LogistikunternehmenEU-Kommission verhindert Fusion von UPS und TNT

UPS wollte durch die Fusion mit TNT Europas größter Paketdienst werden. Die europäische Wettbewerbsbehörde entschied: Ein fusionierter Konzern hätte zu viel Macht.

Die Logistikkonzerne United Parcel Service (UPS) und TNT Express können nicht wie geplant fusionieren. Die europäische Wettbewerbsbehörde hat ein Veto gegen das Vorhaben eingelegt, teilte die EU-Kommission mit. Die Kartellwächter rund um EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia kritisierten die beherrschende Marktstellung eines fusionierten Konzerns.

Nach Ansicht der EU-Kommission hätte es nach dem Zusammenschluss zu wenig Wettbewerb in Europa gegeben. In 15 EU-Ländern hätte es durch die Übernahme nur noch zwei oder drei Anbieter gegeben. Das hätte wiederum zu Preissteigerungen geführt, kritisierten die Kartellwächter.

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Von dem Verbot dürfte der Konkurrent Deutsche Post DHL ebenso wie das US-Unternehmen FedEx profitieren. UPS wollte den niederländischen Konkurrenten für 5,2 Milliarden Euro übernehmen und damit zu DHL aufschließen. Die Fusionspartner hatten gegenüber Brüssel zwar Zugeständnisse gemacht; diese reichten aber nicht aus. Gegen das Nein aus Brüssel könnten die Konzerne vor dem Europäischen Gerichtshof klagen.

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Leserkommentare
    • Hickey
    • 30. Januar 2013 12:41 Uhr

    andere Unternehmen nicht ?

    Dieses Urteil ist in Bezug darauf ein Witz.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, nf
  • Schlagworte EU-Kommission | Euro | Europäischer Gerichtshof | FedEx | TNT | UPS
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