Bayer gerät zunehmend unter Druck
In den USA gerät Bayer wegen der Klagen nun zunehmend unter Druck. Die Verfahren sind derzeit offiziell ausgesetzt, die Mediation, die der Richter Ende 2011 angeordnet hatte, läuft aber nur noch bis zum 30. April. Mit 170 Klägern hat Bayer nach eigenen Angaben bereits einen Vergleich in unbekannter Höhe geschlossen – ohne Anerkennung einer Haftung. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf Insider jüngst, dass der Konzern sich mit 500 Klägern auf eine Summe von mindestens 110 Millionen Dollar geeinigt habe – pro Fall wären das 220.000 Dollar. "Neben einem Schmerzensgeld steht den Klägern auch ein materieller Schadenersatz zu, wegen Verdienstausfällen, Haushaltsführungsschäden, Fahrt- oder Beerdigungskosten", sagte Tobias Kiwitt, Rechtsanwalt in der Kanzlei Ciper & Coll.
Bayer bestätigte die Zahlen nicht, einige Analysten reagierten aber alarmiert. Die bisherige Schätzung der Belastung des Konzerns sei zu niedrig, schrieben Experten der Investmentbank JP Morgan. Sie schätzten die Gesamtkosten zur Beilegung aller 11.300 Fälle damit auf über zwei Milliarden Euro. Bayer teilte dazu mit, dass der Konzern "von Fall zu Fall"weiter "die Möglichkeit eines Vergleichs einzelner Rechtsstreitigkeiten in den USA in Betracht ziehen" werde. Mit zusätzlichen Verfahren sei zu rechnen. Der Konzern sei in "industrieüblichem Umfang gegen Produkthaftungsrisiken versichert". Abhängig vom weiteren Verlauf der Yasmin- und Yaz-Klagen sei es allerdings möglich, dass der bestehende Versicherungsschutz nicht ausreichen könnte, um sämtliche Verteidigungskosten und etwaige Schadenersatzleistungen vollständig abzudecken, hieß bei Bayer in Berlin.
Die Chancen der Kläger könnten zudem durch die jüngste Verschärfung der Warnhinweise für die drospirenonhaltigen Pillen in den USA gestiegen sein. Vor etwa zwei Wochen passte Bayer den Beipackzettel auf Drängen der US-Gesundheitsbehörde FDA an, nun wird davor gewarnt, dass das Thromboserisiko bei diesen Pillen im Vergleich zu anderen Verhütungsmitteln höher sein könnte. In der EU waren die Warnhinweise für Yaz, Yasminelle und Yasmin, die seit 2001 auf dem Markt sind, schon im vergangenen Jahr verschärft worden.
Wann die Verfahren in den USA wieder aufgenommen werden, ist offen. Auch Felicitas Rohrer wartet auf ihren Prozess. Sie hatte versucht, sich mit Bayer außergerichtlich zu einigen, war damit aber gescheitert. "Ich will Gerechtigkeit", sagt sie, "und dass Bayer Verantwortung für seine Produkte übernimmt." Zwei Mal hat sie bereits auf der Hauptversammlung des Konzerns gesprochen, dieses Mal, am Freitag, wird nur ihr Anwalt auftreten. Rohrer will sich auf ihren Neuanfang konzentrieren, gerade macht sie eine Ausbildung zur Journalistin. "Noch mal auf der Hauptversammlung zu sprechen, dafür fehlt mir gerade die Kraft", sagt sie.
Erschienen im Tagesspiegel




Nur der Profit zählt, egal wie. Natürlich ist es in Deutschland für solche Konzerne am besten, weil sie keine Schadenforderungen zu befürchten haben.
Die Geschichte des Bayer-Konzerns reicht von der Erfindung und aggressiven Vermarktung des Heroins bis zur besonders erfolgreichen Zusammenarbeit mit Hitler. Auch heute geschehen unzählige Verstöße gegen Umweltschutz und Menschenrechte. Gut, dass es in den USA noch scheinbar eine unabhängigere Justiz gibt, die nicht auf die Parteien hört.
"Der Bayer-Konzern ist nicht besonders böse oder gut oder kriminell, sondern steht hier einfach exemplarisch für alle anderen Großkonzerne, der Ordnung des Kapitals, für Ausbeutung, für Kriege und für andere lohnende Verbrechen!
http://www.kalle-der-rote...
"Beeindruckend, wenn der Autor schildert, wie er sogar Mitarbeiter des Bayer-Konzerns für fingierte Geschäfte mit Rohstoffen aus Afrika interessieren konnte, deren krimineller Hintergrund förmlich zu riechen war."
http://unsdiewelt.com/buch/
Der im Artikel beschriebene Skandal gleicht in seiner Geschichte dem Contergan-, Duogynon-, Anti-D- und dem Blut/AIDS-Skandal.
Der größte Skandal bleibt, dass die Pharmakonzerne die Verantwortung für ihre die Gesundheit schädigenden Produkte verweigern.
Aus diesem Grund haben sich die Opfer diverser Skandale in Deutschland zusammengeschlossen.
Mehr dazu unter:
http://robinblood.org/?p=478
Um gesund durchs Leben zu kommen sollte man so lange wie möglich vermeiden, Produkte der großen Pharmafirmen über längere Zeit einzunehmen. Ich nehme schon lange keine Pille oder andere Hormone mehr. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso so viele junge und auch ältere Frauen bei diesem groß angelegten Massentes mitmachen.
Genau wie bei allen anderen Medikamenten geht es nur um's Geld.
Schade, denn auf diese Weise werden natürliche Heilmittel nicht besser erforscht und man ist auf Selbstversuche mit Nahrungsergänzungsmitteln angewiesen.
Ich habe in der Pubertät angefangen die Pille zu nehmen und nach 4 Wochen den ersten und einzigen Migräneanfall meines Lebens bekommen. In der Packungsbeilage stand, dass man in diesem Fall sofort absetzen solle. Meine Ärztin meinte, nene, nehmen Sie die mal schön weiter, Ihr Körper muss sich ja erst dran gewöhnen.
Ich kenne mehrere Fälle in meinem Freundeskreis , wo die Pille zu mehr als unangenehmen Nebenwirkungen geführt hat und die Ärzte das dann abwiegeln als "kommt von was anderem" oder "nehmen Sie mal weiter/ ne andere". Wenn diese Verantwortungslosigkeit auf ärztlicher Seite dann noch mit einem Präparat zusammenfällt, dass erhöhte Risiken als die ohnehin gängigen birgt, dann wundert es mich eher, dass solche Fälle nicht viel öfter auftreten.
Alle Medikamente sind schlecht, man sollte am besten gar keine nehmen? Sagen Sie das mal einem Diabetiker, der auf Insulin angewiesen ist. Oder einem HIV-Patienten, der mit seiner Antiretroviralen Therapie ein um Jahrzehnte längeres Leben hat als früher. Oder einem Parkinson-Patienten, der mit Medikamenten seine Krankheit halbwegs kontrollieren kann. Oder einem Asthmatiker, der ohne Medikamente im Anfall erstickt.
Nur weil hier wieder mal ein Skandal aufgedeckt wird (die pro-thrombotische Wirkung von Hormonpräparaten ist übrigens schon länger bekannt und wirklich nichts neues), muss man nicht gleich hysterisch werden und in einem Anfall von irrationalem Skeptizismus dogmatisch alle Medikamente ablehnen.
Ich habe in der Pubertät angefangen die Pille zu nehmen und nach 4 Wochen den ersten und einzigen Migräneanfall meines Lebens bekommen. In der Packungsbeilage stand, dass man in diesem Fall sofort absetzen solle. Meine Ärztin meinte, nene, nehmen Sie die mal schön weiter, Ihr Körper muss sich ja erst dran gewöhnen.
Ich kenne mehrere Fälle in meinem Freundeskreis , wo die Pille zu mehr als unangenehmen Nebenwirkungen geführt hat und die Ärzte das dann abwiegeln als "kommt von was anderem" oder "nehmen Sie mal weiter/ ne andere". Wenn diese Verantwortungslosigkeit auf ärztlicher Seite dann noch mit einem Präparat zusammenfällt, dass erhöhte Risiken als die ohnehin gängigen birgt, dann wundert es mich eher, dass solche Fälle nicht viel öfter auftreten.
Alle Medikamente sind schlecht, man sollte am besten gar keine nehmen? Sagen Sie das mal einem Diabetiker, der auf Insulin angewiesen ist. Oder einem HIV-Patienten, der mit seiner Antiretroviralen Therapie ein um Jahrzehnte längeres Leben hat als früher. Oder einem Parkinson-Patienten, der mit Medikamenten seine Krankheit halbwegs kontrollieren kann. Oder einem Asthmatiker, der ohne Medikamente im Anfall erstickt.
Nur weil hier wieder mal ein Skandal aufgedeckt wird (die pro-thrombotische Wirkung von Hormonpräparaten ist übrigens schon länger bekannt und wirklich nichts neues), muss man nicht gleich hysterisch werden und in einem Anfall von irrationalem Skeptizismus dogmatisch alle Medikamente ablehnen.
Ich habe in der Pubertät angefangen die Pille zu nehmen und nach 4 Wochen den ersten und einzigen Migräneanfall meines Lebens bekommen. In der Packungsbeilage stand, dass man in diesem Fall sofort absetzen solle. Meine Ärztin meinte, nene, nehmen Sie die mal schön weiter, Ihr Körper muss sich ja erst dran gewöhnen.
Ich kenne mehrere Fälle in meinem Freundeskreis , wo die Pille zu mehr als unangenehmen Nebenwirkungen geführt hat und die Ärzte das dann abwiegeln als "kommt von was anderem" oder "nehmen Sie mal weiter/ ne andere". Wenn diese Verantwortungslosigkeit auf ärztlicher Seite dann noch mit einem Präparat zusammenfällt, dass erhöhte Risiken als die ohnehin gängigen birgt, dann wundert es mich eher, dass solche Fälle nicht viel öfter auftreten.
Alle Medikamente sind schlecht, man sollte am besten gar keine nehmen? Sagen Sie das mal einem Diabetiker, der auf Insulin angewiesen ist. Oder einem HIV-Patienten, der mit seiner Antiretroviralen Therapie ein um Jahrzehnte längeres Leben hat als früher. Oder einem Parkinson-Patienten, der mit Medikamenten seine Krankheit halbwegs kontrollieren kann. Oder einem Asthmatiker, der ohne Medikamente im Anfall erstickt.
Nur weil hier wieder mal ein Skandal aufgedeckt wird (die pro-thrombotische Wirkung von Hormonpräparaten ist übrigens schon länger bekannt und wirklich nichts neues), muss man nicht gleich hysterisch werden und in einem Anfall von irrationalem Skeptizismus dogmatisch alle Medikamente ablehnen.
"So wenig wie möglich, so viel wie nötig" ist noch keine Totalabsage an die "Pillenmedizin". Ich nehme seit etwa 2 Jahren eine Medikamentenkombination, deren Wirkung meine Lebensqualität deutlich gehoben hat. Und wer mal befürchten mußte, daß Schmerzen chronisch und nicht therapierbar sein könnten, wird wissen, welchen Segen ein zuverlässig wirkendes Schmerzmittel darstellt! Die erwähnten Therapien gegen Asthma, HIV, Diabetes und Parkinson gehören ebenfalls zu dem, was man der Schulmedizin hoch anrechnen muß - und auch viele Mittel gegen Parasiten, nicht nur bei Menschen.
Dennoch bin ich im Prinzip weiterhin der Ansicht, daß man sich zunächst damit zurückhalten sollte, sich mit Medikamenten zu "dopen". Leider ist die Alternative heute allerdings zunehmend unrealistisch: Ein, zwei Wochen Bettruhe, etwas mehr Wert auf bestimmte Nahrungsmittel legen, zwischendurch ein ruhiger Spaziergang, sich mal entspannen... wer soll sich das denn noch leisten können? Wer das zu seiner "Standard-Therapie" gegen kleinere Wehwehchen und nicht lebensbedrohliche Krankheiten macht, wo es im Grunde reichen würde (sic!), ist entweder schon bei Hartz4 oder wird es dann bald sein. Alle anderen müssen an die Arbeit zurück, da heißt es, schlucken und zum Dienst antreten.
MGv Oyamat
"So wenig wie möglich, so viel wie nötig" ist noch keine Totalabsage an die "Pillenmedizin". Ich nehme seit etwa 2 Jahren eine Medikamentenkombination, deren Wirkung meine Lebensqualität deutlich gehoben hat. Und wer mal befürchten mußte, daß Schmerzen chronisch und nicht therapierbar sein könnten, wird wissen, welchen Segen ein zuverlässig wirkendes Schmerzmittel darstellt! Die erwähnten Therapien gegen Asthma, HIV, Diabetes und Parkinson gehören ebenfalls zu dem, was man der Schulmedizin hoch anrechnen muß - und auch viele Mittel gegen Parasiten, nicht nur bei Menschen.
Dennoch bin ich im Prinzip weiterhin der Ansicht, daß man sich zunächst damit zurückhalten sollte, sich mit Medikamenten zu "dopen". Leider ist die Alternative heute allerdings zunehmend unrealistisch: Ein, zwei Wochen Bettruhe, etwas mehr Wert auf bestimmte Nahrungsmittel legen, zwischendurch ein ruhiger Spaziergang, sich mal entspannen... wer soll sich das denn noch leisten können? Wer das zu seiner "Standard-Therapie" gegen kleinere Wehwehchen und nicht lebensbedrohliche Krankheiten macht, wo es im Grunde reichen würde (sic!), ist entweder schon bei Hartz4 oder wird es dann bald sein. Alle anderen müssen an die Arbeit zurück, da heißt es, schlucken und zum Dienst antreten.
MGv Oyamat
"So wenig wie möglich, so viel wie nötig" ist noch keine Totalabsage an die "Pillenmedizin". Ich nehme seit etwa 2 Jahren eine Medikamentenkombination, deren Wirkung meine Lebensqualität deutlich gehoben hat. Und wer mal befürchten mußte, daß Schmerzen chronisch und nicht therapierbar sein könnten, wird wissen, welchen Segen ein zuverlässig wirkendes Schmerzmittel darstellt! Die erwähnten Therapien gegen Asthma, HIV, Diabetes und Parkinson gehören ebenfalls zu dem, was man der Schulmedizin hoch anrechnen muß - und auch viele Mittel gegen Parasiten, nicht nur bei Menschen.
Dennoch bin ich im Prinzip weiterhin der Ansicht, daß man sich zunächst damit zurückhalten sollte, sich mit Medikamenten zu "dopen". Leider ist die Alternative heute allerdings zunehmend unrealistisch: Ein, zwei Wochen Bettruhe, etwas mehr Wert auf bestimmte Nahrungsmittel legen, zwischendurch ein ruhiger Spaziergang, sich mal entspannen... wer soll sich das denn noch leisten können? Wer das zu seiner "Standard-Therapie" gegen kleinere Wehwehchen und nicht lebensbedrohliche Krankheiten macht, wo es im Grunde reichen würde (sic!), ist entweder schon bei Hartz4 oder wird es dann bald sein. Alle anderen müssen an die Arbeit zurück, da heißt es, schlucken und zum Dienst antreten.
MGv Oyamat
war in einer Hinsicht zumindest humaner. Es gab die Drogen umsonst - und diese waren vermutlich rein und damit wie reines Heroin oder Kokain mit wenig Nebenwirkungen. Dass überhaupt das Ziel "Glücksgefühl" als Ziel ernst genommen wurde.
Der Ersatz aus Werbebildern ist nur noch Simulation, das ist wohl auch billiger. So zahlen die Leute für Drogen viel Geld, da kann man mehr abkassieren. Jedes Ding ist eine Droge sagte Paracelsus, nur die Dosis entscheidet, ob es ein Heil- oder Suchtmittel ist.
Für starke Medikamente, also Drogen, zahlen die Krankenkassen, aber nicht für die sanften Mittel z. B. aus der Natur.[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/ag
war in einer Hinsicht zumindest humaner. Es gab die Drogen umsonst - und diese waren vermutlich rein und damit wie reines Heroin oder Kokain mit wenig Nebenwirkungen. Dass überhaupt das Ziel "Glücksgefühl" als Ziel ernst genommen wurde.
Der Ersatz aus Werbebildern ist nur noch Simulation, das ist wohl auch billiger. So zahlen die Leute für Drogen viel Geld, da kann man mehr abkassieren. Jedes Ding ist eine Droge sagte Paracelsus, nur die Dosis entscheidet, ob es ein Heil- oder Suchtmittel ist.
Für starke Medikamente, also Drogen, zahlen die Krankenkassen, aber nicht für die sanften Mittel z. B. aus der Natur.[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/ag
Jede Pillensorte bekommt eine eigene Firma.
war in einer Hinsicht zumindest humaner. Es gab die Drogen umsonst - und diese waren vermutlich rein und damit wie reines Heroin oder Kokain mit wenig Nebenwirkungen. Dass überhaupt das Ziel "Glücksgefühl" als Ziel ernst genommen wurde.
Der Ersatz aus Werbebildern ist nur noch Simulation, das ist wohl auch billiger. So zahlen die Leute für Drogen viel Geld, da kann man mehr abkassieren. Jedes Ding ist eine Droge sagte Paracelsus, nur die Dosis entscheidet, ob es ein Heil- oder Suchtmittel ist.
Für starke Medikamente, also Drogen, zahlen die Krankenkassen, aber nicht für die sanften Mittel z. B. aus der Natur.[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/ag
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