Arthur Ochs Sulzberger: Legendärer "New-York-Times"-Herausgeber ist tot
Arthur Ochs Sulzberger machte aus der "New York Times" das, was sie heute immer noch ist: eine der wichtigsten Zeitungen der Welt. Mit 86 Jahren ist er nun gestorben.
Der legendäre New York Times-Verleger Arthur Ochs Sulzberger ist tot. Der 86-Jährige sei nach langer Krankheit in seinem Haus in Southhampton nahe New York gestorben, teilte der Verlag mit.
Seit 1963 leitet Sulzberger die New Yorker Tageszeitung, die sein Großvater rund 70 Jahre zuvor gekauft hatte. Die Zeitung war schon damals einflussreich und preisgekrönt – aber auch in finanziellen Nöten. Der in den USA respektvoll unter dem Spitznamen "Punch" bekannte Verleger verordnete der Zeitung ein radikal neues Design, ließ sie in den ganzen Vereinigten Staaten verkaufen und machte sie zum Kern seines Medienkonzerns.
Er ergänzte das Blatt um Rubriken wie Wohnen, Wissenschaft oder Wochenende und setzte damit neue Maßstäbe. Weltweit kopierten Zeitungen seine Veränderungen. Die New York Times wurde so zur führenden Zeitung in den USA.
Die Online-Ausgabe des Blatts erinnert mit einem umfassenden Nachruf an ihren ehemaligen Chef.
Einer der wichtigsten Grundsätze Sulzbergers war die finanzielle Unabhängigkeit seiner Zeitung. Nur so könne man eine "starke und unabhängige Stimme" behalten. 1971 traf er die Entscheidung, gegen eine Aufforderung der Regierung von Präsident Richard Nixon an der Veröffentlichung der sogenannten Pentagon Papers über den Vietnamkrieg festzuhalten. Er verteidigte diese Entscheidung bis ins oberste Gericht der USA, wo er schließlich Recht bekam.
In den 1990er Jahren übertrug er die Führung der New York Times schrittweise an seinen gleichnamigen Sohn.





die Pentagon Papers , die ihm von D. Ellsberg zugespielt
wurden, zu veröffentlichen, hat Sulzberger sich um die
amerikanische Demokratie verdient gemacht.
Das Gerichtsurteil bildet seitdem eine wichtige,
rechtliche Grundlage für Journalisten ....
und eigentlich auch für whistleblower.
(So unterstützt Ellsberg auch Manning und Assange).
Derartige Verlegerpersönlichkeiten.....
sie sterben wohl aus.
Da haben sie recht. Allerdings hat die Times das Prinzip der Whisteblower in den letzten Jahren ad absurdum geführt. Es wurde schon vorgeschlagen, die Zeitung in "Government officials say" umzubenennen. In der Kampagne, die dem Irakkrieg vorausging, hat man deutlich gesehen, wie manipulierbar diese Art der Berichterstattung ist. Guter Journalismus besteht eber nicht aus guten Quellen, sondern vor allem darin diese entsprechend zu bewerten. Leider ist die Times ihrem Ruf da nicht immer gerecht geworden...
Da haben sie recht. Allerdings hat die Times das Prinzip der Whisteblower in den letzten Jahren ad absurdum geführt. Es wurde schon vorgeschlagen, die Zeitung in "Government officials say" umzubenennen. In der Kampagne, die dem Irakkrieg vorausging, hat man deutlich gesehen, wie manipulierbar diese Art der Berichterstattung ist. Guter Journalismus besteht eber nicht aus guten Quellen, sondern vor allem darin diese entsprechend zu bewerten. Leider ist die Times ihrem Ruf da nicht immer gerecht geworden...
Da haben sie recht. Allerdings hat die Times das Prinzip der Whisteblower in den letzten Jahren ad absurdum geführt. Es wurde schon vorgeschlagen, die Zeitung in "Government officials say" umzubenennen. In der Kampagne, die dem Irakkrieg vorausging, hat man deutlich gesehen, wie manipulierbar diese Art der Berichterstattung ist. Guter Journalismus besteht eber nicht aus guten Quellen, sondern vor allem darin diese entsprechend zu bewerten. Leider ist die Times ihrem Ruf da nicht immer gerecht geworden...
mutige Verleger sind eine aussterbende Spezies und Sulzberger sen. hat sich ja bereits seit 22 Jahren
immer mehr "ausgeklinkt".
Der Druck in den USA durch Lobbyisten ist nicht zu unterschätzen,auf Politiker und auf die Medien.
Dennoch "leistet" sich die NYT immer mal wieder sehr
gut recherchierte und journalistisch unabhängige
Artikel.
mutige Verleger sind eine aussterbende Spezies und Sulzberger sen. hat sich ja bereits seit 22 Jahren
immer mehr "ausgeklinkt".
Der Druck in den USA durch Lobbyisten ist nicht zu unterschätzen,auf Politiker und auf die Medien.
Dennoch "leistet" sich die NYT immer mal wieder sehr
gut recherchierte und journalistisch unabhängige
Artikel.
mutige Verleger sind eine aussterbende Spezies und Sulzberger sen. hat sich ja bereits seit 22 Jahren
immer mehr "ausgeklinkt".
Der Druck in den USA durch Lobbyisten ist nicht zu unterschätzen,auf Politiker und auf die Medien.
Dennoch "leistet" sich die NYT immer mal wieder sehr
gut recherchierte und journalistisch unabhängige
Artikel.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren