Der US-Autohersteller General Motors (GM) ist Spekulationen über den Verkauf der verlustbringenden Konzerntochter Opel entgegengetreten. Opel stehe nicht zum Verkauf und sei auch nicht zu verschenken, sagte GM-Chef Dan Akerson auf der Automesse in Detroit.

Damit wies Akerson einen Bericht zurück, der angeschlagene französische Autobauer PSA Peugeot Citroën könne Opel übernehmen. Die französische Zeitung La Tribune hatte gemeldet, die Übernahme Opels durch PSA werde trotz offizieller Dementis auch weiterhin erwogen. GM sei sogar bereit, PSA "einige Milliarden Euro" zu zahlen, um die Übernahme zu erleichtern. Der französische Staat könne zudem helfen, indem er sich an einer gemeinsamen Firma PSA-Opel beteilige.

PSA hatte erst vor wenigen Tagen einen Bericht über eine geplante Übernahme von Opel zurückgewiesen. Demnach drängt die französische Regierung PSA zu einem Kauf von Opel, um ein Gegengewicht zu Europas größtem Autobauer Volkswagen zu schaffen. Die französische Regierung befürchte, VW wolle mit einem Preiskampf PSA ausschalten.

Über eine Fusion von PSA und Opel ist immer wieder spekuliert worden, seitdem PSA und der US-Konzern GM im Februar vergangenen Jahres eine strategische Allianz verkündet hatten und GM mit sieben Prozent bei den Franzosen eingestiegen war. Inzwischen unterzeichneten GM und PSA Verträge unter anderem zur gemeinsamen Entwicklung von drei Fahrzeugprojekten, die Opel-Modelle wie den Zafira betreffen.