansonsten kann ich nur sagen, dass das Management mal selbst in den Spiegel schauen soll. Während in den letzten Jahren die Arbeitnehmer Zurückhaltung übten haben sich Vorstände und leitende Angestellte üppig bedient. Man hatte oft das Gefühl, dass die, durch Personalabbau erreichten Einsparungen, komplett in die Taschen der Bosse umgeleitet wurden. Man erinnere sich, dass bei der Commerzbank das eingesparte Weihnachtsgeld für die Arbeitnehmer zu 100% auf die Einkünfte der Bosse verteilt wurde.
Was heute passiert ist das Ergebnis der Gier aus den Vorjahren.
Sehr schön, dass Sie nicht nur die "Gier" und die vollständige Ignoranz der Arbeitgeber gegenüber der jahrzehntelang auch von den Arbeitnehmern eingehaltenen Friedenspflicht erwähnen, sondern auch die negativen Folgen der Kleingewerkschafterei. Allerdings hat auch die Rechtsprechung ihren Teil beigetragen, nicht nur die Arbeitgeber.
In den USA scheint dass aber auch zu funktionieren mit den vielen Gewerkschaften, die auch drüber wacht, dass kein Arbeiter was erledigt, wozu er nicht eingestellt ist. Aber bis es funktionierte, gab es meiner Kennnis nach Mord und Totschlag.
Sehr schön, dass Sie nicht nur die "Gier" und die vollständige Ignoranz der Arbeitgeber gegenüber der jahrzehntelang auch von den Arbeitnehmern eingehaltenen Friedenspflicht erwähnen, sondern auch die negativen Folgen der Kleingewerkschafterei. Allerdings hat auch die Rechtsprechung ihren Teil beigetragen, nicht nur die Arbeitgeber.
In den USA scheint dass aber auch zu funktionieren mit den vielen Gewerkschaften, die auch drüber wacht, dass kein Arbeiter was erledigt, wozu er nicht eingestellt ist. Aber bis es funktionierte, gab es meiner Kennnis nach Mord und Totschlag.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren