Börse: Facebook-Aktie vor neuem Kurssturz
Glauben Insider an eine Perspektive für Facebook? Die Haltefrist für Mitarbeiter-Aktien läuft aus – wenn zu viele verkaufen, sinkt der Wert des Unternehmens weiter.
Die Facebook-Aktie steht möglicherweise vor einem neuen Kursverfall. Als das US-Unternehmen im Mai an die Börse ging, erwarteten Anleger und Banken einen neuen Goldrausch in der Internetbranche. Doch die Erwartungen sollten bald enttäuscht werden. Facebook-Aktien haben binnen drei Monaten schon die Hälfte ihres Werts eingebüßt. Bei ihrem Handelsstart Mitte Mai kosteten sie bis zu 45 Dollar, Anfang August waren es nicht einmal mehr 20. Der Börsenwert des Unternehmens von Mark Zuckerberg fiel damit zeitweise um 50 Milliarden Dollar.
Jetzt könnte der Kurs noch einmal kräftig nachgeben. Am Donnerstag läuft die Haltefrist für Mitarbeiter-Aktien aus. 271 Millionen Wertpapiere können dann frei gehandelt werden. Bisher sind etwa 500 Millionen Aktien im Umlauf. Bis Jahresende können rund 1,88 Milliarden zusätzliche Aktien in den Handel gebracht werden. Werfen die Mitarbeiter und Geldgeber – wie schon andere Aktionäre zuvor – ihre Papiere auf den Markt, dürfte der Wert der Aktie weiter sinken.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Mitarbeiter gern davon Gebrauch machen. Die Aktie des Internet-Rabattportals Groupon etwa brach an dem Tag, als die erste Frist auslief, um neun Prozent ein. Beim Internetspiele-Anbieter Zynga waren es acht Prozent.
Insider könnten Aktien abstoßen
Anleger und Investoren sind verunsichert, ob sich mit dem Konzept Facebook auf Dauer Geld verdienen lässt. Das Wachstum des Unternehmens hatte sich zuletzt abgeschwächt, die Werbeeinnahmen steigen nicht wie erhofft. Zudem verzeichnete Facebook in seinem ersten Quartalsbericht einen Verlust von über 150 Millionen Dollar.
Kommt es zu einem Ausverkauf, dann ist das als schlechtes Zeichen zu werten. Denn viele der frühen Geldgeber, darunter Microsoft und Accel Partners, sitzen auch im Verwaltungsrat von Facebook, dem höchsten Firmengremium. Sie haben damit einen Einblick, wie die Geschäfte im Moment laufen und welche lukrativen Werbeverträge anstehen. Kurz gesagt: Sie kennen die Perspektiven des Unternehmens.
Für einige Risikokapitalgeber würde sich ein Verkauf lohnen, rechnet die Financial Times Deutschland vor: Accel Partners beispielsweise kaufte 2005 für 12,7 Millionen Dollar 15 Prozent des Unternehmens. Heute sind diese Anteile fast drei Milliarden Dollar wert. Auch Microsoft würde durch einen Verkauf von Facebook-Aktien ordentlich Gewinn machen.
Andere Großanleger wie Goldman Sachs, die später bei Facebook eingestiegen sind, haben hingegen keine Anreize zu verkaufen und könnten weiterhin zu dem Unternehmen halten.







aus der Tasche zu ziehen...und bei FB wird es nicht mal versucht zu kaschieren.
Mein damaliger Kommentar zum Börsengang von FB und der Aussage, dass ein Marktwert von 100 Milliarden(!) hinverbrannt ist, wurde wegzensiert....passte eben nicht gut zum Jubeljournalismus. Wegzensieren lässt sich viel, aber der Markt wird es zeigen:)hehe
"Die Facebook-Aktie steht möglicherweise vor einem neuen Kursverfall."
5487394573829 Leuten gefällt das.
Vielleicht hilft es ja, wenn Manfred Krug ein paar Werbespots macht.
Also wären das jetzt
5487394573830 Menschen!
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Dieses Fratzenbuch ist doch wohl irgendwie wie ein Rattenfänger!
Also wären das jetzt
5487394573830 Menschen!
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Dieses Fratzenbuch ist doch wohl irgendwie wie ein Rattenfänger!
Dass Banken tatsächlich an Kursgewinne von Fb geglaubt haben, ist eigentlich kaum vorstellbar. Ein Absturz war von Anfang an zu erwarten wie der Sonnenuntergang. Sogar ein Teil der Presse hat das rechtzeitig erkannt (und das will schon was heissen heutzutage, wo auf jeden Trendzug sofort aufgesprungen wird).
Entweder steckt da irgendein ganz gauneriger Trick dahinter oder: Die sind wirklich so bescheuert. Wenn dem so ist, dann Gnade uns Gott bei den ganzen Euro-Rettungs-Aktionen. Da ist ja jeder Hütchenspieler eine sichere Anlage dagegen.
Ob der Aktienkurs von Facebook steigt oder fällt ist völlig egal. Fakt ist, dass für den Handel der Wertpapiere Gebühren fällig werden. Daran verdient die Bank. Abgesehen davon eignet sich Facebook wunderbar für CFDs. Das berühmte Shortygrillen dürfte bei einem dermaßen überzogenen Aktienkurs ausfallen. Die Finanzbranche verdient an Facebook. Lediglich die, die wirklich auf steigende Kurse gesetzt haben, dürften auf der Verliererseite stehen.
ist eigentlich kaum vorstellbar."
Haben sie ja auch nicht. Die meisten haben umfangreiche Derivate auf einen fallenden Kurs gesetzt und ordentlich Reibach gemacht.
Meine Einschätzung vom Börsenganz war damals "50% des Wertes binnen eines Jahres". Sieht so aus, als würde ich doch noch recht behalten. :P
Ob der Aktienkurs von Facebook steigt oder fällt ist völlig egal. Fakt ist, dass für den Handel der Wertpapiere Gebühren fällig werden. Daran verdient die Bank. Abgesehen davon eignet sich Facebook wunderbar für CFDs. Das berühmte Shortygrillen dürfte bei einem dermaßen überzogenen Aktienkurs ausfallen. Die Finanzbranche verdient an Facebook. Lediglich die, die wirklich auf steigende Kurse gesetzt haben, dürften auf der Verliererseite stehen.
ist eigentlich kaum vorstellbar."
Haben sie ja auch nicht. Die meisten haben umfangreiche Derivate auf einen fallenden Kurs gesetzt und ordentlich Reibach gemacht.
Meine Einschätzung vom Börsenganz war damals "50% des Wertes binnen eines Jahres". Sieht so aus, als würde ich doch noch recht behalten. :P
Also wären das jetzt
5487394573830 Menschen!
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Dieses Fratzenbuch ist doch wohl irgendwie wie ein Rattenfänger!
Ob der Aktienkurs von Facebook steigt oder fällt ist völlig egal. Fakt ist, dass für den Handel der Wertpapiere Gebühren fällig werden. Daran verdient die Bank. Abgesehen davon eignet sich Facebook wunderbar für CFDs. Das berühmte Shortygrillen dürfte bei einem dermaßen überzogenen Aktienkurs ausfallen. Die Finanzbranche verdient an Facebook. Lediglich die, die wirklich auf steigende Kurse gesetzt haben, dürften auf der Verliererseite stehen.
mal verliert man, das Debakel war abzusehen oder etwa nicht.
Und den Mitarbeitern kann man ja wohl keinen Vorwurf machen, jeder andere würde das gleiche tun.
ist eigentlich kaum vorstellbar."
Haben sie ja auch nicht. Die meisten haben umfangreiche Derivate auf einen fallenden Kurs gesetzt und ordentlich Reibach gemacht.
Meine Einschätzung vom Börsenganz war damals "50% des Wertes binnen eines Jahres". Sieht so aus, als würde ich doch noch recht behalten. :P
geht doch .... will sagen die FB Bewertung war von Anfang an voellig hirnrissig. Das habe ich wie einige andere vorher gesagt und sage ich noch immer. Der Kurs ist immer noch viel, viel zu hoch. So eine (excuse my French) Verarsche ... Den Laden koennen Sie meinetwegen gerne zu machen. Ach, um Gottes Willen, dann verloere halb Deutschland ja all seine Freunde ....
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