US-WahlkampfDeutsche Bank und Allianz spenden kräftig für Romney

Die deutschen Finanzkonzerne unterstützen mit ihrem Geld den Republikaner im US-Wahlkampf. Offenbar erwarten sie von ihm mehr Entgegenkommen als von Präsident Obama.

Mitt Romney bei einer Wahlkampfveranstaltung in Milwaukee

Mitt Romney bei einer Wahlkampfveranstaltung in Milwaukee

Im Kampf um die US-Präsidentschaft favorisieren die Deutsche Bank und der Versicherungskonzern Allianz den Republikaner Mitt Romney – jedenfalls gemessen an ihren Wahlkampfspenden. Das berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Daten des Washingtoner Center for Responsive Politics.

Die Deutsche Bank spendete demnach bisher 86.250 Dollar für Romneys Kampagne, fünf Mal soviel wie für den amtierenden Präsidenten Barack Obama (16.575 Dollar). Die Allianz überwies 14.950 Dollar an Romneys Unterstützer, aber nur 212 Dollar für Obama. Offenbar erwarten die beiden Dax-Konzerne vom früheren Finanzinvestor Romney eine Politik, die den Interessen der Finanzbranche stärker entgegen kommt als Obama.

Anzeige

Auch andere deutsche Konzerne haben sich mit Spenden für einen oder beide Kandidaten hervorgetan. Bei Siemens, SAP, EADS, Merck, Bayer, Munich Re, Boehringer Sohn und VW liegt Obama vorn. BMW spendete für Obama 250 Euro und nichts für Romney. Die größten Summen erhielt Obama von Siemens (17.355 Dollar), der Deutschen Bank und dem Softwarekonzern SAP (9.322 Dollar).

Eigentlich ist es Unternehmen in den USA verboten, direkt für eine Partei oder einen Kandidaten zu spenden. Doch dürfen sie sogenannte Politische Aktionskomitees (PACs) gründen. Die sammeln vor allem unter leitenden Angestellten und Geschäftspartnern für die Kandidaten.

Bei den Spenden für die beiden großen Parteien im Wahlkampf um Mandate im Kongress schlugen sich deutsche Unternehmen mehrheitlich auf die Seite der Republikaner. Größter Unterstützer der "Grand Old Party", also der Republikaner, ist demnach mit 261.000 Dollar der Bayer-Konzern, gefolgt von der Deutschen Telekom mit 193.500 Dollar.

Auch Siemens, BASF und EADS spendeten mehr Geld an die Republikaner als an die Demokraten. Allianz, SAP und HeidelbergCement neigen als Spender ebenfalls den Republikanern zu, während die Pharma-Unternehmen Fresenius Medical Care, Merck und Boehringer Sohn eher Sympathisanten der Demokraten sind.

 
Leserkommentare
    • simlei
    • 22.07.2012 um 17:46 Uhr

    Wenn ein amerikanischer Präsident nicht vor seiner Amtszeit schon desillusioniert war, so ist er es definitiv nach der Wahlkampfperiode.

    3 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • joG
    • 23.07.2012 um 0:15 Uhr

    ... Nur 17.355 Dollar bezahlt? Ich fand das auch etwas komisch, wenn man bedenkt, dass man vor wenigen Monaten noch mutmaßte, dass Obama 1 Milliarde ausgeben wollte.

    • joG
    • 23.07.2012 um 0:15 Uhr

    ... Nur 17.355 Dollar bezahlt? Ich fand das auch etwas komisch, wenn man bedenkt, dass man vor wenigen Monaten noch mutmaßte, dass Obama 1 Milliarde ausgeben wollte.

  1. Na in Amerika ist es noch offensichtlicher als hier, dass die Leute geschmiert werden ohne Ende.

    13 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • joG
    • 22.07.2012 um 23:21 Uhr

    ....sind Siemens und Allianz NGOs?

    Nur um an Russland zu erinnern.

    PS: vor einigen Wahlen war es ein Thema, ob Ausländer spenden an Präsidentschaftskandidaten geben dürfen.

    Kritik ist uns willkommen, wir bitten Sie jedoch, diese sachlich und argumentativ zu führen. Danke, die Redaktion/fk.

    • joG
    • 22.07.2012 um 23:21 Uhr

    ....sind Siemens und Allianz NGOs?

    Nur um an Russland zu erinnern.

    PS: vor einigen Wahlen war es ein Thema, ob Ausländer spenden an Präsidentschaftskandidaten geben dürfen.

    Kritik ist uns willkommen, wir bitten Sie jedoch, diese sachlich und argumentativ zu führen. Danke, die Redaktion/fk.

    • Ijon
    • 22.07.2012 um 17:55 Uhr

    Erstens: Will uns da irgendjemand verhöhnen? Wer glaubt, dass BMW an Obama 250 Euro gespendet hat, lebt wohl auf einem anderen Planeten. Überhaupt kommen mir viele der genannten Beträge lächerlich niedrig vor - was da wirklich herumfließt, wird mit solchen Alibi-Offenlegungen doch eher verschleiert.

    Zweitens: Wie sind die Aussagen "Bei Siemens, ... liegt Obama klar vorn"

    versus

    "Auch Siemens, ... spendeten mehr Geld an die Republikaner als an die Demokraten."

    zu verstehen? Wird hier wirklich ein Unterschied zwischen Parteispenden und Spenden an den Kandidaten gemacht, oder ist das einfach schlechte Recherche gepaart mit Nachlässigkeit beim Zusammenschreiben?

    Der Artikel wirkt daher ziemlich unausgegoren.

    Besonders enttäuschend ist die Tatsache, dass von lächerlichen Spendenbeträgen berichtet wird, aber nicht einmal ein Nebensatz dafür verschwendet wird, warum dann solche Beträge berichtenswert sind oder ob solche Spenden wohl realistisch sind.

    40 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Danke für Ihre Ausführung, aber ich hab noch einen komischen Satz.

    "Eigentlich ist es allen Unternehmen in den USA verboten, direkt für eine Partei oder einen Kandidaten zu spenden. Doch dürfen sie sogenannte Politische Aktionskomitees (PACs) gründen. Die sammeln vor allem unter leitenden Angestellten und Geschäftspartnern für die Kandidaten."

    Also wenn der Chef der Deutschen Bank beispielsweise etwas spendet, dann gilt das als Spender des Konzerns Deutsche Bank?! Eine Privatperson kann doch spenden an wen sie will. Solange das Geld nicht aus der Kasse der Dt. Bank kommt, ist das doch egal.

    Und dann die Beträge: SAP spendet 9322 $! Muss ich mir vorstellen, dass da jemand sitz und überlegt "Mhm was spenden wir den... Ach wie wärs mit 9322 Dollar. Das ist doch eine schöne Zahl"
    Äh was???

    Definitiv der verwirrenste und unsachlichste Artikel auf ZEIT Online in den letzten Monaten.

    ....delirium Zustand. Hoffentlich wird dieser Zustand kein Dauerzustand sein. Die Betraege sind in der Tat laecherlich klein. Auch die Widersprueche, die Sie nannten, sind mir auch aufgefallen.
    Im fuenften Absatz, heisst es u.a., dass den Unternehmen in den USA nicht gestattet sei, fuer die Partei oder den Kandidat zu spenden. Daher gruenden sie PACs (politische Komitees), die dann von den leitenden Angestellten des jeweiligen Unternehmens und dessen Geschaeftspartnern Gelder sammeln.
    Stimmt das so, Ihrer Meinung nach? Oder hat der Verfasser uns auch hier wieder Misst erzaehlt?

    • cudkvj
    • 22.07.2012 um 23:09 Uhr

    Nicht nur in Bezug auf Siemens widerspricht sich der Artikel selbst, sondern auch bei SAP, EADS und bei Bayer:

    "Bei Siemens, SAP, EADS, Merck, Bayer, Munich Re, Boehringer Sohn und VW liegt Obama klar vorn"
    vs.
    "während Allianz, SAP und HeidelbergCement als Spender den Republikanern zuneigen."
    und
    "Größter Unterstützer der "Grand Old Party" ist demnach mit 261.000 Dollar der Bayer-Konzern, gefolgt von der Deutschen Telekom mit 193.500 Dollar."
    und
    "Auch Siemens, BASF und EADS spendeten mehr Geld an die Republikaner als an die Demokraten."

    Der Artikel ist leider derart unstrukturiert aufgebaut und widerspricht sich so oft selbst, dass man leider gar keine Informationen mehr aus ihm ziehen kann. Kann er bitte überarbeitet werden? (Ist der erste zitierte Satz falsch? Dann würde sich danach einiges auflösen.)

    Zumindest wüsste ich gerne, ob ich jetzt meinen Telekomvertrag ruhigen Gewissens wegen der Spenden für Romney kündigen kann ;-)

    • mwac
    • 22.07.2012 um 23:38 Uhr

    Ein kurze Recherche auf der verlinkten Seite hat ergeben, dass die 250$ von einer Privatperson stammen, die lediglich bei BMW angestellt ist. (http://www.opensecrets.or...) Insofern ist der Inhalt des Artikels nicht ganz korrekt und in der Tat verwirrend.

    gibt es dazu keine offizielle Stellungnahme von Zeit Online?

    • dk9011
    • 23.07.2012 um 7:18 Uhr

    ... aber zumindest von den Fakten her weitestgehend korrekt. Die angeblichen Widersprüche (z.B. dass einzelne Unternehmen mehr für Obama und gleichzeitig mehr für die Republikaner spenden) sind keine. Die angegebenen Spenden beziehen sich einmal auf den Präsidentschaftswahlkampf (Obama vs. Romney) und zum anderen auf die Kongress- und Senatswahlkämpfe (Demokraten vs. Republikaner).

    Siehe z.B.

    http://www.handelsblatt.c...

    Redaktion

    Leider gab es in diesem Text einige Ungenauigkeiten. Wir bitten das zu entschuldigen. Wir haben jetzt einige Änderungen gemacht. K. Haake

    Denn diese Firmen spenden kein Geld fuer die Kandidaten, da dies illegal waere. Und das scheint der Autor auch zu wissen. Was er aber nicht zu wissen scheint ist, dass diese Firmen in den USA fast auschliesslich amerikanische Staatsbuerger beschaeftigen, die natuerlich das Recht haben ein PAC zu gruenden und freiwillig bis zu einem Hoechstbetrag von etwa 2000 Dollar aus ihrer versteuerten Privatschatulle beizutragen. Ueber die Verwendung entscheidet nicht die Firma sondern die PAC Mitglieder. Dass diese mehrheitlich Romney unterstuetzen hat mit Deutschland ueberhaupt nichts zu tun und zeigt vielleicht nur, dass sie besser als die Leser der Zeit wissen, was fuer sie persoenlich gut ist.

    Danke für Ihre Ausführung, aber ich hab noch einen komischen Satz.

    "Eigentlich ist es allen Unternehmen in den USA verboten, direkt für eine Partei oder einen Kandidaten zu spenden. Doch dürfen sie sogenannte Politische Aktionskomitees (PACs) gründen. Die sammeln vor allem unter leitenden Angestellten und Geschäftspartnern für die Kandidaten."

    Also wenn der Chef der Deutschen Bank beispielsweise etwas spendet, dann gilt das als Spender des Konzerns Deutsche Bank?! Eine Privatperson kann doch spenden an wen sie will. Solange das Geld nicht aus der Kasse der Dt. Bank kommt, ist das doch egal.

    Und dann die Beträge: SAP spendet 9322 $! Muss ich mir vorstellen, dass da jemand sitz und überlegt "Mhm was spenden wir den... Ach wie wärs mit 9322 Dollar. Das ist doch eine schöne Zahl"
    Äh was???

    Definitiv der verwirrenste und unsachlichste Artikel auf ZEIT Online in den letzten Monaten.

    ....delirium Zustand. Hoffentlich wird dieser Zustand kein Dauerzustand sein. Die Betraege sind in der Tat laecherlich klein. Auch die Widersprueche, die Sie nannten, sind mir auch aufgefallen.
    Im fuenften Absatz, heisst es u.a., dass den Unternehmen in den USA nicht gestattet sei, fuer die Partei oder den Kandidat zu spenden. Daher gruenden sie PACs (politische Komitees), die dann von den leitenden Angestellten des jeweiligen Unternehmens und dessen Geschaeftspartnern Gelder sammeln.
    Stimmt das so, Ihrer Meinung nach? Oder hat der Verfasser uns auch hier wieder Misst erzaehlt?

    • cudkvj
    • 22.07.2012 um 23:09 Uhr

    Nicht nur in Bezug auf Siemens widerspricht sich der Artikel selbst, sondern auch bei SAP, EADS und bei Bayer:

    "Bei Siemens, SAP, EADS, Merck, Bayer, Munich Re, Boehringer Sohn und VW liegt Obama klar vorn"
    vs.
    "während Allianz, SAP und HeidelbergCement als Spender den Republikanern zuneigen."
    und
    "Größter Unterstützer der "Grand Old Party" ist demnach mit 261.000 Dollar der Bayer-Konzern, gefolgt von der Deutschen Telekom mit 193.500 Dollar."
    und
    "Auch Siemens, BASF und EADS spendeten mehr Geld an die Republikaner als an die Demokraten."

    Der Artikel ist leider derart unstrukturiert aufgebaut und widerspricht sich so oft selbst, dass man leider gar keine Informationen mehr aus ihm ziehen kann. Kann er bitte überarbeitet werden? (Ist der erste zitierte Satz falsch? Dann würde sich danach einiges auflösen.)

    Zumindest wüsste ich gerne, ob ich jetzt meinen Telekomvertrag ruhigen Gewissens wegen der Spenden für Romney kündigen kann ;-)

    • mwac
    • 22.07.2012 um 23:38 Uhr

    Ein kurze Recherche auf der verlinkten Seite hat ergeben, dass die 250$ von einer Privatperson stammen, die lediglich bei BMW angestellt ist. (http://www.opensecrets.or...) Insofern ist der Inhalt des Artikels nicht ganz korrekt und in der Tat verwirrend.

    gibt es dazu keine offizielle Stellungnahme von Zeit Online?

    • dk9011
    • 23.07.2012 um 7:18 Uhr

    ... aber zumindest von den Fakten her weitestgehend korrekt. Die angeblichen Widersprüche (z.B. dass einzelne Unternehmen mehr für Obama und gleichzeitig mehr für die Republikaner spenden) sind keine. Die angegebenen Spenden beziehen sich einmal auf den Präsidentschaftswahlkampf (Obama vs. Romney) und zum anderen auf die Kongress- und Senatswahlkämpfe (Demokraten vs. Republikaner).

    Siehe z.B.

    http://www.handelsblatt.c...

    Redaktion

    Leider gab es in diesem Text einige Ungenauigkeiten. Wir bitten das zu entschuldigen. Wir haben jetzt einige Änderungen gemacht. K. Haake

    Denn diese Firmen spenden kein Geld fuer die Kandidaten, da dies illegal waere. Und das scheint der Autor auch zu wissen. Was er aber nicht zu wissen scheint ist, dass diese Firmen in den USA fast auschliesslich amerikanische Staatsbuerger beschaeftigen, die natuerlich das Recht haben ein PAC zu gruenden und freiwillig bis zu einem Hoechstbetrag von etwa 2000 Dollar aus ihrer versteuerten Privatschatulle beizutragen. Ueber die Verwendung entscheidet nicht die Firma sondern die PAC Mitglieder. Dass diese mehrheitlich Romney unterstuetzen hat mit Deutschland ueberhaupt nichts zu tun und zeigt vielleicht nur, dass sie besser als die Leser der Zeit wissen, was fuer sie persoenlich gut ist.

  2. Jetzt finanzieren wir auch noch, neben Griechenland, den Wahlkampf der USA. Es ist ja klar, dass Banken mit unserem Geld arbeiten aber Beträge für den Präsidentschaftswahlkampf, ganz gleich wem, zu Spenden nur um einen geschäftswerten Vorteil zu erhalten nennt man glaub ich "Schmierung". ...

    3 Leserempfehlungen
  3. 5. Wieso

    darf ein Deutsches Unternehmen in die Politik anderer Staaten spenden? Ich glaube kaum, dass die amerikanischen Bürger erfreut darüber sein werden, wenn ein ausländisches Unternehmen versucht Vorteile für sich in deren Land zu sichern.
    Würde das nicht gegen deren Nationalstolz oder so gehen?

    Eine Leserempfehlung
  4. .
    ...die man für Geld kaufen kann.

    Ein Schmankerl zum Abschluss:

    Die Siemens AG, ich erinnere an den 5-Milliarden-Schmiergeld-Skandal, war bis 2007 Hauptsponsor von Transparency International.

    10 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ...trotz Manila Terminal 3 ebenfalls!

    ...trotz Manila Terminal 3 ebenfalls!

  5. Seit jeher ist es beim Posten des US-amerikanischen Präsidenten, der allgemein maximal einmal wiedergewählt werden kann, tendenziell so, dass ein wiedergewählter Präsident in der zweiten Amtszeit stärker seine eigenen Ansichten vertritt als während der ersten, wo er sich noch um seine Wiederwahl Sorgen machen muss. Insofern wundert es mich wenig, wenn sich die Finanzbranche bei Obama II größere Sorgen macht als bei Romney I. Man sollte jedoch die Rolle des Präsidenten in den USA auch nicht überschätzen, denn die Opposition hat immer direkte (Mehrheit in Kongress und/oder Senat) und indirekte (Filibuster) Möglichkeiten die Aktivitäten des Präsidenten zu behindern.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Amerikanische Demokratie"

    In USA regiert neuerdings das Volk? Ich würde für das was da abgeht ungern ein so edles Wort verwenden, es könnte in Mitleidenschaft gezogen werden.

    "wo er sich noch um seine Wiederwahl Sorgen machen muss"

    Du meinst die Finanzbranche zu regulieren hätte ihn die Wiederwahl gekostet? Ich denke eher das Gegenteil ist der Fall, er könnte die Wahl verlieren, weil er es bisher versäumt hat.

    Hatte er nicht auch mal gesagt, er wolle lieber einmal richtig regieren, als zweimal schlecht?

    Von einigen mutigen Versuchen, wie der Gesundheitsreform, abgesehen, ist Obama als Messias gestartet und als Bettvorleger gelandet. Drohnenkrieg in Pakistan, Guantanamo, Abschaffen von Bürgerrechten, Manipulation der Arbeitslosenstatistiken und Hinnahme von katastrophaler Massenarbeitslosigkeit, Steuerbefreiung für Reiche, überall ist er eingeknickt.

    Vielleicht konnte er nicht anders, wegen Senat/Kongress, was weiß ich. Komischerweise bekommen die Reps ihre Maximallösungen meist durch, aber vielleicht täuscht das ja.

    "Amerikanische Demokratie"

    In USA regiert neuerdings das Volk? Ich würde für das was da abgeht ungern ein so edles Wort verwenden, es könnte in Mitleidenschaft gezogen werden.

    "wo er sich noch um seine Wiederwahl Sorgen machen muss"

    Du meinst die Finanzbranche zu regulieren hätte ihn die Wiederwahl gekostet? Ich denke eher das Gegenteil ist der Fall, er könnte die Wahl verlieren, weil er es bisher versäumt hat.

    Hatte er nicht auch mal gesagt, er wolle lieber einmal richtig regieren, als zweimal schlecht?

    Von einigen mutigen Versuchen, wie der Gesundheitsreform, abgesehen, ist Obama als Messias gestartet und als Bettvorleger gelandet. Drohnenkrieg in Pakistan, Guantanamo, Abschaffen von Bürgerrechten, Manipulation der Arbeitslosenstatistiken und Hinnahme von katastrophaler Massenarbeitslosigkeit, Steuerbefreiung für Reiche, überall ist er eingeknickt.

    Vielleicht konnte er nicht anders, wegen Senat/Kongress, was weiß ich. Komischerweise bekommen die Reps ihre Maximallösungen meist durch, aber vielleicht täuscht das ja.

  6. Ich finde es sehr seltsam, dass das Geld der Aktionäre zur Unterstützung für ausländische Wahlkämpfe ausgegeben werden kann. Aktien solcher Unternehmen würden mich zukünftig sicher nicht mehr interessieren.

    4 Leserempfehlungen

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP
  • Kommentare 67
  • Versenden E-Mail verschicken
  • Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
  • Artikel Drucken Druckversion | PDF
  • Schlagworte Barack Obama | Bank | Allianz | BASF | BMW | SAP
  • Artikel-Tools präsentiert von:

Service