EADS und BAE: Wirtschaftsministerium sieht Rüstungsfusion kritisch
Die Fusion der Waffenschmieden EADS und BAE stößt in der Bundesregierung auf Vorbehalte. EADS-Chef Enders soll dem Wirtschaftsausschuss nun Rede und Antwort stehen.
© Sven Simon/dpa

Der Chef des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS, Tom Enders
Das Bundeswirtschaftsministerium hat ernsthafte Vorbehalte gegen eine geplante Fusion des europäischen Flugzeug- und Rüstungsunternehmens EADS mit dem britischen Konzern BAE Systems. Laut bisheriger Planung werde etwa der Anteil von EADS an dem neuen Unternehmen mit 60 Prozent beziffert, während "der tatsächliche Wert" näher an 70 Prozent liege, hieß es in einer Stellungnahme des Ministeriums an den Bundestag. Zudem blieben "gewichtige Fragen bezüglich der wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit der Transaktion", hieß es.
Ein Sprecher des Ministeriums sagte, das Dokument sei ein "Sachstandsbericht". Das Papier enthalte "weitgehend bekannte Fragen, die sich im Zusammenhang mit der geplanten Fusion stellen und die nun geprüft werden". Die Bundesregierung habe sich damit nicht positioniert.
Der Chef des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS, Tom Enders, wird den Wirtschaftsausschuss des Bundestags am morgigen Mittwoch über die geplante Fusion informieren. Nach Informationen der Zeitung Die Welt soll Enders den Abgeordneten eine Stunde lang zur Verfügung stehen.
EADS und BAE Systems hatten vor knapp zwei Wochen bekanntgegeben, dass sie über eine Fusion verhandeln. Der neue Konzern wäre das größte Rüstungsunternehmen der Welt und deutlich größer als US-Konkurrent Boeing. Allerdings müssen die Regierungen in Berlin und Paris der Fusion zustimmen.
Die Verteidigungsminister Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens wollen am Rande des informellen EU-Verteidigungsministertreffens am kommenden Mittwoch und Donnerstag über die Fusion beraten.







Das macht für Europa keinen Sinn oder wollen wir uns nun auch das Airbusprojekt aus den Händen nehmen lassen weil darum geht es? Wir können dabei nur verlieren es geht doch schon damit los das EADS zu niedrig bewertet wird, das zeigt schon das wir da nichts gewinnen können. Hinweis; siehe die britische Mitarbeiterin von Goldmann Sachs die die Bilanzen Griechenlands fälschte was letztendlich mit zur Europakrise geführt hat von Haftungsanstrengungen der Briten in Richtung Goldmann Sachs bisher keine Spur auch das ist ein Hinweis für schlechte Geschäftspraktiken und sollte bei dieser Entscheidung mitbedacht werden.
Mir fällt bei diesem Versuch einer Fusion sofort wieder Herr Schremp ein,wieviel Milliarden hat er versenkt bevor er in die Wüste geschickt wurde?
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