ArbeitsbedingungenDie Modelüge

Viele Modekonzerne produzieren heute nicht mehr in China, sondern im billigeren Bangladesch. Angeblich unter fairen Bedingungen. von Florian Willershausen

Textilarbeiter in einer Fabrik in Ashulia, Bangladesch (Archiv)

Textilarbeiter in einer Fabrik in Ashulia, Bangladesch (Archiv)  |  © Palash Khan/Reuters

Schon im Landeanflug weiß Sven Axel Groos, dass er gleich schrecklich schwitzen wird. Der Monsun tobt, es ist Ende Juni – eine ungünstige Zeit, um nach Bangladesch zu fliegen. In den mehr als 5.000 Textilfabriken des Landes läuft die Winterware von den Bändern, die Frühlingskollektion hängt noch am Reißbrett der Designer. Für Einkäufer wie Groos gibt’s also nichts einzukaufen.

Vom Flugzeug aus sieht Groos, wie das Wasser in Bindfadenform auf die grauen Betonburgen der Hauptstadt Dhaka fällt. Um die 35 Grad heiß wird es draußen sein. Diesmal grüßt die 14-Millionen-Metropole ihre Gäste nicht nur mit hässlicher Armut, sondern auch mit Sauwetter.

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Groos ist Chefeinkäufer bei Tchibo für alle Waren, die man nicht essen kann, Kleidung zum Beispiel. Er hat viele Einkäufer, die für ihn arbeiten. Aber diesmal geht es nicht um Preise. Es geht um Prinzipien, große Politik, die Revolution – seine Revolution.

Das Flugzeug, in dem er sitzt, gehört der deutschen Luftwaffe. Jenseits der Trennwand schnallt sich Außenminister Guido Westerwelle gerade zur Landung an. Auf halber Strecke hatte Groos den FDP-Politiker gebeten, er möge während des Besuchs Druck auf Bangladeschs Regierung ausüben, die Mindestlöhne von 30 Euro im Monat heraufzusetzen – für alle Lieferanten, damit die höheren Personalkosten keinen im Wettbewerb benachteiligen. Überstunden-, Brandschutz- und Hygieneregeln müssten verbessert werden. Es brauche den Druck von Politik und Wirtschaft, damit sich etwas ändert, sagt Groos.

An Bangladesch kommt die Textilbranche nicht vorbei

Tchibo ist klein in Bangladesch, der letzten Billig-Werkbank für den Massenmarkt der Textilindustrie. Riesen wie C&A oder H&M ordern Containerschiffe voll mit Klamotten aus der Großregion um Dhaka mit ihren 40 Millionen Einwohnern. Groos reichen ein paar Dutzend Lkws. Doch alle Modeketten haben die gleichen Sorgen. Wie China vor 20 Jahren leidet Bangladesch unter frühkapitalistischen Geburtswehen. Die soziale Verantwortung des Fabrikanten erschöpft sich darin, Jobs zu schaffen.

Markenklamotten entstehen zuweilen in abbruchreifen Fabriken, genäht von dürren Mädchen mit blutigen Fingern, die die Nächte auf verlausten Matratzen in Slums verbringen. Aber an Bangladesch kommt die Textilbranche nicht mehr vorbei: Das Land ist in zehn Jahren vom zehnt- zum zweitgrößten Schneider für Europa geworden – gleich nach China. Deutsche Modelabel importieren von dort bald mehr als aus der Türkei.

Die Frage drängt sich auf: Wie sozialverträglich kann ein Modelabel dort produzieren lassen? Wie viel Fairness kann ein Markenhändler Lieferanten aufzwingen, ohne ihn zu verprellen – und sich so im harten Preiskampf selbst ins Knie zu schießen?

Wege zum sauberen Textilimport

Direkteinkauf

Textilriesen kaufen Kleidung meist über Importeure. Die Dienstleister im Dunkeln knabbern zwar an den Margen – ihnen können sie aber bei Skandalen die Verantwortung aufladen. Wer das vermeiden will, muss die Lieferkette in Eigenregie kontrollieren.

Mehr Transparenz

Lieferanten in Ländern wie Bangladesch wickeln ihre Bestellungen oft über Partnerfirmen ab, die in bedeutend schlechterem Zustand sind als die Vorzeigefabriken. Wer seine Verantwortung ernst nimmt, muss in diese Subfabriken Kontrolleure schicken und Kunden deren Namen nennen können.

Lokale Präsenz

Echten Einblick in die Arbeitsbedingungen bekommen nur eigene Mitarbeiter der Modeunternehmen, die ständig vor Ort sind. Jedes Label sollte daher ein Team aus entsandten und lokalen Einkäufern, Beratern und Kontrolleuren im Lieferland aufbauen.

Lobbying vor Ort

Beratung für Lieferanten

Der Glücksfall ist die Arbeit mit Lieferanten, die ihren Hauptkunden als Partner verstehen – und sich mit dessen Hilfe weiterentwickeln wollen. Das erfordert Vertrauen auf beiden Seiten und viel Zeit. Hilft ein Modekonzern seinen Lieferanten, die Produktivität zu verbessern, steigt auch dessen Bereitschaft zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Lobbying vor Ort

Labels wie H & M, C & A, Kik oder Tommy Hilfiger importieren solchen Mengen aus Bangladesch, dass sie über gewaltigen Einfluss verfügen – theoretisch. Praktisch arbeitet jeder für sich, statt gemeinsam am runden Tisch mit der Regierung nach besseren Gesetzen zu verlangen. Auch politischer Druck ist rar, obwohl gerade Deutschland in Entwicklungsländern viel Respekt genießt.

Einerseits kaufen deutsche Verbraucher Klamotten gern zu Schleuderpreisen: Zwei Drittel aller Textilien gehen über die Wühltische der Discounter. Andererseits verlangt König Kunde, dass sein T-Shirt fair und sauber hergestellt wird. Groß ist der Aufschrei, wenn im Fernsehen grausame Bilder laufen wie die von der Fabrik in Pakistan, in der vor wenigen Tagen fast 300 Arbeiter verbrannten. Auch der deutsche Discounter Kik ließ dort Jeans nähen. Laut Dienstleistungsgesellschaft Verdi, die gerade eine internationale Kampagne für höhere Löhne in den Zulieferländern startete, kamen zwischen 2006 und 2010 allein in Bangladesch mehr als 550 Beschäftigte bei Fabrikbränden ums Leben. Aber für die Hose mehr bezahlen, damit die Standards in den Fabriken besser werden? So groß ist das schlechte Gewissen der Kunden nicht.

Der Grat zwischen billig und fair ist schmal: Jeder Skandal, jeder Brand kann Marken zerstören. Die Furcht davor ist jenseits philanthropischer Manöver der Grund dafür, dass die Branche dem Thema Corporate Social Responsibility (CSR) so viel Aufmerksamkeit widmet wie nie. Wie schwierig es für Händler ist, die Lieferwege aus einem Entwicklungsland wie Bangladesch sauber zu halten, zeigen Besuche in acht zufällig ausgewählten Textilfabriken. Getarnt als Berater deutscher Mode-Einkäufer traf der WirtschaftsWoche-Reporter auf die ungeschminkte Realität.

Der Alltag spielt jenseits der Hauptstraßen. Unser Auto schwankt wie eine Barke, als es sich über eine unbefestigte Dorfstraße nordwestlich des Flughafens Dhaka kämpft. Links fließt ein Rinnsal, das Wasser glänzt dunkelblau. In der Nachbarschaft muss eine Färberei in Betrieb sein. Vor dem Tor der Fabrik der Fortis-Gruppe, die auf sechs Fabriketagen unter anderem für Aldi Süd fertigt, hängt ein Schild: Kinder müssen draußen bleiben. Mal schauen.

Leserkommentare
  1. Konsum ist sicher eine Komponente, aber nicht die wesentliche.
    Resourcen werden in erster Linie verschleudert und unwiederbringlich zerstört, um Profit zu machen! Es ist nicht einzusehen, das an den Konsumenten appeliert wird, doch bitteschön seine paar Kröten noch weltrettend möglichst nachhaltig einzusetzen, während auf der anderen Seite, der der Produktion, Resourcen verschleudert werden, als gäbe es kein morgen. Und für die Produzenten ist es ja genau so. An der Zukunft interessiert nur, ob genug Profit gemacht werden kann, um im Konkurrenzkampf zu überleben. Da werden Wälder abgeholzt und Städte erleuchtet, um den Konsumenten von gerade diesem Produkt zu überzeugen, Resourcen aus Bürgerkriegsgebieten oder Ländern ohne marginale Umweltstandards billiger bezogen, Müll dorthin entsorgt, wo es nichts kostet. Dazu Bedürfnisse halluziniert und den Menschen eingeredet, um den nächsten tollen Plastik-Kram "auf den Markt" zu bringen...All dieser Irrsinn ist dem real existierenden Wirtschaftssystem immanent und kann daher auch nur mit ihm zusammen abgeschafft werden.
    Dezentrales, selbstbestimmtes, bedürfnisorientiertes Wirtschaften (und das hat nichts mit real-soz Experimenten zu tun) ohne Konkurrenzdruck und Profitgier...unmöglich oder ungewollt?
    Es wächst hienieden Brot genug...
    Man muß es nur bedarfsgerecht backen und verteilen. So werden dann auch nicht 50% der Nahrungsmittel weggeworfen, ohne das auf mehr verzichtet werden muß als auf Ausbeutung der Arbeit Vieler durch Wenige

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    Auch die marginale Kaufkraft der Geringverdiener soll abgeschöpft werden: wenn's denn nicht zu trigema reicht, dann eben T-Shirts im Dreier-Pack bei LIDL. Den Profit macht der Hersteller, nicht der Konsument. Der hätte lieber Tomaten statt rot lackierter Wasserkugeln, T-Shirts die zwei/drei Wäschen überleben, Shampoo ohne Tierversuche...muß man sich nur alles leisten können. Ich glaube nicht, das der Konsument Erdbeeren im Winter forderte. Nur hat natürlich der Anbieter frischer Erdbeeren im Winter einen Wettbewerbsvorteil gg. seine Konkurrenten ergattert, die dann eben noch größere, noch billigere auf den Markt werfen muß. Nicht weil der "Verbraucher" es will, sondern weil es das System nicht anders zuläßt, sonst ist er weg vom Fenster...
    Kann man jetzt natürlich sagen: mußt Du halt Prioritäten setzen: neuer Fernseher oder 25,- Euro/Kilo glückliches Steak. Da soll der mündige Bürger seine Wahlfreiheit ausleben, nicht etwa bei der Entscheidung wie und was produziert wird? Der Konsument sagt frech: ich will Essen und Kleidung, und meine Freizeit (die im übrigen auch nur dazu dienen soll, die Arbeitskraft möglichst kostengünstig zu regenieren...)verbringen wie ich es will...Das ist die Zumutung? Nicht etwa die Produktsbedingungen (ökologisch, sozial, ...)?

  2. Auch die marginale Kaufkraft der Geringverdiener soll abgeschöpft werden: wenn's denn nicht zu trigema reicht, dann eben T-Shirts im Dreier-Pack bei LIDL. Den Profit macht der Hersteller, nicht der Konsument. Der hätte lieber Tomaten statt rot lackierter Wasserkugeln, T-Shirts die zwei/drei Wäschen überleben, Shampoo ohne Tierversuche...muß man sich nur alles leisten können. Ich glaube nicht, das der Konsument Erdbeeren im Winter forderte. Nur hat natürlich der Anbieter frischer Erdbeeren im Winter einen Wettbewerbsvorteil gg. seine Konkurrenten ergattert, die dann eben noch größere, noch billigere auf den Markt werfen muß. Nicht weil der "Verbraucher" es will, sondern weil es das System nicht anders zuläßt, sonst ist er weg vom Fenster...
    Kann man jetzt natürlich sagen: mußt Du halt Prioritäten setzen: neuer Fernseher oder 25,- Euro/Kilo glückliches Steak. Da soll der mündige Bürger seine Wahlfreiheit ausleben, nicht etwa bei der Entscheidung wie und was produziert wird? Der Konsument sagt frech: ich will Essen und Kleidung, und meine Freizeit (die im übrigen auch nur dazu dienen soll, die Arbeitskraft möglichst kostengünstig zu regenieren...)verbringen wie ich es will...Das ist die Zumutung? Nicht etwa die Produktsbedingungen (ökologisch, sozial, ...)?

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    • Slater
    • 28. September 2012 16:12 Uhr

    der Konsument macht schon Profit,
    wäre das Billig-TShirt wirklich Müll und für 50 Cent mehr echte Qualität zu haben, würde das die Konkurrenzsituation locker durchsetzen,
    aber darum gehts nicht,
    auch mit Billigarbeit kann man gleiche Qualität erzeugen,
    nur günstiger, der Konsument profitiert, der Hersteller auch, wieviel jeder abgekommt ist Ansichtssache,
    durchaus der Konsument mehr, eben wegen Konkurrenz:

    Deutschland mit T-Shirts zu versorgen würde normal z.B. 500 Mio. im Jahr kosten, durch Billigarbeiter nur 200 Mio.,
    verkaufen wir jetzt die T-Shirts immer noch für 500? oder für 450, 400? ich sehe da den Preis eher bei 250,
    dem Hersteller reichen 50 Mio. Gewinn, die es bei Produktion in Deutschland so nicht gäbe,
    würde er noch mehr nehmen, ginge ein Konkurrent darunter
    (Markenware Bennetton usw. ausgenommen)

    das System funktioniert, gerade WEIL der Konsument dadurch spart, von dieser Ersparnis bekommt der Hersteller einen netten Anteil ab

    ------

    leider hat der Konsument praktisch keine Macht, selbst wenn er einzeln entscheiden könnte, deutsche T-Shirts kauft,
    man kann sein Leben lang 100.000 Euro extra ausgeben, und es ändert sich nichts, außer sich selbst im Vergleich zu ruinieren,

    nur durch die Regierung, durch Gesetze, Zölle usw. kann man auf etwas hinwirken,

    ein bisschen wie Crowd-Funding: einmal 1000 Euro zu spenden ohne Wirkung ist verschenkt,
    1000 Euro, die nur ausgezahlt werden wenn Zielsumme X erreicht sind ->
    Ziel wird erreicht oder es kostet gar nix

  3. Da sieht man doch genau das Problem, egal ob ich beim Billiganbieter Kik, beim mittelpreisigem H&M oder beim teuren Bennetton kaufe, die Shirts kommen alle aus den gleichen Fabriken.
    Der Konsument hat leider kaum eine Möglichkeit etwas zu tun.

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    Ich habe mir erst vor wenigen Tagen einen Pullover für 150 Euro gekauft. Ehrlich gesagt hatte ich nicht auf das Herkunftsland geachtet, sondern einfach darauf vertraut, dass ein nicht ganz billiges Produkt fair produziert wurde. (ich weiss, es geht noch wesentlich teurer) Zuhause beim Waschen habe ich es dann entdeckt - Made in Bangladesh. Die Bereitschaft mehr Geld auszugeben reicht also nicht aus. Man muss noch bewußter einkaufen.

    Der Kosument hat sehr wohl eine Möglichkeit: einfach faire Klamotten kaufen! Die können mittlerweile richtig gut aussehen.
    Das trifft vielleicht nicht auf die Leute zu die bei Kik 3 T-Shirts für 3€ kaufen wollen. Alle die jedoch viel Geld für teure Markenklamotten ausgeben können auch stattdessen viel Geld für faire Kleidung hinlegen.

    P.S. Die Armedangels sind nur eine von vielen Möglichkeiten aber wohl auch die bekannteste.

    • -lupo-
    • 28. September 2012 17:18 Uhr

    Der Kunde kann so gut wie nichts tun. Deshalb kann oder besser gesagt muss die Gesetzgebung einschreiten und Gesetze schaffen, die verhindern das solche Waren eingeführt werden.

    Auf freiwillige Verpflichtungen,Gütesiegel usw. der Unternehmen kann man sich nicht verlassen, da Unternhemen wirtschaftlich denken (müssen) und da eben nur der Preis zählt.

  4. " ... mindestens das Vierfache kosten "

    Da fehlt noch die MWSt. dann ist es nicht mehr das vierfache, sondern nur das 3,36 fache.

    Transport, verteilen und verkaufen kostet aber auch noch was.

    • Nidan29
    • 28. September 2012 16:06 Uhr

    Selbst wenn Modeunternehmen Gewinnüberschüsse erzielen, würden Sie Ihre Lager nie in teuren Industrieländern umverlagern. Lieber schön billige Arbeitskräfte ausbeuten und sie mir einem Hungerlohn ausstatten, dann läuft das alles schon.

    • Slater
    • 28. September 2012 16:12 Uhr

    der Konsument macht schon Profit,
    wäre das Billig-TShirt wirklich Müll und für 50 Cent mehr echte Qualität zu haben, würde das die Konkurrenzsituation locker durchsetzen,
    aber darum gehts nicht,
    auch mit Billigarbeit kann man gleiche Qualität erzeugen,
    nur günstiger, der Konsument profitiert, der Hersteller auch, wieviel jeder abgekommt ist Ansichtssache,
    durchaus der Konsument mehr, eben wegen Konkurrenz:

    Deutschland mit T-Shirts zu versorgen würde normal z.B. 500 Mio. im Jahr kosten, durch Billigarbeiter nur 200 Mio.,
    verkaufen wir jetzt die T-Shirts immer noch für 500? oder für 450, 400? ich sehe da den Preis eher bei 250,
    dem Hersteller reichen 50 Mio. Gewinn, die es bei Produktion in Deutschland so nicht gäbe,
    würde er noch mehr nehmen, ginge ein Konkurrent darunter
    (Markenware Bennetton usw. ausgenommen)

    das System funktioniert, gerade WEIL der Konsument dadurch spart, von dieser Ersparnis bekommt der Hersteller einen netten Anteil ab

    ------

    leider hat der Konsument praktisch keine Macht, selbst wenn er einzeln entscheiden könnte, deutsche T-Shirts kauft,
    man kann sein Leben lang 100.000 Euro extra ausgeben, und es ändert sich nichts, außer sich selbst im Vergleich zu ruinieren,

    nur durch die Regierung, durch Gesetze, Zölle usw. kann man auf etwas hinwirken,

    ein bisschen wie Crowd-Funding: einmal 1000 Euro zu spenden ohne Wirkung ist verschenkt,
    1000 Euro, die nur ausgezahlt werden wenn Zielsumme X erreicht sind ->
    Ziel wird erreicht oder es kostet gar nix

    Antwort auf "Konsument"
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    Sie schreiben, dass der Konsument keine Macht hat und nichts ändern kann.
    Ich sehe das eher so: wenn aufgrund meines Kaufverhaltens auch nur eine/r ArbeiterIn, anstatt unter schlechten Bedingungen, unter guten Bedingungen arbeiten kann, so habe ich als einzelner Mensch doch schon sehr viel erreicht.
    Jetzt stellen sie sich mal vor 2 Menschen denken (und handeln) so wie ich, oder 2000, oder 2mio...etc.

  5. Ich habe mir erst vor wenigen Tagen einen Pullover für 150 Euro gekauft. Ehrlich gesagt hatte ich nicht auf das Herkunftsland geachtet, sondern einfach darauf vertraut, dass ein nicht ganz billiges Produkt fair produziert wurde. (ich weiss, es geht noch wesentlich teurer) Zuhause beim Waschen habe ich es dann entdeckt - Made in Bangladesh. Die Bereitschaft mehr Geld auszugeben reicht also nicht aus. Man muss noch bewußter einkaufen.

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    Wenn sie schon etwas mehr Geld für Klamotten (im Vergleich zum Aldi T-Shirt) ausgeben wollen so kann ich ihnen die Armed Angels empfehlen. (armedangels.de)
    Einfach mal anschauen. Lohnt sich!

    150€ für einen Pullover - aus Bangladesh.
    Material und Herstellung = max. 10$

  6. Wenn sie schon etwas mehr Geld für Klamotten (im Vergleich zum Aldi T-Shirt) ausgeben wollen so kann ich ihnen die Armed Angels empfehlen. (armedangels.de)
    Einfach mal anschauen. Lohnt sich!

    Antwort auf "Ganz genau"

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