EinzelhandelEin Supermarkt auf rein pflanzlicher Basis

Jan Bredack schlitterte mit Ende 30 in eine Lebenskrise. Er kündigte – und gründete eine Supermarktkette für Veganer. von Steffi Fetz

Jan Bredack

Jan Bredack  |  © Arne Dedert/dpa

Dass niemand vor ihm die Idee hatte, das wundert Jan Bredack noch heute. Und das noch nicht einmal in den USA, wo es in nahezu jedem Stadtteil vegane Restaurants und Läden gibt. Rund sechs Millionen Menschen ernähren sich in den USA heute vegan, essen also weder Fleisch noch andere Lebensmittel, die tierische Produkte enthalten. In Deutschland sind es Schätzungen zufolge rund 600.000.

Unter ihnen müsste es doch Konsumenten geben, die genauso denken wie ich, dachte sich Bredack vor zwei Jahren.Bredack, damals 38 Jahre alt, war zu dieser Zeit schon ein paar Jahre Veganer. Und er hatte keine Lust mehr, seinen Einkaufswagen mit einem Mix aus dem veganen Angebot der Bioläden, Reformhäuser oder Onlineportalen zu füllen. "Das war sehr aufwendig, weil ich bei neuen Produkten immer schauen musste, was überhaupt drin ist", sagt Bredack. Wie praktisch wäre da ein großer Supermarkt, der die wichtigsten Produkte für Veganer vorhält.

Bredack, ein Mann mit blondem Scheitel, der gerne T-Shirts trägt, steckte zu jener Zeit in einer Lebenskrise. Als Vertriebsleiter für Mercedes baute er ein Werk in Russland auf, rund tausend Kilometer östlich von Moskau. Heute beschreibt er diese Phase als "Burn-Out-Situation". Er kündigte und begann seine Idee zu verfolgen: den Aufbau einer Supermarktkette, nur für vegane Produkte. Der Name: Veganz. Bredack sammelte Geld bei Banken und Investoren ein, insgesamt drei Millionen Euro musste er am Anfang investieren. 2011 eröffnete er schließlich seine erste Filiale am Prenzlauer Berg in Berlin.

Seither ist Bredack Geschäftsführer und beschäftigt mehr als 20 Mitarbeiter. Die haben unter anderem die Aufgabe, neue Produkte zu entdecken und den Kontakt zu Lieferanten herzustellen. Vor allem aber sollen sie das Versprechen des Unternehmens einlösen: alle Produkte sollen fair und bio sein. 

Das ist nicht immer einfach. Vegane Produkte kommen oft von weit her, meistens aus den USA: das Eis auf Kokosmilchbasis etwa oder die Salami-Pizza, die mit Fleischersatz belegt ist. "Ein Nachteil für den ökologischen Fußabdruck" sei das, sagt Bredack, "aber wir haben zumindest den Transportweg Schiff gewählt." Dennoch: Das vollreife Obst wird aus Thailand eingeflogen. Bei vielen Kunden sei der Wunsch einfach zu groß, auf nichts verzichten zu müssen, sagt Bredack.

Leserkommentare
    • 4p9xD
    • 30. Januar 2013 19:31 Uhr

    Dank solcher Supermärkte, aber auch dank normalen Bioläden wird die vegane Ernährung unglaublich vielfältig.

    Hoffentlich hält sich die Kette!

    8 Leserempfehlungen
  1. Ich versuche selbst, so wenig Fleisch wie möglich zu essen. Ganz verzichten will ich jedoch nicht und ich will auch nicht missioniert werden - es muss schließlich allein mein Gewissen damit klarkommen. Dennoch sollte Fleisch teurer sein und keine derartige Massentierhaltung vorgenommen werden. Tiere brauchen Auslauf und vernünftige Nahrung, dann schmeckt auch ihr Fleisch besser und rechtfertigt den höheren Preis.

    Oft aber überlege ich mir, was wohl geschehen würde, wenn alle Menschen Vegetarier bzw. Veganer wären, wie es sich ja manche Leute wünschen.

    Fakt ist: Fleisch liefert neben Käseprodukten mit die meisten Nährstoffe, es sind halt tierische Fette. Folglich müsste man, um die gleiche Menge an Nährstoffen aufzunehmen, einiges mehr an Salat, Gemüse usw. konsumieren, um den Fleischausfall ersetzen zu können. Das wiederum würde bedeuten, dass wir in Deutschland viel mehr Gemüse entweder anbauen oder importieren müssten. Wie auch immer: Irgendwo wird dafür gerodet werden müssen. Man braucht ja neue Ackerflächen für 80 Mio. statt 600.000 Veganer. Vermutlich müsste man den ganzen Schwarzwald dafür abholzen. Und was sind die Nebenfolgen? Schlechtere Luft, weil die Bäume fehlen, Wildtiere wie Hirsche, Wildschweine, Füchse und auch Wölfe werden vertrieben und sterben hier aus.

    Auf der anderen Seite benötigt Massentierhaltung nämlich kaum Platz. Es ist eine schwierige Entwicklung, aber mit komplettem Fleischverzicht würde man wohl insgesamt den gleichen Schaden anrichten.

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    Eigentlich ist Vegetarier die inkonsequenteste Ernährungsform. Der Allesfresser macht sich entweder gar keine Gedanken und ist in der Haltung konsequent.

    Der Biotypversucht mehr oder weniger konsequent auf Anbau und Haltung zu achten, wobei die Sache mit dem Fußabdruck ein Aspekt ist, der definitiv überfordert, weil Transportkosten u.U. sinnvoller sein kann, als Produkte hier mit Zusatzenergie anzubauen.

    Der Veganer verzichtet konsequent auf Tierprodukte, braucht sich da um Haltungsgeschichten keinen Kopf zu mache (s.u.). Was aber auch gerne übersehen wird, dass Vegan schon mal gar nicht heißt zu Lasten der Umwelt im Allgemeinen und nicht mal von Tieren im Speziellen, weil es auch da auf das WIE ankommt. Aber immerhin geht das noch enigermaßen glatt.

    Inkonsequent ist der reine Vegetarier, der sich keinen Kopf macht, woher seine Produkte kommen. Was ist mit den Eiern? Der Milch? Dem Käse? Dafür müssen keine Tiere sterben? Was ist mit männlichen Küken, die getötet werden, weil sie keine Eier legen? Was mit den Kälbern, denen die Muttermilch entzogen wird?

    Und last not least liefern Sie das beste Beispiel, wie wenig die Menschen konsequent nachdenken: Roden für Gemüse? Ist Ihnen bewusst, wie viel Fläche benötigt wird, um das Futter für die Tiere anzubauen, dessen gutes Fleisch, aber zumindest Milch und Ei sie zu sich nehmen wollen? Wenn da wirklich konsequent umgestellt würde, bräuchten wir weniger Fläche als jetzt.

    Das Thema soziale Produktion noch nicht angesprochen.

    "Das wiederum würde bedeuten, dass wir in Deutschland viel mehr Gemüse entweder anbauen oder importieren müssten."

    Ein grosser Teil der Ackerflaechen wird fuer den Anbau von Tierfutter genutzt. Das ist auch alles andere als effizient. Je nach Quelle kann man fuer die "Produktion" eines Kilogramms Rindfleisch mal bis zu 12 Kilogramm Futter einplanen. Tier leben nunmal auch nicht von Luft und Liebe.

    • 4p9xD
    • 30. Januar 2013 19:53 Uhr

    Purecynism, ich möchte jetzt keinesfalls missionieren.

    Was du dir überlegt hast, dachte ich auch lange. Aber das ist ein Trugschluss, wie ich jetzt kurz erläutern möchte:

    Die Massentierhaltung schadet sowohl der Gesundheit, der Umwelt, als auch den Tieren.

    Insbesondere der Umwelt:

    Die Massentierhaltung selbst verbraucht wenig Platz. Trotzdem müssen für einen Kilo Fleisch durchschnittlich 12 Kilogramm Getreide aufgebracht werden.
    Wenn man die Menschen also direkt mit Getreide versorgen würde, spart man also einen Großteil Getreide ein. Auch wenn jeder mehr essen würde.

    Aber woher kommen die Unmengen an Tierfutter?
    Aus Regenwaldgebieten. Sie werden gerodet, um größtenteils genmanipuliertes Soja anzubauen. Wer ist der größte Abnehmer? Europa!

    Des weiteren verbraucht ein Kilogramm Fleisch durchschnittlich 15.500 Liter Wasser und die Fleischproduktion ist für mehr Treibhausgase verantwortlich, als der GESAMTE Verkehrssektor. Das klingt unglaublich - und das ist es auch.

    Meine Werte kannst du gerne nachschlagen, ein paar wirst du auch auf der Website der albert-schweitzer-Stiftung finden :)

    Ich hoffe ich war nicht zu aufdringlich.

    >Auf der anderen Seite benötigt Massentierhaltung nämlich kaum Platz

    Das ist nachweislich nicht richtig und gilt nur für eine Betrachtung erster Ordnung. Ihnen muss doch klar sein, dass Tiere auch Futter benötigen. Leben die von nichts und wachsen von Geisterhand im Stall ?! Genau da ist das große Problem. Zur Herstellung von 1Kg Fleisch sind enorme Mengen Futtermittel notwendig und noch enormere Mengen Wasser. Bei Rindfleisch alleine knapp 16.000 Liter.
    Das genaue Gegenteil ist also der Fall. Wir würden VIEL weniger Anbauflächen benötigen, weil die gesamte Futtermittelproduktion wegbrechen würde. Stattdessen würden dann zur Deckung des Proteinbedarfs Hülsenfrüchte angebaut werden. Mit Salat ist hier kein Blumentopf zu gewinnen.

    >Tiere brauchen Auslauf und vernünftige Nahrung

    Dann ist doch der Flächenverbrauch NOCH höher. Das macht keinen Sinn zu ihrem davor geschrieben...

    > aber mit komplettem Fleischverzicht würde man wohl insgesamt den gleichen Schaden anrichten.

    Nachweislich ist genau das Gegenteil der Fall.
    (1):http://www.waterfootprint.org/Reports/Hoekstra_and_Chapagain_2006.pdf

    Tiere werden gefüttert, dafür gehen an landwirtschaftlicher Fläche im allgemeinen ca 30-50% für Grünland drauf, welches bei einem Abschaffen der Tierhaltung wieder frei wäre. Außerdem wird auch sehr viel Getreide, Soja, Mais und diverse andere Sachen benutzt um Futtermittel herzustellen. Dies wäre damit hinfällig. Platz wäre genug da, auch ohne den Schwarzwald abzuroden, aber wer verzichtet in unserer Gesellschaft schon auf das Hackfleisch für 5 € pro Kilo, oder sein billiges Steak? Nach uns die Sintflut was das angeht. In Amerika werden knapp 2/3 der Getreideernte als Futter für Rinder verwendet. Soviel dazu =)

    http://tagesschau.de/inla...
    Und nur mal so: Ich denke, die Zahlen kommen so zustande, dass einfach die Zahl der geschlachteten Tiere auf die Einwohnerzahl umgelegt werden.
    Also zählen dazu auch die Tiere, deren Fleisch auf dem Müll landet.
    Zu den Fischen muss man auch den Beifang zählen und laut fairfish muss man auf 1 Kg Fisch 20 Kg Beifang rechnen, der tot wieder im Meer entsorgt wird.
    Das ist der Preis dieser Produktionsweise. Ein Konsument muss sich das also durchaus anrechnen lassen.

    Du schreibst deine Meinung zum Thema, wenn Veganer dasselbe tun nennst du es "missionieren"?!

    Ich denke folgender (unverdächtiger) link wäre interessant für dich:
    http://www.landwirtschaft...
    Angenommen jeder Deutsche
    würde sich nach den Empfehlungen
    der DGE ernähren, so wäre
    es theoretisch möglich, für alle
    Menschen in Deutschland die
    notwendige Menge Lebensmittel
    ökologisch zu produzieren.

    Was wäre würden alle vegan leben kannst du googeln, seit Internet ist es einfach Antworten auf alles zu finden.

    http://www.vegan.eu/index...
    Jedes Kilogramm Biofleisch ist dabei auch mit einem Vielfachen des Landverbrauches verbunden als er entstehen würde, wenn nicht Fleisch, sondern direkt pflanzliche Kost konsumiert würde.

  2. Eigentlich ist Vegetarier die inkonsequenteste Ernährungsform. Der Allesfresser macht sich entweder gar keine Gedanken und ist in der Haltung konsequent.

    Der Biotypversucht mehr oder weniger konsequent auf Anbau und Haltung zu achten, wobei die Sache mit dem Fußabdruck ein Aspekt ist, der definitiv überfordert, weil Transportkosten u.U. sinnvoller sein kann, als Produkte hier mit Zusatzenergie anzubauen.

    Der Veganer verzichtet konsequent auf Tierprodukte, braucht sich da um Haltungsgeschichten keinen Kopf zu mache (s.u.). Was aber auch gerne übersehen wird, dass Vegan schon mal gar nicht heißt zu Lasten der Umwelt im Allgemeinen und nicht mal von Tieren im Speziellen, weil es auch da auf das WIE ankommt. Aber immerhin geht das noch enigermaßen glatt.

    Inkonsequent ist der reine Vegetarier, der sich keinen Kopf macht, woher seine Produkte kommen. Was ist mit den Eiern? Der Milch? Dem Käse? Dafür müssen keine Tiere sterben? Was ist mit männlichen Küken, die getötet werden, weil sie keine Eier legen? Was mit den Kälbern, denen die Muttermilch entzogen wird?

    Und last not least liefern Sie das beste Beispiel, wie wenig die Menschen konsequent nachdenken: Roden für Gemüse? Ist Ihnen bewusst, wie viel Fläche benötigt wird, um das Futter für die Tiere anzubauen, dessen gutes Fleisch, aber zumindest Milch und Ei sie zu sich nehmen wollen? Wenn da wirklich konsequent umgestellt würde, bräuchten wir weniger Fläche als jetzt.

    Das Thema soziale Produktion noch nicht angesprochen.

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    • 15thMD
    • 30. Januar 2013 22:03 Uhr

    "Dafür müssen keine Tiere sterben? Was ist mit männlichen Küken, die getötet werden, weil sie keine Eier legen?"

    Ich stimme Ihnen größtenteils zu.

    Dennoch sehe ich den Zusammenhang in Ihrem Zitat nicht. Man kann jemanden, der Eier isst nicht für die sinnlose Tötung von Küken verantwortlich machen. Da fehlt einfach der causale Zusammenhang. Natürlich unterstützt man damit den Menschen, der die Küken tötet, dennoch ist da die "SChuldfrage" sehr schwierig. Die Küken sterben nicht für die Eierproduktion sondern ganz einfach wegen dem Gewinn, der am Ende übrig bleiben soll.

    Ich denke, Sie verstehen, was ich meine. :)

    Leute die wenig Fleisch essen sind umweltfreundlicher als solche die durchschn. essen. Die nächste Steigerung ist der Vegetarismus, dann kommt die vegane Ernährung u. Lebensweise.

    Sehr selten hat jm die vegane Lebensform in einem Schritt erreicht. Auch bei mir hat das mit einer starken Reduktion des Fleischkonsums angefangen.

  3. "Das wiederum würde bedeuten, dass wir in Deutschland viel mehr Gemüse entweder anbauen oder importieren müssten."

    Ein grosser Teil der Ackerflaechen wird fuer den Anbau von Tierfutter genutzt. Das ist auch alles andere als effizient. Je nach Quelle kann man fuer die "Produktion" eines Kilogramms Rindfleisch mal bis zu 12 Kilogramm Futter einplanen. Tier leben nunmal auch nicht von Luft und Liebe.

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    Das Schwein verbraucht nur 3 Pflanzenkalorien pro Fleischkalorie.

    Und bei Pflanzen bin ich mir unsicher ob da alle so gut abschneiden. Alle reden davon das Fleisch die Welternährung beschädigt. Und essen dann lauter Pflanzen die eine miese Hektarnährwertbilanz haben.

    • 4p9xD
    • 30. Januar 2013 19:53 Uhr

    Purecynism, ich möchte jetzt keinesfalls missionieren.

    Was du dir überlegt hast, dachte ich auch lange. Aber das ist ein Trugschluss, wie ich jetzt kurz erläutern möchte:

    Die Massentierhaltung schadet sowohl der Gesundheit, der Umwelt, als auch den Tieren.

    Insbesondere der Umwelt:

    Die Massentierhaltung selbst verbraucht wenig Platz. Trotzdem müssen für einen Kilo Fleisch durchschnittlich 12 Kilogramm Getreide aufgebracht werden.
    Wenn man die Menschen also direkt mit Getreide versorgen würde, spart man also einen Großteil Getreide ein. Auch wenn jeder mehr essen würde.

    Aber woher kommen die Unmengen an Tierfutter?
    Aus Regenwaldgebieten. Sie werden gerodet, um größtenteils genmanipuliertes Soja anzubauen. Wer ist der größte Abnehmer? Europa!

    Des weiteren verbraucht ein Kilogramm Fleisch durchschnittlich 15.500 Liter Wasser und die Fleischproduktion ist für mehr Treibhausgase verantwortlich, als der GESAMTE Verkehrssektor. Das klingt unglaublich - und das ist es auch.

    Meine Werte kannst du gerne nachschlagen, ein paar wirst du auch auf der Website der albert-schweitzer-Stiftung finden :)

    Ich hoffe ich war nicht zu aufdringlich.

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  4. Alle Billigfleisch-Konsumenten sollten sich mal dieses Video anschauen:

    http://www.facebook.com/v...

    (Keine Sorge, das ist kein Facebook-Müll sondern ein seriöses Video)

    Da gönne ich mir doch lieber ein oder zwei Mal die Woche ein gutes Stück Bio-Fleisch aus regionaler Tierhaltung.

    Was spricht dagegen, die Landflächen die der Futtermittelproduktion dienen, zukünftig einfach für ökologischen Landbau zu nutzen? Die westlichen Länder sind auf deutsch gesagt sowieso viel zu fett, da wäre ein reduzierter Fleischkonsum doch der beste Ansatz!

    2 Leserempfehlungen
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    • 4p9xD
    • 30. Januar 2013 20:04 Uhr

    stimme ich dir zu.
    Ja, der Durchschnitts-BMI der Menschen aus den Industrieländern ist viel, viel zu hoch.

    "Was spricht dagegen, die Landflächen die der Futtermittelproduktion dienen, zukünftig einfach für ökologischen Landbau zu nutzen?"

    Was dagegen spricht ist die enorme Ressourcenverschwendung, die dahinter steckt - auch bei ökologischem Landbau.
    Würden sich alle Menschen wie die Menschen der westlichen Industriestaaten ernähren, bräuchten wir zwei Planeten.
    Das erwähnt Phillip Wollen in seiner großartigen Rede: http://www.youtube.com/wa...

    Anders gedacht: Wenn jeder seinen Fleischkonsum reduziert oder sich fleischfrei ernährt, können Unmengen an Menschen zusätzlich ernährt werden - der Hungertod wäre (theoretisch) Vergangenheit.

  5. ich bin ein stammkunde vom veganz!

    2 Leserempfehlungen
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    • jvz
    • 01. Februar 2013 14:10 Uhr

    als durchschnittlich betuchter Bürger dort regelmäßig effektiv einzukaufen?
    LG, Der Sergeant

    • 4p9xD
    • 30. Januar 2013 20:04 Uhr

    stimme ich dir zu.
    Ja, der Durchschnitts-BMI der Menschen aus den Industrieländern ist viel, viel zu hoch.

    "Was spricht dagegen, die Landflächen die der Futtermittelproduktion dienen, zukünftig einfach für ökologischen Landbau zu nutzen?"

    Was dagegen spricht ist die enorme Ressourcenverschwendung, die dahinter steckt - auch bei ökologischem Landbau.
    Würden sich alle Menschen wie die Menschen der westlichen Industriestaaten ernähren, bräuchten wir zwei Planeten.
    Das erwähnt Phillip Wollen in seiner großartigen Rede: http://www.youtube.com/wa...

    Anders gedacht: Wenn jeder seinen Fleischkonsum reduziert oder sich fleischfrei ernährt, können Unmengen an Menschen zusätzlich ernährt werden - der Hungertod wäre (theoretisch) Vergangenheit.

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    • FranL.
    • 30. Januar 2013 20:20 Uhr

    Erstens ist der BMI ohnehin umstritten, zweitens sind nicht Fett und Fleisch der Hauptgrund für Übergewicht, sondern ein Zuviel an Zucker und Kohlenhydraten. Von einem (guten) Rindersteak wird man nicht fett, es sei denn, man ißt dazu eine große Portion Nudeln oder Kartoffeln.

    • 4p9xD
    • 31. Januar 2013 1:36 Uhr

    nichts daran ändern wird, dass Vegetarier und Veganer ein deutlich gesünderes Körpergewicht haben.

    Aber auf den Kern meines Kommentares, die Umweltaspekte, wollen Sie nicht eingehen?

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Ernährung | Veganismus | Einzelhandel | Fleisch | Berlin
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