InsolvenzBei Schlecker gibt es nur noch Verlierer

Gläubiger, Mitarbeiter, Arbeitsvermittler: Schlecker wird zerschlagen und alle verlieren. Nun richtet sich die Wut gegen Insolvenzverwalter Geiwitz. von 

Eine Schlecker-Filiale in Berlin

Eine Schlecker-Filiale in Berlin  |  © Fabrizio Bensch/Reuters

Das war es also. Die Schlecker-Pleite ist endgültig, die Rettung blieb aus. 10.000 Verkäuferinnen hat das Unternehmen bereits Anfang April gekündigt , nun folgen weitere 14.300. Womöglich werden einige hundert Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz retten können, wenn der ein oder andere Markt von einem Wettbewerber übernommen wird. Viele Filetstücke der einstmals stolzen Drogeriekette gibt es aber nicht.

Der Firmengründer Anton Schlecker sei zu langsam, zu stolz, zu hartherzig gewesen, um das Unternehmen zu erhalten. Das war der Vorwurf der vergangenen Monate . Nun muss auch der Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz nach vier Monaten sein Scheitern eingestehen. Übrig bleiben nur Verlierer. Hierzu zählen die Beschäftigten , die nun noch im laufenden Monat die Kündigung zu erwarten haben. Aber auch die Unternehmen, die als vermeintliche Heilsbringer in letzter Minute Schlagzeilen machten und am Ende als Schnäppchenjäger dastehen, die versuchten, den herrschenden Druck für ein schnelles Geschäft zu nutzen: Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen und der Finanzinvestor Cerberus. Letzterer wurde dadurch bekannt, als er 2007 Daimler die Mehrheit am US-Autobauer Chrysler abkaufte.

Kein Unternehmenskonzept zu erkennen

Gerade einmal 100 bis 150 Millionen Euro habe das Berggruen-Angebot für die Schlecker-Reste einschließlich der Warenbestände und Immobilien betragen, sickerte vergangene Woche aus Gläubigerkreisen durch. Das war nach einer Sitzung in Ehingen, bei der das Aus schon einmal erwogen und dann doch noch einmal aufgeschoben wurde. Von einem Unternehmenskonzept sei überhaupt nichts erkennbar gewesen, hieß es schon damals.

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Auch die Gläubiger zählen zu den Verlierern. Allen voran der Kreditversicherer Euler Hermes, der Lieferungen an Schlecker im Wert von 300 Millionen Euro abgesichert hat. Die Lieferantengruppe Markant Finanz AG wird im Zuge der anstehenden Ausverkäufe ebenfalls hohe Werte abschreiben müssen.

Der dritte Großgläubiger, der nun Verluste hinnehmen muss, ist die Agentur für Arbeit. In der für den Firmenstammsitz Ehingen zuständigen Agentur in Ulm gab es stets Befürchtungen vor dem Kollaps, der nun eingetreten ist. Im April, als die ersten Schlecker-Frauen vor der Agentur Schlange standen, wurde noch versichert, es gebe zumindest in Süddeutschland beste Vermittlungschancen. Dass das Zweckoptimismus war, steht heute fest. Die tatsächlichen Vermittlungsquoten sind selbst in den Ballungsräumen erschreckend gering. Frauen, die doch einen neuen Job fanden, berichten von herben Einkommensverlusten.  

Auch der Unmut über den Insolvenzverwalter Geiwitz ist zuletzt gewachsen. Er habe das unausweichliche Ende wider besseres Wissen verschleppt und zu lange falsche Hoffnungen genährt, heißt es in der Belegschaft. Konkret wird Geiwitz vorgeworfen, die hohe Zahl an Kündigungsschutzklagen als wesentliches Hindernis bei der Investorensuche in den Vordergrund gestellt zu haben. Auch dass sich die Gewerkschaft ver.di einem Sanierungstarifvertrag mit einem 15-prozentigen Lohnabschlag verweigerte, bedauerte der Insolvenzverwalter öffentlich. Das hat die Belegschaft geärgert: Geiwitz habe versucht, das Versagen seiner Bemühungen ausgerechnet auf die  gekündigten Frauen abzuwälzen, die sich gegen die Vernichtung ihrer beruflichen Existenz gewehrt hätten, heißt es.

Fehlprognosen

In Gläubigerkreisen wird noch ein anderer Vorwurf geäußert. Geiwitz habe vor Monaten versprochen, alle unrentablen Filialen zu schließen und die Drogeriekette auf diese Weise wirtschaftlich zu machen. Mithilfe eines Gutachtens der Unternehmensberatung McKinsey wurden jene 2200 Filialen identifiziert, die seit der Insolvenz im Januar bundesweit geschlossen wurden. Doch als die vermeintlichen Verlustbringer dichtgemacht hatten, türmten sich die Verluste unvermindert weiter auf – zuletzt um täglich angeblich sechsstellige Beträge.

Hatte Geiwitz auf die falschen Berater gesetzt? Oder war für den ungebremsten Fall ein schleichender Warenboykott der verbliebenen Schlecker-Lieferanten ursächlich? Fast flehentlich hatten Schlecker-Betriebsrätinnen in den vergangenen Wochen dazu aufgerufen, die Regale müssten voll bleiben, wenn eine Rettung gelingen solle. Der Insolvenzverwalter hat sich zu seiner Fehlprognose bis heute nicht geäußert.

Dessen Büro, sagen verbitterte Beschäftigte nicht erst seit heute, sei am Ende vermutlich der einzige Gläubiger, der voll auf seine Kosten kommen werde.

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Leserkommentare
  1. nicht so viele Betroffene sind wie die Mitarbeiter, so mancher "Hausbesitzer" der für seine Rente froh war ein Ladenlokal vermietet zu haben wird sich wohl durch den zukünftigen Leerstand (da zumeist unatraktive Gewerbeflächen betroffen) finanziell in den Ruin jonglieren, wie auch Nebengewerbe die jetzt kaum noch Frequenz haben werden.

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    dass man (für die oft nicht so tollen Läden) hohe Mieten zahlt, allerdings sind Nachmieter sicher knapp.
    Aber die Gehälter sollten ja auch schlecht sein (sagte man) und jetzt bekommen die Verkäuferinnen bei anderen Arbeitgebern noch schlechtere angeboten.

    Die Misere jetzt allerdings dem Insolvenzverwalter anzuhängen, das ist unlauter. Der IV stand ohne großen Spielraum unter erheblichem Druck. Hätte er zu schnell den Laden eingedampft und ein Verkauf wäre erfolgt, hätten die gleichen Leute aus der Verdi-Ecke ihm vorgeworfen, dass ein nicht so stark geschrumpfter Schlecker mehr gebracht hätte und mehr Arbeitsplätze hätten gerettet werden können. Damit sind die Gewerkschaften immer fix dabei.

    Der Gewerbevermieter lebt mit dem Leerstand so wie der Obstbauer mit dem Winter.
    Ungeeignet als Hobby für Rentner, aber vor dem Ruin steht immernoch der rettende Verkauf.

    Ein Eigentümer

    Integrationswillen der Wirtschaft und ihrer Vertreter in
    unsere Gesellschaft geschrieben wird?

    Sie fordern von uns, der Gesellschaft alles und liefern uns, der Gesellschaft Arbeitslosigkeit!

  2. Wo es Verlierer gibt, gibt es auch Gewinner !
    Euren Bericht bitte !
    MfG
    Rolf Winter

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    Schlecker war eine Steilvorlage für den FDP-Vorsitzenden Philipp Rösler, die dieser auch zu nutzen wies. Sein NEIN zur Transfergesellschaft hat die Reihen innerhalb der Liberalen geschlossen und zu zwei fulminanten, vorher nicht für möglich gehaltenen Wahlergebnissen in Schleswig-Holstein und NRW geführt.

    Bei den Schlecker-Beschäftigten ging es um Menschen, die garantiert nicht FDP wählen und die auch keine üppigen Spenden in die Parteikasse einzahlen. Insofern war das alles für Rösler völlig ungefährlich. Und um die nun auf die Arbeitsagentur sowie die Kommunen zurollenden enormen Kosten brauchen sich Rösler und seine FDP auch nicht zu scheren - die fallen bei Ursula von der Leyen an. Und die ist CDU-Arbeitsministerin. Und da nach der kommenden Bundestagswahl alles auf eine Große Koalition hinaus läuft, können sich nun FDP-Politiker hinstellen und beklagen, die UNION verstünde genauso wenig von Haushaltsdisziplin, wie SPD und GRÜNE.

    Den Schlecker-Frauen dürfte zum überwältigenden Teil Langzeitarbeitslosigkeit drohen. Viele werden vermutlich überhaupt keine Anstellung mehr bekommen, denn die allermeisten haben zwar Jahre und Jahrzehnte in den Drogerien gearbeitet, sind aber Seiteneinsteiger und somit keine qualifizierten Fachkräfte im Sinne der bestehenden Berufsordnungen. Fachkraft ist nämlich NUR jemand, der dies durch ein ZERTIFIKAT nachweisen kann. Hat man kein Zertifikat, gilt man als ungelernt und ist auf keinen Fall eine "Fachkraft".

    Oder ist Verdi mit seinen rücksichtslosen Tarifverträgen so mächtig, dass nicht gesagt werden darf, was die tatsächlichen Ursachen sind.

    • Fatuus
    • 03. Juni 2012 10:10 Uhr

    Wie bei jeder Insolvenz, bei der noch etwas Masse vorhanden ist, ist der Insolvenzverwalter immer der 1. Sieger

  3. hätte dann aber die nicht berechenbaren Forderungen durch die bereits vorhandenen Kündigungsschutzklagen der bereits Entlassenen geklärt und somit das Risiko für Investoren zu hoch gehalten um kaufmännisch zu handeln

    Antwort auf
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    die heutige Entscheidung mit dem Antragsdatum der Insolvenz, um die dabei ausgesprochenen Kündigungen ging es und für diese wenigeren Mitarbeiter hätte es keine Gesellschaft geben können

  4. dass man (für die oft nicht so tollen Läden) hohe Mieten zahlt, allerdings sind Nachmieter sicher knapp.
    Aber die Gehälter sollten ja auch schlecht sein (sagte man) und jetzt bekommen die Verkäuferinnen bei anderen Arbeitgebern noch schlechtere angeboten.

    Die Misere jetzt allerdings dem Insolvenzverwalter anzuhängen, das ist unlauter. Der IV stand ohne großen Spielraum unter erheblichem Druck. Hätte er zu schnell den Laden eingedampft und ein Verkauf wäre erfolgt, hätten die gleichen Leute aus der Verdi-Ecke ihm vorgeworfen, dass ein nicht so stark geschrumpfter Schlecker mehr gebracht hätte und mehr Arbeitsplätze hätten gerettet werden können. Damit sind die Gewerkschaften immer fix dabei.

    Antwort auf "und auch wenn es"
  5. Was man hier sieht ist, wie einige wenige, die aus Profilsucht schnell Lösungen wollen, effektiv wirkliches Kapital vernichten: Nämlich die tagtägliche Arbeit, die Menschen verrichten und die durch das Gewurstel der Krawattenheinis, die laut irgendwas hinausposaunen, bevor sie überhaupt einen leisen Schimmer von der Lage haben, zum Stillstand gezwungen werden.
    Wenn es endlich wieder wichtiger würde, Menschen in der Arbeit zu halten anstatt hohe Gewinne zu bilanzieren, könnte so mancher Schaden verhindert werden.
    Im Falle Schlecker hätten z. B. staatliche Finanzhilfen, die eine gründliche Umstrukturierung möglich gemacht hätten verhindern können, dass es nun 24000 Menschen mehr gibt, die nichts tun und denen man Geld fürs nichtstun geben muss, damit sie einigermaßen über die Runden kommen.
    Statt dessen hätten sie etwas neues lernen können und den Service in ihrem Laden somit verbessern können.
    Aber unsere FDP hat ja ganz eigene Vorstellungen von Leistung. Für sie ist Leistung, hohe numerische Gewinne einzufahren, welche oft durch Einsparung von Arbeitsplätzen erreicht werden. Auch im Fall Schlecker werden aktuelle Verluste durch enorm höhere Verluste in der Zukunft verringert.
    Einfach irre, die Haltung unserer "Elite". Am besten kann man diese mit "nach mir die Sintflut" beschreiben.

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    • Slater
    • 01. Juni 2012 16:32 Uhr

    "24000 Menschen mehr gibt, die nichts tun und denen man Geld fürs nichtstun geben muss"

    wie kommt es dazu dass diese Menschen nichts mehr tun?
    werden sie nicht wenigstens durch andere Arbeiter in anderen Geschäften abgelöst?

    falls das Leben auch weitergeht, ohne dass diese Leute
    arbeiten, waren sie nicht vorher schon überflüssig?
    oder welche Leistung genau haben sie gebracht,
    kann das nicht an jedem Standort einzeln neu aufgebaut werden?,
    vom kleinen Niveau eines (vielleicht fahrenden) Tante Emma-Laden aus auf?

    jede Wirtschaft, die die Leute anscheinend um der Arbeit selber willen beschäftigt, sollte suspekt betrachtet werden,

    Lebensmittel, Strom und Fernseher sollten auch so produziert und gerechet verteilt werden,
    für alle anderen sollte Freizeit (!) statt (sinnloses?)
    Schuften nun wirklich nicht an sich eine brutale Aussicht sein..

    klingt wohl langsam nach Sozialismus/ Planwirtschaft, naja..

    Schlecker ist Pleite weil Anton Schlecker untentable Filialen nicht geschlossen hat und letztendlich nicht genug Kapital hatte, um alle Filialen so zu modernisieren, daß die Kunden dorthin gingen, und nicht zu dm, Rossmann, etc.

    Unternehmensberater sind nicht Schuld. Ganz im Gegenteil: hätte Anton Schlecker vor zwei Jahren seine Strategie und Finanzen von Bain, BCG oder McKinsey untersuchen lassen, dann wäre dies vielleicht zu verhindern gewesen. Aber das werden wir nie sicher wissen.

    Wenn Bergruen nur € 100-150 Millionen geboten hat, dann sagt das doch genug. Mehr war es nicht wert. Die zusätchlich nötigen Investitionen hätten diesen Betrag um ein vielfaches überschritten.

    Die Schuld liegt bei Anton Schlecker. Nicht seinen Kindern, McKinsey, der FDP, den Mitarbeitern oder dem Insolvenzverwalter.

  6. die heutige Entscheidung mit dem Antragsdatum der Insolvenz, um die dabei ausgesprochenen Kündigungen ging es und für diese wenigeren Mitarbeiter hätte es keine Gesellschaft geben können

    Antwort auf "diese "
  7. Der ist doch in jeder Hinsicht der tatsächlich Verantwortliche.

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    • Al2005
    • 01. Juni 2012 22:57 Uhr

    Diese Frage stelle ich mir auch. Man scheint völlig vergessen zu haben, dass Herr Anton Schlecker über Jahre und Jahrzehnte seine Mitarbeiter ausgequetscht hat wie ein Zitrone, um einerseits sein Unternehmen zu einem überdimensionalen Fesselballon aufzublasen und sich einen gehobenen Lebensstil leisten zu können. Und als dem Fesselballon die Luft ausging, hatte er nicht einmal die Größe, seinen Fehler persönlich einzugestehen sondern hat seine im Umgang mit Medien völlig unerfahrenen Kinder in die Schusslinie gestellt. Allein dieses Vorgehen lässt am Charakter des Herrn Anton Schlecker zweifeln. Und dass er jetzt, da das Unternehmen nicht mehr zu retten ist, beinahe völlig ungeschoren davon kommt, macht mich einfach nur sprach- und fassungslos.

  8. auf Kosten des Steuerzahlers. Als Steuerzahler bin ich aber froh, dass mich jemand in der Politik vertritt.
    Wollen Sie den Schlecker-Frauen die Abfindung absprechen? Die Ansprüche hätten Sie nämlich verloren, wenn es nach Verdi gegangen wäre.

    Antwort auf
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    • Chilly
    • 01. Juni 2012 16:40 Uhr

    gegen Schlecker. Da dieser insolvent ist und nun zerschlagen werden soll, bleibt für die Abfindung allenfalls die Quote (wie hoch auch immer). Wirtschaftlich relevant wäre dies nur im Falle einer Übernahme geworden, weil dann der Übernehmer als Rechtsnachfolger mit seinem frischen Kapital auch für die Abfindungen hätte einstehen müssen. So gehen - jedenfalls wirtschaftlich - auch diejenigen Arbeitnehmer(innen) leer aus, die geklagt und Abfindungen vereinbart haben.

    CHILLY

    PS: Es gibt von dem seltenen Fall der Kündigung gem. § 1a Kündigungsschutzgesetz oder eines Sozialplanes abgesehen, keinen gesetzlichen Anspruch auf Abfindung. Dieser ist letztlich immer Vereinbarungssache im Rahmen der gerichtlichen Klärung, eben um den Rechtsstreit zu beenden und die prozessuale Unsicherheit zu beseitigen. Wenn aber auf der Beklagtenseite nichts zu holen ist (Überschuldet und wird eingestellt, d.h. es kann auch kein "neues" Geld mehr verdient werden), dann geht jeder Anspruch ins Leere. Einen besonderen insolvenzrechtlichen Vorrang haben solche AN-Abfindungsansprüche nicht.

    Es ist faszinierend. Also die Frauen haben doch schon einen Betrag für Ihre Abfindung angeboten bekommen. Waren es 400 und 500 Euro. Nun als Steuerzahler, obwohl nach ihrem Kommentar zu Urteilen gehören sie wahrscheinlich zu denen die Vermögen haben und mindestens 12% - 25% Steuern zahlen müssen, bezahlen Sie nun die Frauen über Hartz IV. Sowie sie die Löhne derer bezahlen die mit Hartz IV aufstocken müssen. Und über die Stromkosten zahlen Sie als normaler Verbraucher die EEG-Kosten für die Industrie die dank FDP davon befreit wurde. Dank der FDP können wir auch den 30% billigeren Strom aus Norwegen nicht importieren.
    Und wer verdient in diesem System???

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  • Schlagworte McKinsey | Agentur | Ver.di | Hermes | Insolvenz | Schlecker
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