Soziales NetzwerkBörse straft Facebook nach Bilanz ab

Die erste Facebook-Bilanz nach dem Börsengang zeigt ein dickes Minus: Fast 160 Millionen Dollar Verlust sind angefallen. Aber die Nutzerzahl stieg deutlich.

Eine Reporterin in einem Fernsehstudio der New Yorker Börse

Eine Reporterin in einem Fernsehstudio der New Yorker Börse

In seinem ersten Quartal als börsennotiertes Unternehmen hat Facebook einen hohen Verlust verbucht. Insgesamt verlor das soziale Netzwerk nach eigenen Angaben 157 Millionen Dollar (umgerechnet 128 Millionen Euro). Ohne ein Steuergeschenk wäre das Minus sogar noch weit gewaltiger ausgefallen. Im Vorjahreszeitraum hatte Facebook noch 240 Millionen Dollar verdient.

Neben dem teuren Börsengang macht sich vor allem bemerkbar, dass Facebook stark in Produkte, Technik und Marketing investiert hat, um neue Nutzer zu gewinnen. Mit Erfolg: Ende Juni hatte Facebook 955 Millionen monatliche Nutzer – Ende März waren es noch 901 Millionen gewesen, Ende Dezember 845 Millionen. Sorgen um einen Nutzerschwund erwiesen sich damit als unberechtigt.

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Auch die Werbeeinnahmen des Unternehmens stiegen. Insgesamt kam Facebook auf einen Umsatz von 1,2 Milliarden Dollar und damit 32 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die seit dem Börsengang im Mai stark unter Druck stehende Aktie schwankte nachbörslich stark und fiel zuletzt auf ein neues Allzeittief von unter 25 Dollar. Neuaktionäre hatten beim Börsengang im Mai 38 Dollar pro Aktie zahlen müssen.

Zusätzlich war der Kurs der Facebook-Aktie zuvor durch die abermals schlechten Zahlen des Onlinespieleanbieters Zynga belastet worden. Der Kurs des Spieleanbieters, der unter anderem das Spiel Farmville betreibt, war auf einen Schlag um 40 Prozent eingebrochen. Spiele auf Facebook sind ein wichtiger Einkommensfaktor für das soziale Netzwerk. Zynga steuerte zuletzt 15 Prozent zum gesamten Umsatz des weltgrößten Onlinenetzwerks bei.

 
Leserkommentare
  1. Aber ich bin nicht dabei. Und - seltsam - mir fehlt nichts.

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    Dann haben Sie halt keinen Facebookaccount und Ihnen fehlt auch nichts. Na und? Ist das jetzt eine wichtige Information für die Leser dieses Artikels? Es ist ja niemand gezwungen, sich irgendwo anzumelden. Allerdings sind diejenigen, die eben noch nicht Facebook 'genutzt' haben oft die lautesten, wenn es darum geht einen technophoben Kulturpessimismus zu verbreiten. Es wird immer so getan als gäbe es den einen Nutzer, der alles an persönlichen Daten einfach so preis gibt. Und das ist einfach nicht wahr. Es gibt durchaus interessante Angebote auf Facebook von Personen/Organisationen, die inhatlich was zu bieten haben. Machen Sie sich ein Bild. Sie werden womöglich feststellen, dass Ihnen tatsächlich nichts gefehlt hat. Aber dann können Sie solche Aussagen wenigstens mit Argumenten belegen. Von Menschen, die aus einem Gefühl von kulturelle Überlegenheit sich Facebook verweigern kann man mmn nicht viel halten. Das muss jetzt nicht zwingend auf Sie zutreffen, doch kenne ich einige Personen, die genauso denken und das ist ignorant.

    Dann haben Sie halt keinen Facebookaccount und Ihnen fehlt auch nichts. Na und? Ist das jetzt eine wichtige Information für die Leser dieses Artikels? Es ist ja niemand gezwungen, sich irgendwo anzumelden. Allerdings sind diejenigen, die eben noch nicht Facebook 'genutzt' haben oft die lautesten, wenn es darum geht einen technophoben Kulturpessimismus zu verbreiten. Es wird immer so getan als gäbe es den einen Nutzer, der alles an persönlichen Daten einfach so preis gibt. Und das ist einfach nicht wahr. Es gibt durchaus interessante Angebote auf Facebook von Personen/Organisationen, die inhatlich was zu bieten haben. Machen Sie sich ein Bild. Sie werden womöglich feststellen, dass Ihnen tatsächlich nichts gefehlt hat. Aber dann können Sie solche Aussagen wenigstens mit Argumenten belegen. Von Menschen, die aus einem Gefühl von kulturelle Überlegenheit sich Facebook verweigern kann man mmn nicht viel halten. Das muss jetzt nicht zwingend auf Sie zutreffen, doch kenne ich einige Personen, die genauso denken und das ist ignorant.

  2. aber nicht Facebook.

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  3. Der eine schreibt Pinnwandbeiträge auf Facebook, der andere posaunt auf Zeit.de seine Meinung in die Welt – ist doch einerlei.

    12 Leserempfehlungen
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    Welche Daten muss ich bei Facebook preisgeben und welche hier bei Zeit.de?

    Also wer da keinen Unterschied bemerkt...

    Welche Daten muss ich bei Facebook preisgeben und welche hier bei Zeit.de?

    Also wer da keinen Unterschied bemerkt...

  4. Aktie auch nicht. Sehr Informativ ist diese "Plattform" der "Selbstdarsteller ohnehin nicht.

    5 € Spende an Wickipedia sind da besser angelegt.

    Eine Leserempfehlung
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    Das kann auch an einer mangelhaften Auswahl der Abonnements auf Facebook liegen.
    Auf FB sind u.a.Beiträge zu lesen von
    WWF,NABU,Gauweiler,Schäffler,Welt,Nano,BUND,Monitor,Achgut,Spiegel,etc.,etc.

    Das kann auch an einer mangelhaften Auswahl der Abonnements auf Facebook liegen.
    Auf FB sind u.a.Beiträge zu lesen von
    WWF,NABU,Gauweiler,Schäffler,Welt,Nano,BUND,Monitor,Achgut,Spiegel,etc.,etc.

  5. Facebook hat im letzten Quartal nach eigenen Angaben lediglich wegen der Bilanzierung von Mitarbeiteraktien eine Sonderbelastung und daraus resultierenden Verlust erwirtschaftet - ohne diese Belastung wäre der Gewinn auf 295 Millionen $ _gestiegen_.

    In der ZEIT wird daraus ein gewaltiger Verlust der, ohne ein Steuergeschenk [...] sogar noch weit gewaltiger ausgefallen wäre. Mit diesem Steuergeschenk ist wohl die Bilanzierung der Aktienoptionen gemeint, was für Facebook nach dem Börsengang gesetzlich zwingend war ... aber lassen wir.

    Fazit: Facebook hat Nutzerzahlen, Gewinn und Umsatz im letzten Quartal gewaltig steigern können und wurde von der Börse abgestraft, weil das immer noch unterhalb der Analysten-Erwartung lag - ähnlich wie bei Apple vorgestern.

    Wenn auch immer in der ZEIT über Facebook berichtet wird, dann 'kritisch', d.h. übertrieben negativ, abwertend und mit Tendenz zum katastrophischen. In der Wirklichkeit hat Facebook bewiesen, das es über ein funktionierendes Geschäftsmodell verfügt, in der 'realen' Welt Gewinne erwirtschaften kann und sicherlich eine große Zukunft vor sich hat.

    2 Leserempfehlungen
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    Na, warten wir's mal ab!

    Von 38 auf 25 in drei Monaten zeigt eher, daß "die Börse" an eine nicht ganz sooo große Zukunft glaubt, wie der Herr Zuckerberg und die Goldmänner das erzählt haben...

    wo nach Veröffentlichung eines Quartalsberichts von "nach Bilanz " oder " erste Facebook-Bilanz nach dem Börsengang" geschrieben wird.

    Na, warten wir's mal ab!

    Von 38 auf 25 in drei Monaten zeigt eher, daß "die Börse" an eine nicht ganz sooo große Zukunft glaubt, wie der Herr Zuckerberg und die Goldmänner das erzählt haben...

    wo nach Veröffentlichung eines Quartalsberichts von "nach Bilanz " oder " erste Facebook-Bilanz nach dem Börsengang" geschrieben wird.

  6. Das kann auch an einer mangelhaften Auswahl der Abonnements auf Facebook liegen.
    Auf FB sind u.a.Beiträge zu lesen von
    WWF,NABU,Gauweiler,Schäffler,Welt,Nano,BUND,Monitor,Achgut,Spiegel,etc.,etc.

  7. Na, warten wir's mal ab!

    Von 38 auf 25 in drei Monaten zeigt eher, daß "die Börse" an eine nicht ganz sooo große Zukunft glaubt, wie der Herr Zuckerberg und die Goldmänner das erzählt haben...

    Antwort auf "Seltsamer Artikel "
  8. Welche Daten muss ich bei Facebook preisgeben und welche hier bei Zeit.de?

    Also wer da keinen Unterschied bemerkt...

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    Antwort auf "Leute, Leute"
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    ...gar Keine. Außer dem Namen gibt es keine Plfichtfelder.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa, Reuters
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  • Schlagworte Börse | Aktie | Börsengang | Dollar | Facebook | Marketing
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