Deutsche BankAckermann verdient 6,3 Millionen Euro

Die Deutsche Bank hat ihren Geschäftsbericht für 2011 vorgelegt. Die Zahl der Aktionäre ist gestiegen, die Gehälter der Manager sanken leicht.

Die Deutsche Bank hat am Dienstag in Frankfurt am Main ihren Geschäftsbericht sowie ihren Konzernvergütungsbericht für 2011 veröffentlicht. Die Großbank hat erneut ein erfolgreiches Jahr hinter sich – was sich in den Gehältern an der Spitze widerspiegelt. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann verdient rund 6,3 Millionen Euro und ist damit Spitzenverdiener im Dax. Insgesamt erhielten die sieben Mitglieder des Vorstands im vergangenen Jahr Bezüge von rund 26,4 Millionen Euro.

Ackermanns Nachfolger Anshu Jain verdiente 2011 5,8 Millionen Euro. Im Jahr zuvor hatte der Investment-Banker knapp 7,6 Millionen bekommen und damit mehr als Konzernchef Ackermann. 2011 aber musste die von ihm geleitete Investmentbank-Sparte 2011 einen herben Gewinneinbruch hinnehmen.

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Deutschland-Chef Fitschen erhielt 2011 knapp 2,9 Millionen Euro. 2010 waren es fast drei Millionen Euro gewesen. Die Höhe von Ackermanns Bezügen blieben hingegen auf Vorjahresniveau. In früheren Jahren war Ackermann allerdings auch schon auf mehr als das Doppelte des Gehaltes von 2011 gekommen.

Mehr Aktionäre als 2010

2011 stieg die Zahl der Aktionäre. Laut Jahresbericht betrug diese zum Jahresschluss 660.389 nach 640.623 im Jahr 2010. 52 Prozent der Aktien werden von Aktionären aus Deutschland gehalten. 2010 waren es 47 Prozent.

Ackermann scheidet Ende Mai nach rund zehn Jahren aus dem Amt. Die Deutsche Bank soll künftig von einer Doppelspitze geleitet werden. Bestehen soll diese aus dem derzeitigen Chef des Investmentbankings, dem aus Indien stammenden Anshu Jain, und dem Deutschland-Chef Jürgen Fitschen.

 
Leserkommentare
    • Tojoe
    • 20.03.2012 um 10:30 Uhr

    ich mache mir ernsthaft Sorgen, gehts Dir gut? Die polnische Putzfrau noch finanzierbar? Wie siehts mit der Inspektion für den Adolf Benz aus? Der Gärtner noch da? Kannst Du Dir noch das Geschmeide für Deine Gespielin leisten? Oder ist es nun Catrop Rauxel statt St Moritz, Aldi statt Käfer, und Air Berlin statt Emirates first? Au, au, au, das sieht aber gar nicht gut aus! Frage doch einfach mal die DB nach nem Kredit!Schaffst du schon!

    5 Leserempfehlungen
    • LaoLu
    • 20.03.2012 um 10:42 Uhr

    Herr Ackermann hat 6,3 Mio bekommen - verdient hat er das mit Sicherheit nicht!

    12 Leserempfehlungen
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    mein erster Gedanke, als ich den Artikel gelesen habe. Das gleiche gilt im Übrigen auch für die Manager, die sich Millionen genehmigen.

    mein erster Gedanke, als ich den Artikel gelesen habe. Das gleiche gilt im Übrigen auch für die Manager, die sich Millionen genehmigen.

  1. Weil sich doch
    "Leistung"
    wieder lohnen soll.
    ...

    4 Leserempfehlungen
  2. Ob er das verdient hat, was er bekommen hat?

    Naja, er leitet eine Bank mit internationalen Verflechtungen und großen Engagement in allem was dazu beizutragen vermag, die kapitalistischen Reichen immer noch reicher zu machen, während im Gegenzug die Armen weltweit, en passant, ständig ärmer und werden müssen.

    Außerdem zieht er im Auftrag der Geldaristokratie die Fäden, auch die politischen in Berlin an denen Merkel & Co. aufgehängt sind. Dies macht er offenkundig sehr erfolgreich zum seiner Brötchen- und Boni-Geber, denn bis dato können die Banken und anderen Spekulanten, von politischen Ambitionen weitestgehendend unbeleckt, munter drauf los ihren Machenschaften frönen und Kohle raffen was das Zeug hält; gerne auch auf Kosten von ganzen Staaten, Völkern, Bürgern und Steuerzahlern!

    Eigentlich recht erstaunlich, dass er dafür, für diese zig-Milliarden-Leistung für die Taschen und Truhen der Reichen und Superreichen, mit nur 6,3 Mio. Euro nach Hause geschickt wird....

    8 Leserempfehlungen
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    Allein beim Wort Nahrungsmittelspekulation wird mir ganz schlecht, und das ist ja leider nur einer von vielen Punkten, in denen die Deutsche Bank ihre wurstigen Finger im Spiel hat.

    Allein beim Wort Nahrungsmittelspekulation wird mir ganz schlecht, und das ist ja leider nur einer von vielen Punkten, in denen die Deutsche Bank ihre wurstigen Finger im Spiel hat.

  3. mein erster Gedanke, als ich den Artikel gelesen habe. Das gleiche gilt im Übrigen auch für die Manager, die sich Millionen genehmigen.

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  4. Allein beim Wort Nahrungsmittelspekulation wird mir ganz schlecht, und das ist ja leider nur einer von vielen Punkten, in denen die Deutsche Bank ihre wurstigen Finger im Spiel hat.

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  5. 7. unsere

    grossfamilie hat sich komplett von db, postbank, noris usw zur gls verabschiedet.

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  6. Herr Ackermann hat seinen Preis den soll er ruhig bekommen das tut mir nicht weh.Genauso aber soll auch jeder Arbeitslose ein bedingungsloses Grundeinkommen bekommen !

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
  • Kommentare 21
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  • Schlagworte Euro | Josef Ackermann | Bank | Anshu Jain | Dax | Deutsche Bank
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