Opel-Krise: Rüsselsheim verliert die Astra-Produktion
Der Autokonzern Opel verlagert die Produktion seines wichtigsten Modells nach Polen und Großbritannien. Gewerkschafter fürchten nun das Aus für das Werk in Bochum.
Das Opel-Stammwerk Rüsselsheim verliert die Produktion des Modells Astra. Das mit Abstand wichtigste Modell des Autoherstellers soll ab 2015 nur noch im britischen Ellesmere Port und in Gliwice (Polen) gefertigt werden, teilte Opel mit.
Die Verlagerung wurde möglich, weil kurz zuvor die Arbeiter im britischen Werk Ellesmere Port offenbar dem Sparplan des Managements zustimmten.
"Es ist diesen Morgen bestätigt worden, dass die Arbeitnehmer abgestimmt haben und dass sie bereit sind, die harten aber flexiblen Arbeitskonditionen zu akzeptieren", sagte der britische Wirtschaftsminister Vince Cable dem britischen Hörfunk BBC. Voraussetzung für den Bau des Astra in Ellesmere Port war, dass die dortigen Arbeitnehmer einem Sparpaket zustimmen, das einem Gewerkschafter zufolge Lohnkürzungen, mehr Zeitarbeiter und weitere Auslagerungen vorsieht.
Die Zustimmung der Arbeitnehmer sichert 2.100 Arbeitsplätze in dem Werk und wird der britischen Regierung helfen, die in Meinungsumfragen unter Druck steht und mit den Folgen einer Rezession kämpft. Weil die Fabrik der Opel-Schwestermarke Vauxhall vom Zwei- auf den Dreischicht-Betrieb umstellen würde, könnten zudem Hunderte neue Jobs geschaffen werden.
In das britische und polnische Werk will Opel insgesamt 300 Millionen Euro investieren.
Gewerkschafter fürchten Schließung des Bochum-Werks
Was aus den deutschen Standorten wird, ist noch nicht klar. General Motors teilte mit, es bleibe auch das Ziel Rüsselsheim als modernstes Werk von Opel/Vauxhall in Europa voll auszulasten. Wie das konkret gehen soll, soll in Gesprächen zwischen Management und Betriebsrat geklärt werden.
Der Astra-Zuschlag für Großbritannien könnte bedeuten, dass Rüsselsheim als Ausgleich die Produktion des Kompakt-Vans Zafira übernimmt – das könnte das Aus für Bochum bedeuten, befürchten Gewerkschafter.
Anfang des Jahres war noch spekuliert worden, das Werk in Ellesmere Port könnte geschlossen werden.





Scheint jetzt bei den Arbeitgebern besser zu funktionieren als bei den Arbeitnehmern
Die Opel Modelle aus den 90ern und frühen 2000ern sieht man doch noch wie Sand am Meer. Und die neueren Modelle werden auch immer nur per Mundpropaganda von VW-Jüngern zerrissen, obwohl es doch auch grundsolide Autos sind. Von großen Unterschieden der Qualität bei Autos der selben Preisklasse halte ich sowieso nichts, meistens ist das Gemecker von Einzelpersonen mit Einzelfällen ("Bah, mein Peugot brauchte 10 Reparaturen letztes Jahr, alle Peugots sind mist." zum Beispiel). Die Pannenstatistiken sehen in jedem Land anders aus und immer kommen die eigenen Hersteller gut weg:
In den USA z.B gelten Audi, BMW und Mercedes als sehr anfällig, während diese Firmen hier in jeder Pannenstatistik Bestnoten abgreifen.
Ich finde es schade, dass Opel immer mehr in die Versenkung abrutscht. Konkurrenz belebt das Geschäft und gerade im niedrigen-mittleren Preissegment haben deutsche Firmen im Moment gar nichts zu bieten. VW hat ja mittlerweile mit "Volks"wagen nichts mehr zu tun.
und nicht gut ausgelastete Werke. WIe in der PV-Branche gibt es eine Überkapazität.
Zit: Die Opel Modelle aus den 90ern und frühen 2000ern sieht man doch noch wie Sand am Meer,...".
Warum wohl. Die hängen daran und wissen, dass die sich einen neuen Wagen nicht leisten können. Rot-Grün wurde gewahlt, die Nachfolgepartei wurde auch gewählt und die CDU FDP wurde gewählt. Keiner hat was getan, um die Kaufkraft in diesem Segment zuvermehren. In China und anderswo darf Opel nicht verkaufen, und das ist der deutschen Regierung auch egal.
Also müssen der quadratisch parktisch gute Astra (Renault machts marketingmässigg besser) und der für die Nachfrager fast schon stylistisch zu gelungene Insignia eben auf Halde bleiben. Und ein beliebter Laster wie der Omega ist auch nicht in Sicht.
und dennoch zerlegt diese Fa. sich selbst.
Während andere OEMs rechtzeitig auf den BRIC-Zug aufgesprungen sind, bleibt Opel/Vauxhall unter GM-Führung mehr oder weniger eine nur in Europa existierende Marke. Faktisch ist deshalb nur eine Frage der Zeit, wie lange noch, vor allem wenn sich die Euro-Krise weiter verschärfen sollte.
Schade um Opel!
"Die Pannenstatistiken sehen in jedem Land anders aus und immer kommen die eigenen Hersteller gut weg:
In den USA z.B gelten Audi, BMW und Mercedes als sehr anfällig, während diese Firmen hier in jeder Pannenstatistik Bestnoten abgreifen."
Sie haben offensichtlich nicht viel Ahnung vom amerikanischen Automarkt. Unabhaengige Statistiken zeigen seit ueber 20 Jahren dass die 'eigenen Hersteller' (das waeren hauptsaechlich die Marken von GM, Ford, Chrysler) ziemlich mies sind. Hat sich etwas gebessert in den letzten Jahren aber die amerikanischen Auto sind immer noch weit abgeschlagen.
Die guten Autos sind die Japaner, hauptsaechlich Subaru, Honda, Toyota. Deutsche Marken haben ein gewisses Cachet (mit dem die Hersteller kraeftig wuchern, z.B. mit Hinweisen auf die Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbeschraenkung) aber in der Pannenstatistik sind sie ziemlich unten. Interessanterweise Mercedes weit unter VW.
Oh, und falls Sie die Unabhaengigkeit anzweifeln moechten: Ich beziehe mich auf die Consumer's Union welches eine gemeinnuetzige Stiftung ist die keinerlei Industriekontakte hat. Z.B. keine Anzeigen irgendwelcher Art akzeptiert und es auch nicht erlaubt, dass Firmen mit den Testergebnissen werben. Bitte vergleichen Sie CU nicht mit der deutschen Auto-Jubel Presse oder Auto-Jubel Vereinen wie ADAC.
und nicht gut ausgelastete Werke. WIe in der PV-Branche gibt es eine Überkapazität.
Zit: Die Opel Modelle aus den 90ern und frühen 2000ern sieht man doch noch wie Sand am Meer,...".
Warum wohl. Die hängen daran und wissen, dass die sich einen neuen Wagen nicht leisten können. Rot-Grün wurde gewahlt, die Nachfolgepartei wurde auch gewählt und die CDU FDP wurde gewählt. Keiner hat was getan, um die Kaufkraft in diesem Segment zuvermehren. In China und anderswo darf Opel nicht verkaufen, und das ist der deutschen Regierung auch egal.
Also müssen der quadratisch parktisch gute Astra (Renault machts marketingmässigg besser) und der für die Nachfrager fast schon stylistisch zu gelungene Insignia eben auf Halde bleiben. Und ein beliebter Laster wie der Omega ist auch nicht in Sicht.
und dennoch zerlegt diese Fa. sich selbst.
Während andere OEMs rechtzeitig auf den BRIC-Zug aufgesprungen sind, bleibt Opel/Vauxhall unter GM-Führung mehr oder weniger eine nur in Europa existierende Marke. Faktisch ist deshalb nur eine Frage der Zeit, wie lange noch, vor allem wenn sich die Euro-Krise weiter verschärfen sollte.
Schade um Opel!
"Die Pannenstatistiken sehen in jedem Land anders aus und immer kommen die eigenen Hersteller gut weg:
In den USA z.B gelten Audi, BMW und Mercedes als sehr anfällig, während diese Firmen hier in jeder Pannenstatistik Bestnoten abgreifen."
Sie haben offensichtlich nicht viel Ahnung vom amerikanischen Automarkt. Unabhaengige Statistiken zeigen seit ueber 20 Jahren dass die 'eigenen Hersteller' (das waeren hauptsaechlich die Marken von GM, Ford, Chrysler) ziemlich mies sind. Hat sich etwas gebessert in den letzten Jahren aber die amerikanischen Auto sind immer noch weit abgeschlagen.
Die guten Autos sind die Japaner, hauptsaechlich Subaru, Honda, Toyota. Deutsche Marken haben ein gewisses Cachet (mit dem die Hersteller kraeftig wuchern, z.B. mit Hinweisen auf die Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbeschraenkung) aber in der Pannenstatistik sind sie ziemlich unten. Interessanterweise Mercedes weit unter VW.
Oh, und falls Sie die Unabhaengigkeit anzweifeln moechten: Ich beziehe mich auf die Consumer's Union welches eine gemeinnuetzige Stiftung ist die keinerlei Industriekontakte hat. Z.B. keine Anzeigen irgendwelcher Art akzeptiert und es auch nicht erlaubt, dass Firmen mit den Testergebnissen werben. Bitte vergleichen Sie CU nicht mit der deutschen Auto-Jubel Presse oder Auto-Jubel Vereinen wie ADAC.
und nicht gut ausgelastete Werke. WIe in der PV-Branche gibt es eine Überkapazität.
Entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich. Danke. Die Redaktion/kvk
Zit: Die Opel Modelle aus den 90ern und frühen 2000ern sieht man doch noch wie Sand am Meer,...".
Warum wohl. Die hängen daran und wissen, dass die sich einen neuen Wagen nicht leisten können. Rot-Grün wurde gewahlt, die Nachfolgepartei wurde auch gewählt und die CDU FDP wurde gewählt. Keiner hat was getan, um die Kaufkraft in diesem Segment zuvermehren. In China und anderswo darf Opel nicht verkaufen, und das ist der deutschen Regierung auch egal.
Also müssen der quadratisch parktisch gute Astra (Renault machts marketingmässigg besser) und der für die Nachfrager fast schon stylistisch zu gelungene Insignia eben auf Halde bleiben. Und ein beliebter Laster wie der Omega ist auch nicht in Sicht.
Und wenn dann eine, deren Herz an NRW hängt, einen Audi mit 500 PS fährt, ist das sicher keine Werbung fürs Opel Segment.
Bitte äußern Sie sich sachlich. Danke. Die Redaktion/kvk
und dennoch zerlegt diese Fa. sich selbst.
Während andere OEMs rechtzeitig auf den BRIC-Zug aufgesprungen sind, bleibt Opel/Vauxhall unter GM-Führung mehr oder weniger eine nur in Europa existierende Marke. Faktisch ist deshalb nur eine Frage der Zeit, wie lange noch, vor allem wenn sich die Euro-Krise weiter verschärfen sollte.
Schade um Opel!
Es mag ein Einzelfall sein, aber mein Opa hat gerade seinen 3 Jahre alten Opel Astra mit 14.000km in die Werkstatt geben müssen weil die Stabis vorn komplett hinüber waren.
Mein Opa ist nicht fürs rasen auf unwegsamen Straßen bekannt, er fährt immer die gleiche aalglatte Straße im gemächlichen Tempo.
Kostenpunkt 150€, nicht einmal Kulanz.
Es mag ein Einzelfall sein, aber mein Opa hat gerade seinen 3 Jahre alten Opel Astra mit 14.000km in die Werkstatt geben müssen weil die Stabis vorn komplett hinüber waren.
Mein Opa ist nicht fürs rasen auf unwegsamen Straßen bekannt, er fährt immer die gleiche aalglatte Straße im gemächlichen Tempo.
Kostenpunkt 150€, nicht einmal Kulanz.
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