Finanzbranche: Commerzbank will Staatshilfe zurückgeben
Das Institut plant die Stillen Einlagen des staatlichen Rettungsfonds SoFFin zurückzuzahlen. Bankchef Blessing bedankte sich noch einmal ausdrücklich für die Staatshilfe.
© Daniel Roland/AFP/Getty Images

Der Hauptsitz der Commerzbank in Frankfurt am Main
Die Commerzbank forciert den Ausstieg des Staates. Durch eine Kapitalerhöhung um 2,5 Milliarden Euro werden die Stillen Einlagen des staatlichen Bankenrettungsfonds SoFFin und des Versicherungskonzerns Allianz vollständig zurückgezahlt, teilte die zweitgrößte deutsche Bank mit.
"Mit der vollständigen Rückführung der Stillen Einlagen zahlen wir schneller als geplant all jene Bestandteile der staatlichen Unterstützung zurück, die wir selbst ablösen können", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Blessing. Die Unterstützung durch die Politik und die Steuerzahler sei während der Finanzkrise sehr wichtig gewesen. "Hierfür bedanken wir uns nochmals ausdrücklich", sagte Blessing. Die Rückzahlung und die Verringerung des Aktienanteils markierten den Einstieg in den Ausstieg des Bundes bei der Commerzbank.
Außerdem lässt der SoFFin seinen Aktienanteil auf weniger als 25 Prozent sinken. Dies geschieht zum ersten Mal überhaupt seit der Rettung der Bank in der Finanzkrise vor gut vier Jahren. Die Deutsche Bank, Citi und HSBC garantieren die für Mitte Mai geplante Kapitalerhöhung, die von der Hauptversammlung am 19. April beschlossen werden soll. Die Aktien der Commerzbank fielen nach einer angekündigten Kapitalerhöhung um zeitweise mehr als 14 Prozent ein.
Ausstieg komme Steuerzahler zugute
Die Bundesregierung sieht in der Maßnahme einen weiteren Schritt zur Stärkung des vom Staat geretteten Instituts. "Mit dieser Rückzahlung und durch den verringerten Aktienanteil des Bundes wird nachvollziehbar, aber marktschonend der Einstieg in den Ausstieg vollzogen", sagte ein Sprecher der Bundesfinanzministeriums.
Die Bank verbessere ihre Kapitalstruktur weiter deutlich. Dies sei ein wichtiger Schritt, um neue Investorenkreise zu gewinnen und das Vertrauen in das Geschäftsmodell der Commerzbank weiter zu stärken, sagte der Sprecher. Dies komme am Ende auch den Steuerzahlern zugute.
Die Commerzbank hatte in den vergangenen beiden Jahren wiederholt frische Mittel am Markt aufgenommen. Der Konzern kämpft mit Altlasten aus der Schiffs- und Immobilienfinanzierung.






Die Aktien der Commerzbank brachen nach einer angekündigten Kapitalerhöhung als Dax-Schlusslicht um zeitweise mehr als 14 Prozent ein. Die Bank will mit Hilfe der frischen Finanzmittel die verbliebene Staatshilfe vollständig tilgen. Die Hauptversammlung soll den Plan für eine gemischte Bar-/Sachkapitalerhöhung mit Bezugsrechten im Volumen von 2,5 Milliarden Euro absegnen. Das Aktionärstreffen wird dazu vom Mai auf den 19. April vorgezogen. (dpa-AFX)
wieder Aktien nachzukaufen.
Ist zwar ein Risiko dabei, aber wenn das Spiel der Bank aufgeht werden sie einiges verdienen können.
wieder Aktien nachzukaufen.
Ist zwar ein Risiko dabei, aber wenn das Spiel der Bank aufgeht werden sie einiges verdienen können.
Herr Blessing möchte einfach endlich die auferlegte Gehaltsdeckelung auf 500.000 Euro abschaffen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article111870540/Bankenrettungsfonds-macht-erneut-Verluste.html'
23 Mrd. Verluste bislang und der Dank der Banken ist uns gewiss.
http://www.fmsa.de/export...
http://www.fmsa.de/export...
wäre, ob der staat gewinn gemacht hat!
die schweizer nationalbank hat gut an der UBS rettung verdient.
die ganzen gewinne, die mit diesem betrag erwirtschaftet wurde an den fiskus zurückfließen.
es gibt nämlich kein gut und böse.
nur Prioritätensetzung.
Und Leute rausschmeissen im eigenen Laden ist eben besser als den Steuerzahler abzukassieren (na gut zinsen wurden wohl nicht so richtig gezahlt)
Das gute hier ist aber : endlich wird auch der Banker und Aktionär zur Kasse gebeten.Denn der ist immer stärker als der Steuerzahler,der im Zweifel ja ein armer Knopf ist.
... na dann ....
Garantien von Bernie Madoff wären im Vergleich AAA .
Für das Publikum, RBS und die Deutsche haben vom Ben Shalom Bernank eine glatte Billion Stürtze bekommen - vorbei an irgendwelche "Regulierer " . RBS ist verstatlicht worden, die Deutsche wird durch Regierung beschenkt, durch Gerichte verschont - und trotzdem ist die "SystemischRelevante Bank " ( aka TBTJ ) eine 50x Blase.
( GAO Fed Audit , Seite 131 ).
CommerzLeiche ist nicht gehedget, deswegen die Panik. Apropos - die verticken die UK-Immobilien, es geht looos ....
Und um dieses "Danke" kraeftig zu Unterstreichen kommt dann das:
Arbeitsplätze
Commerzbank will bis zu 6.000 Stellen streichen
Die Commerzbank will sich strategisch neu ausrichten und kürzt massiv. Deswegen fallen Tausende Arbeitsplätze weg – manche Jobs werden an Billigstandorte ausgelagert.
Na,wenn das kein Dank ist...........
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